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Ratgeber

Übers Internet bestellte Blüten lassen Falschgeld-Zahlen explodieren!

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Besonders beliebt bei Fälschern: 50-Euro-Scheine.

Schleswig-Holstein wird überschwemmt von Falschgeld aus dem Darknet: Innerhalb von drei Jahren ist die Anzahl der bekannt gewordenen Fälle von 590 auf mehr als 2400 angestiegen! Grund für die “Falschgeld-Explosion” ist die leichte Verfügbarkeit über das Internet.

Besonders beliebt bei den Fälschern sind nach wie vor die 20- und 50-Euro-Scheine. Sie werden überall akzeptiert und die vertrautesten Zahlungsmittel. Doch warum dieser immense Anstieg an Falschgeld-Fällen?

Noch nie war es für Kriminelle so einfach, ohne großen Aufwand an nahezu perfekte Blüten zu kommen. Im sogenannten Darknet, ein Netzwerk, auf das nur über einen bestimmten Browser mit Verschlüsselung zugegriffen werden kann, lassen sich neben Waffen und Rauschgift mit einem einfachen Klick gefälschte Banknoten direkt nach Hause bestellen.

Mit einem einfachen Klick können dort Päckchen von 20-200 hochwertigen meist aus Italien stammenden Druckfälschungen zu 15-20 Prozent des Nennwertes erworben werden.

“Die Verdienstspanne erscheint damit äußerst attraktiv. Der Besteller wiegt sich darüber hinaus in Sicherheit, da die Anbieter sämtliche Verschleierungsmöglichkeiten nutzen, um in der Anonymität zu bleiben und zugleich den Käufer zu schützen”, erklärt der Leiter der Falschgelddienststelle im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein, Rüdiger Richert.

Das Leistungspaket der Kriminellen beinhaltet eine verschlüsselte Kommunikation über das Internet, die Zahlung des Falschgeldes über die anonyme digitale Währung “Bitcoins” und den Versand an eine “gehackte” Packstation.

“Wir spüren Neugierde gepaart mit großem Interesse, insbesondere bei jungen Menschen, die meistens zuvor noch nie mit der Polizei in Berührung gekommen waren”, so Rüdiger Richert. Der vermeintliche sichere Bestellweg sei jedoch mit hohen nicht absehbaren Risiken für die Schüler und Auszubildenden verbunden.

Das belegten auch jüngste Ermittlungserfolge des Bundeskriminalamtes. Nach dortigen intensiven Ermittlungen ging man nun mit zeitgleichen bundesweiten Durchsuchungen gegen die Erwerber des Falschgeldes vor. Trotz der eingerichteten Sicherheitsvorkehrungen der Kriminellen müssen die Bezieher des Falschgeldes aus dem Darknet auch im Nachhinein mit ihrer Entdeckung rechnen. Die Strafandrohung ist immens.

Rüdiger Richert warnt: “Ich rate dringend vor diesen kriminellen Einkäufen ab. Das Bestellen von Falschgeld über das Internet ist strafrechtlich betrachtet ein “Verschaffen von Falschgeld” und wird mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe ab einem Jahr aufwärts

geahndet.” Interessierte, die möglicherweise unüberlegt und vorschnell derartige Banknoten erworben haben, wird empfohlen aktiv zu werden und sich bei der Polizei zu melden.

“Ich empfehle den Schritt nach vorn. Das ist die letzte Chance die strafrechtlichen Konsequenzen zu mildern, bevor unsere Ermittlungen den Endabnehmer identifizieren”, so der Ermittler.

Informationen darüber, wie Sie Falschgeld erkennen und sich davor schützen können, bietet die Internetseite der Deutschen Bundesbank unter www.bundesbank.de.

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Ratgeber

“Fünf Minuten”: Schauspieler Martin Brambach stirbt für PETA den Hitzetod im Auto

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Die sommerliche Hitze kann schnell zur Lebensgefahr für die tierischen Freunde werden: Jedes Jahr sterben zahlreiche Hunde einen qualvollen Tod im aufgeheizten Auto, weil ihre Halter ihren Wagen vermeintlich “nur für einen Augenblick” abstellen.

Ähnlich ergeht es Schauspieler (“Tatort”) Martin Brambach im PETA-Spot: Nur “fünf Minuten” soll er auf seine Frau Christine Sommer im verschlossenen Auto warten. Aber schon nach kurzer Zeit in der Sonne bricht der Schauspieler schweißgebadet zusammen.

Der Schauspieler, den Millionen Zuschauer als Kommissariatsleiter Schnabel aus dem Dresdner “Tatort” kennen, und seine Frau Christine Sommer, ebenfalls aus vielen TV-Filmen und Serien bekannt, engagieren sich im neuen Video der Tierrechtsorganisation für ein wichtiges Thema:

Sie warnen alle Hundehalter, Tiere niemals im Auto zurückzulassen!

70 Grad: Bereits wenige Minuten in der Sonne reichen

“Kein Mensch sollte seinen tierischen Freund auch nur für einen Moment im Auto zurücklassen! Das aufgeheizte Auto wird schnell zur Todesfalle für den Vierbeiner”, sagt Christine Sommer.

Bereits wenige Minuten in der Sonne reichen, um ein geparktes Auto auf bis zu 70 Grad Celsius zu erhitzen!

Martin Brambach: “Bei unserem Dreh konnte ich am eigenen Leib spüren, wie schnell man durch die Hitze in Panik gerät.”

Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, erleiden sie im heißen Wageninneren schnell irreparable Organschäden oder einen Herzstillstand.

Im Ernstfall Polizei rufen und Scheibe einschlagen

Menschen, die an einem warmen Tag einen Hund im Auto entdecken, sollten schnell handeln. Ist der Besitzer des Wagens nicht auffindbar, muss umgehend die Polizei gerufen werden.

Befindet sich der Hund bereits in Todesgefahr – Anzeichen dafür sind Taumeln, eine dunkle Zunge, glasige Augen, starkes Hecheln oder Erbrechen -, sollten Tierfreunde in Betracht ziehen, die Scheibe einzuschlagen.

Allerdings sind PETA keine Fälle bekannt, in denen rechtliche Folgen für Tierretter entstanden sind.

Sollte das Auto auf einem Supermarkt-Parkplatz stehen, lässt sich der Fahrzeughalter ausrufen – selbstverständlich jedoch nur dann, wenn das Tier noch außer Gefahr ist.

Hund in tierärztliche Behandlung

Kann der Hund aus dem Auto befreit werden, sind sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen erforderlich. Auch wenn sich der Zustand des Tieres durch die Versorgung scheinbar verbessert, muss der Hund wegen möglicher Folgeschäden der inneren Organe umgehend tierärztlich untersucht werden.

Martin Brambach und Christine Sommer haben bereits in der Vergangenheit mit PETA zusammengearbeitet, u.a. engagieren sich beide in einem “Susi und Strolch”-Motiv für einen fleischlosen Lebensstil. Das Schauspieler-Paar lebt mit ihrem kleinen Sohn in Recklinghausen und das Thema Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Tierschutz genießt eine hohe Priorität in ihrem Leben.

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Bad Oldesloe

Business-Knigge für die Arbeitswelt: Benehmt euch!

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Auszubildende und Schulabsolventen
Symbolfoto: Robert Kneschke / Shutterstock

Bad Oldesloe – Am Donnerstag kommender Woche (26. Juli) startet um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe ein „Business-Knigge für die Arbeitswelt“, für den noch Plätze frei sind.

Wer wissen möchte, wie man im Berufsalltag einen guten und stilsicheren Auftritt hinbekommt, kann sich im BiZ per Telefon unter 04531/167214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de anmelden.

Personal Coach Iris Hoffmeyer vermittelt in rund zwei Stunden die wichtigsten Benimmregeln, Kommunikation am Telefon oder wichtige Tischsitten. Aber auch Neuheiten zur Smartphone-Nutzung sind ein Thema. Hier bestehen bei vielen Unsicherheiten, weiß Hoffmeyer. Sie möchte die Teilnehmer soweit vorbereiten, dass sie sich souverän im Berufsalltag bewegen und lauernde Fettnäpfchen meiden können. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Wirtschaft

Unterstützung für angehende Existenzgründer

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Start Up                                                                                                                                                          Symbolfoto: Rawpixel.com/shutterstock

Glinde – Am 17. Juli informiert die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein über das nötige Wissen für eine erfolgreiche und nachhaltige Existenzgründung in Glinde. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr in der Humboldtstraße 25 a.

 
Der Termin bietet die Chance, in eine umfassende Vorbereitung auf eine Existenzgründung einzusteigen. Angehende Gründer haben in einem persönlichen Gespräch im Anschluss an den Infotermin die Möglichkeit, ihre eigene Gründungsidee zu erläutern und erste Fragen direkt zu klären. Die Beratung ist Teil des Projekts KompEx, das aus dem Landesprogramm Arbeit sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Eine Teilnahme für Arbeitslose ist daher kostenfrei.
 
Weitere Informationen und Anmeldung bei Jens Peter Schmidt von der Wirtschaftsakademie unter Tel. (0 40) 3 48 59 99 – 24 sowie per E-Mail an jenspeter.schmidt@wak-sh.de.

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