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Bad Oldesloe

Reinfeld: Autofahrer rammt Schwertransportkolonne

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Stormarnlive SymbolfotoEin Autofahrer hat am Morgen auf der A1 bei Reinfeld in Richtung Lübeck einen Schwertransport offenbar zu späte gesehen. Er rammte das Begleitfahrzeug. 

Zwei Autofahrer wurden in den frühen Morgenstunden bei einem Auffahrunfall auf der BAB1 in Fahrtrichtung Lübeck schwer verletzt. Ein 36- jähriger Mann aus Stockelsdorf fuhr gegen 03.50 Uhr mit seinem VW Passat auf der BAB 1 von Hamburg aus in Richtung Lübeck.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der 57- jährige Fahrer aus Wiesenburg (Brandenburg) mit seinem Schwertransport auf dem Beschleunigungsfahrtstreifen an der Anschlussstelle Reinfeld angehalten. Er wollte dort die Warneinrichtung überprüfen, da er der Meinung war, dass sich eine Warntafel an seinem Sattelanhänger gelöst haben könnte. Zwei so genannte Begleitfahrzeuge sicherten den Schwertransport dabei ab.

Der Fahrer eines der Begleitfahrzeuge, ein 25- jähriger Grömitzer mit seinem Opel Vivaro (Lkw bis 3,5 Tonnen), hielt zum Absichern des Transports nach hinten leicht versetzt auf dem rechten Fahrtstreifen und dem Beschleunigungsstreifen. Der Fahrer des zweiten Begleitfahrzeuges, ein 39- jähriger Mann aus Niedersachsen, sicherte den Transport nach vorn hin, auf dem Beschleunigungsstreifen, ab.

Der 36- jährige Passat- Fahrer übersah aus bisher ungeklärter Ursache den Opel Vivaro und prallte auf das Heck auf. Die beiden 36 und 25 Jahre alten Fahrer zogen sich schwere Verletzungen (diverse Prellungen und Brüche, offene Fraktur Sprunggelenk) zu. Die 25- jährige Beifahrerin aus dem VW Passat blieb, ebenso die anderen Beteiligten, unverletzt. Für die beiden Schwerverletzten bestand zu dem Zeitpunkt keine Lebensgefahr. Sie mussten mit den Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Sattelanhänger wurde hinten noch leicht beschädigt. Der Opel Vivaro und der VW Passat trugen schwere Schäden davon und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf knapp 19.000 Euro geschätzt. Der Sattelzug (500 Euro Sachschaden) setzte seine Fahrt bis zum Autobahnparkplatz Kronberg (auch ursprünglicher Zielort- zur Ladung ist hier nichts bekannt) fort.

Gegen 06.50 Uhr gaben die Beamten des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe den rechten Fahrstreifen und den Beschleunigungsfahrstreifen wieder für den Verkehr frei. Zu Verkehrsbehinderungen kam es während dieser Zeit nicht. Teil gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im Pendlerverkehr in Richtung Lübeck. 

 

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Großfeuer in der Kampstraße sorgt für stundenlangen Einsatz

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Feuerwehren im Einsatz in der Kampstraße Foto: SL

Bad Oldesloe – Aus noch unbekannter Ursache ist es in der Nacht auf Sonnabend, 11. Juli, zu einem Großbrand in der Oldesloer Kampstraße gekommen. Gegen Mitternacht wurden die Rettungskräfte alarmiert.

Der Feuerschein und Rauch waren weit über der Kreisstadt über der Kampstraße und dem Neubaugebiet “Claudiussee” zu erkennen. Insgesamt rückten 135 Feuerwehrleute aus den Oldesloer Wehren Stadt Bad Oldesloe, Seefeld, Poggensee und Rethwischfeld, sowie aus Pölitz, Rethwisch, Meddewade, Reinfeld und sogar die Drehleiter aus Großhansdorf als Unterstützung an.

Einsatzkräfte vor Ort Foto: SL

Auf dem Gelände, auf dem auch das ehemalige Asylbewerberheim steht, das aktuell hauptsächlich von einer Abbruchfirma genutzt wird, stehen die meisten Gebäude leer. Einige werden noch für Lagerzwecke genutzt.

Die Drehleiter der FF Großhansdorf kam auch zum Einsatz. Foto: SL

Es bestand also keine Gefahr für mögliche Bewohner. Anwohner wurden über die Nina-Warnapp gewarnt Fenster und Türen möglichst geschlossen zu halten, weil es zu einer zeitweise starken Rauchentwicklung rund um die Einsatzstelle kam.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Foto: SL

Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die Einsatzkräfte wurden vom ASB versorgt. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht.

Die Kripo übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bürgermeister hisst “Mayors for peace” Flagge gegen Atomwaffen

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“Mayors for peace” Flagge vor dem Bad Oldesloer Rathaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 8. Juli, hat Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke vor dem Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses “Mayors for Peace” gehisst.

Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen.

Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.

„75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten“, so Lembke.

Der Flaggentag der Mayors for Peace erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (das Hauptrechts-sprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde.

Das Gutachten stellte fest, dass die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im Allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

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Bad Oldesloe

Schwerer Verkehrsunfall in Bad Oldesloe: 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt

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Bad Oldesloe – Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagvormittag ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Mit seinem Renault Twingo war der junge Mann von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gekracht.

Der Unfall ereignete sich gegen 9.40 Uhr auf der Hamburger Straße (B 75). Laut Polizei fuhr der 20-Jährige stadteinwärts, als er kurz hinter dem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam nach links von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum.

Der Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die B75 war von 9.45 bis 10.30 Uhr gesperrt.

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