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Bad Oldesloe

2000 Schüler in Bewegung: Bad Oldesloe erwartet das "Laufwunder"

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AOK/Kuschel/hfr

Stellten das Programm für den landesweiten AOK-Lauftag in Bad Oldesloe vor und warten gespannt auf den Startschuss, von links: Jens Kuschel (AOK-Pressesprecher), Andreas Heckt (AOK), Jan Berszuck (SHLV), Agnes Heesch (Stadt Bad Oldesloe), Matthias Wenz (Rektor der Schule am Masurenweg) mit den Schülern Yelda Karanfil, Omid Asgari, Alexander Stolze und Coco Wydra.

‚Auf die Plätze, fertig, los‘! Auf diesen Satz und den nachfolgenden Startschuss warten etwa 2.000 Schülerinnen und Schüler aus vier Oldesloer Schulen am Freitag, 25. September, auf dem Oldesloer Marktplatz. Landes-Bildungsministerin Britta Ernst eröffnet um Punkt 11 Uhr den landesweiten Lauftag ‚AOK-Laufwunder‘, der zeitgleich in ganz Schleswig-Holstein mit über 60.000 Schülerinnen und Schülern stattfinden wird.

„Mit unserer Aktion wollen wir die Schülerinnen und Schüler in Be- wegung bringen und ihre Fitness und Ausdauer stärken“, sagt AOK-Pressesprecher Jens Kuschel bei der heutigen Vorstellung der Aktion in Bad Oldesloe. Und das wird immer wichtiger.

Denn immer mehr Schülerinnen und Schüler haben Übergewicht und bewegen sich viel zu wenig. Bereits zum 28. Mal veranstalten die AOK Nordwest und der Schleswig-Holsteinische Leichtathletik-Verband e.V. (SHLV) mit Unterstützung des Ministeriums für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein diesen landesweiten Wettbewerb.

Hoch her wird es am Freitag, 25. September, auf dem Oldesloer Marktplatz gehen. Dann wollen allein hier rund 2.000 Schülerinnnen und Schüler von der Grund- und Gemeinschaftsschule am Masurenweg, der Theodor-Mommsen-Schule, Theodor-Storm-Schule und Ida- Ehre-Schule das Laufabzeichen erringen. Dabei geht es darum 15, 30 oder 60 Minuten am Stück zu laufen.

„Dass der offizielle Lauftag in diesem Jahr bei uns in Bad Oldesloe stattfindet, ehrt uns“, erklärt Matthias Welz, Rektor an der Grund- und Gemeinschaftsschule am Masurenweg, der selbst Sport unterrichtet und in seiner Freizeit als DLV-aktiver Leichtathlet startet. „Hier gewinnt nicht der Einzelkämpfer, sondern die Gemeinschaft. Das fördert den Zusammenhalt und die soziale Kompetenz. Deshalb sind wir beim Laufabzei- chenwettbewerb auch gern dabei.“

Doch bevor die Teilnehmer die Laufstrecke vom Marktplatz, durch die Fußgängerzone der Hindenburgstraße, Mühlestraße, Brunnenstraße und den Rundkurs im Kurpark ansteuern, ist ein Warm-up vorgesehen. Dabei wird AOK-Sportexpertin Annemarie Gehrt die Schülermassen bewegen. Moderieren werden das abwechslungsreiche Rahmenprogramm ab 10.30 Uhr R.SH-Chefkorrespondent Carsten Kock und delta radio-Moderator Lars Gröning auf der Marktplatz-Bühne.

Talkgäste sind etwa Landes-Bildungsministerin Britta Ernst, AOK-Landesdirektor Thomas Haeger, SHLV-Präsident Wolfgang Delfs und Bürgermeister Tassilo von Bary. Dazu sollen Musik und Bewegungseinheiten für die richtige Stimmung bei den Schülerinnen und Schülern und natürlich auch bei den Besuchern sorgen.

Nach dem Startschuss durch Landes-Bildungsministerin Britta Ernst heißt es: Durchhalten und sich gegenseitig mitziehen. Im Ziel, im Kurpark in unmittel barer Nähe des THC Blau-Weiss angekommen, erwartet der delta radio-Showtruck mit Musik die jungen Läuferinnen und Läufer. Die können sich dann mit Getränken und frischem Obst stärken und bekommen die von Landes-Bildungsministerin Ernst unterschriebene Laufwunder-Urkunde sowie das entsprechende Stoffabzeichen.

SHLV-Geschäftsführer Jan Berszuck betonte: „Ziel des landesweiten Laufabzeichenwettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche über Spaß an Ausdauersportarten heranzuführen und sie dauerhaft für Bewegung zu begeistern. Die vielen Sportvereine bei uns im Land bieten dazu ein umfassendes Programm mit fachkundiger Anleitung.“

„Wir hoffen auf zahlreiche Besucher, die die Schülerinnen und Schüler beim Lauftag anfeuern und unterstützen werden“, wünscht sich Matthias Welz. Und damit alles reibungslos funktioniert, hat Agnes Heesch von der Bad Oldesloer Stadtverwaltung alle Fäden fest in der Hand. „Wir von der Stadtverwaltung haben alle Voraussetzungen für ein denkwürdiges Laufereignis der Schulen geschaffen“, so Agnes Heesch.

 

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Bad Oldesloe

DRK Stormarn ruft auf: Schutzmasken nähen gegen den Lieferengpass!

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Bad Oldesloe – Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken werden derzeit in großen Mengen in Kliniken, Corona-Testzentren und in Arztpraxen benötigt. Leider kommt es für Pflegeeinrichtungen vielerorts zu Lieferengpässen.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Stormarn fragt deshalb: Wer näht ehrenamtlich Mund-Nasen Masken?

Das DRK Stormarn benötigt für die Pflegenden in seinen vier Pflegediensten und einem Pflegeheim dringend entsprechende Masken.

Sie sollen in den DRK Pflegeeinrichtungen in Großhansdorf, Trittau, Glinde, Bargteheide, Reinfeld und Bad Oldesloe ausgegeben werden.

Eventuelle Überbestände wird das DRK Stormarn an andere Einrichtungen weitergeben.

Auch wenn selbstgenähte Mund-Nasen Maske nicht dem Standard der zertifizierten Masken entspricht, ist er dennoch sehr sinnvoll, denn die Menge an infektiösen Tröpfchen, die durch Sprechen oder Husten durch die Luft geschleudert werden, kann so zumindest reduziert werden.

Die Mund-Nasen Maske wird primär zum Schutz der Pflegebedürftigen getragen. Selbst genähter Mund-Nasen Masken sind zwar keine perfekte Lösung, aber immerhin eine gute.

Abgabestellen unter www.drk-stormarn.de.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Aus dem Tauschhaus wird in Coronazeiten ein “Gabenhaus”

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Das Tauschhaus in Bad Oldesloe wird übergangsweise zum “Gabenhaus”. Foto: SL

Bad Oldesloe Obdachlose und besonders finanziell Bedürftige haben es in Coronazeiten auch noch schwerer als sonst. In den leeren Städten werden die Spenden knapper. Begegnungen fallen durch die Kontaktbeschränkungen spärlicher aus.

In der Facebookgruppe “Oldesloe hilft sich” kam daher die Idee auf eine Art Gabenzaun einzurichten, wie es ihn bereits in anderen Städten gibt. Dort können Menschen abgepackte Pakete für Obdachlos oder besonders finanziell Bedürftige anhängen, die sich diese “Gaben” dann abholen.

In der Diskussion kam dann die Idee auf, dass man doch dafür das kleine “Tauschhaus” in der Mühlenstraße nutzen könnte, das die Oldesloerin Karin Hoffmann einst initiiert und aktuell auch betreut hatte.

Das Haus selbst schenkte sie der Stadt, die Pflege übernahm sie immer noch. Hoffmann erklärte sich bereit, das Haus für Gaben zur Verfügung zu stellen, wenn sich ein Team fände, dass es pflegt.

Dieses besteht nun aktuell aus Sophie Sommerfeld und Florian Kautter, die sich bereiterklärt haben, ein Auge darauf zu haben, dass das alles funktioniert. In der Gruppe haben sich bereits weitere Helfende gemeldet.

Ab heute Abend, 28. März, soll das “Gabenhaus” geöffnet sein. Foto: SL

Die Aktion ist mit dem Ordnungsamt abgestimmt worden. Abgelegt werden dürfen abgepackt Lebensmittel die nicht in der Küche zubereitet werden müssen, Kleidung, Schlafsäcke, Hygieneartikel und andere Dinge, die Obdachlosen und Menschen in Not helfen können.

Die Gegenstände sollen in Tüten verpackt werden, an diesen soll ein Zettel befestigt sein, der den Inhalt beschreibt. Das Haus dient explizit nicht, um dort jetzt Dinge abzulegen, die man nicht mehr braucht. Es fungiert aktuell auch nicht als Tauschhaus.

“Es geht darum Notstände zu lindern, nicht seinen Müll aus dem Haushalt loszuwerden”, betont Sommerfeld.

Das “Gabenhaus” wird am Sonnabendabend, 28. März, soweit hergestellt sein, dass das Einstellen von “Gaben” möglich ist. Es soll dann täglich kontrolliert werden.

Die Organisatoren hoffen auf die Mitbürger und haben Vertrauen, dass nur wirklich Bedürftige sich dann auch Gaben entnehmen werden. Dieses Vertrauen sei natürlich wichtig, damit das Projekt funktioniere.

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Bad Oldesloe

Schutzausrüstung wird knapp: Stormarn ruft Unternehmen zu Spenden auf

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Bad Oldesloe – Weil durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie auch hier bald die Schutzausrüstungen knapp werden könnten, bittet der Kreis Stormarn Unternehmen aus der Region um Hilfe.

Symbolfoto: Soni´s/Shutterstock

Die Stormarner Krankenhäuser bereiten sich zurzeit auf die Versorgung vieler Covid-19-Kranker vor.

“Die nötige Schutzausstattung ist derzeit überall ein Engpass, die Bundesländer, der Bund und die EU bemühen sich intensiv, Schutzausrüstung in ausreichendem Umfang zu besorgen und bereitzustellen. Auch der Kreis Stormarn kauft verfügbare Ausrüstungen”, schreibt der Kreis Stormarn in dem Aufruf an örtliche Unternehmen.

Um dem Engpass an Schutzkleidung entgegenzuwirken, wird darum gebeten, dass Stormarner Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen – aber nicht zum Gesundheitswesen zählen – und diese dem Kreis zur Verfügung stellen können, sich zur Unterstützung an den Kreis Stormarn zu wenden.

Unternehmen, die ihre Hilfe anbieten können, wenden sich bitte per Mail an: s4-versorgung@kreis-stormarn.de .

Benötigt werden OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), FFP2/FFP3-Masken, Overalls, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen sowie Schutzkittel.

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