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Bad Oldesloe

Expertenvortrag: Der Einzelhandel steckt in einer Krise!

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sl

Wie gefährlich sind Großkonzerne für den Fachhandel in deutschen Innenstädten?

Große Konzerne machen Fachgeschäften das Leben schwer. Der Einzelhandel steckt in einer Krise. Dynamik und Konsequenzen dieser Entwicklung sind Thema eines Vortrags auf Einladung der schleswig-holsteinischen Universitätsgesellschaft in Bad Oldesloe.

Der deutsche Einzelhandel befindet sich in einer dramatischen Krise. Wachsende Monopolbildung und Internationalisierungsstrategien unter den Anbietern führen dazu, dass es nur noch wenige “Gewinner” gibt. Darunter leiden vor allem die Innenstädte, wo sich der Einzelhandel traditionell konzentriert.

Neben der Dynamik im Einzelhandelsgeschehen werden deshalb im Vortrag die räumlichen Konsequenzen vorgestellt, die sich aus einer Schwächung städtischer Zentralität ergeben. Auch in Bad Oldesloe wurde kürzlich diskutiert, ob das geplante Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Postgelände den Einzelhändlern der Innenstadt wirklich nützt oder eher schadet.

Der Städteentwicklungsforscher Prof. Dr. Ulrich Jürgens vom Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität Kiel kann mit Ergebnissen aus Supermarkts – und Discountererhebungen argumentieren, die von ihm 2010 bis 2011 in Schleswig-Holstein durchgeführt wurden. Ein neues, seit 2015 laufendes Forschungsprojekt ist der Lebensmitteleinzelhandel an der Peripherie.

Der ausgewiesene Experte für Transformationsprozesse in Städten ist nicht nur für Einzelhandelsfragen kompetent, sondern auch für Fragen der Wohnsegregation, ‘urban governance’, Stadtmarketing, Events und Festivals, ‘big data’ sowie Diskurs- und Videoanalyse.

Vortrag und Diskussion “Entwicklungen im Einzelhandel”, Donnerstag, 11. Juni, im Bürgerhaus um 20 Uhr. Eintritt kostet fünf Euro (Schüler und Studenten zahlen zwei Euro).

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Bad Oldesloe

Abschluss in der Tasche: Experten beraten online Fragen im Abi-Chat

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Bad Oldesloe – Wer das Abi in der Tasche hat, kann es oft kaum erwarten, an der Hochschule durchzustarten. Zuvor muss allerdings die Hürde der Studienbewerbung genommen werden.

Foto: Agentur für Arbeit (Symbolbild)

Was angehende Studierende hierbei beachten müssen, klärt der nächste abi – Chat am 10. Juni. Von 16 bis 17.30 Uhr beantworten die teilnehmenden Expertinnen und Experten alle Fragen rund ums Thema „Studienbewerbung“.

Auf den ersten Blick kann das Thema Studienbewerbung durchaus verwirren. Das liegt in erster Linie an den verschiedenen Zulassungsverfahren. Einige Studiengänge sind zulassungsfrei und ermöglichen eine unkomplizierte Einschreibung. Andere unterliegen örtlichen Zulassungsbeschränkungen, hier wird die Mehrzahl der Studienplätze nach den Kriterien der jeweiligen Hochschule vergeben. Entscheidend kann eine gute Abiturnote sein, aber auch Noten in einzelnen Fächern, Wartesemester und Härtefallregelungen können den Ausschlag in puncto Zu- oder Absage geben.

Zulassung für Medizin und Co.

Einige örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge – und auch einige zulassungsfreie – werden zudem über das sogenannte Dialogorientierte Serviceverfahren vergeben. Wer sich für ein entsprechendes Angebot entscheidet, muss sich über die Website www.hochschulstart.de bewerben. Auch für die Studiengänge Humanmedizin, Pharmazie, Zahnmedizin und Tiermedizin ist das Portal zuständig. In diesen Fächern werden die bundesweit zulassungsbeschränkten Studienplätze von der Stiftung für Hochschulzulassung vergeben.

Wie genau die einzelnen Verfahren funktionieren und worauf es dabei jeweils ankommt, erfahren die Teilnehmer beim nächsten abi – Chat am 10. Juni. Von 16 bis 17.30 Uhr beantworten die Expertinnen und Experten Fragen wie: Wie bewerbe ich mich um einen Studienplatz? Welche Unterlagen benötige ich? Welche Fristen gelten aktuell aufgrund der Corona-Krise? Und welche Änderungen gibt es bei der Zulassung für Medizin? Mit von der Partie sind, neben Vertretern von hochschulstart.de und der Hochschulrektorenkonferenz auch die Redakteurinnen und Redakteure von abi>>.

Kostenloses Chatprotokoll zum Download

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter www.chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi – Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi – Portal veröffentlicht wird.

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Bad Oldesloe

Kreis Stormarn meldet neuen Covid-19-Fall

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Bad Oldesloe – Nachdem drei Tage lang keine neuen Fälle gemeldet wurden, gibt es laut der Kreisverwaltung jetzt eine Neuinfektion.

Damit ist die Zahl der bekannten Covid-19-Infizierten im Kreis Stormarn auf 418 gestiegen. Vier in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung, 26 in häuslicher Quarantäne.

356 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. 32 Infizierte sind gestorben.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Zeitkapsel: Propheten gesucht – was denken wir in 10 Jahren über den Blick in die Zukunft?

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Foto: Sachbereich Kultur/hfr

Bad Oldesloe – Wie werden wir wohl in 10 Jahren über das denken, was wir aktuell über die Zeit nach der Coronakrise sagen ?

Das KuB und der WIR-Verein rufen dazu auf, Gedanken darüber zu Papier zu bringen, wie die Corona-Krise das Zusammenleben und die Gesellschaft verändern wird.

Die Schriftstücke werden gesammelt und ungelesen vergraben. Erst im Jahr 2030 wird die Zeitkapsel mit den Texten gehoben und die Zukunftsvisionen werden veröffentlicht.

Wir leben in einer Zeit, die uns allen in Erinnerung bleiben wird. Eine Zeit, die uns veranlasst einiges anders zu sehen und die ihre Spuren hinterlassen wird in der Gesellschaft.

Welche Spuren das sein werden, können wir heute noch nicht sicher wissen. Wird die Gesellschaft nach Corona sozialer und kommunikativer? Oder gewöhnen wir uns den menschlichen Kontakt ab und verschwinden in der digitalen Welt? Wie ändert sich die Arbeit und wie das Einkaufsverhalten? Wird alles schlechter oder einiges besser?

Das KuB und der WIR-Verein sammeln Gedanken dazu, was sich durch die Corona-Krise ändern wird. Im privaten Bereich, im Beruf und im gesellschaftlichen Leben.

Mit der Sonderausgabe des Veranstaltungsweckdienst des WIR-Vereins, dem „Corona Weckdienst“ werden über Pfingsten 7000 Postkarten in die Briefkästen in Bad Oldesloe verteilt.

Auf diesen Postkarten können die Ideen notiert werden, aber auch jedes andere Stück Papier kann mit den eigenen Gedanken versehen und eingereicht werden.  

Im KuB werden alle Schriftstücke gesammelt und ungelesen in einer Zeitkapsel für die kommenden zehn Jahre vergraben

Erst am 02.09.2030 wird die Zeitkapsel wieder gehoben und die Zukunftsvisionen öffentlich vorgelesen – mit Nennung des Autors oder ohne. Ganz so, wie es gewünscht wurde.  

Für die Teilnahme soll man die Postkarte oder die eigenen Schriftstücke in den Briefkasten im KuB oder die Zettelbox bei Feinkost Peters oder man gibt diese in der Stadtbücherei ab.

Die Texte können auch postalisch verschickt oder per Mail gesendet werden und das Kulturbüro druckt sie aus.

Adresse: Stadt Bad Oldesloe, Sachbereich Kultur, Markt 1, 23843 Bad Oldesloe

Mail: inken.kautter@badoldesloe.de

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