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Bargteheide

Klimaschutzprojekt am Eckhorst-Gymnasium gestartet

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Eckhorst Gymnasium/hfr

In der vergangenen Woche fand am Gymnasium Eckhorst die Auftaktveranstaltung zum Energiesparprojekt Fifty-fifty statt. Dieses Schulprojekt wird drei Jahre lang vom Bundesumweltministerium gefördert und professionell durch das Fachbüro Twiga-Beratung (Frau Nicola Richter) begleitet. Es gehört zum Klimaschutzkonzept der Stadt Bargteheide und wird betreut durch deren Klimaschutzmanagerin Frau Ulrike Lenz.

Im Rahmen dieser Veranstaltung lobte Schulleiter Herr Diebold die langjährige Klimaschutzarbeit der Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Eckhorst, welche z.T. bereits als Orientierungsstufenschüler mit dem Engegement als Klimawächter begannen. Außerdem motivierten Herr Claussen (stellvert. Bürgermeistet), Frau Richter (Fachbüro Twiga Beratung) und Frau Vogel (Umweltbeauftrage am Gymnasium Eckhorst seit Januar 2007) die anwesenden Klimawächter der Klassen aus den Jahrgängen 5 bis 12 zur Beteiligung am Energiesparen und an begleitenden Projekten. Die vielen verschiedenen Klimaschutzprojektideen werden von einem Energieteam bestehend aus 18 Klimawächtern und vier Lehrerinnen ausgewählt und in den folgenden Schuljahren durchgeführt.

Ebenso fand die schulinterne Preisverleihung von “Stadtradeln 2015” statt. Das Gymnasium hatte wieder mit Abstand den ersten Platz unter den Bargteheider Schulen “erradelt”. (60.000 km, entsprechend 8,6 t eingespartes Kohlenstoffdioxid, ca. 3/4 des Jahresverbrauchs eines Bundesbürgers).

Dies war wieder einmal ein Beispiel für die Multiplikatorwirkung von Klimaschutzprojekten an Schulen, da sich so manches Elternteil ebenfalls auf den Sattel schwingen durfte, um die Fahrradkilometer der Klassen zu erhöhen!

Der neue Klima-Fim-Trailer, der in einem Projekt der Medienlotsen aus dem 9. Jahrgang mit den Schülern und Schülerinnen des 6. Jahrgangs entstanden war, wurde präsentiert. Hier wurde das Konzept “Klimaschutz konkret am Gymnasium Eckhorst” dank der medialen Ausstattung der Schule sehr anschaulich und professionell erläutert.

Anschließend zeigten Schülerinnen und Schüler an Lernstationen den Einsatz von Messinstrumenten aus der Klimakiste. Hier haben die Klimawächter verstanden, warum es Sinn macht ihren Mitschülern und Lehrern zu helfen, öfter an das Lichtausschalten und Fensterschließen zu denken: Die eingesparten Energieverbrauchskosten für Wärme und Strom kommen nämlich zu einem Anteil als finanzieller Anreiz auch den Schulen zugute!

Es war eine abwechslungsreiche Veranstaltung, die wieder einmal zeigte, dass der Klimaschutz am Gymnasium Eckhorst nicht nur theoretisch unterrichtet, sondern auch durch die langjährige aktive Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler gelebt wird.  

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Politik und Gesellschaft

Online-Theaterstück setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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Bargteheide – Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen lädt die Bargteheider Gleichstellungsbeauftrage, Anna Roggensack, gemeinsam mit der Stadtbibliothek zum Theaterstück „Die Wortlose“ von Wilfried Happel ein.

Gewalt gegen Frauen (Symblbild). Foto: Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay/Pixabay

Die Veranstaltung samt Podiumsdiskussion mit der Schauspielerin Susann Kloss findet aufgrund der aktuellen Pandemielage digital statt und ist am Freitag, 26. November von 19 bis 20 Uhr (Einlass 18.45 Uhr) per Webex zu sehen. Der entsprechende Link wird nach Anmeldung bis 25. November (stadtbibliothek@bargteheide.de) per Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Thema geschlechtsspezifische Gewalt ist eine der schwerwiegendsten Formen der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und nach wie vor eine der am häufigsten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen von der Frauen unverhältnismäßig stark betroffen sind.

Häusliche Gewalt gegen Frauen nahm in der Corona-Pandemie besonders zu und kennt keine Grenzen.

Sie beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte Hautfarbe und betrifft alle Arten familiärer Beziehungen und soziale Klassen.

Inhalt des Theaterstückes: Renate – abgestempelt als stummer Schatten ihrer selbst, als ein Mauerblümchen – nimmt die Gerechtigkeit in ihre Hände: Sie kann auch anders!

Das Martyrium ihrer Ehe mit Reinald Rommel beendet Renate als Mörderin. Jetzt beginnt das Kapitel der Aufarbeitung. Ihr Schweigen bricht, Worte sprudeln aus ihr heraus und verwandeln sie. Voller herzzerreißender Komik und erschütternder Tragik erzählt Renate ihre Geschichte.

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Barnitz

Einbrecher in Bargteheide und Barnitz unterwegs: Kripo sucht Zeugen

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Bargteheide/Barnitz – Freitagnachmittag (19.11.) wurde in der Zeit von 16.30 Uhr bis 16.50 Uhr in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Traberstieg in Bargteheide eingebrochen.

Einbrecher an einer Terrassentür (Symbolbild). Foto: Shutterstock.vom

Der oder die Täter kletterten zunächst auf den Balkon, verschafften sich dann Zutritt, indem sie die Balkontür der Wohnung gewaltsam öffneten.

Entwendet wurden Bargeld, Fahrzeugschlüssel und persönliche Papiere.

Zu einem Einbruchsversuch kam es außerdem in der Straße Klein Barnitz in Barnitz.

Dort scheiterten die Täter an der Hauseingangstür eines Einfamilienhauses. Im Zeitraum vom 18. bis zum 20. November, 9 Uhr versuchten sie die Tür gewaltsam zu öffnen.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat in Bargteheide oder auch in Barnitz Personen oder Fahrzeuge beobachtet, die mit dem Einbruch bzw. Einbruchsversuch in Verbindung stehen könnten? Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04102/809-0 bei den Beamten zu melden.

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Bargteheide

Stefan Jürgens mit “Was zählt”-Tour im Kleinen Theater Bargteheide

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Bargteheide – Seit seinem 19. Lebensjahr steht Stefan Jürgens auf Bühnen und vor der Kamera. Er war Mitbegründer der Comedy-Show „RTL Samstag Nacht“, spielte in Kino- und Fernsehfilmen und bekannten Serien wie „Tatort“ und „Soko Wien“ mit.

Foto: Tine Acke

Doch seine erste Leidenschaft galt nicht der Schauspielerei, sondern der Musik. Alles begann mit Klavierstunden, zu denen seine Eltern den Zehnjährigen verdonnerten. Als pubertierender Jugendlicher habe er dann „schwerwiegende Gedichte“ geschrieben, erzählte Jürgens einmal rückblickend in einem Interview, und versucht, diese auf einem braunen Ungetüm – gemeint war das von seinem Großvater geerbte Klavier im Wohnzimmer der Familie – zu vertonen.

Noch heute entwickelt er seine Musik auf Basis der Texte, der Botschaft, die er darin verpackt. Und weil die Texte für ihn einen hohen Stellenwert haben, singt er sie in seiner Muttersprache Deutsch. „Was zählt“ ist der Titel seines jüngsten und fünften Studioalbums, das der Künstler bei seiner aktuellen Tour quer durch Österreich und Deutschland vorstellt.

Im Kleinen Theater Bargteheide können die Zuschauer die musikalische Seite des Stars am Freitag, 19. November um 20 Uhr, live erleben.

Das Publikum kann sich auf ein intensives, authentisches Konzerterlebnis freuen – eben einhundert Prozent Jürgens. In einem Ankündigungsvideo hat er seinen Fans eine „hautnahe Tour“ versprochen, nur „ein Klavier, meine Wenigkeit und ihr“. Direkter und persönlicher gehe es nicht, so Jürgens.

Auch in seinen Liedern, zu denen er sich auf dem Klavier begleitet, gibt der Singer-Songwriter einen intimen Einblick in das, was ihm im Leben wichtig ist. Wer ihn bislang nur in seiner Rolle als cooler Kommissar kannte, kann Jürgens bei seinem Auftritt in Bargteheide von seiner nachdenklichen, gefühlvollen Seite erleben. Die Texte drehen sich um fundamentale Lebensfragen wie die Bedeutung von Familie, Zwischenmenschlichkeit, Älterwerden und Sterblichkeit oder die eine klare politische Haltung. Balladen wechseln mit wuchtigen Nummern wie „irgendwo, nicht hier“, die rhythmische Leichtigkeit in „unvollendet“ steht in Kontrast zu großen Gesangshymnen wie „Vater“ und bei mitreißenden rockigen Nummern wie „keine Ahnung, wie‘s geht“ fällt es manchen Zuhörern schwer, auf den Sitzen zu bleiben. „blinder Passagier“ ist eine Verbeugung vor dem so poetischen wie politischen, viel zu früh gestorbenen Rio Reiser.

Der Mensch Stefan müsse hinter jedem Song erkennbar sein, sagt der Künstler über seine Musik. Dass er nach dem Ausstieg bei „RTL Samstag Nacht“ seinen Humor behalten hat, zeigt sich bei seiner Moderation, bei der er nicht nur über die Songs, sondern auch kleine Anekdoten erzählt. Und bei der Antwort des Künstlers, der seit seiner Jugend auf den witzigen Spitznamen „Schnitzel“ hört, auf die Frage, was er denn als Nächstes plane: „Wenn ich diese Tour hinter mir habe, mache ich den Treckerführerschein und fahre den ganzen Tag Trecker.“ Eine Bemerkung, die zeigt, dass ein erfolgreicher Künstler wie Stefan Jürgens trotz seines Erfolges ein sympathischer, bodenständiger Mensch geblieben ist.

Stefan Jürgens “Was zählt”, Freitag, 19. November 2021, 20 Uhr. Eintritt: 28 Euro, VVK ermäßigt 26 Euro (Abendkasse Euro, ermäßigt 28 Euro). Karten und Informationen zu den Corona-Hygienevorschriften unter www.kleines-theater-bargteheide.de.

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