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Bad Oldesloe

Storjohann verabschiedet Oldesloer USA-Stipendiaten

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SL

Veabschiedung: (hinten vlnr.) Vater Thomas Tyzler (Dipl.-Soziologe), der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Mutter Nicola Burmester-Tyzler (Dipl.-Sozialpädagogin), (vorn) Freundin Amelie Modi und Stipendiat Timon Tyzler.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann hat sich im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftprogrammes des Deutschen Bundestages für Timon Tyzler aus Bad Oldesloe erfolgreich eingesetzt. Der 21-jährige Marketingkaufmann der Fa. Leagas Delaney Hamburg GmbH wird als deutscher Stipendiat ein Jahr bei einer Gastfamilie in den USA verbringen.

Am Mittwoch verabschiedete der Bundestagsabgeordnete seinen Schützling im Rahmen eines Farewell-Treffs im Hause der Familie Tyzler in Bad Oldesloe. Zur Vorbereitung für die Aufgabe als „Deutscher Botschafter“ erhielt der junge Marketingkaufmann das Buch „Das Deutschland-Prinzip. Alles was uns stark macht.“

Stark muss am nächsten Dienstag auch Freundin Amelie Modi (18) beim Abschied für eine lange Zeit sein. Die Pharmazie-Studentin wird aber ihren Timon in der neuen Welt besuchen. Sie freut sich über seine großartige Chance und hat auch deshalb viel Verständnis, weil sie selbst einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen wird.

Gero Storjohann hat der Bewerber aus Bad Oldesloe durch sein freundlich-selbstbewusstes und dabei sehr natürliches, authentisches Auftreten beeindruckt. Auch der ehrenamtliche Einsatz als Juniorretter der DLRG und die sportlichen Aktivitäten vom Basketball bis Mountainbiking haben zur Auswahl beigetragen.

Timon Tyzler möchte nach seinem Abitur in der Theodor-Mommsen-Schule in Bad Oldesloe und seiner auf 2 Jahre verkürzten Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation bei der Webeagentur Leagas Delaney Hamburg GmbH in den USA seine Sprachkenntnisse im amerikanischen Alltag erweitern und seine beruflichen Möglichkeiten durch das „Travel & Work“ Jahr  ausbauen.

Nach seiner erfolgreichen Bewerbung hat Timon Tyzler ein einwöchiges interkulturelles Seminar in Bad Bevensen absolviert und sich auch in Einzelgesprächen mit den Besonderheiten seines Gastgeberlandes vertraut gemacht, dass er zum ersten Mal besuchen wird.

Am nächsten Dienstag geht es erst einmal nach New York, wo alle 75 ausgewählte Stipendiaten 4 Tage lang mit dem American Way of Life vom Bankkonto führen bis zum Autokauf vertraut gemacht werden. Dann geht es weiter zur Gastgeberfamilie Scroggin in Portland im Bundesstaat Oregon. Das erste Halbjahr wird als Collegephase im Portland Community College genutzt und im zweiten Halbjahr geht es an das berufliche Praktikum.

Die Bewerbung für das Praktikum wird der Oldesloer selbst gestalten. In Portland sind Firmen wie der Sportartikelhersteller Adidas und der Chiphersteller „Intel“ ansässig. Gute Chancen für einen jungen Mann, der im internationalen Management mit dem Schwerpunkt Marketing Karriere machen will.

„Meine verschiedenen Schützlinge haben nach ihrer Rückkehr viel Positives über neu geschlossene internationale Freundschaften, Widerlegung von allgemeinen Vorurteilen einiger Deutscher gegen die Amerikaner und nützliche Erfahrungen im Studium und Business berichtet. Sie haben aber zum Teil auch viele Dinge im Vergleich und aus der Entfernung an Deutschland besonders schätzen gelernt. Ich wünsche Timon Tyzler eine ebenso unvergessliche Zeit in den USA, wie sie seine Vorgänger im Austauschprogramm erleben durften“, verabschiedete der Bundestagsabgeordnete den erwartungsfrohen Stipendiaten

Im Auswahlverfahren 2015/2016 gab es 1200 Anfragen, 500 schriftliche Bewerbungen und 75 ausgewählte Stipendiaten.

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Bad Oldesloe

DRK Stormarn ruft auf: Schutzmasken nähen gegen den Lieferengpass!

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Bad Oldesloe – Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken werden derzeit in großen Mengen in Kliniken, Corona-Testzentren und in Arztpraxen benötigt. Leider kommt es für Pflegeeinrichtungen vielerorts zu Lieferengpässen.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Stormarn fragt deshalb: Wer näht ehrenamtlich Mund-Nasen Masken?

Das DRK Stormarn benötigt für die Pflegenden in seinen vier Pflegediensten und einem Pflegeheim dringend entsprechende Masken.

Sie sollen in den DRK Pflegeeinrichtungen in Großhansdorf, Trittau, Glinde, Bargteheide, Reinfeld und Bad Oldesloe ausgegeben werden.

Eventuelle Überbestände wird das DRK Stormarn an andere Einrichtungen weitergeben.

Auch wenn selbstgenähte Mund-Nasen Maske nicht dem Standard der zertifizierten Masken entspricht, ist er dennoch sehr sinnvoll, denn die Menge an infektiösen Tröpfchen, die durch Sprechen oder Husten durch die Luft geschleudert werden, kann so zumindest reduziert werden.

Die Mund-Nasen Maske wird primär zum Schutz der Pflegebedürftigen getragen. Selbst genähter Mund-Nasen Masken sind zwar keine perfekte Lösung, aber immerhin eine gute.

Abgabestellen unter www.drk-stormarn.de.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Aus dem Tauschhaus wird in Coronazeiten ein “Gabenhaus”

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Das Tauschhaus in Bad Oldesloe wird übergangsweise zum “Gabenhaus”. Foto: SL

Bad Oldesloe Obdachlose und besonders finanziell Bedürftige haben es in Coronazeiten auch noch schwerer als sonst. In den leeren Städten werden die Spenden knapper. Begegnungen fallen durch die Kontaktbeschränkungen spärlicher aus.

In der Facebookgruppe “Oldesloe hilft sich” kam daher die Idee auf eine Art Gabenzaun einzurichten, wie es ihn bereits in anderen Städten gibt. Dort können Menschen abgepackte Pakete für Obdachlos oder besonders finanziell Bedürftige anhängen, die sich diese “Gaben” dann abholen.

In der Diskussion kam dann die Idee auf, dass man doch dafür das kleine “Tauschhaus” in der Mühlenstraße nutzen könnte, das die Oldesloerin Karin Hoffmann einst initiiert und aktuell auch betreut hatte.

Das Haus selbst schenkte sie der Stadt, die Pflege übernahm sie immer noch. Hoffmann erklärte sich bereit, das Haus für Gaben zur Verfügung zu stellen, wenn sich ein Team fände, dass es pflegt.

Dieses besteht nun aktuell aus Sophie Sommerfeld und Florian Kautter, die sich bereiterklärt haben, ein Auge darauf zu haben, dass das alles funktioniert. In der Gruppe haben sich bereits weitere Helfende gemeldet.

Ab heute Abend, 28. März, soll das “Gabenhaus” geöffnet sein. Foto: SL

Die Aktion ist mit dem Ordnungsamt abgestimmt worden. Abgelegt werden dürfen abgepackt Lebensmittel die nicht in der Küche zubereitet werden müssen, Kleidung, Schlafsäcke, Hygieneartikel und andere Dinge, die Obdachlosen und Menschen in Not helfen können.

Die Gegenstände sollen in Tüten verpackt werden, an diesen soll ein Zettel befestigt sein, der den Inhalt beschreibt. Das Haus dient explizit nicht, um dort jetzt Dinge abzulegen, die man nicht mehr braucht. Es fungiert aktuell auch nicht als Tauschhaus.

“Es geht darum Notstände zu lindern, nicht seinen Müll aus dem Haushalt loszuwerden”, betont Sommerfeld.

Das “Gabenhaus” wird am Sonnabendabend, 28. März, soweit hergestellt sein, dass das Einstellen von “Gaben” möglich ist. Es soll dann täglich kontrolliert werden.

Die Organisatoren hoffen auf die Mitbürger und haben Vertrauen, dass nur wirklich Bedürftige sich dann auch Gaben entnehmen werden. Dieses Vertrauen sei natürlich wichtig, damit das Projekt funktioniere.

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Bad Oldesloe

Schutzausrüstung wird knapp: Stormarn ruft Unternehmen zu Spenden auf

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Bad Oldesloe – Weil durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie auch hier bald die Schutzausrüstungen knapp werden könnten, bittet der Kreis Stormarn Unternehmen aus der Region um Hilfe.

Symbolfoto: Soni´s/Shutterstock

Die Stormarner Krankenhäuser bereiten sich zurzeit auf die Versorgung vieler Covid-19-Kranker vor.

“Die nötige Schutzausstattung ist derzeit überall ein Engpass, die Bundesländer, der Bund und die EU bemühen sich intensiv, Schutzausrüstung in ausreichendem Umfang zu besorgen und bereitzustellen. Auch der Kreis Stormarn kauft verfügbare Ausrüstungen”, schreibt der Kreis Stormarn in dem Aufruf an örtliche Unternehmen.

Um dem Engpass an Schutzkleidung entgegenzuwirken, wird darum gebeten, dass Stormarner Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen – aber nicht zum Gesundheitswesen zählen – und diese dem Kreis zur Verfügung stellen können, sich zur Unterstützung an den Kreis Stormarn zu wenden.

Unternehmen, die ihre Hilfe anbieten können, wenden sich bitte per Mail an: s4-versorgung@kreis-stormarn.de .

Benötigt werden OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), FFP2/FFP3-Masken, Overalls, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen sowie Schutzkittel.

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