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Norddeutschland

Familiendrama in Oering: 20-Jähriger ersticht eigene Mutter

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sl

(Symbolfoto)

Sie starb vor den Augen mehrerer Familienmitglieder: Während eines Streits tötete in Oering (Kreis Segeberg) ein 20-Jährige Berichten zufolge seine Mutter (40).

Es muss ein furchtbarer Anblick gewesen sein: In dem beschaulichen 1300-Seelen-Ort Oering im Kreis Segeberg starb eine Mutter vor den Augen der jungen Freundin des Täters und Familienangehörigen.

Gegen 18:45 Uhr rief der Bruder des Mörders über Notruf die Polizei. Er teilte mit, dass sein Bruder seine Mutter angreifen würde. Als der Rettungsdienst vor Ort eintraf, lebte die schwer verletzte 40-jährige Frau noch, verstarb aber kurze Zeit später trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen.Sie soll mit einem Messer angegriffen worden sein.

Ein weiterer Familienangehöriger hatte den Tatverdächtigen so lange festgehalten, bis die Polizei vor Ort eintraf und den 20-Jährigen vorläufig festnehmen konnte. Er soll mittlerweile an eine psychatrische Einrichtung übergeben worden sein.

Das Motiv ist derzeit noch unklar. Es könnte sich um einen Streit gehandelt haben, weil der Sohn erstmalig seine 15-jährige Freundin mit nach Hause gebracht hatte. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat das Verfahren übernommen.

Gemeinsam mit der Mordkommission Kiel, der Kriminaltechnik und der Kriminalpolizei Bad Segeberg werden nun die Ermittlungen geführt. Die Leiche der Frau ist bereits oduziert worden.

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Politik und Gesellschaft

Land fördert Schulsanierungen mit 120 Millionen Euro

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Kiel – In dieser Woche hat die Landesregierung das größte Schulbauprogramm gestartet, das es bisher in Schleswig-Holstein gegeben hat. Bis zu 120 Millionen Euro stehen damit für den Bau und die Sanierung von Schulen im Land bereit. 

Klassenzimmer (Symbolbild). Foto: pixabay.com

„Angesichts der Corona-Pandemie haben die Landesregierung und alle im Landtag vertretenen Parteien im vergangenen Jahr ein Konjunkturpaket geschnürt. Neben zusätzlichen Mitteln für Investitionen in Krankenhäuser sind darin auch diese Gelder für Schulbaumaßnahmen enthalten“, erläutert der Ahrensburger CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Koch, zugleich Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kieler Landtag. 

Von den Geldern des Schulbauprogramm entfielen rund 10 Millionen Euro auf den Kreis Stormarn. Empfänger der Förderung seien die kommunalen Träger der öffentlichen Schulen, also Gemeinde, Städte und Kreise. Förderfähige Investitionsmaßnahmen seien die Sanierung, der Umbau und die Erweiterung eines bestehenden Schulgebäudes ebenso wie die Errichtung eines Neubaus. Der Landeszuschuss betrage 50 Prozent der Ausgaben, allerdings begrenzt auf maximal drei Millionen Euro pro Schulgebäude bzw. eine Million Euro pro Schulsporthalle.

„Auch wenn die Kommunen in den letzten Jahren bereits viel in ihre Schulen investiert haben, ist der Sanierungsstau an den öffentlichen Schulen immens. Gerade in den Corona-Zeiten hat sich gezeigt, dass nicht mehr alle Klassenräume den heutigen Anforderungen entsprechen, wenn z.B. keine Lüftung durch das Öffnen der Fenster möglich ist. Deshalb wollen wir mit diesem Förderprogramm die Kommunen bei der Schulsanierung unterstützen und weitere Schulbaumaßnahmen initiieren“, so Tobias Koch. 

Das jetzt aufgelegte Schulbauprogramm ist bereits das dritte in dieser Wahlperiode.

50 Millionen Euro seien aufgrund des Jamaika-Koalitionsvertrages vor drei Jahren ausgelobt worden.

Hieraus werde z.B. der Neubau der Grundschule Bünningstedt in der Gemeinde Ammersbek mit 2 Millionen Euro gefördert. Hinzu kam ein Bundesprogramm für Schulbaumaßnahmen in finanzschwachen Kommunen, von dem rund 100 Millionen Euro auf Schleswig-Holstein entfielen. Davon profitierte u.a. die Gemeinde Grönwohld mit ihrer Grundschule.

Anträge auf Zuschüsse aus dem Schulbauprogramm des Landes können ab dem 1. Juni 2022 gestellt werden. Bis dahin haben die Kommunen nun Zeit, um die erforderlichen Unterlagen wie z.B. Bauzeichnungen sowie die Kosten- und Finanzierungsplanung zusammenzustellen. Nach erfolgter Bewilligung müssen die Baumaßnahmen anschließend spätestens bis Ende Juni 2024 umgesetzt werden.

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Herzogtum-Lauenburg

Rollerfahrerin stirbt bei Verkehrsunfall in Geesthacht

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Geesthacht Am Mittwochabend (17.11.) kam es gegen 17.50 Uhr im Einmündungsbereich Berliner Straße / Trift in Geesthacht zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Leichtkraftrad.

Rettungsdienst im EInsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Ermittlungstand befuhr ein 42 Jahre alter Mann mit einem Opel Astra die Straße Trift in Richtung Berliner Straße. Im dortigen Einmündungsbereich bog er dann verbotswidrig nach links ab.

Dabei übersah der Opel-Fahrer die von links herannahende und vorfahrtsberechtige Geesthachterin auf ihrem Roller.

Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die 57-jährige wurde lebensgefährlich verletzt und verstarb wenig später im Krankenhaus.

Der Opel-Fahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

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Kiel

16-Jährige auf Zugfahrt belästigt: Mann (39) in Kiel festgenommen

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Kiel – Auf einer Zugfahrt von Rendsburg nach Kiel hat ein Mann (39) eine 16-Jährige sexuell belästigt. Der Mann wurde am Bahnhof von der Bundespolizei fesetgenommen.

Eine Streife der Bundespolizei an einem ICE im Hamburger Hauptbahnhof- Foto: Bundespolizei/hfr

Auf der Zugfahrt hatte der Mann das Mädchen im Zug angesprochen. Im Zuge des Gespräches kam er der 16-Jährigen immer näher und berührte sie dabei an Händen, Armen und Schulter.

Zusätzlich sprach er ihr gegenüber noch obszöne Worte aus, sodass sie angeekelt zurückwich.

Nach Ankunft auf dem Bahnhof Kiel, lief das Mädchen sofort zur Bundespolizei am Hauptbahnhof und erstattete Strafanzeige gegen den Mann.

Da sie ihren Peiniger so gut beschreiben konnte, wurde dieser noch am Haupteingang angetroffen und festgenommen.

Nach dem Tatvorwurf, war der Mann zunächst sehr aggressiv gegenüber der eingesetzten Streife und wollte nicht mit zur Wache kommen.

Erst nach mehrfacher Androhung von unmittelbarem Zwang und dem Einschalten der Bodycam, beruhigte er sich wieder.

Das geschädigte Mädchen erkannte den Mann bereits mit Annäherung an die Wache zweifelsfrei wieder.

Sie wurde dann in den hinteren Teil der Wache verbracht und bis zum Eintreffen eines Betreuers durch eine Kollegin betreut.

Eine Überprüfung seiner Person im Fahndungssytem ergab keine aktuelle Fahndung.

Der polizeibekannte Mann wird sich wegen seiner Tat verantworten müssen

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