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Sport

Stormarner Turnerinnen erfolgreich bei der Landesmeisterschaft

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Biemann/Hfr

Die Siegerehrung der 14- und 15-Jährigen

Bei den Landesmeisterschaften im Gerätturnen: olympisches Programm nach internationalen Wertungsbestimmungen und erleichtertes Kürprogramm in der Leistungsklasse 1 turnten am 30. Mai 55 Turnerinnen ab 12 Jahren um die Landestitel.

DeliaDie Trainerin des SV Großhansdorf,Eike Biemann, freute sich über große Erfolge im Jugendbereich: Ihre 14-jährigen Schützlinge Delia de la Rubia und Magdalena Bürk gewannen mit 42,60 und 41,00 Punkten die Gold- und die Bronzemedaille im Vierkampf – obwohl sie nicht annähernd über die Top-Trainingsmöglichkeiten wie im Kieler Leistungszentrum verfügen.

„Wir haben keine Schnitzelgruben und müssen viermal in der Woche die Geräte auf- und abbauen“, sagt Biemann. Trotzdem hatten die beiden Großhansdorferinnen am Sprungtisch mit dem Tsukahara gehockt einen deutlich höheren Schwierigkeitsrad als ihre Konkurrentinnen. Am Stufenbarren, Schwebebalken und Boden turnte Magdalena das schwierigste Programm (am Boden z.B. einen 1,5 fachen Schraubensalto) während Delia mit den technisch besten Übungen auftrumpfte.

Alice Wegner (Raisdorfer TSV; 41,90), Kathrin Heim (TV Laboe; 39,55) und Lina Ornowski (TSV Kronshagen); 39,50) landeten auf den Plätzen zwei, vier und fünf und zeigten im Rahmen ihrer Möglichkeiten gute Mehrkämpfe, wie ihnen ihre Kieler Trainerin Kathrin Ornowski attestierte.

In der Altersklasse 16 Jahre und älter verteidigte Lynn Schwäke vom TSV Kronshagen (48,60 Punkte) ihre Landesmeisterschaft im Vierkampf. Sie fliegt am höchsten und weitesten über den Sprungtisch, sie steht am Stufenbarren ihre Schwung-Handstände genau auf den Punkt, und sie zeigt dort den schönsten Unterschwung-Salto mit halber Drehung als Abgang. Als vierte platzierte sich hier mit 41,15 Punkten Großhansdorfs Trainerin Eike Biemann.

In der Leistungsklasse 1 starteten acht Turnerinnen aus Stormarn. In der Altersklasse 12/13 Jahre landeten Alste Schroeder (39,05 Punkte) und Lola Sagener (28,15 Punkte) (beide SV Großhansdorf) auf dem 11. bzw. 12. Rang.

Ihre Trainingskameradinnen Greta (45,50 Punkte) und Emma Kastien (40,35 Punkte) erreichten in der Altersklasse 14/15 Jahre den 6. und 11. Rang. In der Altersklasse 16/17 Jahre starteten vom TSV Bargteheide: Sherin Mari (46,20 Punkte) Rhonda Ramm (44,35 Punkte), Luisa Policke (42,05 Punkte) und Marla Sander (21,00 Punkte, verletzungsbedingt nur 2 Geräte geturnt). Sie erreichten die Plätze 6-9.

Am Sonntag fand das Gerätefinale der jeweils besten 6 Turnerinnen am Gerät (aufgeteilt in 2 Gruppen: 12-15 Jahre und 16+) statt.

Im olympischen Programm erturnte sich Delia am Stufenbarren und Schwebebalken die Silber- und am Sprung die Bronzemedaille. Magdalena erreichte die Silbermedaille am Sprung und am Boden. Ihre Trainerin Eike sicherte sich selbst 3x Bronze: am Sprung, Stufenbarren und Boden.

In der Leistungsklasse 1 hatten sich Greta Kastien und Sherin Mari qualifiziert. Greta wurde 4. am Sprung, 5. am Stufenbarren und 6. am Schwebebalken. Sherin erreichte am Schwebebalken den 5. Platz.

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Bad Oldesloe

Minigolfclub Bad Oldesloe: “Nord-Ostseepokal” findet 2020 statt

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Minigolfclub Bad Oldesloe Foto: von Hausen/hfr

Bad Oldesloe – Die Corona-Pandemie hat auch den Jahresablauf der Minigolfer gehörig durcheinandergebracht. Davon ist auch der Minigolfclub Bad Oldesloe betroffen.

“In unserem Sport sind alle Meisterschaften abgesagt worden”, berichtet der Vorsitzende Wolfgang Burmester.

Auch die Saison konnte nur mit einiger Verzögerung beginnen. Doch gerade jetzt in den Sommerferien – wenn mal kein Strandwetter ist – haben Burmester und seine Ehefrau Karla auf ihrem Platz im Oldesloer Bürgerpark gut zu tun.

 “Unsere Kunden nehmen die Corona-Regeln erstaunlich gut an.Alle sind froh, dass sie bei uns an der frischen Luft spielen können. Da nimmt man auch mal Wartezeit in Kauf”, berichtet Platzwartin Karla Burmester.

Ein kleiner Lichtblick in Sachen Wettkampf wirft nun seine Schatten vorraus, denn der Minigolf-Club Bad Oldesloe e.V. veranstaltet am 9. August den 5. Nord-Ostsee-Pokal, den ehemaligen, durchaus legendären Travepokal.

“Natürlich dürfen wir das nur unter bestimmten Regeln durchführen, aber gerade beim Minigolf kann man den Abstand gut einhalten”, so Wolfang Burmester.

“Endlich ein bischen Wettkampfatmosphäre”, freut er Burmester auf das Turnier. In den letzten Tagen hat er kleine Verbesserungen an den Bahnen vorgenommen. Das Turnier kann kommen.

9 Vereine mit Akteuren aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg  haben für den Nord-Ostsee-Pokal gemeldet. Zwei Akteure reisen sogar extra aus Österreich an.

“Endlich sieht man sich mal wieder. Für viele Spieler wird es zweitrang sein wie man abschneidet”, so Burmester augenzwinkernd.

So ganz egal scheint Wolfgang Burmester sein Abschneiden beim Turnier dann aber doch nicht zu sein. In diesen Tagen sieht man nicht nur ihn, unter den kritischen Augen seiner Labradorhündin Luna,  sondern auch viele weiter Vereinsspieler auf der Anlage im Bürgerpark traineren. 

Die ersten Bälle werden am 9. August ab 10 Uhr geschlagen. Der Platz ist für Nichtteilnehmer bis ungefähr 16 Uhr gesperrt.

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Bad Oldesloe

Wegen Corona-Einschränkungen: VfL-Sportgruppen turnen jetzt im Travestadion

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Bad Oldesloe – Die Sportgruppen der Abteilung Turnen des VfL Oldesloe machen, da die Sporthallen der Stadt Bad Oldesloe nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, aus der Not eine Tugend und sind im Travestadion aktiv.

Foto: VfL Oldesloe

Abteilungsleiterin Petra Funk hat gemeinsam mit ihren Übungsleiterinnen ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Beim Sport im Freien sind Abstands- und Hygieneregeln gut umsetzbar.

Die Mitglieder des VfL Oldesloe sind mit Feuereifer bei der Sache und lassen sich auch nicht durch schlechtes Wetter abschrecken. Alle SportlerInnen sind froh, nach der langen Corona-Pause wieder aktiv zu sein.

Im Angebot sind Fitness für SeniorInnen, Gymnastik am Morgen, Turnen für Ältere, Yoga, Zumba und  Aerobic. Informationen bekommt man bei der Turnabteilungsleiterin Petra Funk unter turnen@vfl-oldesloe.de oder 04531/83239

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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