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Bad Oldesloe

Neue Intensivstation: Oldesloer Klinik verbessert Akut-Versorgung

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Zu viel Plastik im Körper: Dieser Patient von Stationsleitung Diethard Joppich (v. l.) Oberärztin Dr. Susanne Becker und Chefarzt Dr. Rolf Busack konnte auch auf der neuen Intensivstation nicht mehr reanimiert werden. Foto:Fischer

Zu viel Plastik im Körper: Dieser Patient von Stationsleitung Diethard Joppich (v. l.) Oberärztin Dr. Susanne Becker und Chefarzt Dr. Rolf Busack konnte auch auf der neuen Intensivstation nicht mehr reanimiert werden. Foto:Fischer

„Wir mussten hier in den letzten Monaten viel Lärm ertragen. Aber mit dem Ziel vor Augen lässt sich einiges hinnehmen“, sagt Dr. Rolf Busack. Vor 20 Jahren nahm der Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Bad Oldesloer Krankenhaus seinen Dienst auf, damals in einer frisch eingerichteten Intensivstation. Die ist mittlerweile zwar noch auf dem neusten Stand der Technik, räumlich allerdings lange überholt. Die Umbaumaßnahmen soll die Versorgung der Patienten nun um einiges erleichtern.

Die neue Intensivstation verfügt über zwei Doppel- und vier Einzelzimmer. Damit erhöht sich die Kapazität der Station von sieben auf acht Betten. „Das klingt nach nicht viel“, so Dr. Busack, der mit seinem Team im Jahr rund 650 schwerstkranke Patienten versorgt. Die neue Aufteilung mit der höheren Anzahl an Einzelzimmern erlaube es nun etwa, Patienten unter Quarantäne zu stellen, ohne Kapazitäten einzubüßen. „Es kam in der Vergangenheit immer wieder vor, dass wir dadurch voll belegt waren und Patienten abweisen mussten“, sagt der Mediziner. Das werde in Zukunft wesentlich seltener vorkommen.

„Wir können hygienisch viel besser arbeiten“

In speziell ausgerüsteten Isolierzimmern können Patienten mit infektiösen Erkrankungen jederzeit frühzeitig von anderen getrennt werden. Ein großer Fortschritt in Sachen Hygiene. So soll die Ausbreitung immer neuer, zum Teil multiresistenter Krankheitserreger verhindert werden.

„Wir können hygienisch viel besser arbeiten“, sagt Stationsleiter Diethard Joppich. Verbrauchsgegenstände, die mit den Patienten in Kontakt kommen, werden direkt in den Zimmern entsorgt und alles getrennt aufbewahrt. „Um das Ausbreiten von Krankheitserregern im ganzen Haus zu verhindern, können wir theoretisch auch die Feuerschutztüren schließen und die Station so hermetisch abriegeln.“

Jedes der acht Krankenhausbetten des neusten Standards verfügt über eine umfangreiche Überwachungstechnik, die an Wand und Decke – aus hygienischen Gründen nicht mehr am Boden – angebracht ist. Untergebracht ist hier ein Monitor für die Vitalparameter die EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung des Blutes. Zudem gibt es genug Platz für intensivmedizinische Geräte für elektrische Infusions- und Spritzenpumpen, die eine exakt dosierte, kontinuierliche Zufuhr von flüssigen Medikamenten sichern. „Und unsere Beatmungsgeräte sind Goldstandard“, schwärmt Dr. Susanne Becker, leitende Oberärztin der Anästhesie und Intensivmedizin. „Die Beatmung von Patienten ist an allen Betten möglich.“ Zur Verfügung stehen in der Klinik in Bad Oldesloe nun auch neue Dialyse-Geräte, die eine besonders schonende Blutwäsche ohne für den Körper belastende Blutverdünner ermöglicht.

Neue Intermediate Care Station kommt im Sommer

Noch legen Handwerker die letzten Leitungen, Bohren, Hämmern, renovieren und streichen die Wände. Die Restarbeiten sollen in der kommenden Woche abgeschlossen sein. Dann wird die Intensivstation im laufenden Betrieb in die neuen Räume im Westflügel des Gebäudes – eine Herausforderung. Im Leerlauf soll alles gründlich getestet werden, damit die intensivmedizinische Betreuung zu keinem Zeitpunkt unterbrochen wird.

Die Lage der neuen Station soll in Zukunft die Arbeitsabläufe zwischen den verschiedenen Abteilungen im Krankenhaus verbessern. Gegenüber der Intensivstation wird im Sommer die Intermediate Care Station (IMC) mit 18 statt bisher zehn Betten errichtet. Die IMC ist das Bindeglied zwischen der Intensiv- und der Normalstation. Die Intermediate Care ist für Patienten konzipiert, deren Erkrankung einen hohen Überwachungs- und Betreuungsaufwand bedingt, die jedoch nicht die therapeutische und intensivpflegerische Akutversorgung benötigen. Zuvor lagen alle Abteilungen auf verschiedenen Ebenen. Diese räumlich ungünstige Planung soll mit der baulichen Umstrukturierung behoben werden. In die Umbauten kosten insgesamt 14 Millionen Euro und werden je zur Hälfte vom Asklepios-Konzern und durch Fördermittel finanziert.

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Bad Oldesloe

Glatte Fahrbahn: Sattelzug bei Bad Oldesloe verunglückt

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Bad Oldesloe – Am 1. Dezember 2021 verunfallte ein Sattelzug gegen 23 Uhr bei winterlichem Wetter auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Bad Oldesloe und Bargteheide.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr der 47-jähriger Fahrer eines portugiesischen Sattelzuges die Autobahn in Richtung Hamburg.

Zwischen den Anschlussstellen Bad Oldesloe und Bargteheide verlor er bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen (schneebedeckte Fahrbahn) die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf 21.000 Euro geschätzt.

Aufgrund des stürmischen Wetters in der letzten Nacht konnten die Bergungsarbeiten erst am heutigen Tag (2.12.2021) gegen 9:30 Uhr beginnen.

Für die Dauer der Bergung des Sattelzuges mussten zwei der drei Fahrstreifen für ungefähr zwei Stunden gesperrt werden. Mittlerweile ist die Fahrbahn wieder frei.

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Bad Oldesloe

Sand Malerei Show: Vergängliche Kunstwerke aus Sand

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Bad Oldesloe – Svetlana Telbukh erzählt Geschichten, indem sie in eine hauchdünne Sandschicht auf einer Glasplatte kunstfertige Bilder malt, die auf eine große Leinwand projiziert werden.

Foto: Sand Malerei Show

Am Sonntag, 12. Dezember 2021 um 15 Uhr und um 18.30 Uhr zeigt sie im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in  Bad Oldesloe zwei unterschiedliche Sand Malerei Shows: „Märchen“ und „Fantasy World“. 

Mit feinem Sand zaubern die Hände der Sandmalerin Svetlana Telbukh, bekannt aus der RTL-Show „Supertalent“,  fantasievolle Geschichten auf eine beleuchtete Glasplatte. Dabei entstehen höchst lebendige Bildergeschichten, die von einer Kamera gefilmt und in Echtzeit auf eine für die Zuschauer sichtbare Großbildleinwand projiziert werden – flüchtig, leicht und quasi spielerisch in den Sand gemalt. Wie eine Fata Morgana erschafft die Künstlerin so vor den Augen des Publikums magische Bilderlebnisse der besonderen Art.

Die erste Show um 15 Uhr eignet sich besonders für Familien – sie entführt das Publikum mit stimmungsvoller Musik in die Welt der Märchen. In der zweiten Show, „Fantasy World“ um 18.30 Uhr, erwartet das Publikum eine künstlerisch erzählte Reise über alle sieben Kontinente. Es entstehen und vergehen fantasievolle Szenen und bekannte Bauwerke – in sich fortwährend verändernden Bildern scheinbar spielend in Sand gemalt.

Tickets (23,50 Euro und ermäßigt 17,50 Euro, Abendkasse 25,50 Euro und ermäßigt 19,50 Euro) sind online, in der Stadtinfo im KuB sowie an der Abendkasse erhältlich. Für den Veranstaltungsbesuch ist der Nachweis über den vollständigen Impfschutz oder über die Genesung erforderlich (2G-Regel). Schülerinnen und Schüler müssen die Test-Bescheinigung der Schule mitbringen. Nähere Informationen sind auf www.kub-badoldesloe.de, in der Stadtinfo im KuB, per Telefon unter 04531 504-199 oder per Mail an stadtinfo@badoldesloe.de erhältlich.

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Bad Oldesloe

Wirtschaftsvereinigung überrascht Kunden mit Adventskalender

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Bad Oldesloe – Die Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe verschönert die Adventszeit mit einem Adventskalender.

Björn Tegeler, Angela Dittmar und Nicole Brandstetter von der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe mit dem neuen Adventskalender

Hinter jedem der 24 Türchen verstecken sich Angebote von Oldesloer Händlern und Gastronomen, die jeweils an dem Tag gültig sind.

„Nachdem wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal einen Online-Adventskalender angeboten haben, wollen wir dieses Jahr die Kunden mit einem gedruckten Kalender überraschen. Der Kalender ist kostenfrei bei Unternehmen der Wirtschaftsvereinigung erhältlich“, sagt Vereinsvorsitzende Nicole Brandstetter, die gemeinsam mit Vorstandskollegen am Samstag  Adventskalender an Passanten in der Innenstadt verteilt hat.

„Für die durch die Corona-Panemie gebeutelten Einzelhändler und Gastronomen ist das Jahresende meist die umsatzstärkste Zeit. Wir dürfen sie gerade jetzt nicht vergessen. Deswegen hoffen wir auf viele Kunden, die den lokalen Handel unterstützen und ihre Weihnachtsgeschenke vor Ort in Bad Oldesloe kaufen.“ Mit Blick auf das dynamische Corona-Geschehen rät Nicole Brandstetter. „Auch in diesem Jahr heißt das Rezept für einen stressfreien Weihnachtseinkauf: Alle Wochentage und die Bandbreite der Öffnungszeiten nutzen. Viele Händler in der Innenstadt haben an den Adventssamstagen verlängerte Öffnungszeiten bis 16 Uhr.“

Die Wirtschaftsvereinigung appelliert ebenso an die Oldesloer Kundinnen und Kunden, die Abstands- und Maskenregeln weiter einzuhalten. 

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