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Bad Oldesloe

Job-Kontaktbörse: Rund 1000 Jugendliche besuchten "BiZ bei Nacht"

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hfr

Hobeln am Stand der Kreishandwerkerschaft.

Knapp 1.000 Jugendliche und ihre Eltern füllten bei der gestrigen siebten „BiZ bei Nacht“ bis zum späten Abend das Gebäude und das Außengelände der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

Die teilnehmenden Ausbildungsbetriebe waren wieder angetan von den Gesprächen mit den Jugendlichen und ihren Eltern. Auch eine Gruppe Flüchtlinge eines Sprachkurses besuchte die „BiZ-Nacht“, um sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen.

Das Organisationsteam des Berufsinformationszentrums um Teamleiter Martin Beck, Carola Oder und Matina Kock hat wieder zahlreiche Besucher bei der siebten „BiZ bei Nacht“ in die Arbeitsagentur in Bad Oldesloe locken können. Knapp 1.000 Besucher haben sich gestern bei Unternehmen, Hochschulen und Beruflichen Schulen über die verschiedensten Ausbildungsangebote aus der Region informiert.

Auch die Chefin der Agentur für Arbeit Dr. Heike Grote-Seifert selber hat viele Gespräche mit den teilnehmenden Unternehmen geführt. „Sie waren wieder sehr angetan von den interessierten Jugendlichen, die sich bei ihnen informiert haben. Den freiwilligen Besuch unserer BiZ-Nacht werten die Betriebe immer als Zeichen großen Engagements bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz“, erklärt Grote-Seifert. „Und sie sind bereits intensiv auf der Suche nach Auszubildenden für das kommende Ausbildungsjahr.“ Deshalb rät die Agenturchefin auch allen Schulabgängern des nächsten Jahres, jetzt Kontakt zur Berufsberatung aufzunehmen. „Unsere Berufsberater helfen bei der Wahl des richtigen Ausbildungsberufes und der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz.“

Die „BiZ bei Nacht“ besuchten auch Barbara Schleth und Ariane von Lautz mit sechs aus dem Iran, Syrien und Afghanistan stammenden Flüchtlingen. Beide leiten einen von der Volkshochschule Bad Oldesloe und dem Diakonischen Werk angebotenen Sprachkurs für Flüchtlinge. Mit ihren Schülern haben sich die beiden Dozentinnen nach Praktikumsplätzen umgesehen und – gehört. „Wir haben in unseren Gesprächen mit den Betrieben sehr positive Resonanzen erhalten. Unsere Schüler sind hochmotiviert“, sagt Barbara Schleth. „Und wir haben auch schon einen Praktikumsplatz für einen unserer Schüler finden können.“ Betriebe, die Praktikumsplätze für Flüchtlinge anbieten möchten, können sich an ihren Ansprechpartner im Arbeitgeberservice wenden oder unter der gebührenfreien Servicenummer 0 800 / 4 5555 20 anrufen.

 

Zum ersten Mal auf der „BiZ bei Nacht“ war Philipp Maschmann, Vertriebsleiter bei der Volksbank Stormarn. „Wir haben eine so hohe Gesprächsdichte und –qualität gehabt, wie ich sie nicht erwartet habe und nicht von jeder Messe kenne. Konkrete Praktikumsanfragen, eine Bewerberin hat gleich eine Top-Bewerbung mitgebracht und zwei Schülerinnen, die sich gestern und heute online bei uns beworben haben, haben sich heute Abend persönlich vorgestellt. Ich bin komplett begeistert“, zieht Maschmann sein Resumee des Abends.

„Die Resonanz zeigt, dass sich unsere Ausbildungsmesse als erste Kontaktbörse für Schüler und Unternehmen sehr gut eignet. Und für die Jugendlichen lohnt sich der Besuch oft in doppelter Hinsicht. Denn die Unternehmen bewerten es positiv, wenn sich Bewerber auf ein Gespräch bei der BiZ-Nacht beziehen können“, so Grote-Seifert abschließend.

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Bad Oldesloe

Wegen steigender Corona-Zahlen: Asklepios Klinik Bad Oldesloe verhängt erneut Besuchsverbot

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Bad Oldesloe – Die stark steigende Zahl von Coronainfektionen im Kreis Stormarn hat auch Auswirkungen auf die Asklepios Klinik Bad Oldesloe. Ab sofort gilt im Oldesloer Krankenhaus wieder ein Besuchsverbot.

Die Asklepios Klinik in Bad Oldesloe

„Als Krankenhaus der Grund- und Regelversorger tragen wir in der derzeitigen Situation eine besondere Verantwortung. Mit dem Besuchsverbot ergreifen wir vorsorglich Maßnahmen für den maximal möglichen Schutz aller Patienten sowie der Beschäftigten. Darüber hinaus soll auch die Leistungsfähigkeit unserer Klinik bei weiter steigenden Infektionszahlen gewährleistet bleiben“, erklärt Klinik-Geschäftsführerin Sigrun Senska die Maßnahme.

Das Besuchsverbot tritt ab 23. Oktober 2020 in Kraft und gilt bis auf Weiteres für alle Bereiche der Bad Oldesloer Klinik.

Ausnahmeregelungen betreffen lediglich gesundheitliche Ausnahmesituationen und erfolgen nach Absprache.

„Wir verstehen, dass es schwer fällt, auf den Besuch von Freunden und Verwandten im Krankenhaus zu verzichten: Doch gerade ältere Patienten mit Vorerkrankungen, die ein höheres Risiko für einen ernsten Covid 19-Verlauf aufweisen, profitieren davon, wenn in der aktuellen Situation anstelle eines persönlichen Besuchs zum Telefon gegriffen wird“, sagt Sigrun Senska.

Dr. Armin Frank, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin in der Asklepios Klinik Bad Oldesloe

Dr. Armin Frank, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Bad Oldesloe, ergänzt:

„Zum Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen wird dringend empfohlen, alle Kontakte auf ein unerlässliches Maß zu beschränken, um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Wichtiger denn je sind allgemeine Hygienemaßnahmen und die Einhaltung der Husten- und Niesetikette. Unabdingbar ist es, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen sowie auf das Händeschütteln zu verzichten.“

Weiterhin gilt: Personen aus dem Kreis Stormarn, die einen Verdacht auf eine Corona-Infektion haben, melden sich telefonisch bei ihrem Hausarzt oder, wenn der Hausarzt keinen Dienst mehr hat, bei der Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117.

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Bad Oldesloe

Ab sofort: Sperrstunde und Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Stormarn

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Bad Oldesloe – Sperrstunde und Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen: Der Kreis Stormarn hat eine neue Allgemeinverfügung erlassen, um die Corona-Pandemie einzudämmen.

Mundschutz gegen das Coronavirus Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Am Mittwoche hatte der Kreis Stormarn einen Inzidenzwert von 38,1 Infektionen auf 100.000 Einwohner erreicht und damit die Grenze von 35 überschritten.

Das müssen Menschen in Stormarn jetzt beachten:

  • Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung überall dort zu tragen, wo Menschen länger und/oder dichter zusammen kommen, z.B. auf Märkten, belebten Plätzen, Einkaufsstraßen.
  • Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie ab 23.00 bis 06.00 Uhr des Folgetags
  • Beschränkungen für Veranstaltungen, dazu zählen auch private Feiern

Ab 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt außerdem:

  • Generelles Verbot des Außerhausverkaufes von Alkohol ab 23.00 bis 06.00 Uhr des Folgetags (Gaststätten, Tankstellen oder beispielsweise Supermärkten).
  • weitergehende Kontaktbeschränkungen

Im Kreis Stormarn waren am Mittwoch 32 weitere Neuinfektionen zu verzeichnen. Darunter sind auch sieben von neun Bewohnern sowie fünf Beschäftigte eines Alten- und Pflegeheimes im Westen des Kreises.

In dieser Einrichtung arbeiten Pflegeheimleitung und Heimaufsicht des Kreises daran, die Versorgung sicherzustellen. Ansonsten erstrecken sich die Infektionsquellen auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens, z.B. Feierlichkeiten, Reisen oder Sport.

Landrat Dr. Görtz: „Vor dem Hintergrund der aktuell wieder gestiegenen Fallzahlen der Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus im gesamten Bundesgebiet, in Schleswig-Holstein sowie der Anzahl an Neuerkrankungen an COVID-19 im gesamten Gebiet des Kreises Stormarn müssen unverzüglich wirksame Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitungsdynamik und zur Unterbrechung von Infektionsketten ergriffen werden.“

Effektive Maßnahmen seien dazu dringend notwendig, um im Interesse des Gesundheitsschutzes die dauerhafte Aufrechterhaltung der wesentlichen Funktionen des Gesundheitssystems sowie der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sicherzustellen.

Görtz: „Die großflächige Unterbrechung, Eindämmung bzw. Verzögerung der Ausbreitung des neuen Erregers stellt das einzig wirksame Vorgehen dar, um diese Ziele zu erreichen. Sie alle können durch Ihr umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln dazu beitragen, dass diese Grenzwerte wieder unterschritten werden.”

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Bad Oldesloe

Kritische Marke überschritten: Corona-Inzidenzwert in Stormarn auf 38,1

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Bad Oldesloe – 93 Menschen sind in Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage positiv auf das Coronavirus gestestet worden. Das entspricht einem Inzidenzwert von 38,1 Infektionen pro 100.000 Einwohnern.

Landrat Henning Görtz hatte für den Fall, dass der Inzidenzwert in Stormarn den Wert 35 erreicht, Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsdynamik angekündigt.

“Dazu gehören zum Beispiel eine Ausweitung der Maskenpflicht, Einschränkungen für private Feiern und Veranstaltungen sowie die Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie”, so Görtz.

Als gemeinsames Ziel wurde auf der Bund-Länderkonferenz am 14. Oktober 2020 formuliert, die Infektionsdynamik in Deutschland unter Kontrolle zu behalten.

Die Infektionszahlen müssen auch im Herbst und Winter, wenn das gesellschaftliche Leben wieder überwiegend in Räumen stattfindet, so niedrig gehalten werden, dass eine Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt möglich bleibt.

Landrat Henning Görtz: „Nur gemeinsam kann es uns gelingen, den schnellen Anstieg der Infektionszahlen in unserem Kreis wieder zu begrenzen, um das Erreichen des weiteren Grenzwertes (50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in 7 Tagen) möglichst zu verhindern und die Menschen zu schützen. Mein Appell: Abstand halten, die Regeln und Empfehlungen beachten und Rücksicht nehmen.“

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 817 (Stand: 21.10., 13:00 Uhr). Davon sind 635 Personen wieder genesen, 144 aktuell in Quarantäne, drei in stationärer Behandlung. 35 Personen sind (somit) verstorben.

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