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Reinfeld

Imker-Projekt: Bienen erobern die Matthias-Claudius-Schule

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Fotos: hfr

Mit Unterstützung des Imkers Peter Raht öffnen Fiona und Charlin den Bienentransportkorb. Die Eltern schauen begeistert zu.

Die Bienen-AG der Matthias-Claudius-Schule nimmt als einzige Grundschule mit 14 Drittklässlern am Pilotprojekt “Sommerbienen” des Landesimkerverbandes Schleswig-Holstein und Hamburg teil.

Nach fast neun Monaten Vorbereitungszeit der Bienen-AG kamen jetzt acht Bienenvölker an die Schule. Nachdem in dieser Zeit viel über die Bienen und ihre Lebensweise gelernt, Kerzen gegossen, Futtertaschen gebaut, Anflugbretter bemalt, Bienenstöcke fertiggestellt und die Bienenwiese vorbereitet wurden, konnten die Kinder es kaum noch erwarten, dass “ihre” Bienen endlich kommen sollten, hatte doch eine Hornisse den Weg in eine vorbereitete Beute gefunden und begonnen ein Nest zu bauen.

Voller Spannung erschienen die Kinder am Sonntagnachmittag, verhüllten sich mit ihren Imkeranzügen und zeigten sich so erstmals den wartenden Eltern, Geschwistern und Großeltern, die im Vorwege mit Stationen rund um unsere Bienen-AG beschäftigt wurden.

Als es dann endlich zur Sache ging und die Bienentransportkörbe im Beisein des ortsansässigen Imkers Peter Raht geöffnet wurden, wandelte sich die anfängliche Scheu zu einem begeisterten: “Warte, ich helfe dir!”

So wurde als erstes die Futtertasche mit Glucosesirup gefüllt, anschließend die Königin in ihrer kleinen gelben Box zwischen die Rähmchen gehängt, die Beute wieder geschlossen und dann der ganze Schwarm (ca. 2000 Bienen) vor die Beute auf eine schräg hochlaufende Pappe geklopft. Kurz darauf bewegten sich die ersten Bienen aufwärts in den Stock, der gesamte Schwarm folgte und bald hingen nur noch ein paar Nachzügler am Eingang herum.

Schlichen die Bienen-AG-Kinder am Anfang noch mit skeptischer Miene über die Bienenwiese und beäugten jedes Tier, das auf ihnen saß, bewegten sie sich später fast wie Profis durch die rumschwirrenden Bienen und beobachteten genau, was an ihrem Stock geschah. Ihre Begeisterung übertrug sich auf die Eltern, die hinter einer schützenden Fensterfront standen, fast mit den Nasen an den Scheiben klebten und mit offenem Mund das spektakuläre Einlaufen der Bienenschwärme bestaunten.

Nach fast anderthalb Stunden kehrte Ruhe an den Bienenstöcken ein, die Bienen-AG-Kinder wollten aber weiter beobachten und auch die Eltern konnten sich kaum losreißen. Was für ein Erlebnis!

Am Montagmorgen waren die Kinder gleich wieder zur Stelle. Die Bienenwiese war im Interesse aller. Geduldig wurden die bunten Bienenstöcke beobachtet, Fragen von Grundschülern beantwortet und das “Expertenwissen” auch an LehrerInnen weitergegeben.

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Reinfeld

Polizei sucht schwarzen Audi nach Unfallflucht auf der A1 bei Reinfeld

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Barnitz Nach einer Unfallflucht auf der A1 bei Reinfeld sucht die Polizei Zeugen. Bei dem gesuchten Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen Audi mit OH-Kennzeichen.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am Samstag (7. Mai 2022) kam es gegen 20:20 Uhr auf der BAB1, zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Kreuz Lübeck in Fahrtrichtung Fehmarn, zu einem Verkehrsunfall ohne Verletzte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 25- Jährige aus dem Landkreis Bad Segeberg mit einem weißen BMW die BAB 1 in Fahrtrichtung Lübeck. Kurz hinter der Anschlussstelle Reinfeld befuhr sie den mittleren Fahrstreifen, um drei Fahrzeuge zu überholen.

Als sie in Höhe des zweiten Fahrzeuges war, scherte dieser plötzlich zum Überholen aus. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wechselte die 25- Jährige auf den linken Fahrstreifen und übersah hierbei einen schwarzen BMW. Es kam zu einem Unfall.

Der Unfallverursacher, ein schwarzer Audi mit OH- Kennzeichen entfernte sich unerkannt vom Unfallort.

Die 25- Jährige und der 31-jährige Rostocker aus dem schwarzen BMW blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 9.500 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat den Unfall beobachtet und wer kann Angaben zu dem schwarzen Audi sowie dessen Fahrer machen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 1706-0 entgegen.

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Fußball

SV Preußen Reinfeld verabschiedet “Krisso”: Kristof Rönnau beendet Karriere

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Reinfeld 127 Pflichtspiele – 130 Tore für den SV Preußen 09 Reinfeld. Mehr Worte braucht es nicht, um festzustellen, dass hier am Ende der Saison 2021/2022 ein ganz großer von der Bühne geht.

Foto: @appix_HL/SVP

Es war das Jahr 2016 als Kristof „Krisso“ Rönnau zum ersten Mal die Fußballschuhe für den SV Preußen schnürte, damals noch in der Verbandsliga Süd/Ost. Und schon hier beginnt die beeindruckende Bilanz unserer Nr. 11. In 31 Verbandsliga-Spielen knipste „Krisso“ gleich satte 43-mal und trug so mit seinen Toren entscheidend zum Aufstieg in die Landesliga bei.

In der Landesliga erstmal Akklimatisieren? Fehlanzeige! In seinen beiden Landesliga-Spielzeiten ging es direkt mit Toren satt weiter. Hier baute „Krisso“ seine überragende Bilanz direkt aus und konnte in 52 Landesliga-Spielen 63-mal einnetzen.

In der 2. Landesliga-Spielzeit bedeutete dies den Aufstieg mit dem SVP in das Oberhaus Schleswig-Holsteins.

In bislang 35 Einsätzen im Oberhaus traf „Krisso“ 18-mal für den SVP.

Jan-Henrik Schmidt, Sportlicher Leiter beim SV Preußen-Reinfeld: “Und wir hoffen, dass hier bis zum Saisonende noch ein paar Tore hinzukommen. Abseits von allen Statistiken verlieren wir mit Kristof leider auch einen richtig guten Typen. An eine Kabine ohne „Krisso“ wird man sich erst gewöhnen müssen.”

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Reinfeld

Jugendlicher mit Springmesser am Reinfelder Bahnhof von Polizei erwischt

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Reinfeld Eigentlich war die Streife im Zivileinsatz am Bahnhof Reinfeld, um erneut gegen unerlaubt über die Gleise laufende Personen vorzugehen. Stattdessen erwischten die Beamten einen Jugendlichen mit einem illegalen Springmesser.

Foto: Bundespolizei

Seit dem letzten Einsatz war etwas Zeit ins Land gezogen, Zeit genug für eine Streife der Bundespolizei aus Lübeck nach dem Rechten zu sehen. In Zivil machten sich die Beamten am 21. März auf den Weg nach Reinfeld.

Gegen 8:30 Uhr beobachteten sie einen jungen Mann, der gedankenversunken mit seinem in “Rainbow Effekt” lackiertem Messer spielte.

Immer wieder ließ er die Klinge seines Springmessers aus dem Heft schnellen und klappte es wieder zu.

Der Umgang mit diesem Messer in der Öffentlichkeit ist gemäß Waffengesetz verboten. Andere Personen auf dem Bahnsteig hielten bereits etwas Abstand zu ihm. Anlass genug den 16-Jährigen anzusprechen und zu kontrollieren.

Sichtlich erschrocken, dass die Polizei vor ihm stand, stellte er sein “Messerspiel” ein.

Die Beamten belehrten ihn über den Verstoß nach dem Waffengesetz und stellten das Springmesser sicher. Nach einer Personalienüberprüfung konnte er seinen Weg fortsetzen.

Er bekommt jetzt Post von der Bundespolizei wegen des Führens eines verbotenen Messer und wird sich für diese Ordnungswidrigkeit verantworten müssen. Die Bundespolizei weist daraufhin, dass diese Messer erst ab 18 Jahren gekauft werden dürfen. Der Umgang und das Führen des Messers in der Öffentlichkeit ist verboten.

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