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Glinde

Gewerkschaft verdi bestätigt: Post und DHL im Streik

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Verdi/hfr

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt am heutigen Donnerstag, den 30. April ihren Warnstreik bei der Deutschen Post AG in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern fort. Die Deutsche Post hat auch in der dritten Verhandlungsrunde am 27. und 28. April kein Angebot zur Tarifforderung nach Reduzierung der Arbeitszeit unterbreitet.

ver.di fordert in der aktuellen Tarifrunde für die bundesweit rund 140.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Begründet wird die Forderung als Kompensation für den geplanten Vertragsbruch des Unternehmens bei der Fremdvergabe. Entgegen einer Vereinbarung hat die Deutsche Post AG eine Ausgliederung ihrer Paketzustellung in die extra dafür gegründete DHL Delivery-Tochterfirma zum 01.April 2015 vollzogen und unterläuft somit für bundesweit über 5500 Beschäftigte den eigenen Haustarifvertrag um 20 Prozent.

„Der Vertragsbruch muss mit der Forderung zur Arbeitszeitverkürzung kompensiert werden oder die DHL Delivery GmbH kommt vom Tisch“, sagt Lars-Uwe Rieck, ver.di  Landesfachbereichsleiter Postdienste Nord/Hamburg. „Die Beschäftigten stehen hinter der Forderung und werden nun den Druck am Verhandlungstisch deutlich erhöhen.“
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 08. und 09. Mai in Berlin statt.

Zum heutigen Streik sind 1.000 Brief- und Paketzusteller in folgenden Niederlassungen aufgerufen:

  • Hamburg (400 Beschäftigte), Bergedorf, Niendorf, Eppendorf, Groß Borstel, Schnelsen, Neugraben, Finkenwerder sowie Großteil der Hamburger Paketzusteller

  • Schleswig-Holstein (300 Beschäftigte), Glinde, Geesthacht, Husum, Insel Sylt, Kropp, Schleswig, Neustadt, Oldenburg i.H., Eutin, Lensahn

  • Mecklenburg Vorpommern (120 Beschäftigte), Greifswald, Ludwigslust, Banzkow

  • nordöstliche Niedersachsen (150 Beschäftigte), Stelle, Winsen (Luhe), Neu Wulmstorf

  • nordwestliche Brandenburg (30 Beschäftigte), Perleberg

Durch den Arbeitskampf kann es zu Beeinträchtigungen in der Brief- und Paketzustellung kommen, die voraussichtlich bis kommende Woche andauern werden.   

Parallel zu den Arbeitskampfmaßnahmen bei der Deutschen Post, ruft ver.di die 70 Beschäftigten der DHL Home Delivery aus der Hamburger Paketzustellbasis Altona zum Warnstreik auf.

Die hier laufende Tarifrunde wurde nach der dritten ergebnislosen Verhandlung am 21. April auf den 04. und 05. Mai vertagt. ver.di fordert für die bundesweit 2200 der DHL Home Delivery eine Tariferhöhung von 5,5 Prozent.  Bei der DHL Home Delivery handelt es sich um eine Konzerntochter des Postbankkonzerns, die nicht mit der neuen Billigtochter DHL Delivery zu verwechseln ist. 

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Bad Oldesloe

Kinderarmut: Fähnchenaktion geht erstmalig auf Tour durch Stormarn

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Foto: DKSB/hfr

Bad Oldesloe/Ahrensburg –  Viele Menschen kennen die Aktion Fähnchen gegen Kinderarmut, die jedes Jahr am Weltkindertag vor dem Ahrensburger Schloss stattfindet. In diesem Jahr gehen die Fähnchen „on Tour“ und zeigen in den Städten und Gemeinden Bargteheide, Bad Oldesloe, Reinfeld, Trittau und Glinde, wie viele Kinder dort jeweils in Armut leben.

Koordiniert wird das Fähnchenstecken vom Deutschen Kinderschutzbund Stormarn. Bei der Umsetzung sind verschiedene Partnerorganisationen oder Vertreter der Städte beteiligt. An folgenden Standorten und Terminen werden die Fähnchen zu sehen sein:

  • In Reinfeld am Freitag, 21.09., Ort: Park Neuhöfer Teich an der Paul-von-Schönaich-Straße. (Organisation: Stadt Reinfeld, Schulsozialarbeit)
  • In Bad Oldesloe am Montag, 24.09.– 9.30 Uhr, Ort: Wiese Lorentzenstraße/Ecke Schützenstraße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Bargteheide am Dienstag, 25.09.– 8.00 Uhr, Ort: Südring/Ecke Hamburger Straße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Trittau am Donnerstag, 27.09.- 10.00 Uhr, Ort: Kleiner Park am Markt. (Organisation: Familienzentrum Trittau)
  • In Glinde am Donnerstag, 27.09- 15.00 Uhr, Ort: Marktplatz. (Organisation: Sozialpädagogisches Netzwerk Glinde)

Die Anzahl der Fähnchen, die in den jeweiligen Städten und Gemeinden in die Erde gesteckt werden, basiert auf den Zahlen des dritten Armutsatlas „Kinderarmut im Kreis Stormarn“, den der Deutsche Kinderschutzbund in diesem Jahr veröffentlicht hat. Folgende Zahlen sind dort für die jeweiligen Gemeinden angegeben:

  • Reinfeld: 338 Kinder in Armut (22.09% aller Kinder in Reinfeld)
  • Bad Oldesloe: 1.453 Kinder in Armut (33,07% aller Kinder in Bad Oldesloe)
  • Bargteheide: 373 Kinder in Armut (11,72% aller Kinder in Bargteheide)
  • Glinde: 905 Kinder in Armut (29,59% aller Kinder in Glinde)
  • Trittau: 249 Kinder in Armut (15,97% aller Kinder in Trittau)

„Wir fühlen uns bestätigt in unserem Bemühen, immer wieder auf die schwierige Situation von Kinder aufmerksam zu machen, die mit sehr wenig Einkommen ihr Leben bestreiten müssen,“ betonen Birgitt Zabel, Vorsitzende und Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn. „Denn für die diesjährigen Fähnchenaktionen war es nicht schwer, verschiedene Unterstützer zu finden, die sich an dieser wichtigen Aktion beteiligen.“

Für den Kreis Stormarn fordert der DKSB :

  • Regelmäßige Kinderarmutsberichterstattung in den Städten und Kommunen
  • Kommunale Hilfsfonds, die arme Kinder und Familien unbürokratisch fördern
  • Alle Mahlzeiten in den Schulen, Kindergärten und Horten sollten für arme Kinder komplett kostenfrei sein
  • Keine zusätzlichen Kosten für Eltern in Kindertageseinrichtungen
  • Mehr als 100 Euro im Schuljahr darf Schule für Eltern nicht kosten. Nur so viel stellt das sogenante „Bildungs- und Teilhabepaket“ armen Kindern zur Verfügung.
  • Kostenfreier Zugang für arme Kinder im Rahmen der offenen Ganztagsschule
  • Kostenfreie Nutzung von kulturellen Veranstaltungen für arme Kinder und deren Familien
  • Ausreichend kostenfreie Freizeit- und Ferienangebote in den Städten und Gemeinden
  • Kostenfreie Nutzung der Schwimmbäder und Seen für arme Kinder und deren Familien
  • Die Fähnchen-Aktion findet im Rahmen der 18. Stormarner Kindertage statt. Diese sind eine Initiative Stormarner Träger der Kinder- und Jugendhilfe.
  • Die Koordination liegt beim Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V.

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Glinde

Nach Stadtwette: Glinde zu Gast im Hansa-Park

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Bürgermeister Rainhard Zug (li.) und Daniel Mischle vom NDR (re.) wurden durch Annika Seecker (Marketing Hansa-Park) interessante Einblicke hinter die Kulissen gewährt. Foto: Stadt Glinde/ C. Kriegs-Schmidt

Glinde – „Gliiiiinde“, rufen die Steppkes der Grundschule Tannenweg und nahmen Bürgermeister Rainhard Zug in ihre Mitte. Mit selbstgebastelten Schildern auf denen „DANKE“ stand, nahmen sie den Verwaltungschef in Beschlag und bedankten sich persönlich bei ihm für den tollen Gewinn.

Glindes Bürgermeister Rainhard Zug hatte im Finale der NDR-Sommertour, den Bürgermeisterwettkampf für sich entscheiden können und hatte für seine Stadt den Hauptgewinn sichern können: Einen Tag freien Eintritt für alle Glinderinnen und Glinder.

Busseweise fanden sich die Schulen im Hansa-Park ein, viele Eltern hatten sich kurzerhand frei genommen und sogar viele Glinder Seniorinnen und Senioren nutzten die Gelegenheit, sich den Freizeitpark mal anzusehen. „Der Preis ist sehr wertig“, sagte Rainhard Zug, der es sich nicht nehmen ließ, an dem Tag ebenfalls vor Ort in Sierksdorf zu sein.

Wertig, das fanden auch zahlreiche Glinder Bürgerinnen und Bürger den Preis und bedankten sich beim Bürgermeister per Handschlag persönlich, dass er sich so für seine Stadt ins Zeug gelegt hatte.

Während sich das Glinder Volk bei Achterbahn sowie Crepes amüsierte und im „Schwur des Kärnan“ kräftig durchschütteln ließ, zeigte Annika Seecker, Marketingleiterin des Hansa-Park, Bürgermeister Zug und Daniel Mischke vom NDR, bei einem Rundgang durch den Park alles Wissenswerte und auch so manchen Blick hinter die Kulissen.

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Glinde

Glinde: Mehrere Straßensanierungen im Stadtgebiet

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Straßenausbesserungen
Symbolfoto: Blazej Lyiak / shutterstock

Glinde – Um Straßensanierungen durchführen zu können, kommt es Mitte September abschnittsweise zu Vollsperrungen und Verkehrsbehinderungen im Glinder Stadtgebiet.

In der Zeit vom 10.09. – 14.09.2018 werden im Stadtgebiet Glinde diverse Einmündungsbereiche und Fahrbahnabschnitte saniert.

Folgende Straßen sind betroffen:

Eimündungsbereich Möllner Landstraße / Quellental

Einmündungsbereich Möllner Landstraße / Sebaldkoppel (Vollsperrung der Einfahrt) Einmündungsbereich Möllner Landstraße / Saalbergstraße Gesamtbereich Kiebitzweg

Gutenbergstraße von Höhe Famila bis MC Donald in Richtung K80

Aufgrund der Straßenbauarbeiten kann es in den genannten Straßen zu zum Teil erheblichen Ver-kehrsbehinderungen kommen. Die jeweiligen Zufahrten zu den Grundstücken können weiterhin (wenn auch zum Teil eingeschränkt) genutzt werden, jedoch ist mit äußerster Vorsicht die Baustelle zu befahren.

Auch kann es teilweise zu Wartezeiten beim Ein- und Ausfahren in die oben genannten Straßen kommen. Alle Anwohner werden gebeten, Ihre Fahrzeuge nicht auf der Fahrbahn oder am Fahr-bahnrand zu parken. “Bitte achten Sie auf entsprechende Baustellenausschilderungen. Die Stadt Glinde bittet um Verständnis”, heißt es aus dem Tiefbauamt.

Bei Fragen können sich Bürger beim Tiefbauamt Glinde melden: Herr Wisser 040-71002342.

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