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Bargteheide

Niedrigschwelliger Drogenentzug: 20 Jahre Bella Vista

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HSK/hfr

Das

„Bella Vista“ ist der Inbegriff für den niedrigschwelligen Entzug von illegalen Drogen. Die Station im Heinrich Sengelmann Krankenhaus feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Jubiläum. Ein Grund auch in 2015 wieder auf den Hamburger Suchttherapietagen zu sein und die langjährigen Erfahrungen auf der Veranstaltung einfließen zu lassen.

Vom 26. bis 29. Mai 2015 finden in Hamburg zum 20. Mal die Suchttherapietage mit dem diesjährigen Schwerpunktthema „20 Jahre Suchttherapietage – Neue Entwicklungen und Horizonte in der Suchthilfe“ auf dem Gelände der Universität Hamburg statt.

Bereits zum 18. Mail nimmt das Heinrich Sengelmann Krankenhaus (HSK) an dieser Veranstaltung teil. Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit einem Stand auf der Veranstaltung und steht den Besucherinnen und Besuchern für interessante Gespräche, intensive Beratung und einen fachlichen Austausch zur Verfügung. 

Als kompetente Ansprechpartner sind Herr Uwe Siegmund und Frau Jette Trapp vor Ort. Beide sind langjährige Mitarbeiter des Heinrich Sengelmann Krankenhauses, die mit dem Thema Sucht sehr vertraut und erfahren sind. Siegmund ist seit vielen Jahren Stationsleiter auf der Station „Bella Vista“. Auf dieser Station werden Menschen aufgenommen, die von illegalen Substanzen abhängig sind und nachhaltig davon entziehen wollen. „Wir suchen bei jeder Behandlung einen individuellen Weg.

Wesentliches Ziel ist es, die Patienten in ihrer Motivation zu einem suchtmittelfreien Leben zu kräftigen und das Gefühl für den Wert des eigenen Lebens zu stärken“, erläutert Uwe Siegmund, der mit viel persönlichem Engagement den Stand des Heinrich Sengelmann Krankenhauses organisiert und betreut. „Wir schätzen die Hamburger Suchttherapietage sehr, weil diese Veranstaltung eine gute Plattform für einen informellen Austausch mit allen Beteiligten ist – egal ob mit Betroffenen, Kolleginnen und Kollegen oder Vertreterinnen und Vertretern der Pharmaindustrie.“

 Wer Fragen zum Thema Sucht hat, kann sich gerne an die Ansprechpartner des Heinrich Sengelmann Krankenhauses auf den Hamburger Suchttherapietagen wenden. Sie sind zu finden im Foyer der Informationsbörse in den Räumlichkeiten der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8 und Allende Platz 1.

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Bargteheider Kirchengemeinde: Fastenzeit als “7 Wochen ohne Pessimismus”

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Mit dem diesjährigen Fastenkalender: Kantor Andis Paegle und Pastor Jan Roßmanek
Foto: Kirchengemeinde Bargteheide/hfr

Bargteheide – Nach dem Karneval folgt traditionell für gläubige Menschen die Fastenzeit.

Seit mehr als 30 Jahren lädt „7 Wochen Ohne“ dazu ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst zu erleben und zu gestalten.

Millionen Menschen lassen sich jährlich mit der evangelischen Fastenaktion aus dem normalen Trott bringen und hinterfragen sieben Wochen lang die Routinen des Alltags.

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ lautet das Motto der diesjährigen Fastenzeit. „So getragen das Wort ‚Zuversicht‘ auch daherkommt, es strahlt eine Ruhe aus – und die Bereitschaft, genau hinzuschauen: Es ist nie alles gut, und nie geht alles schief.“ so Pastor Jan Roßmanek.

Der Kalender zur Aktion von 11 Euro liegt zum Kauf im Kirchenbüro bereit.

Weitere Informationen: www.7-Wochen-ohne.de.

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Grüne wollen Verkehr und Fußgänger in der Rathausstraße zählen

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Bargteheide – Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer in Bargteheide: Bei einer Diskussionsveranstaltung Im Seniorendorf haben die Grünen über die Ergebnisse ihrer Mobilitätsumfrage informiert und weitere Vorschläge von Bürgern aufgenommen.

Gefährlich für Radfahrer: Ruth Kastner in der Rathausstraße in Bargteheide

Jetzt will die Partei in die Nachbearbeitung gehen. Weiter planen die Grünen eine Verkehrszählung in der Rathausstraße, die nicht nur über den Autoverkehr sondern auch über Fußgänger- und Radverkehr Aufschluss geben soll. In der Einkaufsstraße gibt es durch das unübersichtliche Zusammenspiel von Auto-, Fußgänger- und Radverkehr mehrere Gefahrenstellen.

Doch zunächst wollen die Grünen die Ergebnisse ihrer Mobilitätsumfrage an die Stadtverwaltung weiterleiten, die sich derzeit mit der Erstellung eines Mobilitätskonzeptes befasst.

So wünschen sich viele der teilnehmenden Bargteheider, dass dem Autoverkehr mittelfristig weniger Platz zugestanden wird. „Ein interessanter Ansatz kam von einem externen Verkehrsplaner, der die Veranstaltung besuchte“, sagt Grünen-Fraktionschefin Ruth Kastner. Demnach biete Bargteheide die idealen Voraussetzungen für eine Fußgängerstadt. „Die weiteste Entfernung, die Bürger ins Zentrum zurücklegen müssen, beträgt 1,3 Kilometer“, sagt Kastner. Das Auto komplett aus der Stadt zu verbannen, bleibt aber wohl bis auf weiteres eine Vision.

Doch zumindest wünscht sich ein überwiegender Teil der Befragten mehr Investitionen in Radwege (67 Prozent) und eine verkehrsberuhigte Rathausstraße (65 Prozent).

Bei der Mobilitätsdiskussion im Seniorendorf, an der sich 45 Bürger beteiligten, kamen aber auch noch andere Punkte auf den Tisch. Solche, die nicht warten sollten, bis die Stadtverwaltung ein Mobilitätskonzept erstellt hat. „Wir haben den Hinweis von Senioren bekommen, dass die Situation in der Baumschulenstraße sehr gefährlich ist. Das wollen wir und ansehen“, sagt Ruth Kastner. Demnach sei der Fußweg durch Schlaglöcher und Baumwurzeln in einem derart schlechten Zustand, dass Menschen mit Gehhilfen auf die Straße ausweichen müssen. Eine andere mögliche Gefahrenstelle gibt es in der Theodor-Storm-Straße, wo eine hochgewachsene Hecke beim Abbiegen den Blick auf querende Radfahrer verdecken soll.

Grundsätzlich bestätigten Beiträge in der Diskussionsveranstaltung die Wünsche, die bereits in der Mobilitätsumfrage geäußert wurden. Ruth Kastner: „Wir bekommen immer noch ein bis zwei Rückmeldungen täglich.“ Die Beiträge sind auf www.gruene-bargteheide.de/mobilitaet nachzulesen. Voraussichtlich im Herbst wird auch die Stadtverwaltung für die Erstellung des Mobilitätskonzeptes in die Bürgerbeteiligung gehen.

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Das Bargteheider Familienzentrum hat eine neue Koordinatiorin

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Bargteheide – Sabine Wiechern ist die neue Koordinatorin im Familienzentrum Bargteheide und Bargteheide-Land.

Sabine Wiechern postet Neuigkeiten aus der vielfältigen Angebotspalette. Foto: Jan Roßmanek

Sie übernimmt ab sofort die Aufgaben von Rita Bogateck und entwickelt und organisiert niedrigschwellige Angebote für Familien. Das Familienzentrum ist 2014 in der Trägerschaft der Ev. Kirche Bargteheide gegründet worden.

Aus dem Büro des Familienzentrums im Martin-Luther-Haus sind in den vergangenen fünf Jahren Projekte wie Dolmetscher für Kitas, Traumapädagogik sowie Wassergewöhnung für Flüchtlinge entstanden. Sabine Wiechern war als Tagesmutter und zuletzt sieben Jahre als Erzieherin in der Kita Am Mühlentor tätig. Sie will die erfolgreiche Familienzentrums-Arbeit fortsetzen, dabei aber die Vernetzung der Kitas untereinander verstärken: „Zudem möchte ich das Familienzentrum noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit bringen.“ So wird in Zukunft auch verstärkt auf Facebook und Instagram von den zahlreichen Aktivitäten berichtet werden, um tagesaktuell junge Familien anzusprechen. Zudem sind 20 Länderkoffer für Kitas entstanden, mit denen auf spielerische Weise zusammen mit dem Vogel Yuma die unterschiedlichen Länder bereist werden, aus denen die Kinder kommen. „Diese für den pädagogischen Kitaalltag konzipierten Koffer werden wir demnächst in allen Einrichtungen in Bargteheide und Bargteheide-Land verteilen“, so Wiechern.

Erreichbar ist Sabine Wiechern unter der Telefonnummer 04532-502515. Die aktuellsten Beiträge finden sich unter www.facebook.com/indekark sowie www.instagram.com/indekark. Weitere Informationen rund um das Thema sind im Internet unter www.familienzentrum-bargteheide.de abrufbar.

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