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Hamburger Zoll schlägt wieder zu: Über 100 Kilo Kokain gefunden

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Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Hamburg – Colette Hercher, Direktionspräsidentin der Generalzolldirektion: “Teamarbeit gepaart mit modernster Technik sind ein wirksames Schwert im Kampf gegen die internationale Rauschgiftkriminalität.”

Baumaschinen aus Brasilien hatte das Seeschiff geladen, das sich am 26. Februar auf seinem Weg nach Hamburg befand und die Aufmerksamkeit des deutschen Zolls auf sich zog. Es bestand der dringende Verdacht, dass sich Rauschgift an Bord befinden sollte. Unverzüglich wurde das in der Deutschen Bucht befindliche Zollschiff “Borkum” des Hauptzollamtes Itzehoe, eines der modernsten Einsatzmittel des deutschen Wasserzolldienstes, in Richtung Elbmündung entsandt.

“Wir sind sehr froh, dass sich mit einem Hinweis unserer internationalen Partnerbehörden hier einmal mehr die gute und zunehmend unabdingbare Zusammenarbeit mit den anderen europäischen Strafverfolgungsbehörden bewährt hat” kommentierte Colette Hercher, die Präsidentin der Direktion V der Generalzolldirektion, den Sachverhalt, der heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Hamburg von ihr präsentiert wurde.

Durch die Besatzung des SWATH-Schiffs Borkum wurde das einkommende Seeschiff

Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

noch auf der Nordsee, vor dem Einlaufen in die Elbe, kontrolliert. Die Zöllner konnten in einer der Baumaschinen an Bord etwa 96 kg Kokain sicherstellen.

Anschließend konnte die Fahrt in den Hamburger Hafen fortgesetzt werden. Die auf hoher See begonnene Kontrolle des Seeschiffs wurde nach dem Festmachen in Hamburg fortgesetzt. Mehr als 30 Beamtinnen und Beamte des Hauptzollamtes Hamburg-Hafen und des Zollfahndungsamtes Hamburg führten die Maßnahmen durch. Hierbei entdeckten die Zöllner weitere 20 kg Kokain, die in den Baumaschinen versteckt waren.

Dazu Colette Hercher weiter: “Die Bekämpfung der international organisierten Kriminalität, besonders der grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität, wird auch künftig einer der Schwerpunkte unserer Arbeit sein. Wie wichtig und zielführend eine gute, insbesondere auch sachlich gute Ausstattung der Zollverwaltung ist, zeigte sich jetzt beim Einsatzmittel SWATH-Schiff Borkum.”

Das sichergestellte Rauschgift wäre für den Straßenverkauf gestreckt, das heißt mit anderen Stoffen vermischt und auf einen konsumierbaren Wirkstoffgehalt reduziert worden. Die Menge des Rauschgifts, das durch den erfolgreichen Einsatz des Zolls nicht die Konsumenten erreichte, wäre auf mehr als 300 kg angewachsen. Der Straßenverkaufswert hätte dann mehr als 21 Millionen Euro betragen.

Weitere Ermittlungen wurden durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

Colette Hercher präsentierte im Anschluss im Hamburger Hafen auch das SWATH-Schiff und seine beeindruckende Technik: “Es ist gut zu wissen, dass dank solcher Einsatzmittel die hochgefährlichen Drogen bereits vor Erreichen des Festlandes entdeckt und sichergestellt werden können und somit eine wirksame Überwachung der Außengrenzen auf dem Wasser gewährleistet ist.”

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Bargteheide: Lesung mit Bestseller-Autorin Ursula Poznanski

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Bargteheide – Voller Vorfreude lädt das Team der Stadtbibliothek Bargteheide zur Lesung mit Ursula Poznanski ein. Die erfolgreiche österreichische Autorin schreibt Thriller sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene. 2011 wurde Sie für ihr Buch „Erebos“ mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

Foto: Gaby Gelster | © Loewe Verlag GmbH

Was, wenn du dir eine völlig absurde Geschichte ausdenkst, sie zum Spaß in die Welt setzt und plötzlich glauben alle daran?

Ursula Poznanskis neuer und hochaktueller Bestseller „Shelter“ ist eine wache Analyse der Mechanismen moderner Verschwörungsmythen und ihrer Auswirkungen.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie stieg die Zahl der Verschwörungen, die sich rasant verbreiteten. Ob Fake News oder Querdenker – wir alle werden zunehmend damit konfrontiert.

Lesung am Donnerstag, 25. November, um 18:30 Uhr im Großen Saal im Stadthaus, Am Markt 4, 22941 Bargteheide. Der Eintritt kostet fünf Euro (kostenlos für Personen unter 18 Jahren)

Der Kartenvorverkauf läuft ab sofort während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek. Grundsätzlich ist auch eine Reservierung von Karten per Mail möglich: stadtbibliothek@bargteheide.de

Die Karten müssen jedoch spätestens am Veranstaltungstag bis 30 Minuten vor Beginn der Lesung abgeholt werden, da sie sonst wieder in den freien Verkauf gehen.

Die Veranstaltung findet unter 3G-Regelungen statt. In Zeiten der Pandemie können sich Sicherheits- und Hygieneregeln bei Veranstaltungen sehr kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden Regeln. Weitere Informationen sind auf der Website der Stadtbibliothek Bargteheide zu finden: www.bargteheide.bibliotheca-open.de.

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Rap und Kunst: “Farbe zeigen statt Grenzen ziehen” am Oldesloer Hölk

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Bad Oldesloe – „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“: Berliner Künstlerin Hera bringt zusammen mit zwölf Bad Oldesloer Jugendlichen große Kunst an die Wände der Hölk-Hochhäuser.

Links Rapper Booz, rechts Kunst von der Berliner Künstlerin Hera. Fotos: Rengtones(l.)/Jasmin Siddiqui

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet vom 25. bis 29. Oktober mit zwölf Jugendlichen an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe ein großes und weitere kleinere Wandkunstwerke als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Das Projekt ist Teil des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Lebensgefühl aller sich dadurch und darin bewegender Personen und besitzt somit das Potential, positive und erhellende Momente zu schaffen.

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe mit Jugendlichen -mit und ohne Migrationshintergrund- ein großes Wandkunstwerk und weitere Kleinere als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Die Künstlerin und eine Sozialarbeiterin tauschen sich bereits im Vorfeld mit den Jugendlichen über eigene Ausgrenzungserfahrungen aus und vermitteln Methoden, sich dem Thema künstlerisch anzunähern. Es findet eine Auseinandersetzung mit den allgemeinen Motiven für Ausgrenzung statt. In diesem Prozess entstehen Skizzen für Wandgemälde, die die Jugendlichen selbst an die Wand bringen werden und eine Inspirations-Grundlage für ein Großgemälde der Künstlerin Hera.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Hera wird zwischen dem 25. und 30. Oktober mit Hilfe eines Steigers an der 36 Meter hohen Außenwand der Hochhäuser arbeiten – die Jugendlichen arbeiten im selben Zeitraum an dem korrespondierenden Gemälde in geringerer Höhe.

Am Samstag, den 30. Oktober findet zwischen 11:30 bis 16 Uhr ein Nachbarschaftsfest statt, welches gleichzeitig Finissage und Abschlussfest für das Projekt ist.

Um 12 Uhr wird Rapper Booz aus Hamburg dabei ein Konzert spielen.

Der in Hamburg geborene und aufgewachsene Booz macht seit über 10 Jahren Musik. Er ist der geborene Entertainer, tanzte auf internationalen Krump-Festivals, spielte Rollen in Kinofilmen und Serien, unter anderem bei „Skylines“ auf Netflix, und stand bereits mit Rapgrößen wie Kool Savas, Jan Delay und Samy Deluxe auf der Bühne. Ferner wird auch das musiculum Mobil das Fest besuchen.

Das musiculum MOBIL ist ein großer bunter Transporter, der mit vielfältigen Musikinstrumenten, Musikspielen und Klangexponaten ausgestattet ist und der Kinder für Musik begeistert.

Das Projekt „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“ findet im Rahmen des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“ statt und wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert. Projektträger ist der Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn. Initiator des Projektes ist der Sachbereich Kultur der Stadt Bad Oldesloe und die Stadt Bad Oldesloe.

Termine zum Zuschauen beim Arbeiten: 25.-29.10.2021, jeweils 11 bis 17 Uhr Termin Nachbarschaftsfest: Sa. 30.10. mit Live-Musik und weiteren Programmpunkten vor den Hölk-Hochhäusern, Im Hölk 2, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt frei.

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Arbeiter stirbt in Stapelfeld bei Unfall in Müllverbrennungsanlage

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Stapelfeld – Am 5. Oktober kam es gegen 11:10 Uhr auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld zu einem Arbeitsunfall.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach ersten Erkenntnissen stürzte ein Bauarbeiter aus ungefähr 25 Meter Höhe in ein Betonsilo und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Weitere Informationen können derzeit nicht gegeben werden.

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