Folge uns!

Norddeutschland

Für ein Handy und ein paar Euro: Mann (27) von Räubern lebensgefährlich verletzt

Veröffentlicht

am

sl

Um an sein Geld und sein Handy zu kommen, schlugen zwei Männer einen Somalier (27) in Hamburg krankenhausreif. Das Opfer schwebt in Lebensgefahr.

Ein 27-jähriger Somalier ist vermutlich von zwei Landleuten beraubt und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Die Kriminalpolizei für die Region Mitte (LKA 11) hat die Ermittlungen übernommen.

Ein Zeuge meldete sich bei der Polizei, da er auf der Ellmenreichstraße drei Männer sah, die sich schlugen. Die alarmierte Besatzung eines Funkstreifenwagens entdeckte dann den 27-Jährigen, der regungslos auf dem Boden der Ellmenreichstraße lag.

Der Mann hatte ein blutverschmiertes Gesicht und war zunächst nicht ansprechbar. Nach erster Behandlung durch die Besatzung eines Rettungswagens konnte das Opfer den Beamten Hinweise auf einen Raub geben.

Zwei Männer hätten ihn geschlagen und sein Portemonnaie und Handy gestohlen. Der Zeuge hatte zudem beobachtet, dass Personen in Richtung Robert-Nhil-Straße geflüchtet waren.

Im Rahmen der Sofortfahndung trafen Polizeibeamte auf dem Hachmannplatz zwei 17 und 24 Jahre alte Somalier an, die der abgegebenen Personenbeschreibung der Täter entsprachen.

Bei den Tatverdächtigen wurden insgesamt vier Handys, darunter auch das Handy des Opfers als Raubgut sichergestellt. Anschließend nahmen die Beamten die beiden mutmaßlichen Räuber vorläufig fest.

Bei der Behandlung im Krankenhaus stellte sich heraus, dass der 27-Jährige eine lebensgefährliche Kopfverletzung erlitten hatte.

Die beiden Beschuldigten machten von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem Haftrichter vorgeführt.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Kreis Segeberg

Polizei und Feuerwehr retten erschöpften Waschbär aus Hafenbecken

Veröffentlicht

am

Wedel – Bereits am Donnerstagnachmittag ist es zu einem ungewöhnlichen Wildtiereinsatz in der Wedeler Elbhafenanlage gekommen.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Um 13:08 Uhr alarmierten Passanten die Polizei, da sie einen pelzigen Vierbeiner an einem Brett in hilfloser Lage der Hafenanlage bemerkten. Das Tier kam aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Becken.

Bei dem zotteligen Tier handelte es sich um einen Marderhund, der durch sein ähnliches Aussehen mit einem Waschbären verwechselt werden kann. Er wurde durch die Kameraden der Feuerwehr mit Unterstützung eines Schlauchboots gerettet.

Das völlig entkräftete Tier wurde im Anschluss in einer Transportbox zur Wildtierauffangstation nach Steilshoop gebracht.

Weiterlesen

Herzogtum-Lauenburg

“SOS”: Mann liest Hilferuf auf Lieferkarton und ruft die Polizei

Veröffentlicht

am

Büchen – Eine unleserliche Handschrift hat am Wochenende im Kreis Herzogtum-Lauenburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Kunde eines Lieferdienst entzifferte auf einem der Kartons einen Hilferuf.

Foto: pixabay.de

Ein 20-jähriger Mann ließ sich am Sonntagabend über einen Büchener Lieferdienst sein Abendessen nach Hause bringen.

Beim Öffnen seiner Lieferung, staunte der Mann nicht schlecht, auf der Verpackung stand handschriftlich ein “SOS”!

Der Bröthener informierte umgehend die Beamten des Polizeirevieres Schwarzenbek.

Umgehende Ermittlungen lösten wenig später das Geschehen auf. Tatsächlich handelte es sich hier um die Bestellnummer 505 seines Gerichtes.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

THW-Ortsverbände im Norden bekommen acht neue Einsatzfahrzeuge

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Durch das Fahrzeugbeschaffungsprogramm des Deutschen Bundestages, das die SPD-Fraktion auf den Weg gebracht hat, erhalten nun auch die THW-Ortsverbände in Wahlstedt, Kaltenkirchen, Bad Segeberg, Norderstedt und Bad Oldesloe neue Einsatzfahrzeuge, meldet der SPD-Bundestagsabgeordnete Bengt Bergt.

Einsatzfahrzeuge des Technischen Hilfswerks (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

„Ich freue mich sehr, dass die Helferinnen und Helfer des THW in unserer Region jetzt moderne technische Verstärkung erhalten. Insgesamt bekommen die Ortvereine drei Mehrzweckgerätewagen und fünf Mannschaftstransportwagen. Damit kann das THW seine umfangreichen und wichtigen Aufgaben künftig noch besser wahrnehmen“, so Bengt Bergt.

Besonders in Erinnerung ist der Einsatz des THW bei der Hochwasserkatastrophe im Sommer: Über 14.000 THW-Einsatzkräfte aus allen Ortsverbänden Deutschlands haben mit angepackt, um in den betroffenen Gebieten bundesweit, besonders aber im Süden und Westen zu helfen. „Die Helferinnern und Helfer des THW haben Flutopfer gerettet, Trümmer und Schäden beseitigt, zerstörte Infrastruktur wie Straßen, Strom und Wasser wiederhergestellt und insgesamt über zwei Millionen Einsatzstunden geleistet. Diese Flutkatastrophe ist der größte Einsatz in der THW-Geschichte“, so Bergt weiter, der schon selbst 2002 und 2013 in Sachsen-Anhalt von den großen Elbfluten betroffen war und unmittelbar miterlebte, wie wichtig die Hilfe der Einsatzkräfte vor Ort ist.

„In diesem Jahr werden insgesamt rund 1000 neue Fahrzeuge an die THW-Ortsverbände ausgeliefert – so viele wie nie zuvor!“, freut sich Bengt Bergt.

„Bis Mitte Dezember 2021 wurden deutschlandweit 918 Fahrzeuge im Wert von insgesamt etwa 84 Millionen Euro an die Ortsverbände übergeben, darunter auch die acht Fahrzeuge in unserem Wahlkreis. Eine wichtige Unterstützung, dass das THW in Ausnahmesituationen handlungsfähig ist.“

„Den Einsatz und das Engagement des THW können wir gar nicht genug würdigen. Deshalb haben wir uns in der SPD vehement dafür eingesetzt, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möglichst gute Rahmenbedingungen und die dafür notwendige finanzielle Ausstattung zur Verfügung gestellt bekommen. Wir haben in diesem Jahr ganz besonders gesehen, wie wichtig das ist“, so Bergt.

Mit seinen über 80.000 ehrenamtlich Engagierten leistet das THW einen entscheidenden Beitrag zum Zivil- und Katastrophenschutz in unserem Land. Sei es bei der Bewältigung von Überschwemmungen und Hochwasserereignissen, von Waldbränden oder bei Bergungs- oder Rettungseinsätzen. Auch in der Corona-Pandemie wurde der schnelle Aufbau von Impfzentren vielerorts durch das THW organisiert.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung