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Bad Oldesloe

Alternative zur KGS-Turnhalle: Jugendherberge will Flüchtlinge unterbringen

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Finn Fischer

Die KGS-Turnhalle: Vielleicht werden hier doch keine Flüchtlinge einziehen müssen.

Die geplante Notunterkunft für Flüchtlinge in der Turnhalle der Klaus-Groth-Schule (KGS) war ohnehin nur als befristete Maßnahme gedacht. Ein Angebot der Jugendherberge könnte den Turnunterricht und Vereinssport über den Zeitraum möglicherweise doch stattfinden lassen.

„Es ist möglich, dass wir die Turnhalle nicht benötigen. Es gibt von der Jugendherberge das Angebot, dass dort Menschen über diesen Zeitraum untergebracht werden“, erklärt Bürgermeister Tassilo von Bary auf Nachfrage.

Anfang der Woche hatte die Stadtverwaltung entsprechende Bestrebungen über die außerplanmäßige Nutzung der KGS-Sporthalle bekannt gegeben. Demnach sollten dort vom 7. Dezember bis 15. Januar 20 Flüchtlinge unterkommen.

„Überall im Stadtgebiet bemüht sich die Verwaltung unter Hochdruck Wohnraum zu finden. Dabei hält die Stadt weiterhin an der dezentralen Unterbringung der Geflüchteten fest“, erklärt Thomas Sobczak, Leiter des Bürgeramtes. Dennoch: Auch Bad Oldesloe kommt nicht umhin, Sporthallen zweckzuentfremden, um dort Menschen unterzubringen. Bereits seit Mitte des Jahres sind in der Turnhalle der Kurparkschule Flüchtlinge untergebracht. Doch diese Kapazitäten sind nun ausgeschöpft.

Mit der KGS-Sporthalle sollte die Zeit überbrückt werden, bis sich andere Möglichkeiten einer Unterbringung bieten. Das geplante Schwesternwohnheim als Gemeinschaftsunterkunft steht aufgrund von Sanierungsarbeiten ab April 2016 zur Verfügung. Ein zusätzliches Objekt steht kurz vor der Anmietung durch die Stadt, kann jedoch erst ab voraussichtlich Mitte Januar 2016 bezogen werden.

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Bad Oldesloe

Schwerer Verkehrsunfall in Bad Oldesloe: 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt

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Bad Oldesloe – Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagvormittag ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Mit seinem Renault Twingo war der junge Mann von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gekracht.

Der Unfall ereignete sich gegen 9.40 Uhr auf der Hamburger Straße (B 75). Laut Polizei fuhr der 20-Jährige stadteinwärts, als er kurz hinter dem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam nach links von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum.

Der Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die B75 war von 9.45 bis 10.30 Uhr gesperrt.

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Bad Oldesloe

Erneut drei bestätigte Neuinfektionen in Stormarn: Zwölf neue Covid-19-Fälle seit Ende Juni im Kreis

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Mundschutz Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Bad Oldesloe – Nach einer längeren Zeit ohne deutlichen Anstieg der Neuinfektionen im Kreis bis Ende Juni sind die Zahlen in den vergangen 14 Tagen wieder regelmäßig gestiegen.

Insgesamt sind es seit Ende Juni 12 bestätigte Neuinfektionen. Die Zahl der seit Beginn infizierten Stormarner stieg von 420 auf 432.

Seit Beginn der Pandemie sind in Stormarn 33 Infizierte verstorben.

Der deutlichste Anstieg seit Wochen zeigt, dass Abstand und Mundschutz weiterhin wichtig bleiben, weil die Verbreitung des Virus auch in den nächsten Wochen noch aufgehalten werden muss.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bürgermeister hisst “Mayors for peace” Flagge gegen Atomwaffen

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“Mayors for peace” Flagge vor dem Bad Oldesloer Rathaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 8. Juli, hat Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke vor dem Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses “Mayors for Peace” gehisst.

Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen.

Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.

„75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten“, so Lembke.

Der Flaggentag der Mayors for Peace erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (das Hauptrechts-sprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde.

Das Gutachten stellte fest, dass die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im Allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

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