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Bad Oldesloe

Schubert geht: Der Arbeitskreis Hude verliert einen Macher

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Finn Fischer

Legt sein Amt als AK-Hude-Vorsitzender nieder: Stephan Schubert.

Seit Jahren hat er sich sich im Arbeitskreis Hude für eine etwas lebendige und familienfreundliche Innenstadt eingesetzt. Jetzt wird Stephan Schubert Bad Oldesloe verlassen und die Organisation der Hude-Feste in andere Hände legen.

Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da hatte die Gemeinschaft Oldesloer Kaufleute (GOK) ihre Auflösung beschlossen und bekannt gegeben. Jetzt geht der Innenstadt ein weiterer Motor verloren. Der Filialleiter von „Stinshoff Schuhe“ wechselt zu einem anderen Arbeitgeber nach Hamburg.

Ich gehe weg. Das ist aber nicht das Ende des Arbeitskreises“, versichert Schubert, der seit neun Jahren in Bad Oldesloe arbeitete und seit acht Jahren als einer der Hauptakteure im Arbeitskreis Hude tätig ist. Seit der Gründung hat der der AK Hude um die 50 Veranstaltungen organisiert.

„Ich hoffe natürlich, dass es so weitergeht wie bisher“, sagt das Gründungsmitglied. Denn für ihn ist klar: Die Oldesloer Geschäftsführer sind in der Pflicht, den Innenstadtbesuchern etwas zu bieten. Nicht umgekehrt. Als schwierig und unternehmungsmüde hat er seine Mitbürger nie erlebt. „Es ist hier nicht anderes wie in anderen Städten. Man muss nur etwas attraktives auf die Beine stellen“, sagt er. „Das haben wir mit dem Arbeitskreis hier versucht und ich denke das ist uns auch ganz gut gelungen.“

Bei Festen wie „Wir malen die Hude an“ gab es immer viel positive Resonanz. Negative Kritik gab es selten. Konzeptionell spricht der Arbeitskreis mit seinen Veranstaltungen vor allem Familien mit Kindern an. „Wenn die Kinder glücklich sind, sind es die Eltern und Großeltern auch“, erklärt Schubert. Das Konzept hat in der Vergangenheit immer gut funktioniert und wird es auch weiterhin. Im Vordergrund habe dabei nie der Profit gestanden – vielmehr die Imagepflege.

Bewusst habe man immer auf die Ausrichtung großer Feste verzichtet. Dafür gibt es andere Veranstalter. „Lieber 50 Mal 200 Besucher als zweimal 5.000.“

Dass der Arbeitskreis Hude sein Wirken fortsetzen wird, steht außer Frage. Doch wie geht es insgesamt weiter? Einen (innen-)stadtweiten Kaufleutezusammenschluss gibt es seit der GOK-Auflösung nicht mehr. Ohne einen Koordinator dürfte sich die Organisation von großen Festen schwierig gestalten. Der vor etwa zwei Jahren gegründete Marketingverein „Wir für Oldesloe“ wird diese Lücke nicht schließen können. Der versteht sich hauptsächlich als Ideengeber – und nicht als Veranstalter.

„Wir brauchen keine außergewöhnlichen Konzepte. Darin sollte man sich nicht verlieren. Ideen gibt es genug. Bad Oldesloe braucht Macher“, stellt Stephan Schubert klar. Von der Auflösung der GOK sei er überrascht gewesen. „Ich wusste, dass es Probleme gibt. Aber das es so endet, hätte ich nicht gedacht.“

Der Arbeitskreis kann diese Lücke nur zum Teil füllen. Mitglieder sucht der Kaufleute-Zusammenschluss immer. Jeder – nicht nur Hude-Läden – kann mitmachen. „Eine Veranstaltung auf der Hude befruchtet ja die ganze Innenstadt. Das ist ja kein eigener Kosmos.“

Stephan Schubert wird am 23. April bei „Stinshoff Schuhe“ von einem anderen Filialleiter abgelöst. Dann übernimmt er seine neuen Aufgaben als Filialleiter bei der Firma „Prange“ im Alsterdorfer Einkaufszentrum. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Aber ich werde mich gerne an die Zeit in Bad Oldesloe zurück erinnern.“

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Bad Oldesloe

Corona-Infektionen in Stormarn: Inzidenzwert bereits bei über 23

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Bad Oldesloe – Gestern lag er noch bei 19,3, jetzt schon bei 23,4: Der sogenannte Inzidenzwert beschreibt die Infektionen pro 100.000 Einwohner – und er nimmt auch in Stormarn Tag für Tag zu.

Von Donnerstag auf Freitag sind dem Gesundheitsamt in Stormarn 14 neue Infektionen gemeldet worden. Damit beträgt die Zahl der Covid-19-Fälle 751 (Stand: 16.10., 13:00 Uhr).

Davon sind 631 Personen wieder genesen, 81 aktuell in Quarantäne,
vier in stationärer Behandlung. 35 Personen sind verstorben.

Innerhalb einer Woche haben sich somit 57 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.

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Bad Oldesloe

Oldesloer (32) kommt mit Transporter von der Straße ab: Zwei Promille

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Bad Oldesloe – Am 14. Oktober verunfallte ein 32-jähriger Mann aus dem Bad Oldesloer Umland gegen 17:50 Uhr mit seinem Klein-Lkw in der Sehmsdorfer Straße in Bad Oldesloe. Wie sich herausstellte, stand er unter dem Einfluss von Alkohol.

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Aus bislang unbekannter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Opel Vivaro, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und verunfallte dort. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe an dem auf der Seite liegenden Fahrzeug. Der Fahrer blieb unverletzt.

Im Verlauf der Unfallaufnahme nahmen die Polizeibeamten bei dem Fahrzeugführer Atemalkohol war.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,08 Promille. Die Polizeibeamten ordneten daraufhin die Entnahme einer Blutprobe an.

Der Führerschein, sowie der Fahrzeugschlüssel, wurden sichergestellt und die Weiterfahrt für Kraftfahrzeuge untersagt. Das Polizeirevier Bad Oldesloe hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Bad Oldesloe

Stormarn: Zahl der Corona-Infektionen steigt immer rasanter

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Bad Oldesloe – Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 737 (Stand: 15.10.). Damit sind seit gestern 13 Infektionen hinzugekommen.

Innerhalb einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen um 47 gestiegen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 19,3 Infektionen pro 100.00 Einwohnern.

Von den 737 sind 624 Personen wieder genesen, 75 aktuell in Quarantäne,drei in stationärer Behandlung. 35 Personen sind verstorben.

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