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"Wir sehen andere Aufgaben für uns"- Klangstadt Open Air pausiert 2016

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Klangstadt/Niemeier/hfr

Jahr für Jahr lockte das Klangstadt Open Air seit 2009 hunderte Musikfans aus der gesamten Region an den Poggensee. 2016 wird das nicht so sein, bestätigte Klangstadtsprecher Patrick Niemeier heute gegenüber Stormarnlive.

Die Gründe für die angedachte Pause seien vielschichtig, so Niemeier. „Wir haben uns natürlich die Entscheidung nicht leicht gemacht, sie im Vorstand von ProKlangstadt ausgiebig diksutiert, aber am Ende gab es es eine deutliche Mehrheit dafür diesen Weg zu gehen“, erklärt der Klangstadtsprecher.

Wichtig ist den Organisatoren vom ProKlangstadt Verein zu betonen, dass es sich um eine Pause und um kein Ende des Festivals handelt. „Klangstadt hat sich zum Ziel gemacht das lokale Kultur- und Musikleben zu stärken. Doch das ist mehr als nur ein Festival im Jahr. 2016 kommen viele Aufgaben auf uns zu, die wir reizvoll finden und an denen wir mitwirken wollen“, so Christian Bernardy aus dem Klangstadt-Vorstand.

Zu diesen Aufgaben zählt die Eröffnung des Kultur- und Bildungszentrum dessen Entstehung von den Klangstädtern von Anfang an mitbegleitet und unterstützt wurde. Dort wird man Proberäume und und ein Büro beziehen. „Es gibt eine neue Kulturmanagerin mit Inken Kautter in der Stadt und erste Gespräche mit ihr waren sehr positiv und wir möchten sie zu Beginn so gut unterstützen, wie es geht“, sagt Niemeier. „Das bindet Kraft und Engagement. Unsere Zeit und auch die Zahl der Teammitglieder ist natürlich endlich. Das Festival ist so sehr gewachsen, dass es unsere gesamte Aufmerksamkeit fordert, wenn wir es auf dem Niveau weiterbetreiben wollen. Es ist nicht unser Stil etwas halbherzig zu machen“, fügt er an.

Die Entscheidung für das Pausenjahr kommt insofern überraschend, weil das Klangstadt Open Air zu den erfolgreichsten und beliebtesten Veranstaltungsreihen im Kreis gehört. „Natürlich ist die Entscheidung unpopulär, aber wir gehen schon immer unseren Weg und es ist doch besser eine Pause einzulegen, wenn der Erfolg noch da ist“, so Niemeier.

„Ich finde es wichtig, dass wir die lokale und regionale Bandszene unterstützen, so wie wir es von Anfang an wollten und auch gemacht haben. Das Jahr Pause in Sachen Festival bedeutet ja nicht, dass wir nichts machen. Es gibt Aktionen auf die man sich freuen kann und an denen vielleicht auch neue Leute teilnehmen. Wir sind offen für neue Ideen und Vorschläge“, so Britta Rein aus dem Vorstand. „Ohne Klangstadt hätten wir damals manche Bands nicht auf dem Stadtfest untergebracht. Und es waren tolle Erfahrungen da mal dabei zu sein, schöne Auftritte. Das wollen wir auch neuen und jüngeren Bands ermöglichen“, sagt Rein.

„Ich persönlich freue mich auf das was kommt und schaue mit Freude in das nächste Jahr: Filmfest, Stadtfest, Eröffnung KuB – das sind doch schöne Anlässe und es wird gute Möglichkeiten geben, sich einzubringen mit unserem Stil. Die familiäre Atmosphäre des Festivals möchten wir auch in anderen Veranstaltungen hereintragen“, sagt Bernardy.

444Einige Mitglieder aus dem Vorstand möchten sich auch verstärkt in der Flüchtlingshilfe engagieren. Auch da sei momentan viel Handlungsbedarf. „Dass wir 2016 kein Open Air machen, gibt uns die Möglichkeit uns malwieder auf andere Projekte zu konzentrieren, neue Konzepte auszuprobieren und 2017 mit einem noch besseren Festival wieder am Poggensee zu feiern“, so Niemeier.

„Wir bedanken uns natürlich bei allen, die uns all die Jahre beim Open Air unterstützt haben und hoffen, dass sie nun auch bei anderen Aktionen wie den Open Stages, dem Filmfest und so weiter mit dabei sind oder sich auch aktiv einbringen“, sagt Bernardy.

„Von Seiten der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt hat man uns bereits signalisiert, dass man uns in dem Jahr der Pause den Rücken stärkt und sich auf das Open Air Comeback 2017 freut“, so Niemeier. „Das Gespräch mit Inken Kautter hat uns ebenfalls ein sehr gutes Gefühl gegeben, dass die Stadtverwaltung nun in Sachen Kultur eine sehr kompetente und kreative Perönlichkeit in ihren Reihen hat. Ebenso lief der erste Kontakt mit den neuen Stadtfestveranstaltern sehr gut. Wir sind überzeugt, dass 2016 spannend wird für die Oldesloer Musikszene – auch ohne Open Air am Poggensee“.  

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2. Bargteheider Kulturpicknick mit “Wort für Wort”

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Foto: Jan Roßmanek/hfr

Bargteheide – Der Bargteheider Poetry Slam “Wort für Wort” ist nach der Corona-Pause zurück. Nach einem halben Jahr Pause erklimmen am 12. September wieder Poetinnen und Poeten die Bühne um mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander anzutreten, diesmal zum ersten Mal unter freiem Himmel.

Der Dichterwettstreit feiert sein Comeback mit einem Open Air Slam auf der Kircheninsel. Alles unter Einhaltung der Hygieneauflagen und mit genügend Abstand.

Die Organisatoren Lennart Hamann und Hannes Maaß haben in Zusammenarbeit mit dem Bargteheider Pastor Jan Roßmanek, dem Kulturpicknick Bargteheide und der Kirchengemeinde wieder vier der besten SlammerInnen des Landes eingeladen, die sich nur an drei einfache Regeln halten müssen: Die Texte müssen selbst geschrieben sein, kommen ohne Hilfsmittel aus und dürfen ein Zeitlimit von 6 Minuten nicht überschreiten. Ansonsten ist alles erlaubt.

Kulturpicknick Foto: Jan Roßmanek/hfr

Ob witzig, ernst, albern oder traurig, ob Kurzgeschichte oder Gedicht. Am Ende entscheidet das Publikum wer den Sieg und die Trophäe davonträgt. Abwechslungsreich und unterhaltsam, spannend und idyllisch wird es am 12 September zugehen.

Der Eintritt ist frei, es heißt aber: Wer zuerst kommt mahlt zuerst, denn die Kircheninsel hat unter den einzuhaltenden Auflagen ein BesucherInnen Limit von 150 Personen. Stühle sind nicht vorgesehen, können aber für ältere Gäste, die nicht auf dem Boden sitzen können bereitgestellt werden.

Auch der gewohnte Getränkeverkauf wird nicht stattfinden. Es empfiehlt sich also, eine Picknick-Decke, Getränke und eure Liebsten einzupacken.

Da die Veranstaltungsbranche seit März einen kompletten Shutdown erlebt, bitten wir bei der Veranstaltung um Spenden für die Veranstalter und die Auftretenden.

Am Einlass werden die Kontaktdaten der Gäste abgefragt. Abseits der Plätze, auf den Toiletten, sowie am Einlass ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. “Bei Symptomen von Covid-19 bzw. bei einem kürzlichen Aufenthalt in einem der Risikogebiete bitten wir euch, Zuhause zu bleiben”, so die Veranstalter.

Einlass: 17 Uhr

Beginn: 18 Uhr

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Bad Oldesloe

“Bleib zuhause – Sause” – Livestream als “Tele-Party”

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Jelle Stoltenberg und Julian Kott vor dem Inihaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am 25. Juli kehrt Musik ins oder besser vor das Bad Oldesloer Inihaus zurück. Noch gibt es keine Livekonzerte mit Publikum doch ab 17:30 Uhr laden Julian Kott und Jelle Stoltenberg zur “Tele-Party”.

Seit Monaten gibt es quasi kein richtiges Kulturleben und keine Konzerte einer sonst so lebendigen lokalen und regionalen Musikszene mehr. Die beiden Initiatoren der “Tele-Party” wollen dem entgegenwirken.

Schon viele Wochen planen sie daher an einem besonderen Stream-Format, das am 25. Juli, vor dem Inihaus stattfindet. Anders als bei anderen Streams werden hier vor allem semiprofessionelle Musiker aus der Region zu sehen sein und die Genres sind breit gestreut.

So gibt es akustische Musik mit dem bekannten Oldesloer Trio “irgendwiehörbar” als Auftakt ab 17:30 Uhr.

Auch Jon McKillin sorgt für akustische Klänge. Dazu kommt Hip-Hop unter anderem mit Sambosen, „Shaggie Sween“ und Frank Walter P.

“Schlagerbernd” moderiert und tritt natürlich auch selbst auf. Für Stoltenberg und Kott ist es ihre Streamingpremiere. Sie hoffen auf viele Zuschauer. Die Vorbereitungen seien umfangreich gewesen und vor allem das Suchen nach der passenden Location schwieriger als zunächst gedacht. Doch nun hat man den perfekten Ort gefunden. Zusätzlich werden – quasi als lebendige Kulisse – Grafitti-Künstler zu sehen sein.

Während des Konzerts kann gespendet werden, um die Produktionskosten wieder einzufahren. Überschüsse werden an kulturelle Zwecke gespendet.

Das Konzert wird live auf Twitch übertragen (www.twitch.tv/inihaus) . Anschließend sollen die Auftritte auch bei Youtube verfügbar sein. Los geht es live am 25. Juli um 17.30 Uhr.

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Kreis Steinburg

Wacken-Festival kündigt Metal-Online-Festival “Wacken world wide” an

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Wacken – Auch das weltgrößte Heavy Metal Festival “Wacken” im gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

In den vergangenen Wochen hat sich das Wacken-Team daher ein neues Format überlegt: ein online-Metal-Festival.

Gemeinsam mit der Telekom als Partner möchte man dieses mit “innovativen Digitalbühnen” in die ganze Welt übertragen.

Eine entsprechende Homepage wurde gelauncht.

Versprochen werden exklusive, gestreamte Konzerte bekannter Metal-Combos. Diese sollen auf der Homepage aber auch auf der Website und in der App von MagentaMusik 360 und MagentaTV zwischen dem 29. Juli und 1. August zu erleben sein.

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