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Kultur

Der besondere Schlosspark-Pfingstgottesdienst

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Das volle Amphitheater beim Pfingsgottesdienst Foto: Michael Reif /hfr

Das volle Amphitheater beim Pfingsgottesdienst
Foto: Michael Reif /hfr

Tremsbüttel – Es ist einer der zauberhaftesten Orte in Stormarn: das Amphitheater im Tremsbütteler Schlosspark. Hier findet am Pfingstmontag, 16. Mai, um 11.00 Uhr der traditionelle Pfingstgottesdienst der Ev.-Luth. Kirche Bargteheide statt.

Pastor Jan Roßmanek ist schon voller Vorfreude auf den ersten Gottesdienst unter freiem Himmel in diesem Jahr: „Das Motto lautet ‚Allwetterbeschichtet‘ mit dem Untertitel: ‚Dilly-ding, dilly-dong!‘. Was es genau damit auf sich hat, verrate ich aber erst am Pfingstmontag.“

Auch musikalisch wird einiges geboten: Neben den Bargteheider Blechbläsern präsentieren der Gitarrist Johnny Rubarth, Küster Eddi Buczkowski am Akkordeon und Pastor Roßmanek an der Ukulele einen neuen Pfingstsong.

 

Roßmanek und Hoteldirektor Falk im grünen Amphitheater Foto: Michael Reif /hfr

Roßmanek und Hoteldirektor Falk im grünen Amphitheater
Foto: Michael Reif /hfr

Zudem übernimmt Matthias Paulo, genannt Paulo, seines Zeichens Zauberkünstler, Jongleur, Stelzenläufer und Feuerschlucker einen kleinen Part im Gottesdienst. Paulos Auftritte für Schmidts Theater oder etwa auf den Hamburger Märchenschiffen sprechen für sich: Unterhaltung auf höchstem Niveau ist garantiert! „Und wie immer gibt es noch die ein oder andere spontane, pfingstliche Überraschung“, so der Pastor. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich ein Team vom NDR Fernsehen angekündigt hat, um ein paar Pfingstimpressionen mit der Kamera einzufangen.

Das Hotel Schloss Tremsbüttel, in dem vor genau 50 Jahren im Juni 1966 die Beatles auf Hamburg-Tour übernachtet haben, unterstützt die Vorbereitungen tatkräftig. Hoteldirektor Andreas Falk freut sich wie in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Besucher: „Rauf auf die Drahtesel, rein in die Pedale und hinausgeradelt zum Tremsbütteler Schloß!“ Wie immer sichert bei diesem besonderen Gottesdienst ein zeitiges Kommen die besten Plätze. Mitzubringen sind lediglich ein sommerlicher Hut sowie gern eine Sitzunterlage für mehr Komfort. Und sollte es doch stark regnen, wird in die Alte Kornscheune auf dem Gelände des Schlosses ausgewichen. Eben auch hier gilt dann das Motto: Allwetterbeschichtet.

Im Anschluss an den Gottesdienst können die Besucher noch bei Grillwurst, Kaffee und Kuchen auf dem Paradeplatz verweilen. Auch dort werden die Johnny Rubarth-Band sowie Zauberer Paulo noch für gut 45 Minuten Groß und Klein mit Musik, Zaubertricks und Luftballon-Tieren begeistern.

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Bad Oldesloe

Kill me, Kate! Die gezähmte widerspenstige Inka Meyer

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“Kill me, Kate!” im KuB

Bad Oldesloe – Die Theatermacherin Inka Meyer hat ein Problem: Für die nächste Spielzeit wurde ihr das Shakespeare-Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ zur Inszenierung aufgebrummt. Doch ist es überhaupt möglich, 40 Jahre nachdem die ersten Frauen ihre BHs verbrannten, ein Stück mit derart mittelalterlichen Rollenbildern auf die Bühne zu bringen?

Die Aufgabe wird für Inka schnell zur Bestandsaufnahme: Wie geht es den Frauen, die Kinder haben und arbeiten? Die keine Kinder haben und arbeiten? Die Kinder haben und nicht arbeiten? Weib oder Weibchen? Gleichgestellt oder zurückgestellt? Powerfrau oder Übermutter? Und wo stecken eigentlich die Männer? Wo sie vor 50 Jahren auch steckten – im Büro?

Drei Viertel aller Väter nehmen nur zwei Monate Elternzeit – parallel zur Elternzeit ihrer Frau. Wer kocht also den Bio-Möhrenpastinakenbrei? Vater, Mutter oder Alnatura? Und wer kann uns bei den Fragen weiterhelfen? Etwa Germany’s Next Role-Model Heidi Klum? Oder Herzogin Kate, die ihr Studium in den Wind geschossen hat, um in Designerkleidchen neben Prinz William zu glänzen? Die Antworten darauf sind verblüffend, originell und höchst unterhaltsam. Zumindest bei Inka Meyer.

Eine moderne Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein

Hier geht’s um Frauen. Aber anders. Das heißt: Kein Mann-Frau-Gedöns. Kein Latzhosen-Feministinnen-Genöle. Kein Männer-Bashing. Frei von Rollenklischees. Es geht um Arbeit, Familie, Rente. Hochpolitisch – aber sehr, sehr komisch. Auch für Männer. »KILL ME, KATE!« ist eine moderne Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein.

“Kill me, Kate!” am Sonnabend, 13. April, um 20 Uhr im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1) in Bad Oldesloe. Tickets kosten im Vorverkauf 12,50 Euro und an der Abendkasse 17,50 Euro. Tel.: 04531/ 504-199 oder www.kub-badoldesloe.de

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Kultur

Ausstellung in der Ahrensburger Bücherei: “A look deep in the eyes”

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Bilder: Bramati(hfr

Ahrensburg – Die Künstlerin Nadja Marina Bramati stellt vom 01. April bis zum 14. Mai in der Ahrensburger Stadtbücherei.

Bramati, geboren 1991 und aufgewachsen in Schwäbisch Hall, malt und zeichnet schon seit ihrer Kindheit. Sie wusste schon im frühen Alter, dass sie einen kreativen Beruf ergreifen wird.

Nach ihrem Abitur zog sie nach Rostock um Mediendesign zu studieren. Als sie Ihre Mediengestalterprüfungen abgeschlossen hatte, arbeitete sie erst in einer Druckerei, später in kleineren Agenturen in Hamburg.

Das Malen und Zeichnen war nebenberuflich immer ein großes Thema, so war die Künstlerin mehrmalige Teilhaberin bei „Hamburg zeigt Kunst“. Dieses Event bietet Künstlern aus allen Bereichen die Möglichkeit, ihre Kunst und Kreativität auszustellen und zu verkaufen.

Zusammen mit dem Förderverein MultiKulti Werkstatt e.v, erstellt sie eine Ausstellung zum Thema „Menschen im Umbruch“.

Mit unterschiedlichsten Techniken und Materialien entstand eine Reihe Bilder, deren gemeinsames Element der durchdringende Blick ist.

Einen kleinen Einblick bietet ihre Webseite

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Bad Oldesloe

Schule trifft Kultur: Kreis fördert erneut Projekte

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Zusammenarbeit von Schülern und Künstlern werden gefördert. Foto: Krei Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Kooperationen zwischen Schulen und Künstlern oder Kulturakteuren unterschiedlicher Sparten haben sich in den letzten Jahren nach Aussage der Kreiskulturabteilung als erfolgreich erwiesen.

Daher freue man sich, dass der Schul-, Kultur- und Sportausschuss ihrem Vorschlag gefolgt ist und für 2019 die Haushaltsmittel für erneute Projektförderungen verabschiedet hat.

Es stehen nunmehr für dieses Jahr Mittel in Höhe von 5.000 Euro zur Förderung von Projekten der kulturellen Bildung zur Verfügung.

Insgesamt können damit erneut fünf Projekte mit einer Förderung von jeweils bis zu 1.000 Euro berücksichtigt werden. Die Bewerbung erfolgt formlos bis zum 30. Mai an die Kulturabteilung.

„Mit der Förderung möchten wir die außerschulischen Kooperationen zwischen Schule und Kultur durch den Einbezug von professionellen Kulturmachern anstoßen und ermöglichen. Die bisher geförderten Projekte in 2017 und 2018 zeigen die Potentiale dieser Verbindung, aber auch die Notwendigkeit der Förderung. Beide Seiten profitieren im Rahmen von Projekten der kulturellen Bildung voneinander und ermöglichen ganz neue Facetten des Lernens“, so Kreiskulturreferentin Tanja Lütje.

Die Bewerbung kann sowohl von den Schulen als auch von den Kulturakteuren ausgehen und sollte einen Bezug zum Kreis Stormarn beinhalten. Die Kulturakteure sollten eine Vermittlungs-Qualifizierung nachweisen (z.B. durch den Nachweis der Fortbildung im Rahmen des Projektes “Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule”).

Die Bewerbung kann bis zum 30.05.2019 (Ausschlussfrist) formlos in der Kreiskulturabteilung unter kultur@kreis-stormarn.de eingereicht werden.

Die Fördermittelvergabe wird dann kurzfristig unter Einbezug des Schul- Kultur und Sportausschusses des Kreises erfolgen.

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