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Ahrensburg

Herzensangelegenheit: 11. Herztag in Ahrensburg am 11.11

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Janßen/hfr

Edzard Tammena (Herzsport ATSV), Volker Zarp (ehrenamtlicher Beauftragter der Deutschen Herzstiftung), Dr. Hanno Schnorr (Kardiologie Ahrensburg), Thomas Patzner (Stadtbücherei Ahrensburg)

Die Deutsche Herzstiftung, die kardiologische Praxis Ahrensburg, die Herzsportgruppe des ATSV und die Stadtbücherei Ahrensburg laden zum 11. HerzTag in Ahrensburg ein.

„Rehabilitations-Sport wird eine zunehmende Bedeutung in der älter werdenden Ahrensburger Bevölkerung haben“, heißt es aus Reihen des ATSV. Im Verein gibt es derzeit die Sparten „Herzsport“ und „Physio“.

Die Herzsport-Sparte existiert seit 28 Jahren. Und sie umfasst mittlerweile 140 Teilnehmer zwischen 48 und 90 Jahren in sieben Gruppen. Knapp 70 Mitglieder sind bereits seit fünf Jahren und mehr dabei. „Durch die gemeinsame Erfahrung eines Herzproblems ist es motivierend, mit anderen Betroffenen den körperlichen und seelischen Fortschritt durch regelmäßigen, abwechslungsreichen Sport zu erleben“, so die ATSV-Verantwortlichen.

In den Reha-Sport und Physio-Fitnessgruppen des ATSV sind aktuell 60 Teilnehmer in sechs Gruppen aktiv. „Reha-Sport kann vom Arzt verordnet werden. Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse umfasst im Regelfall 50 Übungseinheiten. Selbstverständlich kann man auch als Selbstzahler ohne Verordnung teilnehmen.“

Am Mittwoch, den 11. November, startet die Veranstaltung um 16.30 Uhr mit Informationsständen der Deutschen Herzstiftung und der Herzsportgruppen in der Stadtbücherei. Die Vorträge zum Thema „Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ starten um 17 Uhr mit den Kardiologen Dr. Matthias Gasthaus, Hamburg, Dr. Hieronymus Hübner und Dr. Hanno Schnoor. Der ATSV informiert über den seit einem Jahr angebotenen Rehabilitations-Sport und Physio-Fitness-Gruppen.

Der Eintritt ist frei.

 

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Kultur

Kabarettist und Liedermacher: Bernd Stelter kommt nach Ahrensburg

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Foto: Manfred Esser

Ahrensburg – Am 14. Oktober kommt ein besonderer Künstler nach Ahrensburg in den Alfred Rust Saal. Er tritt gemeinsam mit dem Kabuff-Orchester auf.

Denn Bernd Stelter auf die Rolle eines Comedians oder Kabarettisten festzunageln, wird nicht gelingen. Klar macht er Kabarett – aber nicht nur. Und sein neustes Album „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ unterstreicht erneut seine Qualitäten eben auch als Liedermacher.

Geboren im Unna der Sechziger Jahre, schmeißt er kurz vorm Examen sein Studium, um sich fortan einem Leben auf der Bühne zu widmen. „Mein Vater ist fast wahnsinnig geworden. Im Nachhinein betrachtet war es eine gute Idee“, sagt Stelter heute.

Stelter gehört zu einer Gilde detailverliebter Bühnengrößen, der das Leben aufsaugt und in den Stoffen verarbeitet. „Ich glaube, ein Kabarettist und Liedermacher geht vielleicht mit sehr offenen Augen durch die Welt. Und ich habe immer meine kleine, schwarze, ledergebundene Kladde dabei“, berichtet Bernd Stelter, der auf den 13 Songs seines neuen Albums „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ vor allem eines ist – authentisch.

Das Album enthält neben amüsantem Storytelling wie beispielsweise in „Schatz, du kannst Gedanken lesen“ oder „Der langsame Jogger vom Rhein“ auch  nachdenkliche Momenten, die einmal mehr den Titel des Albums hervorheben – allem voran steht der Titel „Ein Leben lang“. In diesem Song verarbeitet Bernd Stelter auf einfühlsamen Weise den Tod seiner Eltern.

„Es hilft mir selber weiter, wenn ich Texte über das schreibe, was ich gerade erlebe. Den Text zu „Ein Leben lang“ habe ich zwei Jahre nach dem Tod meiner Eltern geschrieben. Die Zeit habe ich gebraucht“, gibt Bernd preis.

Er selbst bezeichnet sich als Genießer-Spießer. Genuss erfährt er vor allem beim Musizieren und Texten. Mit Günter Asbeck am Bass, Johannes Gokus am Schlagzeug, Sven Welter an der Gitarre und Ingo Wolfgarten am Piano wurde das stilistisch abwechslungsreiche Album mit Matthias Stingl als Produzent im Kern eingespielt. Als weitere Gäste überzeugen Magdalena Wolf am Cello und Gregor Meyle, Geiger Christian Herzberger.

„Wir haben die Lieder nicht wie üblich aufgenommen, also erst eine Schlagzeugspur, dann Bass, dann ein bisschen Keyboard. Sondern wir haben als Combo eine Session gespielt“, verrät uns der Liedermacher und bekennender Reinhard Mey Fan aus Bornheim-Hersel.

Lebenbejahende Lieder wie „Ikarus“ oder „Das ist das Gute“, dem Heinz-Rudolf Kunze die Zeile „Das ist das Gute, das es gelegentlich gibt, das gilt es zu pflegen, das ist es, weswegen mancher den Selbstmord verschiebt“ schenkte oder „Neugierig auf Dich“ fehlen auch nicht.

Doch auch der kritische Stelter findet wieder Worte und Töne, um dem Zeitalter von Partnerschaftsplattformen, „Ich brech die Herzen“, und Trash-Formaten, „Ich schalt den Fernseher ein“, die Leviten zu lesen.

„Wir denken in Bildern. Wir müssen ganz bewusst schöne Bilder sehen, damit es uns gut geht“, ergänzt Bernd Stelter, der seit den 80er Jahren auf der Bühne steht und deutschlandweit als Mitglied der Stammbesetzung von 7 Tage, 7 Köpfe berühmt wurde.

Doch vor allem seine Live-Programme wie „Geschichten aus der Vorstadt“, „Papa ist ne’ Knackwurst“, „Pubertät ist mehr als ein Pickel“, „Mittendrin“, „Mundwinkel hoch“ und natürlich „Wer heiratet, teilt sich Sorgen, die er vorher nicht hatte“ lassen tief blicken und zeigen den wahren Bernd Stelter in Reinkultur. Apropos Rhein und Kultur.Karnevalist ist er natürlich auch noch. Und er kommt nie allein.

Immer ist es die Gitarre, die ihn begleitet und jeden seiner Auftritte zu etwas ganz Besonderem macht. Bernd Stelters Charme, das Vermitteln von Vertrautheit und die abendliche Erkenntnis, dass viele Dinge, die uns tagtäglich begleiten, einfach saukomisch sind, machen ihn zu einem besonderen Künstler.

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Ahrensburg

Mit dem ADFC zum Minigolfen nach Hamburg

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Foto: ADFC Ahrensburg/Griebel/hfr

Ahrensburg – Mit dem Fahrrad zum Minigolfen in Hamburg. Zu dieser besonderen Radtour lädt der ADFC Ahrensburg am 22. Juli ein. Um 10:30 Uhr beginnt die Fahrt nach Hamburg Meiendorf am Bahnhof in Ahrensburg am Taxistand. Laut Veranstalter wird die Durschnittsfahrtgeschwindigkeit 13 bis 16 km/h betragen.

Die gesamte Tour ist 30 Kilometer lang und führt über Nebenwege und Straßen, so die Organisatoren. In Meiendorf soll dann gemeisam Minigolf gespielt werden, bevor es wieder zurückgeht. Essen und Getränke sollten selbst mitgebracht werden. Die Teilnahme an der Fahrt ist kostenfrei. Die Teilnahme am Minigolfspielen muss bezahlt werden.

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Ahrensburg

Baden in Lütjensee: Fahrradclub veranstaltet Radtour

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Fahrradtour des ADFC Ahrensburg. Foto: ADFC

Ahrensburg/Lütjensee – Vom Bahnhof aus in Ahrensburg fährt der ADFC Ahrensburg am Sonntag, 15. Juli (Start 10.30 Uhr) durch den Beimoor über die Dörfer auf Nebenwegen zum Lütjensee. 

Dort ist ein Picknick geplant und es besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Nach einer erfrischenden Badepause geht es über die ehemalige Bahntrasse in Richtung Hoisdorf über Großhansdorf zurück zu unserem Ausgangspunkt. Essen und Getränke sind selber mitzubringen. Die Tour ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten. Die Strecke ist etwa 31 Kilometer lang.

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