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Fußball

Ein Grund zum Feiern: 25 Jahre Frauenfußball beim VfL Oldesloe

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Jubel beim VfL Oldesloe

Weiblicher Fußball und Bad Oldesloe, das sind zwei Begriffe, die nun seit 25 Jahren gemeinsam auch weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Klang haben. Damit das auch die nächsten Jahre so bleiben kann, fusionierten der VfL und der FFC im letzten Jahr und führten damit den Frauenfußball in Oldesloe in seine einstige Wiege zurück.

“Eine Fusion ist keine einfache Sache und so hat auch nicht alles perfekt geklappt. Nicht alle Mitglieder gingen den Weg mit, aber es fanden sich dafür viele neue, die das gemeinsame Projekt unterstützen und mitleben und den Kurpark zum Zentrum des weiblichen Fußballs in der Region machen”, so VfL-Pressesprecher Niko von Hausen.

Vfl Oldesloe In der letzten Saison holten die “neuen” B-Mädchen dann auch gleich noch den Titel des Landesmeisters nach Oldesloe. Der Aufstieg zur Bundesliga wurde nur knapp verpasst. Aber in der Erfolgsgeschichte stehen auch noch die Vize-Landesmeisterschaft im Futsal und der Vizetitel im Landespokal und norddeutscher Meisterschaft.

Ein ganz anderer Erfolg waren die D-Mädchen. Trotz der Fusion standen zu Saisonbeginn gerade 7 Mädchen auf der Mannschaftsliste. Dass am Ende 21 Mädchen das Training beendeten und erste Siege einfahren konnten, ist ein Verdienst der Jugendarbeit des VfL, mit vielen lizensierten Trainern auch im weiblichen Bereich.

Und die Geschichte geht weiter: Denn für die nun startende Saison gibt es auch wieder ein E-Mädchen-Team, hier startet man ebenfalls erstmal  nur mit 7 Spielerinnen zu Beginn. “Wer möchte ist herzlich willkommen. Auf ins Kurparkstadion zum Training”, so von Hausen. 

Am 9. September startet wieder ein Schnuppertraining. Mädchen und Frauen jeden Alters können dann gerne in das Kurparkstadionkommen und neben einem Probetraining auch mit allen Verantwortlichen sprechen. Für alle Mädchen mit Jahrgang 2003 oder jünger startet das Training um 16.30 Uhr, für alle anderen inkl. Frauen um 18.30 Uhr. Ein Schnuppertraining ist auch sonst zu den jeweiligen Trainingszeiten immer möglich.

Da bleibt noch die Frage, warum war Oldesloe in den letzten 25 Jahren im weiblichen Fußball so erfolgreich ? Anders als bei den männlichen Fußballern, ist es für die weiblichen nicht selbstverständlich, dass sie von Beginn an nicht nur ernst genommen, sondern auch mit viel Fachkompetenz ausgebildet werden.

“Wenn die Mädchen unter „ihresgleichen“ nicht immer mit den Jungs verglichen werden, dann entwickeln sie ihren ganz eigenen Spaß an diesem tollen Sport. Denn der Spaß ist die wichtigste Triebfeder für den Sport und der kommt in den Mädchen- und Frauenteams nie zu kurz”, so von Hausen.

Neben Koordination und Fitness lernen die Mädchen auch Teamgeist, der ihnen egal wie sportlich erfolgreich sie sein werden, in jedem Falle zu gute kommen wird. Also nicht lange warten, schicken sie ihre Tochter, Schwester, Cousine, Nachbarstochter, Freundin etc. mal vorbei, der Spaß am Fußball kommt beim spielen !

Und die nächsten Spiele stehen ebenso vor der Tür : die Frauen des VfL Oldesloe starten am Sonntag 30. August gegen die PTSK/Olympia um 14 Uhr in die Verbandsliga-Saison, bereits um 11.30 Uhr beginnt die 2. Frauen in der Kreisliga gegen den SV Steinhorst. Die ersten Mädchen-Teams starten eine Woche späterin ihre Punktspielsaison.

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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