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Bad Oldesloe

Autonome verhindern rechten Marsch durch Bad Oldesloe

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Über 1000 Bürger demonstrierten gegen den rechten Aufmarsch in Bad Oldesloe. Fotos: Fischer

Über 1000 Bürger demonstrierten gegen den rechten Aufmarsch in Bad Oldesloe. Fotos: Fischer

Bad Oldesloe – Tausende Gegendemonstranten, Marsch der Rechten abgebrochen, wenig Zwischenfälle. Für die Bad Oldesloer, die die Rechtsradikalen stoppen wollten, war es ein erfolgreicher Tag.

Überall waren schon an den Vortagen Plakate „Kein Ort für Nazis“ aufgehängt worden. Und so blieb es auch.

Die große Gegendemonstrantation „Bad Oldesloe bleibt bunt“ startete bereits um 10.30 Uhr zu einer Tour durch die Innenstadt, Schätzungen nach mit 1200 Menschen, mobilisiert von Parteien von CDU bis Die Linke, Kirchen, Gewerkschaften. Eigentlich sollte die Demo auch auf dem Parkplatz in der Mommsenstraße enden. Stattdessen positionierte sich der Zug direkt am Gitter vor dem Eingang zum Bad Oldesloer Bahnhof. Polizei und Veranstalter forderten die Menschenmenge mehrfach auf, sich zurück auf den Platz der Anmeldung zu ziehen. Trotz mehrerer Ankündigungen entschloss sich die Polizei dagegen, die Gegendemo zu räumen. Das hätte die Lage wohl eskalieren lassen.

Nur 60 Rechtsextreme kommen zur demo

Rechtsextreme auf dem Bahnhofsvorplatz.

Rechtsextreme auf dem Bahnhofsvorplatz.

Die rechte Demonstration um Anmelder und NPDler Mark Proch hat den Bahnhofsbereich nie verlassen. Das verhinderten hunderte Autonome, die auf der Kreuzung Berliner Ring und Ratzeburger Straße den Durchweg versperrten.

Die Polizei räumte die Straße nicht und führte die nur 60 Personen starke Truppe aus Rechten, die meisten waren aus anderen Städten angereist um hier zu marschieren, wieder zurück zum Bahnhofsvorplatz. Schon der Start ihrer Kundgebung verzögerte sich, nachdem brennende Möbel und Reifen auf den Schienen den Zugverkehr zeitweise lahmlegten. Die Reden wurden ohne Publikum, Polizisten, Journalisten einmal ausgenommen.

Während der Abreise flogen aus einem Pulk Gegendemonstranten Flaschen und Böller in Richtung der Rechten. Diese mussten in Folge dann für lange Zeit im Bahnhofstunnel ausharren, bevor sie abreisen konnten.

„Ich kann nicht sagen, dass es friedlich war. Aber auch keine große Straßenschlacht. Alles hat sich im Rahmen gehalten. Einige Blockaden wurden aufgelöst, dabei eine Frau verletzt“, sagte Polizeisprecherin Sonja Kurz am späten Nachmittag. „Die angemeldeten Demonstrationen waren friedlich aber in der Folge kam es zu den erwarteten Zwischenfällen.“ Ab einem gewissen Punkt habe es das übliche Katz und Maus-Spiel gegeben.

Bis frühen Abend wurde ein Teilnehmer der rechten Demo festgenommen, vier Personen der Gegendemo. Eine Frau leicht verletzt. Mehrere Müllcontainer brannten. Die Polizei bleibt auch in der Nacht in Bad Oldesloe präsent.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Das “Cafe im Bürgerhaus” öffnet wieder

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Foto: Kerstin Kuhlmann-Schultz/Stormarner Werkstätten/hfr

Bad Oldesloe – Nach der coronabedingten Schließung kann das “Café im Bürgerhaus Bad Oldesloe”, Mühlenstraße 22, seit dem 1. September 2020 wieder öffnen.

Montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr heißen die Mitarbeitenden der Stormarner Werkstätten wieder Gäste willkommen und servieren neben hausgemachtem Kuchen auch wie gewohnt Kaffee, Tee und andere Getränke. Dabei gelten auch hier die derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln.

Das Café im Bürgerhaus, zentral in der Fußgängerzone gelegen, ist laut Stadtverwaltung ein beliebter Treffpunkt besonders für ältere Oldesloerinnen und Oldesloer, die hier zum Klönen, Kaffeetrinken, Kartenspielen oder einfach zum Beisammensein zusammenkommen.

Im angrenzenden Saal finden – derzeit noch sehr eingeschränkt – vielfältige Veranstaltungen, Kurse und Feiern statt.

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Bad Oldesloe

Trotz Corona-Krise: Hako setzt auf Nachwuchstalente in der Ausbildung

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Foto: Hako Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Die Corona-Krise setzt Wirtschaft und Arbeitsmarkt noch immer spürbar unter Druck. Doch auch in schwierigen Zeiten investiert das Unternehmen „Hako“ aus Bad Oldesloe wie schon

seit rund 70 Jahren in junge Nachwuchstalente und begrüßte nun auf 15 Auszubildende, die am 2. September an einem der Hako-Standorte in Deutschland ins Berufsleben einsteigen.

Damit der neue Ausbildungsjahrgang 2020 nicht nur gut, sondern auch sicher in die Zukunft startet, hat Hako nach eigener Aussage alle notwendigen Rahmenbedingungen für Hygiene und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz geschaffen.


Als einer der weltweit führenden Hersteller von Reinigungs- und Kommunaltechnik ist sich das Unternemen aus der Kreisstadt darüber bewusst, wie wichtig gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Erfolg sind – sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich.

Ab Anfang September unterstützen zwölf angehende Industriekaufleute, Industriemechaniker, Fertigungsmechaniker, Mechatroniker, Lagerlogistiker und Elektroniker für Betriebstechnik die Teams am Hauptsitz in Bad Oldesloe.

In den Niederlassungen lassen sich drei Schulabsolventen zum Land- und Baumaschinenmechatroniker sowie zum KFZ-Mechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik ausbilden.

Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn 2021 werden unter jobs@hako.com schon jetzt gerne entgegengenommen.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Flasche mit hochexplosivem Gas illegal entsorgt

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Gasflasche und Teerpappe am Wegesrand Foto: Polizei RZ/hfr

Bad Oldesloe – Am 15. September erhielt der Ermittlungsdienst für Umwelt- und Verbraucherschutzdelikte der Polizei Bad Oldesloe Kenntnis von einer illegalen Abfallablagerung.

Diese befand sich im Ziegeleiweg, einem Sandweg im Ortsteil Wolkenwehe. Der Weg führt von Wolkenwehe zum Ortsteil “Glinde”.

“Bei den Abfällen handelt es sich um ca. 10 m² Teerpappe und eine große gelbe Gasflasche. Die Flasche, die ca. 1,4m lang ist und ca. 20 cm im Durchmesser misst, enthielt Acetylen, ein hochexplosives Gas”, so Polizeisprecher Jan Wittkowski .

Der Behälter verfügte über keine Schutzkappe am Ventil, woraus sich eine akute Gefahrenlage ergab, da jederzeit Gas hätte ausströmen können. Deshalb wurde durch den Kreis Stormarn eine Spezialfirma mit der sofortigen Entsorgung beauftragt.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts einer Straftat und bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise: Wer hat die Ablagerung beobachtet? Wer kann Hinweise auf einen Verursacher oder ein genutztes Fahrzeug geben?

Hinweise bitte an den Ermittlungsdienst für Umwelt- und Verbraucherschutzdelikte der Polizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/501-543.

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