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Bad Oldesloe

DRK-Blutspende in Bad Oldesloe: zwei Jubiläen und ein Abschied

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Denise Oldmann, Peter Bollmann und Marion Thimm. Foto: DRK-Blutspendedienst

Denise Oldmann, Peter Bollmann und Marion Thimm. Foto: DRK-Blutspendedienst

Bad Oldesloe – DRK-Blutspende in Bad Oldesloe: zwei Jubiläen und ein Abschied vom Ehrenamt prägten am 11. April den Spendetermin in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde am Moordamm.

Anderthalb Jahre lang hat Denise Oldmann vom DRK-Ortsverein Bad Oldesloe das Team der ehrenamtlichen Helferinnen bei der Blutspende geleitet. Am 11. April kam Ortsvereins-Vorstand Peter Bollmann in die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde am Moordamm, um sich von seiner Blutspende-Teamleiterin zu verabschieden, die Bad Oldesloe aus beruflichen Gründen verlässt. Gleichzeitig konnte Bollmann deren Nachfolgerin im Amt, Marion Thimm, bei ihrem ersten Einsatz begrüßen. Bollmanns Dank galt beiden Damen: Denise Oldmann für ihr bisheriges, hervorragendes Engagement und Marion Thimm dafür, dass sie in Zukunft bereit ist, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Thimm wird zukünftig ehrenamtlich die Spender- und Imbissbetreuung an insgesamt zehn Blutspendeterminen jährlich in Bad Oldesloe organisieren – und damit die Betreuung von insgesamt weit über 1000 Blutspendern im Jahr. Denn Bad Oldesloe ist der stärkste DRK-Blutspendestandort in der Region und damit ein wichtiger Pfeiler bei der Sicherstellung der Versorgung mit Blutpräparaten, die für zahlreiche Patienten überlebenswichtig sind.

Neben dem Dank an das Ehrenamt konnte Peter Bollmann am ersten von zwei aufeinander folgenden Blutspendetagen am Moordamm außerdem zwei aktiven Blutspendern zu ihrem Jubiläum gratulieren: Burkhard Schlobohm, Angestellter bei der Deutschen Bahn, leistete bereits seine 125. Blutspende für das DRK. Für Peter Wedemeier aus Bad Oldesloe war es die 100. Spende. Schlobohm hat vor 31 Jahren begonnen, sich mit Blutspenden regelmäßig für die Gesundheit von schwer kranken oder verletzten Patienten in seiner Region einzusetzen. Seitdem nimmt er nach Möglichkeit vier bis fünf Blutspendetermine im Jahr wahr – überwiegend in Bad Oldesloe, aber auch in Reinfeld und Tralau hat der 63-jährige schon gespendet.

Peter Wedemeier kam durch seine Kameraden bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem damaligen Wohnort Brunsbüttel zur Blutspende beim DRK. „Blutspenden ist für mich selbstverständlich. Durch die Erfahrungen, die man als Feuerwehrmann macht, weiß man, wie wichtig Blutspenden oftmals zum Überleben sein können“, sagt der 54-jährige. Aber auch die Vorsorge für die eigene Gesundheit durch die regelmäßige Kontrolle des Blutes bei jeder Spende ist für Wedemeier ein wichtiges Argument für die Blutspende.

Im August des vergangenen Jahres haben dem DRK erstmalig die Räumlichkeiten in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde am Moordamm für die Blutspende zur Verfügung gestanden. Der bis dahin genutzte Spendestandort in der Schule am Kurpark konnte damals kurzfristig nicht mehr für Blutspendeaktionen genutzt werden, da er vorübergehend als Unterkunft für Flüchtlinge benötigt wurde. Nun wird die kommende DRK-Blutspendeaktion am 27. und 28. Juni 2016 voraussichtlich die letzte sein, die in der Kirche am Moordamm stattfindet. Wer sich bereits den Blutspendetermin im September vormerken möchte, kann sich den 5. und 6.9.2016 notieren und dann wieder in der Schule am Kurpark seinen kostbaren Lebenssaft spenden. Das DRK bedankt sich gleichzeitig noch einmal bei der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde dafür, dass sie im vergangenen Jahr kurzfristig und unkompliziert ihre Räume für die Blutspende zur Verfügung gestellt hat.

Termine und Informationen zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das jeweilige Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).

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Bad Oldesloe

Aktion und Performance vor dem KuB: Eine Hommage ans Jammern

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Am Samstag, den 2. Juli macht das Jammermobil Station vor dem KuB in Bad Oldesloe.

Ab 10 Uhr darf bei dieser Aktion jede Bürgerin und jeder Bürger jammern was das Zeug hält. Das Jammermobil ist eine Aktion von BAUCHLADEN MONOPOL und wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste.

Das Bauchladen Monopol macht Jammern salonfähig! Dafür touren sie mit einem Transporter – dem Jammermobil – durch die ganze Republik und öffnen ihre Mobiltüren auf belebten Plätzen und sammeln Töne und Ausdrucksweisen des Jammerns sowie regionale Reizthemen.

Nicht das beiläufige, zerstörerische, anklagende Jammern wird gesucht, sondern ein persönliches, erleichterndes und stärkendes Jammern.

„Wir halten den öffentlichen Raum für einen wichtigen Ort, an dem gesellschaftliche Austausch stattfindet. Trotz des durch die Pandemie bekannte social distancing, Lockdown und geschlossenen Kulturorten schaffen wir Räume, in denen Begegnungen möglich werden.“, so die Performerin Sophia Guttenhöfer, die seit 2010 Straßentheater und Interventionen an theaterunübliche Orte durchführt. 

Zwei clowneske Figuren stellen sich als Jammerlappen zur Verfügung, finden in ihrem breiten Jammerrepertoire den passenden Ausdruck und jammern für die oder mit den Besuchenden gemeinsam.

Auf Wunsch wird eine „personalisierte Jammerpartitur to go“ für den weiteren Gebrauch erlernt. 

Außerdem sind Passant*innen vor dem Jammermobil eingeladen, Fragen, Kommentare  aufzugeschrieben oder zu malen, Kurzvideos oder Tonspuren mit Jammervollem zu hinterlassen. So wächst über die verschiedenen Stationen hinweg ein mobiler Ausstellungs- und Kommunikationsort, der die Stimmungslage der Menschen über verschiedene Regionen hinweg widerspiegelt.

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Bad Oldesloe

Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe mit erster Turnierteilnahme

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Gut neun Monate nach Gründung der Fußball-Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe, in Kooperation mit den Stormarner Werkstätten und dem Kreissportverband Stormarn, nahm dieses Team erstmals an einem Turnier teil.

Christian Bauer (blaues Trikot) stoppt diesen Angriff mit vollem Einsatz. Fotos: VfL Oldesloe

Es ging zum „Kalle-Stawikowski-Cup“, der von der Vorwerker Diakonie ausgerichtet und an der Lübecker Lohmühle auf Kunstrasen ausgetragen wurde. Hier sollte man auf Kleinfeld auf andere Werkstätten, Förderschulen und soziale Einrichtungen treffen.

Die Aufregung war bei allen Spielern riesengroß. Für die meisten Kicker des Teams war es absolutes Neuland.

„Aufgrund von Corona konnten wir leider auch nicht so trainieren wie wir es uns gewünscht hätten, aber für mich war klar das wir diese Einladung gerne annehmen“, so Trainer Rainer Fischer. Schon vor dem Beginn war die Platzierung für den bekannten Oldesloer Coach Nebensache.

„Sie sollen das hier einfach genießen und auf sich wirken lassen. Der Spaß steht absolut im Vordergrund“, erklärte „Fischi“. So hatte der Veranstalter auch extra darauf hingewiesen das man keine Scheu haben sollte spielschwächere Akteure mitspielen zu lassen. Da immer ein Betreuer mit auf dem Platz stehen durfte, kickten Daniel Elten von den Stormarner Werkstätten und Pia Görrissen vom KSV Stormarn mit.

Für Görrissen, die selbst Fußball gespielt hat, und die Inklusionsmannschaft wie Elter bei jedem Training begleitet auch eine tolle Erfahrung.

Im ersten Spiel sah man allen die Aufregung und Nervosität an. Mit einer knappen 0:1 Niederlage verließ man den Platz.

Im zweiten Vorrundenspiel steigerte man sich schon ein wenig und spielte Remis, wobei Stephan Knorr für seinen bereits geschlagenen Keeper in höchster Not rettete. Nach der Vorrunde wurde in zwei leistungsgerechte Gruppen eingeteilt.

Im dritten Spiel konnte man gegen Marli II dann auch endlich jubeln. Das erste Tor war zudem wohl auch das Tor des gesamten Turnieres, denn Davor Peric hob den Ball gekonnt aus 30 Metern über den Torwart hinweg. „Der Jubel nach dem ersten eigenen Tor war unbeschreiblich“, beschrieb VfL-Pressewart Nico v. Hausen die Szenerie nach dem Treffer.

Nun hatte man Blut geleckt und gewann die Partie noch mit 3:0. Zwischen den Spielen bot der VfB Lübeck eine Stadionführung an.

Auch der VfL nahm dieses Angebot gerne an und ließ sich von dem Geschäftsstellenleiter Florian Möller das Innenleben der alterwürdigen Lohmühle zeigen.

Nach dem Mittagsessen gab es noch weitere Partien. Und die Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe wurde immer stärker, zeigte als Mannschaft sogar richtige Spielzüge. Auch der Leiter des Bildungszentrums der Stormarner Werkstätten, Jan Domeier, konnte sich davon überzeugen und staunte wie einige mitgereiste Eltern nicht schlecht. „Das sieht ja schon nach Fußball aus. Wie haben Sie das gemacht“, fragte ein Elternteil in Richtung Trainer Fischer.

Rainer Fischer grinste erfreut und war sichtbar stolz auf seine Schützlinge. Wobei gerade er einen großen Anteil daran hat.

„Rainer hat seine ganz eigene Art mit den Jungs umzugehen. Sie vertrauen ihm und das ist die halbe Miete. Wie er in dieser kurzen Zeit aus den Jungs eine richtige Einheit geformt hat ist schon eine ganz tolle Sache“, so von Hausen. Auch Werkstätten-Betreuer Daniel Elter ist voll des Lobes.

„Einige Jungs sind bei ihrer Arbeit oft allein oder kapseln sich ab. Hier blühen sie richtig auf. Einige reden jetzt wo sie früher kaum ein Wort gesprochen haben. Und vorallem, sie lachen. Das ist besonders schön!“ In der Tat genoss jeder Spieler diese für sie neuen Eindrücke und Erlebnisse auf diesem Turnier. Am Ende langte es sogar für Platz zwei in ihrer Leistungsgruppe, punktgleich und ungeschlagen.

Steven Burmeister freute sich als Sieger der Geschicklichkeitsübung über Eintrittskarten für ein Heimspiel des VfB Lübeck

Bei der Siegerehrung herrschte nochmal große Freude, denn neben Pokalen und Medaillen hatte die Vorwerker Diakonie auch einige Geschicklichkeitsübungen wie Fußballcurling oder Torwandschießen als Rahmenproramm vorbereitet. Und hier sahnte die Inklusionsmannschaft des VfL ab. Der 1. Platz ging an Steven Burmeister, der sich über zwei Karten für ein Heimspiel des VfB Lübeck freute. Auch Panuwatra Tangboon und Günter Timmann belegten vordere Plätze und bekamen Präsente.

„Wir bedanken uns bei der Vorwerker Diakonie für dieses tolle Turnier bei dem Toleranz und Fairplay im Vordergrund standen und auch beim VfB Lübeck für die Stadionführung. Die strahlenden Gesichter unserer Spieler sprachen Bände“, so VfL-Pressewart von Hausen abschließend.

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Bad Oldesloe

Betrunken durchs Parkhaus: Oldesloer Polizei nimmt Seat-Fahrer Führerschein ab

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Bad Oldesloe Am vergangenen Mittwoch (25.05.2022), gegen 19.25 Uhr fuhr ein 44-jähriger Bad Oldesloer mit einem Seat Ibiza im Parkhaus in der Lübecker Straße diverse “Schleifen”.

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Bei einer Kontrolle kam zutage, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,82 Promille.

Es folgte eine Entnahme einer Blutprobe, die Beschlagnahme seines Führerscheines und die Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels.

Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

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