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Kultur

Beethoven Duo tischt einen weihnachtlichen Teller voller Musik auf

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hfr

Das Beethoven Duo spielt in Tremsbüttel.

Das Beethoven Duo präsentiert am Vorabend des vierten Advent in der Kulturscheune Tremsbüttel einen erlebnisreichen Abend: Einen bunten, weihnachtlichen Teller voller Musik.

Der Ursprung aller Tänze liegt in der Neigung der Menschen, sich zu amüsieren, sich zu zeigen und dabei vielleicht den oder die Richtige zu finden. Diesem ureigensten Teil aller Feste spürt das Programm nach. Es bildet eine chronologische Reise durch die Welt der Tanzmusik vom Barock zur Avantgarde.

2006 wurde das Beethoven Duo von Pianistin Alina Kabanova und dem Cellisten Fjodor Elesin unter der künstlerischen Leitung von Maestro Abbado in Hamburg gegründet.

Beiden Solisten geht es immer und einzig um die Musik. Fachjurys erkannten ihnen 24 internationale Preise zu. Das kammermusikalische und emotionale Verständnis der Musikpartner bewirkt die intensive und selbstverständliche Verschmelzung von Cello und Klavier. Sie konzertieren beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, bei den Russischen Kulturtagen Baden-Baden. 2012 finanzierte das Kultursekretariat NRW landesweit Aufführungen von Beethoven-Sonaten. Ihr Repertoire umfasst Werke für Cello und Klavier von Wiener Klassik bis zu Kompositionen der Neuen Musik, Arrangements (Die Jahreszeiten von Peter Tschaikowsky, Dohr Verlag Köln) und Eigenkompositionen. Im Theater am Kurfürstendamm trat das Duo im Dezember 2013 mit einer Eigeninszenierung der Zauberflöte auf, die Rolle des Papageno übernahm Schauspieler Walter Plathe.

Den folkloristischen Bauerntanz aus dem Volke stilisierten die Komponisten und passten ihn an die barocken Zeremonien des Hofes an. Diesem Beginn in der klassischen Musik mit Gavotte und Menuett folgt das Programm auch mit den nachrevolutionären neuen Formen des Gesellschaftstanzes, wie Polonaise, Walzer und Quadrille, sowie den abstrakt expressionistischen Formen des Elfen-, Gnomen- und Totentanzes.
Der zweite Teil des Programms widmet sich den Tänzen des 20. Jahrhunderts, insbesondere dem Tango des Astor Pantaleón Piazzolla. Er transformierte den traditionellen Tango mit Einflüssen aus der klassischen Musik und des Jazz in den „Tango Nuevo”.

„Ein bunter Teller voll Musik”, Beethoven Duo, Konzert am Sonnabend, 19. Dezember, um 18 Uhr in der Kulturscheune Tremsbüttel, Schloßstr. 10. Karten kosten 25 Euro inklusvie einem Begrüßungssekt und einem Glas Wein in der Pause. Reservierung unter Telefon 04532/2640, E-Mail: info@tremsbuettel.de. Infos: www. tremsbuettel.de. Tickets gibt es auch an der Abendkasse.

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Kultur

“Tage wie dieser”: Theater Sandesneben holt verschobene Aufführungen nach

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Sandesneben – „Tage wie dieser“ ist der Titel des neuen Stückes von Klaus Mitschke, das am 30. Oktober 2020 im Lauenburger Hof in Sandesneben Premiere hat.

„Tage wie dieser Sandesneben 7“: v.l.: Susann Molter, Barbara Hergert, Jan Roetting und Anne Suer (vorn). Foto: Helga Köster

Geplant war die Aufführung bereits für den März dieses Jahres, doch es kam alles anders. Nun aber ist es wieder möglich, unter Einhaltung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen Theater zu spielen und das lassen sich die Sandesnebener Theaterleute nicht entgehen!

Über das Stück: Sarah hat es nicht leicht. Ihre Mutter erinnert sie seit Monaten ununterbrochen daran, dass sie schon viel zu lange Single ist und außerdem ihre biologische Uhr tickt. Dann ist da noch Sarahs beste Freundin Melissa, die demnächst ihr Studium abschließt und die zu Recherchezwecken bei einer Sexhotline arbeitet. Nicht einmal beim gemeinsamen Videoabend legt sie das Telefon beiseite. Und nun taucht auch noch der neue Nachbar auf, der sich versehentlich ausgesperrt und nebenbei beim Backen seine Wohnung in Brand gesteckt hat. Aber wer weiß, vielleicht entwickelt sich der Abend doch noch zu Sarahs Zufriedenheit?

Die Darstellerinnen und Darsteller vom Kleinen Theater Sandesneben proben derzeit auf Hochtouren. Sie freuen sich darauf, den heiteren Zweiakter „Tage wie dieser“ ab dem 30. Oktober 2020 an insgesamt acht Terminen im Lauenburger Hof Sandesneben aufzuführen – trotz Corona. Für die Zuschauer besteht während der Vorstellungen auf den Sitzplätzen keine Maskenpflicht.

Tage wie dieser“ ist an folgenden Terminen zu sehen: 30.10. (20 Uhr), 1.11. (20 Uhr), 2.11. (16 Uhr), 6.11. (20 Uhr), 8.11. (16 Uhr). Ausverkaufte Veranstaltungen nicht aufgeführt. Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro gibt es ausschließlich bei Anne Suer, Telefon 04534-8516. Keine Abendkasse.

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Kultur

Bargteheider Kino zerigt Berlinale-Film “Nackte Tiere”

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Bargteheide – Beim 1. Kurzfilmfestival 2020 im Kleinen Theater hat Melanie Waelde den Preis „Bestes Drehbuch“ gewonnen. Nun präsentiert das Kino im KTB am Sonnabend, 3. Oktober, um 19.30 Uhr ihren Kinofilm „Nackte Tiere“, der auf der Berlinale im Februar 2020 gezeigt wurde.

Und wieder wird dieser Kinoabend zu einem SPECIAL in Bargteheide, denn Melanie Waelde, die Autorin/Regisseurin ist zu Gast und wird zu den Hintergründen, insbesondere zum Anliegen ihres Langfilmdebüts erzählen.

In „Nackte Tiere“ bilden Katja, Sascha, Benni, Laila und Schöller eine Gruppe von jungen Menschen, die ratlos und rastlos durch die Welt stolpern. Dabei werden sie gezwungen, einen Schutzmechanismus zu installieren, um die Wechselwirkung zwischen „zusammen sein“ und „alleine sein“ steuern zu können.

Der Film spielt an einem Ort, wo Auto und Führerschein Freiheit bedeuten, wo der Schulabschluss bevorsteht und entschieden werden muss, ob man danach geht oder bleibt. Sie stehen an einer Schwelle. Sie leben in einer Phase wo sie anfällig sind, verloren zu gehen, wenn sie nicht wissen, was sie von der Welt wollen und was die Welt von ihnen will. Sie rennen ineinander hinein, voreinander weg. Sie küssen sich, sie schlagen sich. Sie lieben sich. Sie kreisen umeinander in einem Wechselspiel aus Abgrenzung, Gewalt, Liebe und Einsamkeit. Nähe und Schmerz sind eins.

Die fünf Jugendlichen im Film leben nach ihren eigenen Regeln, da sie sich in der deutschen Provinz auf der Suche nach Halt verloren fühlen. Aber nichts währt ewig.

Die ProtagonistInnen werden von DarstellerInnen gespielt, die trotz ihres jungen Alters bereits für diverse Kino- und Filmproduktionen vor der Kamera standen und für ihre Leistungen zahlreiche nationale und internationale Nachwuchs- und Förderpreise erhielten.

Unter anderem waren Sammy Scheuritzel (Sascha) in „Jeder stirbt für sich allein“, Paul Michael Stiehler (Schöller) im Tatort „Zeit der Frösche“ und Michelangeno Fortuzzi (Benni) in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ in Hauptrollen zu sehen. Luna Schaller (Laila) gehört zum Hauptcast der Netflix-Serie „How to sell drugs online“ und Marie Tragousti (Katja) war die „Beste Hauptdarstellerin“ im pämierten Kurzfilm „Was wir wissen“. Alle fünf leben und studieren in Berlin.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ferienleihfristen in der Stadtbibliothek

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Oldesloer Stadtbibliothek Foto: SL

Bad Oldesloe – Seit dem 24. September bis einschließlich 10. Oktober gelten für bestimmte Medien verlängerte Leihfristen:  CDs, DVDs, Konsolenspiele und Zeitschriften sind in diesem Zeitraum 21 Tage entleihbar.

Die Ferienleihfristen gelten auch für Verlängerungen, die in diesem Zeitraum vorgenommen werden. Vom 11. Oktober an gelten wieder die normalen Leihfristen. 

Die Stadtbibliothek ist während der Ferien wie folgt geöffnet: Montag und Dienstag von 10–13:30 und 15–18 Uhr, Donnerstag von 10–13:30 und 15-19 Uhr, Freitag von 10–16 Uhr und Samstag von 10–13 Uhr.

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