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Bad Oldesloe

DGB am Frauentag: »Chancen und Einkommen müssen sich verbessern«

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dgb

Walter Albrecht (DGB Stormarn) verteilte zum internationalen Frauentag Rosen und informierte über die Ungerechtigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Brigitte Schwitzke freute sich darüber.

Der DGB Stormarn verteilte aus Anlass de Internationalen Frauentages Rosen in der Fußgängerzone und vor dem Hagebaumarkt in Bad Oldesloe. Mit der Aktion wollte der Gewerkschaftsbund auf weiterhin bestehende Ungerechtigkeiten und mangelnde Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam machen.

„Es war eine ausgezeichnete Aktion“, fand Kreisvorstandsmitglied Walter Albrecht. Das diesjährige Motto lautete: “Heute für morgen Zeichen setzen”. Die große Mehrheit der Frauen war hellauf begeistert und ließen sich gern über die Inhalte informieren.

So sei der Mindestlohn in Deutschland zwar ein guter Anfang, allerdings „kann das nur der Anfang sein. Wir brauchen faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben!“

Am internationalen Frauentag 2015 setzt die Gewerkschaft dafür ein Zeichen und fordert: ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, das Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Entgeltpraxis zu überprüfen und geschlechtergerecht zu gestalten. Außerdem einen Rechtsanspruch auf die Rückkehr aus Teilzeit in Vollzeitbeschäftigung und auf befristete Teilzeit, faire Aufstiegschancen für Frauen durch eine Pflicht zur Aushandlung verbindlicher Ziel- und Zeitvorgaben in den Betrieben und Verwaltungen, den flächendeckenden Ausbau qualitativ hochwertiger Betreuung für Kinder und Pflegebedürftige, die Aufwertung frauendominierter Berufe mit dem Ziel einer höheren gesellschaftlichen und finanziellen Wertschätzung und eine nachhaltige Reform der Minijobs, um die soziale Sicherung ab der ersten Arbeitsstunde zu gewährleisten.

Elke Hannack, Stellvertretende DGB-Vorsitzende: „Wir wollen bessere Rahmenbedingungen für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen über alle Lebensphasen hinweg. Deswegen: Heute für morgen Zeichen setzen!“

Seit dem 1. Januar 2015 gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Damit steigen insbesondere die Einkommen von Arbeitnehmenden in den ostdeutschen Bundesländern, von geringfügig Beschäftigten — und vor allem von Frauen. Denn zwei Drittel der Erwerbstätigen im Niedriglohnsektor sind weiblich.

Der Mindestlohn, so der DGB, muss gesetzeskonform umgesetzt und wirksam kontrolliert werden. Denn dank der Einführung des Mindestlohns hat jede vierte erwerbstätige Frau Anspruch auf eine Lohnerhöhung.

„Häufig fallen bei erwerbstätigen Frauen niedrige Stundenlöhne und ein geringes Arbeitsvolumen zusammen. Immer mehr Frauen sind berufstätig, aber viel zu oft in unfreiwilliger und geringer Teilzeit“, so Elke Hannack. „Sollen sich die Einkommen von Frauen und ihre Aufstiegschancen verbessern, müssen sie ihre Arbeitszeiten den jeweiligen Lebensphasen anpassen können!“

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Bad Oldesloe

Schock für Oldesloer Grundschuleltern: Neuer Mensabetreiber kündigt nach nur 9 Monaten

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Mensaeingang der Stadtschule Foto: SL

Bad Oldesloe – Schock für die Grundschuleltern in Bad Oldesloe. Während die Aufregung um das langsame Hochfahren der Grundschulzeiten noch groß ist, müssen die Schulleiter und Lehrer jetzt erfahren, dass die Firma „Rebional“, die im Herbst die Betreuung der Grundschulmensen für den Ganztagsbetrieb übernommen hatte, aus besonderen Gründen zum 31. Mai gekündigt hat.

Die Kündigung ging bei der Stadt fristgemäß zum 14. Mai ein. Der besondere Grund soll darin bestehen, dass zu viele Eltern schlichtweg das Essen ihrer Kinder nicht bezahlt haben.

Nachdem die Suche nach dem Caterer sich bereits kompliziert gestaltet hatte und die Eltern im Endeffekt mit der Wahl sehr zufrieden waren, ist es jetzt der nächste große Rückschlag.

Der Caterer versorgte von der Mensa der Stadtschule aus auch die Grundschule West und die Klaus Groth Schule mit einigen hundert zubereiteten Speisen.

Aktuell sieht es auch nicht danach aus, dass es eine Lösung vor den Sommerferien für die Mensverpflegung geben wird. Angesichts der nicht mehr so langen Zeit und dem noch runtergefahrenen Schulprogramm lässt sich diese Zeit vielleicht überbrücken, auch wenn keine Ersatzversorgung durch die Stadt geplant ist. Das ist in der Kürze der Zeit und dann auch noch mit Blick auf die aktuelle Corona-Krise wohl kaum zu lösen.

Nun gilt es also für die Stadtverwaltung bis Anfang des neuen Schuljahrs 2020/21 wieder einen neuen Betreiber für die Grundschulmensenversorgung zu finden.

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Bad Oldesloe

Auch im Juni müssen Eltern in Bad Oldesloe keine Beiträge für Kinderbetreuung zahlen

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Bad Oldesloe – Stadt Bad Oldesloe wird auch im Juni auf Elternbeiträge für Kitas und nachschulische Betreuungsangebote verzichten.

Leerer Klassenraum Symbolfoto: Monkey Business Images/shutterstock

In Schleswig-Holstein nehmen derzeit die Schulen und Kindertagestätten phasenweise den Betrieb wieder auf.

Darüber hinaus hat das Land Schleswig-Holstein eine dreimonatige Beitragsfreistellung von den Elternbeiträgen in Kindertagesstätten und in der nachschulischen Betreuung vorgesehen.

Daher hat die Stadtverwaltung – wie schon für die Monate April und Mai 2020 – auch für den Monat Juni die Aussetzung der Elternbeiträge für die Oldesloer Kindertagesstätten und die nachschulischen Betreuungsangebote an der Stadtschule, der Grundschule West und der Klaus-Groth-Schule verkündet. Die Träger der Einrichtungen sind bereits informiert worden.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Wenn der Bürgerpark seit Wochen zur Müllhalde wird

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Müllhaufen im Bürgerpark Foto: SL

Bad Oldesloe – Keine Frage, das Grundproblem an der Situation am Bad Oldesloer Bürgerpark liegt bei den ignoranten Menschen, dir dort illegal ihren Müll abladen. Doch dass dieser teilweise dann über Wochen dort liegenbleibt, ist ein weiteres Problem, das viele Mitbürger ärgert.

Es ist rücksichtslos, wie verschiedene Bürger immer wieder ihren Müll einfach am Oldesloer Bürgerpark entsorgen. Diese Situation zeigte sich schon seit längerer Zeit, doch seitdem die Altkleider- und Altpapier-Container entfernt wurden, hat sich der Zustand des kleinen Platzes noch deutlich verschlimmert.

Doch alleine damit, dass nun Menschen nicht wissen, wohin mit ihrer Pappe und ihren Altkleidern, seitdem die entsprechendne Container der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) entfernt wurden, lässt sich das Ausmaß der Verdreckung nicht erklären – mal abgesehen davon, dass auch das keine Ausrede dafür wäre, den Müll aus dem eigenen Haushalt einfach unter freiem Himmel zurückzulassen.

Aktuell sind sich Stadtverwaltung und AWSH nicht einig, wer denn für die Entsorgung der illegalen Müllhalde verantwortlich ist – und so bleibt der Unrat unterschiedlichster Natur seit Wochen liegen.

Zur Vorgeschichte: die Oldesloer Stadtpolitik entschied auf Wunsch der Verwaltung alle Altkleidercontainer im Stadtbild entfernen zu lassen. Der Grund dafür: Neben vielen Containern hatte es regelmäßig illegale Entsorgungen gegeben, wenn diese voll waren und die Firma Eurocycle hatte eine ganze Reihe weiterer Container in der Stadt aufgestellt. Ein Dorn im Auge mancher Mitbürger und Politiker.

Illegale Müllhalde im Bürgerpark Foto: SL

Nun ist es rechtlich so, dass man nicht nur einer Firma verbieten kann, weitere Container auf öffentlichem Grund aufzustellen und somit entschied man, alle Altkleidercontainer ab Mitte April zu verbieten.

Darunter waren entsprechend auch die Altkleidercontainer der AWSH am Bürgerpark. Als diese abgebaut wurden, entfernte die AWSH auch die Altpapiercontainer im Rahmen einer Standortoptimierung. Kein ungewöhnlicher Vorgang – so die AWSH.

Dass dort nun illegal Pappe und anderer Müll von Autoreifen über Matratzen bis hin zu Möbelstücken entsorgte werde, sei allerdings nicht das Problem der AWSH.

Denn der Müll auf öffentlichem Grund müsse halt von der Verwaltung entfernt werden, der dieser Grund gehöre. Die Stadtverwaltung verweist hingegen darauf, dass man das nicht ganz so sehe und dass es ein schwebendes Verfahren gebe, weshalb man sich nicht weitergehend äußern wolle. Man sei aber anderer Ansicht.

Als Ergebnis der Ignoranz mancher Umweltverschmutzer und dem Entsorgungsgerangel zwischen Stadt und AWSH hat sich nun also eine kleine illegale Müllhalde zwischen Exer und Logenhaus gebildet.

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