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Feierliche Zeremonie: Trave ist neue Flusslandschaft

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Bei der feierlichen Zeremonie wurde am Sonnabend Argen-Wasser in die Trave geschüttet. Foto: Fischer

Bei der feierlichen Zeremonie wurde am Sonnabend Argen-Wasser in die Trave geschüttet. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Die Trave ist ein wichtiger touristischer Wirtschaftsfaktor für die Region und gleichzeitig das großes Naturbiotop. Jetzt ernannte der Umweltschutzverband NaturFreunde Deutschland und der Angelfischerverband das Gewässer zur Flusslandschaft 2016/2017. Die Trave übernimmt damit die Nachfolge der Argen in Bayern als bisherige Flusslandschaft. Eine Delegation hatte Argen-Wasser im Gepäck, das nun bei einer feierlichen Zeremonie in Bad Oldesloe in die Trave geschüttet wurde.

„Wir wollen für einen guten Zustand aller Gewässer werben und mit konkreten Projekten gemeinsam mit den örtlichen Akteuren und Behörden einen Beitrag zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie leisten“, sagt Dieter Neumann, Landesvorsitzender der NaturFreunde Schleswig-Holstein.

Die Richtlinie hat nicht nur die Verbesserung der Wasserqualität zum Ziel sondern genauso die Struktur der Gewässer, ihren natürlichen Verlauf, die Durchgängigkeit der Fließgewässer, naturnahe Ufer als Voraussetzung für Artenvielfalt und Biodiversität.

„Wir setzen uns mit unseren Aktivitäten für eine sachorientierte Fortentwicklung dieses biologisch ausgesprochen wertvollen Fließgewässer-Lebensraumes ein“, erklärte Peter Heldt, Präsident des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein. „Hierbei wollen wir uns neben dem Schutz und der Verbesserung auch für die nachhaltige Nutzung der nachwachsenden Rohstoffe, insbesondere der Fische, engagieren.“

Unter den rund 90 Teilnehmern befanden sich zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung wie der stellvertretende Kreispräsident Heinz Hartmann, Bürgerworthalter Rainer Fehrmann, Politiker und Abgeordnete, die Vorsitzende der Stiftung Naturschutz und Landtagsmitglied Sandra Redmann, der Direktor des LLUR Matthias Hoppe-Kossak, Vertreter des Umweltministeriums, von Behörden und Gemeinden, Umweltorganisationen, örtlichen Vereinen und Verbänden.

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VHS veranstaltet Naturführung um den Kupfermühlenteich

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Der Kupfermühlenteich. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe/Tremsbüttel – Im Rahmen des Aktionsmonats Naturerlebnis bietet die VHS Bad Oldesloe am Sonnabend, 4. Mai in der Zeit von 14 bis 15.30 Uhr einen geführten Spaziergang rund um den Kupfermühlenteich an.

Unter der Leitung der Naturführerin Martina Wiebers wird Rohlfshagen einmal aus einem anderen Blickwinkel gezeigt.

Während der Wanderung erfahren die Teilnehmenden Interessantes über diesen historischen Ort und die ihn umgebende Flora und Fauna. Der Uferbereich und der angrenzende Wald ist die Heimat zahlreicher Tiere und Pflanzen, die es zu entdecken gibt.

Die Führung dauert etwa anderthalb Stunden und startet am Parkplatz (Kupfermühle 2, 22967 Tremsbüttel). Die Kosten betragen sechs Euro und sind bei der VHS zu entrichten. Anmeldung unter www.vhs-badoldesloe.de oder in der Geschäftsstelle (Beer-Yaacov-Weg 1).

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Osterfeuer: Jugendliche greifen Feuerwehrleute an

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Osterfeuer. Foto: Stormarnlive.de

Neustadt i. H. – Bei einer Brandsicherheitswache zum Osterfeuer am Samstagabend in Pelzerhaken kam es zu einer Auseinandersetzung von Jugendlichen. Im weiteren Verlauf haben Einsatzkräfte der Feuerwehr Neustadt in Holstein die Landespolizei verständigt und wollten den Streit schlichten.

Feuerwehrmann musste mit Kopfplatzwunde ins Krankenhaus!

Dabei sind die ehrenamtlichen Feuerwehrleute selbst ein Opfer von Gewalt geworden.

Ein Kamerad musste mit einer Kopfplatzwunde ins Krankenhaus eingeliefert werden und wurde eine Nacht stationär aufgenommen. Nach Aussage von Wehrführer Alexander Wengelewski ist der junge Mann inzwischen wieder zu Hause – der Schreck sitze allerdings tief. Der oder die Täter sind noch nicht ermittelt.

“Gewalt gegen freiwillige Feuerwehrleute ist ein absolutes Unding”, sagt auch Landesbrandmeister Frank Homrich und wünscht dem Verletzten baldige Genesung der körperlichen und seelischen Wunden. Homrich hofft, dass es der Polizei gelingen möge, den oder die Täter schnell zu ermitteln.

“Bei der Ahndung eines solchen Vorfalls darf es keine Toleranz geben”, so Homrich. Wer sich ehrenamtlich Tag und Nacht für die Sicherheit seiner Mitbürger einsetze, müsse auch den Rückhalt der Gesellschaft erwarten können.

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“Nummer gegen Kummer”: 25 Jahre Stormarner Kinder- und Jugentelefon

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Viele Kinder leiden unter Mobbing durch andere Schüler (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Für Kinder und Jugendliche existiert im Kreis Stormarn seit nun bereits 25 Jahren ein kostenloses und direkt erreichbares Beratungsangebot: Das Kinder- und Jugendtelefon – NummergegenKummer.

Immer montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr ist dieses Angebot unter der bundeseinheitlichen Telefonnummer 116 111 zu erreichen. Im Kreis Stormarn stellt der Kinderschutzbund sicher, dass dieses Beratungstelefon zu den angegebenen Zeiten besetzt ist.

Gut geschulte, meist ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spenden hierfür ihre Zeit und haben ein offenes Ohr für die Nöte von Kindern und Jugendlichen.

Die Beraterinnen und Berater am Telefon versuchen den Anrufenden im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe Unterstützung zu geben. Es gibt kein Zeitlimit beim Gespräch, Kinder und Jugendliche können ohne Zeitdruck erzählen, was sie belastet und in Ruhe überlegen, wie sie mit ihrer Situation am besten umgehen können.

Gemeinsam mit den Beraterinnen und Beratern gewinnen sie Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zurück und erarbeiten Lösungsstrategien für ihre Sorgen und Nöte.

Jugendliche beschäftigen sich oft mit der Frage „Ist mit mir alles in Ordnung?“ Gerade männliche Jugendliche haben viele Fragen zur Sexualität und möchten darüber mit einer anderen Person sprechen, trauen sich aber nicht, ihre Freunde oder Eltern ins Vertrauen zu ziehen. Dann nutzen sie das Angebot, sich anonym beraten zu lassen.

“Eine große Anzahl an Mädchen und Jungen ruft an, wenn zu Hause Stress mit der Familie herrscht. Auch sie möchten gern zu einem besseren Verhältnis zu ihren Eltern beitragen, wissen aber nicht, wie sie dies angehen können”, erklärt Ingo Loeding vom Stormarner Kinderschutzbund.

Sehr wichtig ist, dass beim Kinder- und Jugendtelefon auch schwierige Themen wie Gewalt- und Mobbingerfahrungen besprochen werden können. Die Beraterinnen und Berater sind extra dafür geschult und in der Lage, zuzuhören und kompetent zu beraten.

In diesen Fällen wird zudem versucht, die Kinder an Beratungsinstitutionen in ihrer Nähe zu vermitteln, damit sie sich weitere persönliche Unterstützung zu ihrem Anliegen holen können, z.B. zu Erziehungsberatungsstellen, Pro Familia, Jugendbehörden oder auch zur Beratungsstelle des Kinderschutzbundes.

Im Jahr 2018 wurden 6.187 Gespräche am Kinder- und Jugendtelefon in Bargteheide geführt, in den letzten 25 Jahren fast 150.000 Gespräche. Im Juni dieses Jahres wird es die nächste Ausbildung für interessierte Ehrenamtliche geben, die sich jetzt schon vormerken lassen können.

Das Kinder- und Jugendtelefon des Kinderschutzbundes wird durch die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg und durch das Land Schleswig-Holstein gefördert.

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