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Ahrensburg

Ammersbek baut neue Flüchtlingsunterkunft am Schäferdresch

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Finn Fischer

Der Ammersbeker Bürgermeister Horst Ansén wird bei einem Infonachmittag am 3. Dezember über die neue Flüchtlingsunterkunft am Schäferdresch informieren.

Wie alle Gemeinden hat auch Ammersbek mit der Bewältigung der steigenden Flüchtlingszahlen zu kämpfen. Eine neue Unterkunft am Schäferdresch soll Abhilfe schaffen. Hier könnten nach der Fertigstellung 48 Menschen wohnen. Oberstes Anliegen der Verwaltung: Transparenz und Information der Bürger.

„Die Informationsveranstaltung vor einem Monat wurde sehr gut angenommen. Die Stimmung war grundsätzlich positiv“, so Bürgermeister Horst Ansén. „Natürlich wurden auch Ängste geäußert. Aber das finde ich auch gut, dass alles diskutiert wird. Transparenz und Offenheit sind bei diesem Thema sehr wichtig.“

Sorge äußerten viele Bürger über eine möglicherweise steigende Kriminalitätsrate oder eine Wertminderung bei umliegendem Wohneigentum in der Nähe der entstehenden Flüchtlingsunterkunft. Doch es gab auch viele Appelle, den Neuankömmlingen offen und vorurteilsfrei gegenüber zu treten, um die Integration zu erleichtern.

Knapp eine Million Euro werden die beiden Häuser kosten. Vorfinanziert von der Gemeinde und später gemietet vom Kreis Stormarn sollen am Schäferdresch in Ammersbek einmal knapp 50 Flüchtlinge leben.

„Pro Haus können 24 Menschen untergebracht werden. Die Planung in Holzrahmenbauweise ist günstig und vor allem schnell umzusetzen“, erklärt Horst Ansén. „Wie alle anderen Gemeinden müssen auch wir relativ schnell neuen Wohnraum für Flüchtlinge schaffen, um dem Bedarf gerecht zu werden.“ Bislang hatte die Gemeinde noch keine Probleme, die zugewiesenen Asylbewerber unterzubringen. Mit dem Wohnprojekt am Schäferdresch soll dies so bleiben. Ansén: „Anschließend können die Gebäude auch für eine anderweitige Wohnnutzung verwendet werden.

Bei der Aufklärung und Information um die neu entstehende Flüchtlingsunterkunft gibt sich die Ammersbeker Verwaltung alle Mühe. So soll am Donnerstag, 3. Dezember, von 14 bis 16 Uhr ein Infonachmittag in den Raumen des Jugendtreffs am Schäferdresch 49 stattfinden. Bürgermeister Horst Ansén und die Bauamtsleiterin Susann Jandt-Wahls werden vor Ort sein, um zu informieren und Fragen zu beantworten.

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Ahrensburg

Feuer in Mehrfamilienhaus in Ahrensburg: Fahrlässige Brandstiftung?

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Ahrensburg – Am Dienstagmorgen (28. Januar) kam es in der Bahnhofstraße in Ahrensburg zu einem Feuer in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus.

Feuerwehrmann mit Atemschutz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 00:40 Uhr meldete ein Anwohner über Notruf, dass es einen Knall gegeben habe und Feuer in einer Wohnung in der zweiten Etage ausgebrochen sei.

Beim Eintreffen der Feuerwehr und Rettungskräfte brannte die betroffene Wohnung bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer griff auch auf den Dachstuhl des Hauses über.

Die 39 Bewohner des Hauses wurde von den Einsatzkräften evakuiert. Bis auf den Wohnungsmieter selbst, wurde niemand verletzt. Der 59-jährige Mieter mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während der Dauer der Löscharbeiten wurden die evakuierten Bewohner vorübergehend in Zelten untergebracht. Sie konnten inzwischen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Nach derzeitigem Stand wird geprüft, ob das Feuer durch eine fahrlässige Brandstiftung ausbrach. In diesem Zusammenhang wurde der Brandort beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Ahrensburg

Haus der Natur: Vortrag über Seelöwen auf den Galapagos

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Foto: J. Schwarz/hfr

Ahrensburg – Die Galápagos-Inseln – faszinierend schön und mit hohen Ansprüchen an ihre Bewohner. Gerade große Raubtiere wie der Galápagos-Seelöwe sind stark beeinträchtigt von den immensen Schwankungen der Beuteverfügbarkeit in dieser Region, ein Faktor, der zusätzlich durch die Klimaerwärmung verschärft wird.

Ein tieferes Verständnis der stabilen Unterschiede zwischen Individuen, auch Tierpersönlichkeiten genannt, kann uns helfen aufzudecken, inwiefern die Population mit diesen widrigen Umständen klarkommt.

Jonas Schwarz zeltet jährlich vier Monate auf einer kleinen, einsamen Insel im Zentrum des Galápagos-Archipels, um im Rahmen seiner Doktorarbeit im Bereich der Verhaltensbiologie der Universität Bielefeld Seelöwen zu erforschen.

Foto: J.SChwarz

Mit Verhaltensbeobachtungen, Persönlichkeitstests und modernen Tauchcomputern versucht man die individuellen Unterschiede innerhalb dieser Art, sowie deren Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen zu erforschen. Mithilfe dieser Daten erhofft man, den Einfluss des Klimawandels auf die Galápagos-Seelöwen besser zu verstehen. Das könnte ermöglichen, diese bedrohte Robbenart effizienter zu schützen.

Bei dem Vortrag am 30. Januar berichtet Jonas Schwarz von seiner spannenden Arbeit mit den Seelöwen. Der Vortrag beginnt 19.30 Uhr im Haus der Natur, Bornkampsweg 35 in Ahrensburg.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Der Verein Jordsand freut sich über Spenden.     

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Ahrensburg

Ahrensburg: Feuer in ehemaligem Pflanzen – und Sonderpostenmarkt

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Feuerwehrmann mit Atemschutz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Aus noch unbekannter Ursache kam es am Sonntagnachmittag in Delingsdorf zu einem größeren Feuer in einem leerstehenden ehemaligen Pflanzen- und Sonderpostenmarkt.

Gleich mehrere Anwohner und Passanten hatten den Notruf gewählt, nachdem sie Rauch aus dem Gebäude aufsteigen sahen. Die Leitzentrale schickte daher die Freiwilligen Feuerwehren aus Delingsdorf, Klein Hansdorf-Timmerhorn sowie aus Bargteheide zum Einsatzort.

Wie sich herausstellte brannten eingelagerte Gegenstände und Überreste in der seit 2015 leerstehenden 2500 Quadratmeter großen Lagerhalle. Unter Atemschutz konnten die eingesetzen Brandbekämpfer relativ schnell eine Ausbreitung der Flammen und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindern.

Ob Brandstiftung vorliegt, steht noch nicht fest. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

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