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Norddeutschland

Rahlstedt: Kokainhändler und Drogenschmuggler aufgeflogen

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Symbolfoto: Bluehand/shutterstock.com

Beamte des Landeskriminalamtes (LKA 63) und die Staatsanwaltschaft Hamburg führen seit Oktober 2014 ein Ermittlungsverfahren wegen des Einfuhrschmuggels von Kokain in nicht geringen Mengen.

Im Zuge dieses Verfahrens sind bereits über 180.000 Euro Bargeld, knapp sieben Kilogramm Kokain, zwei scharfe Schusswaffen und weiteres Beweismaterial sichergestellt worden. Zwei 41 und 45 Jahre alte deutsche Staatsangehörige sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Die Fahnder hatten Hinweise, dass drei Brüder aus zwei Kiosken in Hamburg-Billstedt und Hamburg-St. Pauli heraus mit Kokain handeln. Der 41-Jährige der drei Brüder soll dazu das Rauschgift gemeinsam mit seinem 45-jährigen Landsmann aus den Niederlanden heraus nach Hamburg gebracht haben.

Im Zuge weiterer Ermittlungen und kriminaltaktischer Maßnahmen kamen die OK-Ermittler einer 35-jährigen Frau auf die Spur, die offensichtlich Abnehmerin des Rauschgiftes war. Aufgrund dieser Erkenntnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der Beschuldigten in Hamburg-Rahlstedt, der vom Amtsgericht Hamburg erlassen wurde.

Bei der Vollstreckung des Durchsuchungsbeschlusses wurde auch der 34-jährige Freund und Mitbeschuldigte in der Wohnung angetroffen. Die Beamten stellten gestern eine geringe Menge Marihuana sowie Verpackungsmaterial, zwei Messer, einen Teleskopschlagstock sowie 12 Handys sicher. Ferner durchsuchten die Ermittler zwei Kellerräume, die der 35-jährigen Beschuldigten zugeordnet werden können. Dabei wurden mehr als viereinhalb Kilogramm Marihuana und mehr als ein Kilogramm Kokain sichergestellt.

Die beiden Beschuldigten wurden in der Wohnung in Hamburg-Rahlstedt vorläufig festgenommen und dem Amtsgericht Hamburg zugeführt.

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Bad Oldesloe

Anmeldephase läuft: “Planspiel Börse” geht in die nächste Runde

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Katrin Gramer
Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Bad Oldesloe/Eutin – Das „Planspiel Börse“ startet in eine neue Runde. Vom 26.9. bis zum 12.12.2018 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler an Europas größtem Planspiel beteiligen.

Für Schülerinnen und Schüler aus Ostholstein, Stormarn, Norderstedt und Hamburg ist die Teilnahme über die Sparkasse Holstein auch in diesem Jahr kostenfrei möglich. Die Anmeldung können sie ab sofort und bis zum 7.11.2018 auf www.sparkasse-holstein.de/planspielboerse oder über ihre Schule vornehmen.

Das Planspiel Börse ist eine Simulation des echten Börsenlebens. In zwei- bis fünfköpfigen Teams analysieren die Teilnehmenden Unternehmenswerte und handeln zehn Wochen lang mit Wertpapieren zu realen Börsenkursen. Ziel ist es, das fiktive Startkapital von 50.000 Euro zu maximieren. „,Learning by Doing‘ lautet die Devise des Planspiel Börse. Gerade durch die hohe Realitätsnähe erfahren die Teilnehmenden, wie moderne Wirtschaft in einer zunehmend vernetzten Welt funktioniert. So eignen sie sich spielerisch und vollkommen ohne Risiko umfangreiches Börsenwissen an“, erläutert Katrin Gramer, Mitarbeiterin im Vermögensmanagement der Sparkasse Holstein in Ahrensburg.

In diesem Jahr geht das Planspiel Börse bereits in seine 36. Runde. Seit seinen Anfängen hat sich das Spiel kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei ist in den letzten Jahren vor allem die mobile Nutzung immer mehr in den Vordergrund gerückt: Über eine Planspiel Börse-App können die Teilnehmenden inzwischen von überall aus spielen. Für die Spielrunde 2018 wurde die App weiter optimiert.

Neu ist in diesem Jahr außerdem eine fortlaufende Abrechnung der aktuellen Kurse. „Durch die mobile Nutzung und die fortlaufende Abrechnung können die Spielerinnen und Spieler nun jederzeit auf aktuelle Geschehnisse an der Börse reagieren. Damit wird das Planspiel Börse noch realitätsnäher“, so Gramer.

Katrin Gramer ist in diesem Jahr die Ansprechpartnerin für die Stormarner Spielgruppen des Planspiel Börse. Sie steht ihnen während der Spielphase für alle Fragen zum Thema Börse zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler erreichen sie unter planspiel.boerse@sparkasse-holstein.de. Über die gleiche Mailadresse können sie auch alle weiteren Fragen zum Planspiel Börse stellen.

Börsenwissen ist übrigens nicht das Einzige, was die Spielgruppen beim Planspiel Böse gewinnen können: Auf die Teams, die das Startkapital am stärksten maximieren, warten auch in diesem Jahr tolle Preise.

Zudem steht das Thema Nachhaltigkeit wieder hoch im Kurs, denn die soziale und ökologische Verantwortung gewinnt auch in der Finanzwelt immer mehr an Bedeutung. Deshalb wird das nachhaltige Handeln erneut in einer eigenen Kategorie prämiert.

 

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Hamburg

Hamburg: Verletzter Schwan stoppt den Bahnverkehr

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Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Tierischer Einsatz für Bundespolizei und die Feuerwehr in Hamburg. Am 21.September, gegen 18:15, Uhr wurde durch die Deutsche Bahn ein Schwan im Gleisbereich der Bahnstrecke Hamburg-Hbf – Hamburg-Harburg gemeldet.

Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Schwan auf Höhe der Oberhafenkantine feststellen. Gemeinsam mit Kräften der Hamburger Feuerwehr gelang es, das verletzte Tier einzufangen.

Anschließend wurde er durch die Feuerwehr zur tierärztlichen Versorgung in ein Tierheim gebracht.

Durch die Rettungsmaßnamen kam es zu betrieblichen Beeinträchtigungen unter anderem musste die Bahnstrecke für wenige Minuten komplett gesperrt werden.

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Kreis Ostholstein

Mit Messer bedroht: Polizist schießt Angreifer (22) nieder

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Polizist auf Streife
Symbolfoto: SL

Heringsdorf – Ein Polizist hat in Heringsdorf (Kreis Ostholstein) einen Angreifer niedergeschossen. Der durch zwei Schüsse verletzte Mann (22) soll mit einem Messer auf den Polizisten losgegangen sein.

Am Donnerstagabend (20.09.) wurde gegen 22.20 Uhr mittels Notruf die Polizei über eine Auseinandersetzung zwischen einem 22-jährigen Tatverdächtigen und einem 53-jährigen Hauseigentümer auf dessen Anwesen in Heringsdorf informiert.

Nach ersten Erkenntnissen soll es während des Einsatzes zunächst zu einem tätlichen Angriff des jungen Mannes auf die eingesetzten Polizeibeamten gekommen sein und dieser im weiteren Verlauf ein Messer ergriffen haben.

Im Flur des Hauses kam es schließlich zum Einsatz der Dienstwaffe durch einen der Beamten, durch den der junge Mann verletzt wurde.

Während der Sachverhaltsaufnahme soll der 22-jährige Kameruner, der im Jahr 2016 mit einem Visum nach Deutschland eingereist und in Heringsdorf gemeldet ist, aggressiv geworden sein und die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Heiligenhafen (40/39) angegriffen haben.

Trotz Einsatz von Pfefferspray seitens der Beamten gelang es dem Mann, in der angrenzenden Küche ein Messer mit 15 Zentimeter Klingenlänge zu ergreifen.

Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann sodann mit dem Messer in der Hand in den Flur des Hauses gerannt und dort direkt auf den 39-jährigen Beamten zugelaufen sein. Der Aufforderung des Beamten, das Messer wegzulegen, soll er keine Folge geleistet haben. Daraufhin soll der Beamte zwei Schüsse mit der Dienstwaffe abgegeben haben. Der genaue Ablauf des Geschehens bedarf der weiteren Aufklärung und ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der 22-jährige erlitt eine Streifschussverletzung im Bauchbereich sowie eine Verletzung des Armes, flüchtete jedoch zunächst in ein Zimmer im Obergeschoss des Hauses.

Gegen seine vorläufige Festnahme durch Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Schleswig-Holstein leistete der Mann keinen Widerstand. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus verbracht, wo die Verletzungen operativ versorgt wurden. Er befindet sich weiterhin im Krankenhaus, die erlittenen Verletzungen waren nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht konkret lebensgefährlich.

Der 40-jährige Polizeibeamte wurde durch die Angriffe des jungen Mannes leicht verletzt und ärztlich behandelt. Der 39-jährige Polizeibeamte, welcher geschossen hat, blieb soweit unverletzt. Eine psychologische Betreuung ist bei beiden Beamten gewährleistet.

Beide Polizisten versehen ihren Dienst aktuell beim Polizeirevier Heiligenhafen.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft, das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und die Spurensicherung (Kommissariat 6) haben die Ermittlungen und ihre Arbeit aufgenommen.

Die Voraussetzungen für die Beantragung eines Haftbefehls gegen den 22-jährigen liegen mangels dringenden Tatverdachts für ein versuchtes Tötungsdelikt aktuell nicht vor.

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