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Bad Oldesloe

Vergrämung gescheitert: Krähen zu schlau für Verwaltung

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Finn Fischer

Zu schlau für die Verwaltung: Krähen.

Unter den Anwohnern in unmittelbarer Nähe zum Kurpark haben die Saatkrähen wohl nun wenig Fans. Die schwarzen Vögel nisten zuhauf in den Baumkronen, lärmen den lieben langen Tag und kacken alles voll. Schon oft versuchte die Stadtverwaltung den „Problem-Krähen“ Herr zu werden – ohne Erfolg. Jetzt kapituliert sie vor der Übermacht der schlauen Vögel.

„Wir haben es mit umfangreichen Vergrämungsmaßnahmen versucht“, sagt Dr. Kurt Soeffing, Dr. Kurt Soeffing, Leiter des Fachbereichs Planung und Umwelt bei der Stadt Bad Oldesloe. Ein Falkner mit Greifvogel, Abfeuern von Schreckschusspistolen, Flatterbänder, die Aufzucht von Uhus, das Ausstoßen von Nestern, sogar ganze Bäume wurden gefällt. Nichts davon wollte die Krähen vertreiben.

Die Anzahl schwankte im Stadtgebiet von 2007 bis 2015 zwischen 400 und 580 Brutpaaren. Mehr als 80 Prozent nisteten im Kurpark. Jetzt tauschte sich die Stadtverwaltung auch mit anderen betroffenen Gemeinden aus, etwa mit der Stadt Lahr (Baden-Württemberg). „In ihrer letzten Vergämungsaktion hat die Stadt einen Versuch unternommen, Nester auszustoßen und gleichzeitig neue Nester an Bäumen außerhalb der Stadt anzubringen, um Anreize zur Bildung einer neuen Kolonie zu geben“, so Soeffing. „Die Krähen haben den neuen Standort nicht angenommen und sind in die alte Kolonie zurückgekehrt.“ Also kommt auch eine Umsiedlung nicht in Frage. Offenbar geht es den Tieren in befriedeten Gebieten zu gut. Es gibt reichlich Nahrung – nicht zuletzt durch die Hinterlassenschaften der Menschen. Am Müll bedienen sich die Krähen gerne.

„Als Anwohner kann man einfach nicht viel tun“, sagt Carsten Wirth (FBO) und schlug vor, mit dem Krähen-Thema auch an die Schulen zu gehen. „Mit einem weggeworfenen Pausenbrot kann sich eine Krähenfamilie drei Tage über Wasser halten. Der Müll muss so gut wie möglich reduziert werden. Über die Nahrung lässt sich viel steuern.“

Dass das Abhilfe schafft, bezweifelt Dr. Kurt Soeffing: „Dadurch sind es vielleicht eine handvoll Tiere weniger.“

So greift wohl nur diese Weisheit: Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, dann mach ihn dir zum Freund. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, die Entwicklung der Saatkrähe im Stadtgebiet für die Öffentlichkeit darzustellen und eine Informationstafel im Kurpark und im Bürgerpark aufzustellen – sozusagen mit der Einrichtung eines Krähenpfades, als weitere Attraktion. Vergrämungsmaßnahmen sollen nur noch hin Ausnahmefällen erfolgen.

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Bad Oldesloe

Neue Erde, neue Strecken: Jugendliche haben Oldesloer Dirtpark umgebaut

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Bad Oldesloe – Unterstützt vom Baubetriebshof haben Jugendliche den Dirtpark am Bürgerpark in Bad Oldesloe neu gestaltet.

Im August hatten sich einige Jugendliche mit Mitarbeiterinnen der Stadt aus den Bereichen Jugendarbeit und Tiefbau getroffen. Dabei war heraus gekommen, dass der derzeitige Platz zwar als idealer Standort wahrgenommen wird, aber dringend neue Erde und etwas Umgestaltung benötigt. Es wurde sich gemeinsam darauf geeinigt, was geändert werden soll und dass alle gern eine gemeinsame Bauaktion machen würden.

Gesagt, getan. Dem Baubetriebshof ist es gelungen, Erde zu besorgen, die die Mitarbeiter dann am 23. September zum Dirtpark transportierten.

Ein Bagger des Baubetriebshofes hat die Jugendlichen bei der Schaufelarbeit unterstützt, indem die die Massen an die richtigen Stellen gebracht wurden. Danach gingen die anwesenden Jugendlichen daran, die Hügel nach ihren Vorstellungen zu modellieren.

Nun sind zwei Lines fertiggestellt. Eine dritte Line sowie der Rückweg zum Startpunkt fehlen noch. Sobald wieder Erde beschafft werden kann, wird das Ganze dann vollendet werden.

Weitere Informationen zu Treffpunkten für Jugendliche unter: www.badoldesloe.de/jugendtreffpunkte

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Bad Oldesloe

Neue Auszubildende im DRK-Kreisverband Stormarn

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Bad Oldesloe – Manchmal klappt es nicht gleich auf Anhieb, wird dafür aber oft umso besser. Bei Nadine Lender (23) war es so.

Nadine Lender (rechts) hat ihre Ausbildung beim DRK Stormarn begonnen. Andrea Prehn wird ihre Ausbildung intensiv begleiten. Foto: Iris Lewe/hfr

Sie begann ihre Ausbildung in Lübeck, wechselte aber dann nicht nur den Arbeitgeber, sondern auch gleich die Branche. Seit dem 21. September setzt sie ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement beim Kreisverband Stormarn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fort.

Die Speditionsbranche war einfach nicht das Richtige für Nadine Lender. Es sollte doch lieber etwas Soziales sein. Nach ihrem Schulabschluss hat die 23-Jährige einen Freiwilligen-Wehrdienst bei der Bundeswehr absolviert, danach ein Praktikum in der Immobilienbranche gemacht und anschließend ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement begonnen.

„Ich bin sehr glücklich, jetzt beim DRK zu sein. Besonders toll finde ich, dass ich einen intensiven Einblick in die Kindertagesstätten und den Pflegebereich des DRK bekomme“, so Nadine Lender, die in Lübeck wohnt und in ihrer Freizeit gerne tanzt und reitet.

Während ihrer Ausbildung wird die neue Auszubildende von Andrea Prehn, seit vielen Jahren Assistentin und „rechte Hand“ des DRKKreisvorstands (jetzt Sibylle Schulze), intensiv begleitet und wird in den kommenden drei Jahren von der Pike auf lernen, was im Berufsbild Kauffrau für Büromanagement gefordert ist.

Dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken – dazu gehört auch, jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen. Eine Aufgabe, die das DRK Stormarn gerne übernimmt.

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Bad Oldesloe

Zwei Tonnen Kupfer in Rethwisch gestohlen

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Rethwisch – In dem Zeitraum vom 21. bis 25. September wurden aus einer Lagerhalle in der Hauptstraße in Rethwisch zwei Tonnen Kupfer entwendet.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der oder die Täter haben sich vermutlich mit einem Fahrzeug dem Grundstück genähert und sind durch das unverschlossene Geländetor auf das Lagerhallengrundstück gelangt.

Anschließend verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zur Lagerhalle und entwendeten dort ca. zwei Tonnen Kupfer, welches aus alten Heizungsrohren und Rohrbögen bestand. Die Höhe des Stehlgutes beträgt ca. 7.400 Euro.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer kann Angaben zur Tat machen? Wem sind im Tatzeitraum in Rethwisch in der Hauptstraße und in der näheren Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531/501-0.

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