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Ahrensburg

Ahrensburg plant Erhöhung der Gewerbesteuer

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Das Rathaus in Ahrensburg. Foto:Fischer

Das Rathaus in Ahrensburg. Foto:Fischer

Ahrensburg – Sie Stadt Ahrensburg dreht an der Steuer-Schraube. Mit einer Anpassung Gewerbesteuer soll die prekäre Einnahmesituation verbessert werden. Für eine Erhöhung stimmte nun die der Finanzausschuss, die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung gilt als sicher.

Nur eine knappe Mehrheit der Ausschussmitglieder konnte sich mit der Gewerbesteuererhöhung anfreunden. Nur Vertreter von SPD, Grünen und WAB stimmten dafür. „Es fehlt seitens der Verwaltung an konkreten Maßnahmen, dieser Entwicklung zu begegnen, außer der Forderung, die Grundsteuer und die Gewerbesteuer kräftig zu erhöhen“, sagt Christian Conring (CDU). „Die Planung neuer Gewerbegebiete ist weiterhin nicht abgeschlossen und das Projekt Stadtmarketing lässt bislang kein zählbares Ergebnis erkennen.“

Innerhalb von zwölf Jahren ist sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Ahrensburg um 35 Prozent gesunken. Eine dramatische Entwicklung, handelt es sich doch um die Haupteinnahmequelle der Stadt. Kritiker sehen in der Anpassung des Hebesatzes – er soll von 350 auf 380 Prozent erhöht werden – die Gefahr, dass nun noch weitere Unternehmen der Stadt den Rücken kehren könnten.

„Bisher wurde von Hebesatzerhöhungen Abstand genommen, um den Verbleib von Gewerbebetrieben nicht zu gefährden, dies ist auch unverändert von größter Priorität“, sagt Bürgermeister Michael Sarach. „Untersuchungen zeigen aber auch, dass für Gewerbebetriebe die Höhe des Hebesatzes nur einer von vielen Ansiedlungsgründen ist.“ So hat etwa die Stadt Norderstedt ein hohes Gewerbesteueraufkommen trotz eines Hebesatzes von 440 Prozent.

Nach Ansocht der Verwaltung hat Ahrensburg mit einer Nichtveränderung des Hebesatzes in zwischenzeitlich 15 Jahren hinlänglich Kontinuität bewiesen und durch den Bau von Kindertagesstätten (KiTa), der Einrichtung vieler Hortgruppen und der Sanierung und Erweiterung in Schulen eine noch attraktivere und familienfreundlichere Wohnumgebung geschaffen. „Deren Folgekosten insbesondere für Kitas belasten aber den städtischen Haushalt mit je neuer Kita in Höhe von einer halben Million Euro bei gleichzeitig sinkenden Erträgen und steigenden Aufwendungen“, so Sarach.

Neben der Gewerbesteuer war auch eine Erhöhung der Grundsteuer im Gespräch. Der Vorschlag, den Satz von 350 auf 400 Prozent zu erhöhen, fand allerdings keine Mehrheit. Gegen die Stimmen der CDU- und FDP-Fraktion wurde die Haushaltsvorlage 2016 einschließlich der vorgenannten Gewerbesteuererhöhung mehrheitlich befürwortet.

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Ahrensburg

Tobias von Pein bedankt sich bei Kita-Fachkräften

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Tobias von Pein (links) bedankte sich bei Kita-MitarbeiterInnen

Ahrensburg – Am Tag der Kinderbetreuung fanden im ganzen Land kleinere und größere Aktionen statt, um sich bei den Kita-Fachkräften und Tageseltern für ihre Arbeit zu bedanken. Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein folgte dem Aufruf der Deutschen Kinder und Jugendstiftung und besuchte die Integrations-Kita „Regenbogenhaus“ in Ahrensburg.

„Erzieherinnen und Erzieher, Tagesväter und Tagesmütter machen täglich einen wichtigen Job in unserer Gesellschaft – dafür kann man einfach nur danke sagen! Ohne sie wäre die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schwerer zu schaffen und sie übernehmen einen wichtigen Part in der Entwicklung unserer Kinder. Insbesondere dann, wenn sie sich um Kinder kümmern, die spezielle Bedürfnisse haben.

Die Lebenshilfe Stormarn setzt sich seit fast 50 Jahren für die Interessen von Menschen mit Behinderung und deren Familien in Stormarn ein. Ihr Ziel ist es, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien zu unterstützen.

So unterstrich Ursula Johann von der Lebenshilfe, dass in der aktuell von der Landesregierung eingebrachten Kita-Reform das Thema keine große Rolle spielt. „Wir werden als SPD an dieser Stelle nochmal nachhaken. Die besondere Lage von Kindern mit Beeinträchtigungen erfordert auch mehr Einsatz auf gesetzlicher Ebene und eine bessere Ausstattung mit Personal.“ So von Pein.

Die Lebenshilfe Stormarn ist Trägerin von neun Kitas in verschiedenen Orten in Stormarn. Drei davon haben ihren Sitz in Ahrensburg. So auch die Kita, die von Pein besuchte: „Es ist wirklich bemerkenswert, was die Erzieher und Erzieherinnen hier vor Ort leisten. Wir als Politiker und Politikerinnen haben an dieser Stelle die Aufgabe, den Fachkräften unter die Arme zu greifen, indem wir gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit schaffen.

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Ahrensburg

Angestellter mit Messer bedroht: Tankstellen-Überfall in Ahrensburg!

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Maskiert und mit einem Messer in der Hand hat ein Mann in Ahrensburg den Mitarbeiter (21) einer Tankstelle überfallen.

Die Tat ereignete sich am Donnerstag, 16. Mai, gegen 21.35 Uhr in der Star-Tankstelle in der Straße Reeshooop in Ahrensburg.

Nach bisherigem Ermittlungsstand betrat ein maskierter Mann die Tankstelle und bedrohte den 21 Jahre alten Mitarbeiter mit einem Messer. Dabei forderte er mit den Worten “Überfall” die Aushändigung von Bargeld. Der Mitarbeiter übergab dem Täter einen geringen dreistelligen Bargeldbetrag.

Anschließend flüchtete der Tatverdächtige aus der Tankstelle fußläufig in Richtung Fritz-Reuter-Straße. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief negativ. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.

Bei dem Täter soll es sich um einen ca. 180 – 185 cm großen, schlanken Mann, ca. 20 Jahre alt handeln. Er war bekleidet mit einer dunkelgrauen Jeans, schwarzen Schuhen und einem grauen Kapuzenpullover, mit einem gelben Aufdruck. Er trägt braune, stirnlange Haare und spricht akzentfreies Deutsch.

Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer hat die Tat beobachtet? Wer kann Hinweise zum Täter oder der weiteren Fluchtrichtung geben? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Politik und Gesellschaft

SPD-Landtagsabgeordneter besucht Integrations-Kita “Regenbogenhaus”

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Foto: von Pein/hfr

Ahrensburg – Am Montag war in ganz Deutschland der “Tag der Kinderbetreuung”. Es fanden im ganzen Land kleinere und größere Aktionen statt, um sich bei den Kita-Fachkräften und Tageseltern für ihre Arbeit zu bedanken.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein folgte dem Aufruf der Deutschen Kinder und Jugendstiftung und besuchte die Integrations-Kita „Regenbogenhaus“ in Ahrensburg.

„Erzieherinnen und Erzieher, Tagesväter und Tagesmütter machen täglich einen wichtigen Job in unserer Gesellschaft – dafür kann man einfach nur danke sagen! Ohne sie wäre die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schwerer zu schaffen und sie übernehmen einen wichtigen Part in der Entwicklung unserer Kinder. Insbesondere dann, wenn sie sich um Kinder kümmern, die spezielle Bedürfnisse haben”, so von Pein.

Die Lebenshilfe Stormarn setzt sich seit fast 50 Jahren für die Interessen von Menschen mit Behinderung und deren Familien in Stormarn ein. Ihr Ziel ist es, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien zu unterstützen.

Ursula Johann von der Lebenshilfe unterstrich, dass in der aktuell von der Landesregierung eingebrachten Kita-Reform das Thema keine große Rolle spielt.

„Wir werden als SPD an dieser Stelle nochmal nachhaken. Die besondere Lage von Kindern mit Beeinträchtigungen erfordert auch mehr Einsatz auf gesetzlicher Ebene und eine bessere Ausstattung mit Personal”, versprach von Pein.

Die Lebenshilfe Stormarn ist Trägerin von neun Kitas in verschiedenen Orten in Stormarn. Drei davon haben ihren Sitz in Ahrensburg. So auch die Kita, die von Pein besuchte: „Es ist wirklich bemerkenswert, was die Erzieher und Erzieherinnen hier vor Ort leisten. Wir als Politiker und Politikerinnen haben an dieser Stelle die Aufgabe, den Fachkräften unter die Arme zu greifen, indem wir gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit schaffen.

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