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Bad Oldesloe

Für 40 Menschen: Ehemalige Familienkasse wird zur Flüchtlingsunterkunft

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Finn Fischer

Die ehemalige Familienkasse am Sandkamp.

Nur noch bis Mitte Januar sind in der Sporthalle der Klaus-Groth-Schule Flüchtlinge untergebracht. Dann werden den Asylsuchenden zunächst in die Jugendherberge, dann  in die ehemalige Familienkasse am Sandkamp umgesiedelt.

Ab Mitte Februar steht die ehemalige Familienkasse am Sandkamp zur Verfügung. Das Schwesternwohnheim als Gemeinschaftsunterkunft wird derzeit saniert und kann voraussichtlich ab April 2016 bezugsfertig übergeben werden. Die Notunterkunft in der Klaus-Groth-Schule wird zum 15. Januar, wie angekündigt aufgelöst. Die Sporthalle wird dem Sport-und Schulbetrieb zur Nutzung wieder übergeben.

Wie jede andere Kommune, ist auch die Stadt Bad Oldesloe verpflichtet ausreichend Plätze für Asylsuchende vorzuhalten. Um dies sicherzustellen, und in Vorbereitung auf die weiterhin anhaltenden Flüchtlingsströme, weist die Stadt Bad Oldesloe eine weitere Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge am Sandkamp aus. Seit Januar 2015 hat die Stadt Bad Oldesloe 285 Geflüchtete (Stand: 8. Januar 2016) aufgenommen. Bisher konnte die Verwaltung einen Großteil der Geflüchteten dezentral auf dem Wohnungsmarkt unterbringen. Diese Linie kann die Stadt aufgrund der täglich anhaltenden Zuweisungen nicht mehr einhalten.

Neben der Gemeinschaftsunterkunft in der Kurparkschule, sowie der Übergangsnutzung der Jugendherberge über die Wintermonate, wird ab Mitte Februar das ehemalige Gebäude der Familienkasse am Sandkamp als Flüchtlingsunterkunft in die Nutzung gehen. Das zum Teil leer stehende Gebäude umfasst ca. 950 Quadratmeter und bietet Platz für 43 Personen.

Die zuletzt als Übergangsmaßnahme eingerichtete Notunterkunft in der Sporthalle der Klaus-Groth-Schule wird zum 15. Januar wie angekündigt aufgelöst und dem Schulbetrieb zur Nutzung wieder übergeben. Die in der Sporthalle der Klaus-Groth-Schule untergebrachten Flüchtlinge werden bis zur Fertigstellung der Unterkunft am Sandkamp vorübergehend in der Jugendherberge untergebracht.

Beim geplanten Schwesternwohnheim treibt die Stadtverwaltung unter Hochdruck die Sanierungsarbeiten voran. Die Rückbaumaßnahmen konnten bereits abgeschlossen werden. In der nächsten Ausbaustufe wird mit den sanierungsfälligen Elektro-, und Sanitärarbeiten begonnen. Gemäß Brandschutzauflagen sind ein zusätzlicher Rettungsweg und ein Treppenturm zu errichten. Das Wohnheim bietet Platz für 80 Personen.

Für die Anschlussunterbringung und um eine bestmögliche Integration in unserer Stadt zu gewährleisten, ist die Stadtverwaltung laufend auf der Suche nach weiteren geeigneten Objekten sowie privaten Wohnraum. Dezentrale Unterbringung und Vermeidung von mobilen Wohneinheiten bleibt nach wie vor das oberste Ziel. Als mittelfristige Maßnahme prüft die Stadtverwaltung derzeit geeignete Bauflächen im Stadtgebiet zur Bebauung von Mehrfamilienhäusern.

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Bad Oldesloe

Kinderschutzbund Stormarn bedankt sich bei 170 Ehrenamtlern

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Foto: Vöcking/DKSB/hfr

Bad Oldesloe – Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich und bereichern so das gesellschaftliche Leben.

Das Ehrenamt ist ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft – dennoch ist es nicht selbstverständlich, dass Menschen freiwillig ihre Zeit spenden, um wichtige Angebote möglich zu machen oder andere Menschen zu unterstützen.

„Aus Anlass dieses Feiertages möchten wir uns herzlich bei all den ehrenamtlich Tätigen in unseren Kinderhäusern Blauer Elefant in Ahrensburg, Bargteheide und Bad Oldesloe für ihre wertvolle Arbeit bedanken“, erklärt Birgitt Zabel, erste Vorsitzende des Kinderschutzbundes (DKSB) in Stormarn, „denn unsere Ehrenamtlichen sind eine wichtige Säule der Kinderschutzarbeit, auf die wir nicht verzichten können und wollen.

Das Ehrenamt hat im Kinderschutzbund Stormarn eine ganz besondere Bedeutung. Der Verein ist selbst aus bürgerschaftlichem Engagement heraus entstanden. Eine Gruppe von 16 Frauen und einem Mann gründeten ihn im Jahr 1980. Mit den Jahren haben sich viele Angebote des Vereins immer weiter professionalisiert und es wurden auch hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt.

Heute sind über 170 ehrenamtliche Tätige und mehr als 70 Angestellte für den Kinderschutz im Kreis aktiv.

Der Kinderschutzbund freut sich darüber hinaus immer über weitere Ehrenamtliche, die die Teams der Kinderhäuser Blauer Elefant in Ahrensburg, Bargteheide und Bad Oldesloe unterstützen. Birgitt Zabel ermuntert Menschen, sich bei Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit direkt mit den Kinderhäusern Blauer Elefant in Verbindung zu setzen:

„Menschen, die ehrenamtlich bei uns arbeiten möchten, finden ganz unterschiedliche Arbeitsfelder, z.B. am Kinder- und Jugendtelefon oder am Elterntelefon, im direkten Kontakt mit Familien als Familienpaten, bei der Hausaufgabenhilfe, als Lesepate, als Unterstützer in der Kinder-Kleider-Kammer und auch in der Vorstandsarbeit, der ebenfalls ehrenamtlich arbeitet.“

Der diesjährige Internationale Tag des Ehrenamtes kann also auch eine Anregung sein, den ersten Schritt in ein Ehrenamt zu wagen. Für die Kinder und Familien im Kreis Stormarn wäre dies auf jeden Fall eine gute Sache.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Vermisster Hund “Erno” wieder bei seiner Besitzerin

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Wer vermisst diesen kleinen Hund Foto: Preisparadies/hfr

Bad Oldesloe – Erno ist wieder bei seiner Besitzerin. Der kleine Hund war am Dienstagvormittag allein in der Oldesloer Innenstadt unterwegs.

Eine Ladeninhaberin nahm das Tier in ihre Obhut. Kurze Zeit später konnte Erno an sein überglückliche Besitzerin übergeben werden.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Streit endet mit brutalem Messerangriff

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonntag , 8.12, soll es den ganzen Tag zu andauernden Streitigkeiten dreier Männer (19 und 24 aus Hamburg und 20 Jahre aus Bad Oldesloe) gekommen sein, berichtet die Polizei.

“Die Hintergründe zu dem Streit sind derzeit unklar und erfordern noch weitergehende Ermittlungen. Gegen 15:20 Uhr eskalierte der Streit, in dessen Verlauf der 20-jährige Oldesloer ein Messer gezogen und den 24-jährigen durch einen Stich in den Oberkörper lebensgefährlich verletzt haben soll. Den 19-jährigen soll der Messerangreifer mit einem schweren Gegenstand am Kopf verletzt haben”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Beide Personen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Es besteht für beide Geschädigte keine akute Lebensgefahr mehr.

Zeugen des Angriffes verständigten über Notruf die Polizei. Der Tatverdächtige flüchtete vom Tatort und konnte kurze Zeit später durch Beamte des Polizeirevieres Bad Oldesloe in Tatortnähe festgenommen werden. Er wurde zunächst dem Polizeigewahrsam zugeführt. Die weiteren Ermittlungen werden zurzeit intensiv durch die Kriminalpolizei Bad Oldesloe geführt.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat bei dem zuständigen Amtsgericht Ahrensburg den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in zwei Fällen und des Haftgrundes der Fluchtgefahr gestellt. Der Beschuldigte wird dort noch im Laufe des heutigen Nachmittags (09.12.) dem Haftrichter vorgeführt.

Da sich das Tatgeschehen auf der Straße abgespielt hat, werden Zeugen gebeten, sich bei der Polizei in Bad Oldesloe (Tel. 04531-501-0) zu melden.

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