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Glinde

Gelebte Integration: Erste Hilfe Kurs für Flüchtlinge in Glinde

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Kursleiter Burkhard Girod zeigt einem Teilnehmer die Herz-Druck-Massage. Im Hintergrund die Dolmetscher Isam Ahmed Al-lessa (links) und Mahmood Nabavi, beide von der AWO.  Foto: Lewe/hfr

Kursleiter Burkhard Girod zeigt einem Teilnehmer die Herz-Druck-Massage. Im Hintergrund die Dolmetscher Isam Ahmed Al-lessa (links) und Mahmood Nabavi, beide von der AWO. Foto: Lewe/hfr

Glinde – Der Ortsverein Glinde des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist, wie nahezu alle Ortsvereine des DRK Stormarn, in der Flüchtlingshilfe aktiv. Damit Flüchtlinge auch im Notfall wissen, was zu tun ist und wie sie Hilfe holen können, veranstaltete der DRK-Ortsverein Glinde jetzt zum zweiten Mal Erste-Hilfe-Kurse für Flüchtlinge.

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im Oktober vergangenen Jahres fanden nun die nächsten Kurse mit jeweils zehn bis zwölf Teilnehmern statt. Manches wurde inzwischen organisatorisch verbessert. So wurden die Gruppen unter anderem nach Sprachen unterteilt. „Den größten Teil der umfangreichen organisatorischen Arbeit im Vorfeld leistet hier dankenswerterweise Mahmood Nabavi“, so Ortsvereinsvorsitzender Claus-Peter Harder. Nabavi ist Flüchtlingsbetreuer und Dolmetscher bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Unterstützt wurde Nabavi dieses Mal von dem Dolmetscher Isam Ahmed Al-lessa (AWO).

GlindeFluechtling2Kursleiter Burkhard Girod (DRK) vermittelte zunächst die wichtigsten Grundlagen, sozusagen das kleine Einmaleins in der Ersten Hilfe: Eine Unfallstelle sichern, den Notruf wählen, die stabile Seitenlage oder eine starke Blutung stillen. Ein wichtiges Thema war dabei auch dieses Mal der Glauben. Denn eine Frau anzufassen ist für viele Menschen aus anderen Kulturkreisen nicht selbstverständlich, unter Umständen aber überlebenswichtig.

DRK-Ortsvereinsvorsitzender Claus-Peter Harder ist sehr zufrieden mit diesem zweiten Durchlauf: „Ich bin überrascht und erfreut darüber, wie groß das Interesse der Flüchtlinge an den Kursen ist und wie lernfreudig sie den vermittelten Stoff aufnehmen. Besonders bei den jüngeren Menschen ist das gut zu beobachten.“ Die Kurse seien nicht nur nützlich, sondern auch ein wichtiger erster Schritt in Richtung Integration. Deshalb wird das Projekt auch weitergehen. Die nächsten Kurse sind für Ende Mai geplant.

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Glinde

Glinde: Neujahrskonzert mit verschärften Corona-Regeln

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Glinde – Das lange geplante und ausverkaufte Neujahrskonzert der Stadt Glinde findet am Sonntag. 16. Januar 2022, um 17 Uhr im Forum im Schulzentrum Glinde trotz der aktuellen Corona-Lage wie geplant mit dem Blechbläserquintett „Harmonic Brass“ statt. Es werden aber für die Besucher*innen verschiedene Sonderregeln gelten.

Die „Harmonic Brass“ sind das erfolgreichste Blechbläserquintett Europas. Foto: Igor Semechin

Nach derzeitigem Stand (04.01.2022) gilt für den Konzertbesuch die 2G-Regel. Am Einlass ist das gültige Impfzertifikat mit dem Personalausweis zur Kontrolle vorzulegen. Es ist nur der Haupteingang geöffnet. Die Registrierung mit der LUCA-App ist freiwillig. Papierformulare werden nicht mehr bereit gehalten.

Die Maskenpflicht gilt im gesamten Gebäude, auch während des Konzerts auf dem Sitzplatz.

Die Garderobe ist kostenfrei im Foyer abzugeben. Das Konzert wird ohne Pause gespielt, ca. 75 Minuten, eine Kurze WC-Pause wird mittig erfolgen. Es wird leider kein Getränkecatering angeboten.

Mit ihrem neuesten Konzertprogramm „Die Donaureise“ ist dem Ensemble ein großer Wurf gelungen. „Harmonic Brass“ sucht die schönsten Geschichten über den Fluss, besteigt eine Ulmer Schachtel, erkundet die großartigsten Landschaften und Städte und präsentiert vor allen Dingen eines: Die Musik der Donau! Wie der Fluss ist auch die Musik seiner Anrainerstaaten: Mal lieblich verspielt, mal wild und ungezügelt. Wiener Schmäh` im Dreivierteltakt wird von wilden rumänischen Klängen abgelöst. Mal sind Fluss und Melodie kaum zu hören, mal sind sie ein gewaltiger Strom. Alles dargeboten mit typisch perfektem „Harmonic Brass“-Sound und einer ungebändigten Musizierlust.

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Glinde

Gebäudereiniger droht Konkurrenten mit Schusswaffe

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Glinde – Am Vormittag des 3. Januar 2022 ist es nach einer versuchten räuberischen Erpressung mit einer Schusswaffe in Glinde zur Festnahme zweier Tatverdächtiger gekommen.

SEK-Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach bisherigen Erkenntnissen suchte gegen 10.20 Uhr der 33-jährige Tatverdächtige aus Hamburg zusammen mit einer 43-jährigen Frau den Geschädigten in Glinde, Möllner Landstraße auf. Hintergrund sind mutmaßlich geschäftliche Auseinandersetzungen um Kunden im Reinigungsgewerbe.

Im weiteren Verlauf forderte der Täter Bargeld zum Ausgleich für Kundenabwerbungen unter Vorhalt einer Waffe.

Vor dem Eintreffen der Polizeibeamten setzten sich der Hamburger und die 43-jährige Frau bereits vom Tatort mit einem Fahrzeug ab.

Die beiden Tatverdächtigen wurden wenig später an ihrer Wohnanschrift in Hamburg durch ein Spezialeinsatzkommando der Hamburger Polizei festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck wird am heutigen Tage den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen des dringenden Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung beim Amtsgericht Lübeck beantragen.

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Polizei und Feuerwehr

Glinder (44) erschießt seine Kinder und sich selbst – Mutter schwer verletzt

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Glinde – Ein Mann (44) aus Glinde hat am zweiten Weihnachtsfeiertag seine zwei Kinder (11, 13) und dann sich selbst erschossen. Seine Frau (38) wurde mit schweren Schussverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Am Sonntagabend (26.12.), gegen 22:53 Uhr, wurde über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass es in einem Wohnhaus in der Straße Kleiner Glinder Berg in Glinde zu einer Schussabgabe gekommen sei.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten in dem Haus zwei leblose Kinder sowie eine regungslose männliche Person vorfinden, die trotz Reanimation noch am Einsatzort verstarb. Eine Frau wurde nach einer medizinischen Erstversorgung schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Bei den betroffenen Personen handelt es sich um eine Familie, die bereits seit längerer Zeit in dem Haus lebt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden sowohl bei den zwei Kindern im Alter von 11 und 13 Jahren als auch bei dem 44-jährigen Mann und der 38 Jahre alten Frau Schussverletzungen festgestellt.

Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich das Geschehen innerfamiliär zugetragen hat.

Vor diesem Hintergrund haben die Lübecker Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Lübecker Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes aufgenommen.

Die Klärung der weiteren Hintergründe ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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