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Glinde

Senior parkte auf Absperrbügeln ein

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Polizei Glinde/hfr

Die Einkaufstour eines Rentners heute Mittag in der Straße Markt endete auf einem Metallbügel. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

 Der 87- jährige Hamburger war gegen 11.15 Uhr mit seinem VW Fox auf seiner Einkaufstour in der Glinder Innenstadt. Nach bisherigem Stand wollte der Mann auf dem Parkplatz vor einem Reformhaus vorwärts in eine Lücke fahren. Er fuhr allerdings wieder rückwärts hinaus. Bei diesem Rückwärtsfahrversuch hatte er offenbar „den Schaltknüppel gezogen“, anstatt „zu drücken“ und gleichzeitig zu viel Gas gegeben.

Auto auf BügelEr rutschte dann noch mit dem Fuß von der Kupplung ab. Der Wagen machte einen „Satz“ nach hinten und prallte mit dem Heck gegen einen Metallschutzbügel. Dieser Bügel knickte weg und katapultierte den VW Fox regelrecht nach oben, direkt auf den nächsten Bügel hinauf. Nun hatte er zwar geparkt, kam aber nicht mehr mit dem Wagen von dem Schutzbügel herunter. Der VW Fox stand nur noch mit einem Reifen auf der Fahrbahn.

Die drei anderen hingen in der Luft. Dem 87- jährigen gelang es allerdings aus dieser Höhe nicht mehr, aus dem Wagen auszusteigen. Die Feuerwehr musste anrücken, um den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien. Anschließend holte sie den Wagen mit Drehleiter und Winde von dem Metallschutzbügel herunter. Der Sachschaden an dem VW Fox wird auf etwa 3000 Euro geschätzt. Der Wagen musste abgeschleppt werden.  

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Glinde

Glinder Feuerwehr-Mitglied postet rechtsextreme Fotos und Videos in Whatsapp-Gruppe

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Glinde – Bei der Freiwilligen Feuerwehr Glinde hat ein Mitglied in einer privaten WhatsApp-Gruppe von Feuerwehrkamerad*innen über einen längeren Zeitraum Fotos und Videos mit verfassungsfeindlichen rechtsextremen und sexistischen Inhalten gepostet.

Als die Wehrführung davon erfuhr, reagierte sie sofort, erstattete Anzeige und beurlaubte das betroffene Mitglied vom Übungs- und Einsatzdienst.

Zeitgleich hat der Wehrvorstand, im Rahmen der gesetzlichen und satzungsmäßigen Möglichkeiten, ein Ausschlussverfahren des betreffenden Mitgliedes aus den Reihen der Feuerwehr eingeleitet.

Dieses Verfahren hatte jedoch keinen Erfolg, da die erforderliche 2/3 Mehrheit der Mitglieder nicht erreicht werden konnte.

Somit verbleibt das Mitglied weiterhin im aktiven Dienst der Feuerwehr.

Nach dem Gesetz gibt es für die Feuerwehr nun keine weiteren Möglichkeiten, dieses Mitglied dauerhaft auszuschließen.

“Diese Vorgänge sind der Versuch, die Wehr mit „rechtsextremistischen Gedanken und einer menschenverachtenden Haltung“ zu unterwandern”, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Stadt Glinde, der Stadtvertretung und des Gemeindewehrführers.

Die Glinder Wehr, das Glinder „Parteienbündnis gegen Rechts“ und der Bürgermeister der Stadt Glinde stellen sich gegen einen solchen Versuch.

“Diese Einstellungen oder der unreflektierte Umgang mit „post`s“ haben in der Freiwilligen Feuerwehr, in Glinder Vereinen, Verbänden, Kirchen und Organisationen keinen Platz”, heißt es in der Erklärung weiter:

“Solche Handlungen werden mit Nachdruck abgelehnt und ihnen wird aktiv entgegengetreten: Rechtsradikalismus und Sexismus werden nirgendwo geduldet und das betreffende Mitglied wurde und wird aufgefordert, aus Respekt vor der Wehr, diese freiwillig zu verlassen.”

Wehrführung, Politik und Stadtverwaltung haben eine Aufarbeitung des Vorfalls mit externer Unterstützung begonnen.

“Die vielen aktiven Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr Glinde leisten einen sehr wichtigen, zu jeder Tages- und Nachtzeit 100 Prozent verlässlichen, anständigen und ehrenhaften Dienst für unser Gemeinwesen. Die Menschen können sich darauf verlassen, dass ihnen ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe, auch weiterhin gleichermaßen Hilfe durch die Kamerad*innen unserer Freiwilligen Feuerwehr zukommen wird!”, heißt es seitens der Stadt Glinde.

In einer Stadt, die sich mit einem starken Parteienbündnis und einer Bürgerinitiative erfolgreich gegen den „rechten Mode-Laden Tønsberg“ gewehrt hat, unterstützen die Unterzeichner gemeinsam ihre Freiwillige Feuerwehr.

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Glinde

Toter Säugling aus Glinde: Polizei gibt Suche nach Mutter auf

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Glinde – Die Herkunft des männlichen Säuglings, dessen Leichnam am 22. März 2019 von Schülern im Gellhornpark in Glinde aufgefunden wurde, konnte trotz intensiver, umfangreicher Ermittlungen und der Durchführung einer gerichtlich angeordneten DNA-Reihenuntersuchung nicht geklärt werden.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Von den Ermittlern wurden 528 Frauen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 48 Jahren aus dem geographischen Nahbereich um den Gellhornpark angeschrieben und aufgefordert, sich durch die freiwillige Abgabe einer Speichelprobe an der DNA-Reihenuntersuchung zu beteiligen.

Insgesamt 523 Frauen haben an drei Entnahmeterminen im Februar bzw. Juni 2020 entweder eine Speichelprobe abgegeben oder durch ein Attest nachgewiesen, dass sie als Mutter des Kindes ausscheiden.

Gegen die fünf Frauen, die weder eine Speichelprobe abgegeben noch ein Attest vorlegt haben, konnte nach weiteren Überprüfungen ein Anfangsverdacht nicht begründet werden.

Die Identität der Kindesmutter ist mithin weiter ungeklärt.

Da aktuell weitere Ermittlungsansätze nicht vorhanden sind, ist das Ermittlungsverfahren eingestellt worden.

Da die Ermittlungen bis zum Eintritt der Verjährung jederzeit wieder aufgenommen werden können, nimmt die Kriminalpolizei Lübeck Hinweise, die zur Klärung der Herkunft des Kindes führen könnten, nach wie vor unter 0451-131- 0 entgegen.

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Glinde

Glinde verteilt kostenlose Luca-App-Schlüsselanhänger

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Glinde – Die Stadt Glinde hilft mit, die Vorteile der Luca-App allen Bürger*innen zugänglich zu machen. Personen ohne Smartphone können dafür Schlüsselanhänger mit QR-Code nutzen, die der Kreis Stormarn an die Rathäuser verteilt hat.

Foto: Stadt Glinde

Die für Smartphones (auf Android- und iOS-Basis) kostenfrei verfügbare luca-App bietet eine schnelle und lückenlose Kontaktnachverfolgung, erstellt automatisch eine persönliche Kontakt- und Besuchshistorie und ermöglicht im Infektionsfall eine verschlüsselte und sichere Kontaktdatenübermittlung an das Gesundheitsamt. All jene, die kein Smartphone haben, sollten die Anwendung mit einem speziellen Schlüsselanhänger nutzen können, der die gleichen Daten speichert. Entsprechende Schlüsselanhänger können ab sofort kostenlos in der Glinder Stadtverwaltung bestellt werden.

Der QR-Code muss beim Betreten eines luca-Standorts von den Betreibern gescannt werden. Die Seriennummer darauf hat zwei Funktionen. Man braucht sie: 1. um den Schlüsselanhänger zu registrieren und 2. um im eigenen Infektionsfall die luca-Historie an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Übermittelst man die Seriennummer, kann das Gesundheitsamt die Check-ins der letzten 14 Tage sehen. Anschließend kann das Gesundheitsamt diejenigen informieren, mit denen man zeitgleich an einem Ort war.

Die Schlüsselanhänger mit analogem QR-Code werden ab sofort kostenlos auf Anfrage verschickt. Mail mit Vor-/Nachname und Adresse presse@glinde.de.

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