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Norddeutschland

Fahndungserfolg: Norderstedter Diebesbande aufgeflogen

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Polizei/hfr

Eine Container mit Diebesgut

Seit Anfang 2015 ermitteln Staatsanwaltschaft Kiel und eine eigens dafür eingerichtete Ermittlungsgruppe bei der Kriminalpolizei Norderstedt: Einer Diebesbande aus Hamburg und Norderstedt werden mehrere Fälle von gewerbsmäßigen, bandenmäßigen Diebstählen aus Lagern vorgeworfen, bei denen sich der Schaden auf über 600 Tausend Euro beläuft.

So waren z.B. bei zielgerichtet durchgeführten Taten in einem Logistikzentrum in Norderstedt 2500 Uhren (Wert rund 250.000 Euro), 860 Tablet-PC`s (Wert rund 75.000 Euro) und 6000 Armbanduhren (Wert rund 200.000 Euro) in die Hände der Bande gelangt.

Die Ermittlungen führten im April zur vorläufigen Festnahme eines 26-jährigen tatverdächtigen Hehlers aus Hamburg und zur Sicherstellung von 400 der im Norderstedter Logistikzentrum gestohlenen Uhren.

Durch weitere intensive Ermittlungsarbeit rückten den Ermittlern in Norderstedt weitere Tatverdächtige in den Fokus. So konnten Ende Mai bei einem 24-jährigen in Norderstedt lebenden Hehler weitere 600 Uhren, die ebenso aus den Taten in Norderstedt stammen, sowie hochwertige Jacken, die aus einem Lagerdiebstahl im vergangenen Jahr in Hamburg stammen, sichergestellt werden. Die Waren sollten den Ermittlungen zufolge zum Weiterverkauf nach Polen gebracht werden.

Am 17. Juni kam es zu einem intensiv geplanten, großangelegten Durchsuchungseinsatz an insgesamt zehn verschiedenen Objekten in Hamburg und Norderstedt, überwiegend Wohnungen. Im Fokus standen fünf Tatverdächtige im Alter von 29 bis 63 Jahren. Zeitgleich schlugen dort am frühen Morgen über 30 Beamte aller Kriminalpolizeidienststellen der Kriminalinspektion Bad Segeberg, des Polizeireviers Norderstedt, des Landeskriminalamtes Hamburg und der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe auf. Sie stellten diverse für das Ermittlungsverfahren wertvolle Beweismittel sicher, zum Beispiel mehrere hundert Bekleidungsstücke. Diese Ware stammt aus einem jüngeren Lagerdiebstahl in Hamburg, wobei Bekleidungsstücke im Wert von zirka 135 Tausend Euro gestohlen wurden.

Aus diesem Einsatz heraus ergab sich der Verdacht, dass einer der oben genannten fünf Tatverdächtigen einen angemieteten Seecontainer auf eine andere Person übertragen hat. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Seecontainer, der in Hamburg auf dem Gelände einer Containervermietung stand, sofort gewaltsam geöffnet und durchsucht. Hier fand die Polizei 2600 der aus dem Logistikzentrum gestohlenen Uhren auf.

Alle Tatverdächtigen werden sich vor Gericht verantworten müssen. Untersuchungshaftgründe liegen vorerst nicht vor.  

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Lübeck

Massenschlägerei in Lübeck: Gruppe prügelt sich in Ratzeburger Allee

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Im Lübecker Stadtteil St. Jürgen kam es am Sonntagmorgen gegen 2.30 Uhr zu einer Massenschlägerei. 

Zwei Gruppen waren in der Ratzeburger Allee offenbar aneinander geraten und mussten von der Polizei getrennt werden. Zehn Streifenwagen-Besatzungen sollen im Einsatz gewesen sein.

Die Hintergründe sind noch unklar und werden jetzt ermittelt. 

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Norddeutschland

A1: Urlaubsverkehr und Strandbesucher sorgen für Staus

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Autobahnstau
Symbolfoto: Christian Müller/Shutterstock

Reinfeld/Lübeck/Hamburg – Wer in Richtung Ostsee und Dänemark fahren möchte, beziehungsweise heute Abend von der Ostsee und der Travemünder Woche zurück in Richtung Hamburg fährt, sollte die A1 meiden.

Seit dem Sonnabendmorgen staut sich der Verkehr in Richtung Ostsee immer wieder auf mehreren Kilometern. Auch in Stormarn kam es immer wieder zu Stau und Stop- und Go-Bildungen. Zwischen Reinfeld und Lübeck erreichte der Stau bereits zwischenzeitlich Längen von zehn Kilometern.

Auch auf der A7 und in Richtung Nordsee kommt es immer wieder zu Staus.

Vor allem ist daran zu denken, bei Staus an die Rettungsgasse zu denken. Sie kann Leben retten.

 

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Polizei und Feuerwehr

A1 Richtung Bremen: Autofahrer hat Pony im Kofferraum

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Das Pony im Kofferraum
Foto: Autobahnpolizei Münster/hfr

Münster – Am Freitag, den 20.07., gegen 19.22 Uhr, traf eine Funkstreifenbesatzung BAB A1, in Fahrtrichtung Bremen fahrend, auf einen schwedischen Opel SUV (PKW), mit dem ein außergewöhnlicher Tiertransport durchgeführt wurde.

Im Kofferraum des Fahrzeugs machten die Beamten ein Shetland-Pony aus, welches hinter den Vordersitzen stand und lediglich mit einem Seil an den Haltegriffen im Fond am Fahrzeughimmel des Fahrzeugs angebunden war.

Zusätzlich befand sich ein Heuballen hinter dem Fahrersitz für das Pferd. Die Beamten lotsten den SUV zu einer Tank- und Rastanlage. Dort war für den Tiertransport in dieser Art und Weise die Fahrt zu Ende.

Dem 48-jährigen schwedischen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, ihm wurde erklärt, dass er zum Transport des Tieres einen geeigneten Anhänger verwenden müsse. Gegen ihn wird eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Nachdem das Pferd die Möglichkeit zum Auslauf im Nahbereich der Tank-und Rastanlage erhalten hatte, wurde es von der Besitzerin aus Dänemark abgeholt.

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