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Norddeutschland

Falsche Ordnungshüter und Handwerker: Polizei warnt vor fieser Betrugsmasche!

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Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich in und um Hamburg unter falschen Vorwänden Einlass in Wohnungen älterer Bewohner verschaffen, um an ihr Bargeld zu gelangen. Zwei 40-jährige Tatverdächtige, die sich als Gärtner ausgegeben hatten, konnten vorläufig festgenommen werden.

Die beiden Männer hatten am Montag ungefragt und ohne Auftrag im Garten einer 88-jährigen Rentnerin in Hmb.-Bramfeld Arbeiten ausgeführt und verlangten dafür 400 Euro “Lohn”. Da die 88-Jährige kein Geld im Haus hatte, vertagte man die Bezahlung auf den nächsten Tag. Die Rentnerin schaltete die Polizei ein, sodass die beiden Tatverdächtigen (40, 40) am 21. Mai bei der geplanten Auszahlung vorläufig festgenommen werden konnten. Die beiden Hamburger wurden nach ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung mangels Haftgründen entlassen.

Ebenfalls am Dienstag klingelten vier Männer an der Haustür eines 86-jährigen Eigenheimbesitzers in Rissen und gaben sich als Dachdecker aus. Einer der Männer gab an, das Haus inspizieren zu müssen und nahm alle Zimmer in Augenschein. Letztlich verlangten die angeblichen Handwerker 2.000 Euro.

Da der 86-Jährige nicht soviel Geld im Haus hatte, fuhr einer der Männer mit dem Rentner zur Bank, wo dieser das Geld abhob und den Tätern aushändigte. Der Haupttäter ist ca. 50 Jahre alt, 170 cm groß und dickbäuchig; er hat eine kräftige Statur und kurze schwarze Haare. Einer der Mittäter ist 30 bis 40 Jahre alt, 180 cm groß, schlanke Statur und dunkle Haare. Die weiteren Personen können nicht beschrieben werden.

Auch falsche Polizisten unterwegs!

Am Mittwochmittag klingelten zwei angebliche Polizisten in zivil an der Wohnungstür einer 83-Jährigen in Bramfeld. Sie gaben vor, Einbruchsermittlungen zu führen und inspizierten die gesamte Wohnung. Als die beiden etwa 40-jährigen Männer gegangen waren, stellte die Geschädigte den Diebstahl von Bargeld und Schmuck fest.

Am Mittwoch fiel außerdem in Alsterdorf ein Mann auf, der an verschiedenen Wohnungen klingelte und vorgab, von einem Energieversorger zu sein. Er bot den Bewohnern niedrigere Gaspreise an und erbat dafür die Kontoverbindungsdaten. Nach polizeilichen Erkenntnissen hatte der Betrüger keinen “Erfolg”.

Die Polizei warnt: Bitte lassen Sie keine Handwerker oder Personen herein, die Sie nicht bestellt haben bzw. mit denen sie keinen Termin vereinbart haben. Auch Polizisten melden sich vorher an. Bitte rufen Sie bei geringstem Zweifel die Polizei unter 110.

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Hamburg

Hamburg: Zeugenaufruf nach bewaffnetem Überfall auf Sportgeschäft

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Vorgestern Abend, 4. August, überfielen laut Polizei zwei bislang unbekannte Täter die Mitarbeiter eines Sportartikelgeschäfts in Billstedt beim Verlassen der Geschäftsräume.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurden die vier Angestellten des Geschäfts von den Räubern wieder in den Laden zurückgedrängt, als sie ihn nach Feierabend durch die Hintertür verlassen wollten. Beide Verdächtige waren hierbei maskiert und mit Schusswaffen bewaffnet”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Nachdem die Täter einen der Angestellten zum Öffnen eines Tresors gebracht und daraus mehrere tausend Euro entwendet hatten, flüchteten sie durch die Hintertür.

Die alarmierten Polizeikräfte leiteten umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, bei denen auch ein Personenspürhund eingesetzt wurde. Diese führten jedoch nicht zur Festnahme von Tatverdächtigen.

Die Gesuchten werden beide wie folgt beschrieben:

– männlich – ca. 170 cm groß – maskiert – dunkle Bekleidung – Turnschuhe – bewaffnet mit schwarzer Schusswaffe

Die Geschädigten wurden bei dem Überfall nicht verletzt.

Die Ermittlungen werden bei dem für die Region Mitte II zuständigen Raubdezernat (LKA 164) geführt und dauern an.

Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Polizei und Feuerwehr

Bad Segeberg: Mähdrescher in Flammen – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

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Foto: Feuerwehr Bad Segeberg/hfr

Bad Segeberg – Gegen 15:15 Uhr war am Donnerstag, 6. August, in Bad Segeberg ein Mähdrescher auf einem Getreidefeld bei Erntearbeiten, als es im Motorbereich zu einem Feuer kam. Der Landwirt konnte noch selbst die Fahrerkabine verlassen und die Feuerwehr alarmieren.

Die Feuerwehr Bad Segeberg wurde dann mit dem Stichwort “FeuerKFZ” alarmiert und zur Einsatzstelle entsandt. Auf der Anfahrt konnten die Kräfte die Rauchsäule bereits gut erkennen.

“Der Einsatzort, der zwischen dem Wegezweckverband, der Bahnstrecke und der B 205 sich befand, konnte von zwei Seiten her angefahren werden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits die Flammen aus dem Motorraum und der Kabine heraus”, so Feuerwehrsprecher Dennis Schubring .

“Der eingeleitete Löschangriff zeigte sofort Erfolg, so dass das Feuer nach wenigen Minuten in der Gewalt war und die Ausbreitung verhindert werden konnte. Somit konnte der Schaden auf die Erntemaschine begrenzt und an der Umwelt minimiert werden. Abschließend wurde der Brandort noch mit einer Wärmebildkamera kontrolliert”, so Schubring.

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Polizei und Feuerwehr

19-Jähriger schleudert mit Auto gegen Baum: Beifahrerin (23) stirbt noch am Unfallort

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Kollow – Am 5. August 2020 kam es gegen 23:35 Uhr Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in Kollow (Kreis Herzogtum-Lauenburg), bei dem eine 23-jährige Frau tödlich verletzt wurde.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Ein 19-jähriger Mann aus Schwarzenbek befuhr mit seinem BMW 3er die L219 aus Kollow in Richtung Schwarzenbek. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine 23-jährige Schwarzenbekerin.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen verlor der Fahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kurz nach einer Linkskurve die Kontrolle über sein Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dabei prallte er mit der Beifahrerseite gegen einen Baum, wo er zum Stehen kam.

Durch den Aufprall wurde die Beifahrerin so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb.

Der 19-jährige Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die L219 musste bis ca. 3 Uhr gesperrt werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallgeschehens hinzugezogen. Die Polizei Schwarzenbek hat in dem Fall die Ermittlungen übernommen.

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