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Ahrensburg

Ahrensburg: Müssen Hundehalter bald tiefer in die Tasche greifen?

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Kosten in Ahrensburg bald mehr Steuern: Hunde.

Preiserhöhung: Zukünftig müssen Ahrensburger Hundehalter wohl tiefer in die Tasche greifen. Derzeit wird über eine Erhöhung der Hundesteuer beraten. Für gefährlich eingestufte Tiere soll ein einheitlicher Steuersatz gelten.

Mitte des Jahres hat die Landesregierung ein neues Hundegesetz verabschiedet. Wesentlicher Bestandteil ist, dass bestimmte Hunderassen per se als gefährlich eingestuft werden. „Eine Einstufung eines Hundes als gefährlicher Hund erfolgt somit nur noch aufgrund individueller Vorfälle, unabhängig von der Hunderasse“, so Thorsten Jöns von der Stadtverwaltung. Das neue Hundegesetz sieht die Verwaltung als Anlass, die Hundesteuersatzung neu zu verabschieden.

Die Satzung nimmt den Grundgedanken des neuen Hundegesetzes auf und überträgt ihn auf die kommunale Ebene. Es wird daher auch hier auf die Anwendung von Rasselisten verzichtet, die erhöhte Steuer für gefährliche Hunde bleibt bestehen, greift aber nur noch bei Hunden, die individuell von der Ordnungsbehörde als gefährlich eingestuft wurden.

Bisher kostete ein als gefährlich gelisteter Hund 600 Euro pro Jahr –ab dem zweiten gemeldeten Hund 300 Euro. Der neue Entwurf enthält die bisherige Ermäßigungsregelung für gefährliche Hunde nicht mehr. Da das Halten gefährlicher Hunde stets der Erlaubnis bedarf, ist es nicht erforderlich, steuerliche Vergünstigungen zu gewähren.

„Es ist selbstverständlich wünschenswert, dass Hundehalterinnen und Hundehalter in der Lage sind, ihr Tier so zu halten, dass es keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt“, so Jöns. „Verantwortungsbewusste Menschen werden sich selbst darum kümmern, ohne finanzielle Anreize zu erhalten.“ Jetzt gibt es einen einheitlichen Steuersatz für gefährliche Hunde, der mit 480 Euro zwischen den beiden bisherigen Beträgen liegt.

Halter von nicht als gefährlich eingestuften Hunden müssen zukünftig mehr bezahlen. Der erste Hund kostet pro Jahr 100 Euro (bisher 80 Euro), der zweite Hund 120 Euro (bisher 100 Euro), der dritte Hund 150 Euro (bisher 130 Euro).

In Ahrensburg leben derzeit 1454 Hunde. Davon sind acht als gefährlich eingestuft –sechs wegen individueller Vorfälle und zwei aufgrund ihrer Rasse. Nach der Erhöhung der Hundesteuer rechnet die Stadt mit Einnahmen in Höhe von 175.000 Euro im Jahr. In diesem Jahr waren es 118.000 Euro.

Beim letzten Finanzausschuss ist das Thema zur nächsten Sitzung vertagt worden. Diese findet am Montag, 9. November, statt.

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Ahrensburg

Ahrensburg sperrt Parkplätze auf der “Alten Reitbahn” für immer

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Ahrensburg Der Parkplatz „Alte Reitbahn“ steht ab dem 16. Mai nicht mehr für die Nutzung zur Verfügung. Zugunsten eines Bauprojektes entfällt diese Parkfläche dauerhaft.

Ersatzparkplätze am Stormarnplatz. Foto: Stadt Ahrensburg

Ab Montag, 16. Mai, wird der provisorische Parkplatz auf dem Stormarnplatz als neuer Tagesparkplatz ausgewiesen.

Parkende können dort von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr gegen eine Gebühr von 2,40 Euro ganztägig parken.

Für die ersten 150 Minuten gilt weiterhin, dass für die ersten 60 Minuten Gebühren von 60 Cent sowie je weitere angefangenen fünf Minuten zehn Cent erhoben werden.

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Ahrensburg

1000 Menschen bei Besuch von Außenministerin Bearbock in Ahrensburg

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Ahrensburg Am Samstagabend besuchte die Bundesaußenministerin, Annalena Baerbock, anlässlich einer Wahlkampfveranstaltung zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein die Stadt Ahrensburg.

Rund um die Veranstaltungsfläche auf dem Rathausplatz wurden ca. 1000 interessierte Zuhörer*innen verzeichnet. Die Veranstaltung dauerte von 19 Uhr bis 20.30 Uhr.

Etwa 150 Personen versammelten sich um den Wahlkampfauftritt der Bündnis 90/ Die Grünen, um durch laute Zwischenrufe und unter Einsatz von Trommeln, Megaphonen und Trillerpfeifen zu stören.

Nach Hinzuziehung von Polizeikräften beruhigte sich die Situation.

Es wurde gegen eine Person ein Platzverweis für den Bereich rund um den Veranstaltungsort ausgesprochen. Weitere polizeilichen Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Die Polizei war insgesamt mit rund 90 Beamt*innen im Einsatz und hat so für einen störungsfreien Ablauf der Veranstaltung gesorgt.

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Ahrensburg

Schwerer Raub: Jugendliche am Ahrensburger Bahnhof festgenommen

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Ahrensburg Am Donnerstag (28.04.2022), gegen 17 Uhr wurde ein 14-jähriger Ostholsteiner am Ahrensburger Bahnhof überfallen und leicht verletzt. Zwei tatverdächtige Jugendliche konnten kurze Zeit später vorläufig festgenommen werden.

Bahnhof Ahrensburg Archivfoto: SL

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Geschädigte von zwei männlichen Personen auf dem Bahnsteig des Ahrensburger Bahnhofes angesprochen.

Hier wurde dem Opfer dann körperliche Gewalt angedroht, mit dem Hinweis auf den Einsatz einer Schlag- und Stichwaffe.

Anschließend entriss ein Tatverdächtiger dem Geschädigten seine mitgeführte Tasche sowie ein Handy. Dabei verletzte sich der 14-jährige leicht.

Anschließend flüchteten die zwei Tatverdächtigen und konnten im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich dabei um einen 14-jährigen Eutiner und um einen 15-jährigen Sieker. Bei der anschließenden Durchsuchung der Personen konnte das Raubgut aufgefunden werden. Eine Schlag- oder Stichwaffe führten beide Personen nicht bei sich.

Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtige bzw. dem Jugendnotdienst übergeben.

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