Folge uns!

Norddeutschland

Stauende übersehen: LKW Unfall auf der A1

Veröffentlicht

am

Symbolfoto Stormarnlive

Die Beamten des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe mussten gestern Nachmittag die BAB 1 in Fahrtrichtung Lübeck nach einem Unfall für mehrere Stunden sperren.

Aufgrund einer Großbaustelle im Bereich der BAB 1 in Höhe Lübeck staute sich gegen 14.00 Uhr der Verkehr bis zum Autobahnkreuz Lübeck zurück. Ein 47- jähriger Mann aus Mecklenburg- Vorpommern musste mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrtstreifen am Stauende anhalten.

Ein 42- jähriger Hamburger erkannte offenbar das Stauende zu spät und versuchte noch, nach links am Sattelzug des 47- jährigen vorbei zu fahren, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Dabei prallte er mit seinem Lkw (ohne Anhänger über 3,5 Tonnen) jedoch noch seitlich gegen den Sattelzug.

Der Lkw schaukelte sich dadurch stark auf und geriet ins Schlingern. Der 42- jährige verlor die Kontrolle über sein Gefährt. Er schrammte mit dem Führeraus am linken Trailer- Ende vorbei, bevor er mit seinem Kastenaufbau gegen das Heck des Sattelaufliegers stieß. Durch die Wucht des Aufpralls riss die rechte Ladebordwand des Lkws ab und die Ladung (Lebensmittel, Haushaltsartikel, Getränkedosen) fiel auf die Fahrbahn.

Dann brachen das Dach und die linke Ladebordwand aus dem Kastenaufbau mitsamt der Hebebühne heraus. Oberhalb der Ladefläche des Sattelaufliegers riss die Wandplane auf. Ein Teil der Ladung aus dem Lkw verteilte sich auch noch auf der Gegenfahrbahn in Richtung Hamburg.

Einem 55- jährigen Bad Oldesloer, der zu der Zeit hinter dem Lkw des Hamburgers mit seinem VW Sharan fuhr, flog eine der drei Ladebordwände über die Motorhaube gegen die Windschutzscheibe. Die abgerissen Bordwand blieb auf der Mittelschutzplanke liegen und ragte in die Gegenfahrbahn hinein.

Alle drei Fahrspuren in Richtung Lübeck waren von Wrackteilen des Lkws und der Ladung auf einer Länge von ca. 100 Metern übersäht. Glücklicherweise wurde niemand bei dem Unfall verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 21.000 Euro geschätzt. Die Beamten sperrten alle drei Fahrstreifen im Bereich der Unfallstelle von ca. 14.05 Uhr bis ca. 19.00 Uhr voll ab. Den Verkehr leiteten sie auf dem Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbei. Die Fahrbahn in Richtung Hamburg sperrten sie ebenfalls für knapp 20 Minuten voll, um die Ladung dort einsammeln zu können. Gegen 19.00 Uhr, bis kurz vor dem Ende der Aufräumarbeiten, betrug die Staulänge noch etwa neun Kilometer.  

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Kiel

Kinderschutzbund fordert bessere Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche

Veröffentlicht

am

Kiel – Im Hinblick auf die Landtagssitzung am 23. September verweist der Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein erneut auf die dringende Notwendigkeit, die Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche nachhaltig zu sichern und zu stärken.

Ergotherapie Symbolfoto: Photographee.eu/shutterstock

„Vor allem im ländlichen Raum und urbanen Randgebieten ist eine wohnortnahe kinder- und jugendärztliche Versorgung insbesondere aufgrund des steigenden Kostendrucks sowie des Fachärztemangels oft nur noch unzureichend gewährleistet“, kritisiert die Landesvorsitzende Irene Johns. „Damit steigt die Gefahr, dass vor allem sozial und wirtschaftlich benachteiligte Kinder und Eltern auf der Strecke bleiben, da für sie das Aufsuchen eines Kinderarztes oder einer Kinderärztin heute einen zu großen Aufwand bedeutet und daher nicht ausreichend genutzt werden kann“, so Johns.

Dabei sei gerade in Zeiten der Verunsicherung durch die Corona-Pandemie, aber auch einer allgemein steigenden Zahl an Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen sowie beratungsintensiver sozialer und psychischer Probleme bei Kindern und Jugendlichen eine niedrigschwellige pädiatrische Versorgungssituation dringend erforderlich, mahnt die Landesvorsitzende.

„Sie begünstigt den regelmäßigen Besuch von KinderärztInnen und führt so zur besseren Gesundheitsversorgung der Kinder sowie Sensibilisierung der Eltern für verschiedene Aspekte der Gesundheit ihrer Kinder.

Darüber hinaus trägt ein gut erreichbares pädiatrisches Angebot auch zum Kinderschutz bei, weil gegebenenfalls Anzeichen für Mangelversorgung oder Vernachlässigung und Misshandlung frühzeitig festgestellt werden können“, erläutert Johns. „Nicht ohne Grund ist eine funktionierende Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen laut Artikel 24, Absatz 1 der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtend. Wir sollten alles tun, um die ambulante wie stationäre pädiatrische Versorgung zu stärken“, betont Irene Johns.

Weiterlesen

Hamburg

Hamburg: Mann (33) belästigt Frauen und zeigt Hitlergruß am Hauptbahnhof

Veröffentlicht

am

Hamburg – Am 19. September sorgte ein alkoholisierter Mann (33) gegen 20.10 Uhr für einen Einsatz der Bundespolizei am Eingangsbereich zum Hauptbahnhof.

Eine Streife der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof (Symbolbild). Foto: Bundespolizei

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei soll der Beschuldigte zuvor mehrfach Frauen lautstark beleidigt haben.

Im weiteren Verlauf soll der Mann einer bislang unbekannten Frau an ihr Gesäß gefasst sowie mehrfach den verbotenen “Hitlergruß” gezeigt haben.

Ein besorgter Zeuge informierte telefonisch die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Eine Streife der Bundespolizei konnte den aggressiven Mann am Hauptbahnhof feststellen und zum Polizeirevier verbringen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille.

Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf sexuelle Belästigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eingeleitet.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung musste der Beschuldigte wieder entlassen werden. Zuständigkeitshalber übernimmt das LKA der Polizei Hamburg die weiteren Ermittlungen.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Für fast 300.000 Euro: Segeberg schafft Löschdecken für seine Feuerwehren an

Veröffentlicht

am

Bad Segeberg – Nach einem Beschluss des Kreistags sind den Feuerwehren in Segeberg jetzt Löschdecken im Wert von rund 282.000 Euro übergeben worden.

Landrat Jan Peter Schröder und Kreisbrandmeister Jörg Nero beim Probedurchlauf. Foto: KFV Segeberg

Ursprünglich war eine große Veranstaltung geplant, bei der jede Feuerwehr ihre Löschdecke direkt vom Landrat erhalten sollte. Dies hat aber die Corona-Pandemie leider nicht zugelassen, die Anforderungen an Sicherheits- und Hygienekonzept wären zu hoch gewesen.

Daher übergab Landrat Jan-Peter Schröder die Löschdecken an die 116 Feuerwehren dem Kreiswehrführer Jörg Nero, stellvertretend für die Wehren.

Eine Löschdecke ist für die Kreisausbildung vorgesehen und wir künftig bei der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern mit eingesetzt.

Die Löschdecke wird über der Fahrzeug gezogen. Foto: KFV Segeberg

Nach einführenden Worten durch Kreiswehrführer Jörg Nero und Landrat Schröter erläuterte Tim Schulte-Frankenfeld (Fa. TSF) die Eigenschaften und den Umgang mit der Löschdecke. Die Ausbilder des Kreislehrgangs “Atemschutzgeräteträger” unter der Leitung von Fabian Caspers führten anschließend die Löschwirkung der Decke mit realem Feuer vor, bei dem ein Auto in Brand gesteckt wurde.

Hersteller der Löschdecke ist die norwegische Firma Bridgehill. Sie hat eine Größe von 6x8m und ein Gewicht von 38 Kilo.

Nach Herstellerangaben kann sie bis zu 50-mal eingesetzt werden.

Aufmerksam wurde der Kreisfeuerwehrverband Segeberg auf die Decke durch den Umstand, dass es in den vergangenen Jahren mehrere Brände von Elektrofahrzeugen gab, welche wegen der verbauten Batterien nur schwer zu löschen gewesen waren. Es folgten Versuche, die brennenden E-Autos in großen Containern zu fluten.

Mit der Decke ist es möglich, die Brände schnell zu ersticken, in dem die Sauerstoffzufuhr unterbunden wird.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung