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Ahrensburg

Förderverein St. Johannes hat das Gemeindeleben reanimiert

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Finn Fischer

Vor einem Jahr standen sie noch vor einem Bauzaun vor der Kirche St. Johannes: Klaus Tuch, Monika Robinson und Hans Peter Hansen vom Förderverein sind jetzt in der Kirche und wollen da such bleiben.

Lange Zeit stand die St. Johannes Kirche unter keinem guten Stern. Das Gotteshaus sollte geschlossen werden. Nach monatelangen Protesten und Verhandlungen zwischen Kirchengemeinde unter Propst Hans Jürgen Buhl und Förderverein endlich die frohe Botschaft: Die Kirche bleibt. Das war vor etwa einem Jahr.

Der Förderverein erklärte sich damals bereit, die laufenden Kosten für den Betrieb zu stemmen. „Wir haben viele Unterstützer und einige davon sind nicht einmal in der Gemeinde“, sagt der Vorsitzende Hans Peter Hansen. „Es sind Menschen, die hier einmal getraut oder Konfirmiert wurden. Eben jene, die etwas mit der Kirche verbindet.“

Im Förderkreis sind derzeit etwa 250 Mitbürger aktiv. Damit konnte der Förderverein den Unterstützerkreis innerhalb eines Jahres sogar noch vergrößern.

„Eine Gruppe stellt ein umfangreiches Kulturprogramm mit mehr als 100 Veranstaltungen im Jahr auf die Beine. Auch dadurch können wir den Betrieb finanzieren“, erklärt Klaus Tuch, Sprecher des Fördervereins. Die Konzerte sind regelmäßig gut besucht.

„Die Konzerte sind sehr gut besucht. Es kommen meist über 100 Besucher. Wenn bekanntere Musiker kommen, ist es sogar voll bis auf den letzten Platz“, sagt Fördervereins-Mitglied Monika Robinson.

Die vergangenen zwölf Monate haben gezeigt: Das Gemeindeleben um die St. Johannes Kirche ist alles andere als tot: Sie ist lebendiger denn je. Das Verhältnis zwischen den beiden Parteien im Kirchenstreit ist weiterhin angespannt bis kühl. Der Kirchengemeinde ist der Förderverein weiterhin ein Dorn im Auge, glaubt Klaus Tuch zu wissen: „Uns ist offen gesagt worden, dass sich solche Initiativen erledigen. Man will es also aussitzen. Wir drehen das gerne um. Wir möchten auch, dass wir nicht ewig notwendig sein werden.“

Der Förderverein hofft, dass er irgendwann nicht mehr gebraucht wird. Doch nach der derzeitigen Lage zu urteilen dürfte das wohl noch etwas dauern.

Denn es gibt noch ein grundlegendes Problem: Das Gemeindehaus. Geht es nach der Ahrensburger Kirchengemeinde, soll das leerstehende Gebäude so schnell wie möglich verkauft werden.

„Wir würden das Gemeindehaus gerne wieder mit Leben füllen“, sagt Klaus Tuch. Der zweite Vorsitzende des Fördervereins hat auch schon eine konkrete Idee: „Wir finden, dass es momentan für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden sollte. Räume werden benötigt. Davor kann man nicht die Augen verschließen, vor allem nicht die Kirche.“

Wie die Grundstücksgrenze verlaufen soll – sollte das Gemeindehaus tatsächlich verkauft werden – entzieht sich der Kenntnis des Fördervereins. Auf lange Sicht brauchen die Kirchenbetreiber Platz für mögliche Anbauten.

Die Kirche selbst ist gut in Schuss. Architekt Hans Peter Hansen: „Das war sie immer und wird es auch bleiben.“ Gerüchte die Kirche sei sanierungsbedürftig sind genau das: Gerüchte. Für den Förderverein steht fest: „Wir geben nicht auf“, verspricht Hansen. „Unsere Finanzmittel reichen schon jetzt für weitere zwei Jahre.“

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Ahrensburg

Ahrensburg: Einbruch in Grundschule – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Im Laufe des vergangenen Wochenendes kam es in Ahrensburg zu einem Einbruch in die Grundschule am Aalfang. Die Täter erbeuteten eine Kiste mit Sportutensilien, die sie jedoch schnell wieder entsorgten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fand der Einbruch zwischen dem 31.07.2020 und dem 02.08.2020 statt. Unbekannte Täter sind über das Dach der Sporthalle der Grundschule am Aalfang in das Gebäude gelangt und haben eine Kiste mit Fundkleidung/Sportutensilien entwendet.

Offenbar konnten sie diese jedoch nicht gebrauchen. Das Diebesgut konnte in der Nähe der Schule wiedergefunden werden.

Der Gesamtschaden wird auf 200 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen: Wer kann Angaben zur Tat machen? Wer hat zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?

Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Tel. 04102/809-0.

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Ahrensburg

Ahrensburg: Grundschule “Am Aalfang” wird offene Ganztagsschule

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Grundschulunterricht Symbolfoto: ESB Professional/shutterstock

Ahrensburg- Zum Start des neuen Schuljahres 2020/2021 wird die Grundschule Am Aalfang als Offene Ganztagsschule geführt. Das Institut für Ausbildung und Beschäftigung (inab) des Berufsfortbildungswerkes wurde mit der Trägerschaft des Offenen Ganztages betraut.

In der Offenen Ganztagsschule Am Aalfang, erhalten die Schülerinnen und Schüler ein tägliches Mittagessen und nehmen an der Hausaufgabenbetreuung teil. Ein vielseitiges Kursprogramm wird zusätzlich am Nachmittag durch den Träger angeboten.

Anmeldungen können unter auf der Homepage des Trägers erfolgen.

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Ahrensburg

Ahrensburg: Beimoorweg mehrere Tage voll gesperrt

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Baustellenschild Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Im Beimoorweg in Ahrensburg wird zwischen den Straßen Gänseberg und Weizenkoppel eine neue Fußgängerlichtsignalanlage errichtet.

Daher wird der Beimoorweg vom 1. August, 7 Uhr, bis zum 4.8. ,16 Uhr, zwischen den Straßen Gänseberg und Weizenkoppel voll gesperrt.

“Eine Umleitung für den Bereich ist ausgeschildert. Um Verständnis wird gebeten”, so die Stadtverwaltung.

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