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Die Künstlerstadt Ahrensburg hat einen neuen Musiker

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Finn Fischer

Der Musiker und Neu-Ahrensburger Boris Georgieff plant eine eigene CD.

Im Alter von 15 Jahren hat er das erste Mal eine Gitarre in die Hand genommen – und sie seitdem nicht mehr losgelassen. Boris Georgieff, mittlerweile 50 Jahre alt, hat sein Hobby nie aufgegeben. Seit kurzem lebt der gebürtige Bad Schwalbacher mit seiner Familie in Ahrensburg und nimmt im nächsten Jahr seine erste CD auf.

“Hier im Norden ist es nicht so heiß, fast immer weht ein laues Lüftchen. Wir genießen es, hier alles vor der Tür zu haben, man ist schnell an der Ostsee oder in Hamburg”, schwärmt Boris Georgieff von seiner neuen Wahlheimat. Zuletzt lebte er mit seiner Familie in einer Kleinstadt bei Mainz. “Meine Frau kommt ursprünglich aus Hamburg. Jetzt war es an der richtigen Zeit, hierher zu ziehen”, sagt er. Auch die gemeinsame Tochter fühlt sich hier wohl.

Angekommen in der neuen Heimat widmet sich Boris Georgieff nun wieder vermehrt seinem Hobby – der Musik. Schon immer spielte der 50-Jährige alleine oder in verschiedenen Bands Gitarre. “Alles ging los mit 15 Jahren. Damals haben wir Beatles-Songs ruaf und runter gespielt”, erinnert er sich. Auch Interpreten wie Sting oder Peter Gabriel haben ihn stark beeinflusst. Covern macht Spaß aber jetzt hatte ich mal das Bedürfnis, etwas eigenes zu machen”, sagt Georgieff. Im nächsten Jahr plant er eine eigene CD, eine EP mit fünf oder sechs selbst komponierten Songs. Mit einem Label arbeitet der Hobbymusiker nicht zusammen, will es auch nicht. Das würde einen zu stark beeinflussen: “Das Ei, was ich hier lege, soll mein eigenes sein.” Seine Lieder sind stark von aktuellen gesellschaftlichen oder zwischenmenschlichen Geschehnissen beeinflusst, seien es eigene Erlebnisse, Beobachtungen oder aus dem Radio. “Ich sauge alles auf, wie ein Schwamm.” Die Umsetzung erfolgt mit ein bisschen Ernsthaftigkeit, mit ein bisschen Humor.

Bei dem Projekt arbeitet Boris Georgieff mit dem Hamburger Gitarristen, Sänger und Inhaber eines Tonstudios Ilyas Mokhlis zusammen. Ein Musikvideo ist bereits abgedreht, produziert von Mokhlis’ Freundin Ina Köhler. In dem Video präsentiert sich der Ahrensburger Musiker mit einem Cover-Song “Hallelujah” von Leonard Cohen.

Das CD-Projekt steht noch am Anfang. Die Aufnahme ist für Frühjahr 2016 geplant. Viel Roh- und Textmaterial lagert auf Festplatte und Handy. “Wir erarbeiten gerade ein Konzept und stehen in der Planung”, sagt Georgieff. Auch die Finanzierung steht noch nicht. Denkbar wäre ein Crowdfunding-Projekt.

Derzeit sucht er auch nach Auftrittsmöglichkeiten in der Region, will sich mit anderen Künstlern vernetzen: “Ahrensburg hat eine sehr aktive Musikszene.” Ein weiterer Pluspunkt für die Stadt. Infos und Kontakt unter www.borisgeorgieff-livemusik.de.

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2. Bargteheider Kulturpicknick mit “Wort für Wort”

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Foto: Jan Roßmanek/hfr

Bargteheide – Der Bargteheider Poetry Slam “Wort für Wort” ist nach der Corona-Pause zurück. Nach einem halben Jahr Pause erklimmen am 12. September wieder Poetinnen und Poeten die Bühne um mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander anzutreten, diesmal zum ersten Mal unter freiem Himmel.

Der Dichterwettstreit feiert sein Comeback mit einem Open Air Slam auf der Kircheninsel. Alles unter Einhaltung der Hygieneauflagen und mit genügend Abstand.

Die Organisatoren Lennart Hamann und Hannes Maaß haben in Zusammenarbeit mit dem Bargteheider Pastor Jan Roßmanek, dem Kulturpicknick Bargteheide und der Kirchengemeinde wieder vier der besten SlammerInnen des Landes eingeladen, die sich nur an drei einfache Regeln halten müssen: Die Texte müssen selbst geschrieben sein, kommen ohne Hilfsmittel aus und dürfen ein Zeitlimit von 6 Minuten nicht überschreiten. Ansonsten ist alles erlaubt.

Kulturpicknick Foto: Jan Roßmanek/hfr

Ob witzig, ernst, albern oder traurig, ob Kurzgeschichte oder Gedicht. Am Ende entscheidet das Publikum wer den Sieg und die Trophäe davonträgt. Abwechslungsreich und unterhaltsam, spannend und idyllisch wird es am 12 September zugehen.

Der Eintritt ist frei, es heißt aber: Wer zuerst kommt mahlt zuerst, denn die Kircheninsel hat unter den einzuhaltenden Auflagen ein BesucherInnen Limit von 150 Personen. Stühle sind nicht vorgesehen, können aber für ältere Gäste, die nicht auf dem Boden sitzen können bereitgestellt werden.

Auch der gewohnte Getränkeverkauf wird nicht stattfinden. Es empfiehlt sich also, eine Picknick-Decke, Getränke und eure Liebsten einzupacken.

Da die Veranstaltungsbranche seit März einen kompletten Shutdown erlebt, bitten wir bei der Veranstaltung um Spenden für die Veranstalter und die Auftretenden.

Am Einlass werden die Kontaktdaten der Gäste abgefragt. Abseits der Plätze, auf den Toiletten, sowie am Einlass ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. “Bei Symptomen von Covid-19 bzw. bei einem kürzlichen Aufenthalt in einem der Risikogebiete bitten wir euch, Zuhause zu bleiben”, so die Veranstalter.

Einlass: 17 Uhr

Beginn: 18 Uhr

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Bad Oldesloe

“Bleib zuhause – Sause” – Livestream als “Tele-Party”

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Jelle Stoltenberg und Julian Kott vor dem Inihaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am 25. Juli kehrt Musik ins oder besser vor das Bad Oldesloer Inihaus zurück. Noch gibt es keine Livekonzerte mit Publikum doch ab 17:30 Uhr laden Julian Kott und Jelle Stoltenberg zur “Tele-Party”.

Seit Monaten gibt es quasi kein richtiges Kulturleben und keine Konzerte einer sonst so lebendigen lokalen und regionalen Musikszene mehr. Die beiden Initiatoren der “Tele-Party” wollen dem entgegenwirken.

Schon viele Wochen planen sie daher an einem besonderen Stream-Format, das am 25. Juli, vor dem Inihaus stattfindet. Anders als bei anderen Streams werden hier vor allem semiprofessionelle Musiker aus der Region zu sehen sein und die Genres sind breit gestreut.

So gibt es akustische Musik mit dem bekannten Oldesloer Trio “irgendwiehörbar” als Auftakt ab 17:30 Uhr.

Auch Jon McKillin sorgt für akustische Klänge. Dazu kommt Hip-Hop unter anderem mit Sambosen, „Shaggie Sween“ und Frank Walter P.

“Schlagerbernd” moderiert und tritt natürlich auch selbst auf. Für Stoltenberg und Kott ist es ihre Streamingpremiere. Sie hoffen auf viele Zuschauer. Die Vorbereitungen seien umfangreich gewesen und vor allem das Suchen nach der passenden Location schwieriger als zunächst gedacht. Doch nun hat man den perfekten Ort gefunden. Zusätzlich werden – quasi als lebendige Kulisse – Grafitti-Künstler zu sehen sein.

Während des Konzerts kann gespendet werden, um die Produktionskosten wieder einzufahren. Überschüsse werden an kulturelle Zwecke gespendet.

Das Konzert wird live auf Twitch übertragen (www.twitch.tv/inihaus) . Anschließend sollen die Auftritte auch bei Youtube verfügbar sein. Los geht es live am 25. Juli um 17.30 Uhr.

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Kreis Steinburg

Wacken-Festival kündigt Metal-Online-Festival “Wacken world wide” an

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Wacken – Auch das weltgrößte Heavy Metal Festival “Wacken” im gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

In den vergangenen Wochen hat sich das Wacken-Team daher ein neues Format überlegt: ein online-Metal-Festival.

Gemeinsam mit der Telekom als Partner möchte man dieses mit “innovativen Digitalbühnen” in die ganze Welt übertragen.

Eine entsprechende Homepage wurde gelauncht.

Versprochen werden exklusive, gestreamte Konzerte bekannter Metal-Combos. Diese sollen auf der Homepage aber auch auf der Website und in der App von MagentaMusik 360 und MagentaTV zwischen dem 29. Juli und 1. August zu erleben sein.

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