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Norddeutschland

Ungesunde Nachtruhe: Krankenhäuser im Norden unterbesetzt!

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Eine Pflegekraft betreut in der Nacht 25 Patienten – ganz alleine! Das ergab eine Befragung von ver.di Nord. Die Gewerkschaft bezeichnet die Situation an vielen Krankenhäusern in Norddeutschland als alarmierend.

„Die Unterbesetzung der Nachtdienste in den Krankenhäusern im Norden ist alarmierend“, so Steffen Kühhirt, Fachbereichsleiter für den Bereich Gesundheit bei ver.di Nord, habe die Gewerkschaft in einer Befragung von Nachtdienstleistenden in Kliniken der Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern festgestellt.

ver.di befragte in der Nacht vom 5. auf den 6. März in einer konzertierten Aktion die Beschäftigten der Nachtschicht von bundesweit mehr als 200 Kliniken über ihre Arbeitssituation.

In sehr vielen Fällen wurden dabei die Schwestern und Pfleger auf Stationen mit mehr als 25 Patienten belegten Stationen alleine im Dienst angetroffen. Grundsätzlich wird eine Nachtbesetzung von mindestens zwei Pflegekräften empfohlen. Diese Empfehlung ist offensichtlich in den Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ohne Auswirkung geblieben“, so Kühhirt.

Auf den von ver.di befragten Intensivstationen wurden im Durchschnitt 3,1 Patienten von einer Pflegekraft betreut. Fachgesellschaften für Intensivmedizin und die Gewerkschaft ver.di empfehlen hier, maximal 2 Intensivpatienten durch eine Pflegekraft betreuen zu lassen.

Personalmangel gefährdet die Sicherheit von Patienten – rund die Hälfte aller befragten Nachtschichtleistenden gab an, in den letzten vier Wochen gefährliche Situationen von Patienten selbst erlebt zu haben, die durch den Einsatz von ausreichend Personal zu vermeiden gewesen wären.

Als Konsequenz fordert ver.di gesetzliche Personalmindestvorgaben zur Personalbesetzung in Kliniken. Das in den Eckpunkten der großen Koalition für eine Reform der Krankenhäuser vorgesehene sog. „Pflegeförderprogramm“ würde sich nach Angaben von ver.di mit durchschnittlich einer Stelle pro Krankenhaus ab dem Jahr 2017 auswirken.

„Dies wird den gebotenen Anforderungen an eine sichere Patientenversorgung bei weitem nicht gerecht“ so Kühhirt weiter. In Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern müssen die Landesregierungen endlich Konsequenzen aus den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen ziehen. Das bedeutet im ersten Schritt, die Besetzung von mindestens zwei Pflegekräften pro Station im Nachtdienst als gesetzlichen Mindeststandard vorzuschreiben!“

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Polizei und Feuerwehr

Ahrensbök: Unbekannter schlägt Kind in Supermarkt ins Gesicht

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Ahrensbök Ein Mann hat in einem Supermarkt in Ahrensbök einem Kind ins Gesicht geschlagen. Der 13-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch (30.03.). Zwischen 13:15 Uhr und 13:30 Uhr hielt sich der 13 Jahre alte Ostholsteiner mit zwei älteren Mitschülern auf dem Parkplatz des Supermarktes in der Lübecker Straße auf.

Einer der Mitschüler rief einem Kunden, der den Parkplatz kurz zuvor mit seinem Audi befahren hatte, scherzhaft die Worte: “schicker Benz” zu.

Danach begaben sich die Jungen in den Markt, in den ihnen der zuvor angesprochene Mann sichtlich erregt folgte und dem 13-Jährigen schließlich wortlos eine Ohrfeige verpasste.

Der Schüler erlitt durch den Schlag leichte Verletzungen.

Der zwischen 30 und 50 Jahre alte Tatverdächtige entfernte sich unerkannt mit einem dunklen Audi älteren Modells mit Segeberger Kennzeichen.

Zur Beschreibung des Mannes ist bekannt, dass dieser von auffallend großer und kräftiger Gestalt war sowie sehr kurzes Haar oder gar eine Glatze hatte. Zum Zeitpunkt des Geschehens war er dunkel bekleidet.

Durch die Beamten der Polizeistation Ahrensbök wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Zeugenhinweise zum Tatgeschehen sowie zur Identität des Mannes werden unter der Rufnummer 04525-7979910 oder per E-Mail an Ahrensboek.PST@polizei.landsh.de entgegengenommen.

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Kreis Segeberg

Polizei und Feuerwehr retten erschöpften Waschbär aus Hafenbecken

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Wedel – Bereits am Donnerstagnachmittag ist es zu einem ungewöhnlichen Wildtiereinsatz in der Wedeler Elbhafenanlage gekommen.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Um 13:08 Uhr alarmierten Passanten die Polizei, da sie einen pelzigen Vierbeiner an einem Brett in hilfloser Lage der Hafenanlage bemerkten. Das Tier kam aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Becken.

Bei dem zotteligen Tier handelte es sich um einen Marderhund, der durch sein ähnliches Aussehen mit einem Waschbären verwechselt werden kann. Er wurde durch die Kameraden der Feuerwehr mit Unterstützung eines Schlauchboots gerettet.

Das völlig entkräftete Tier wurde im Anschluss in einer Transportbox zur Wildtierauffangstation nach Steilshoop gebracht.

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Herzogtum-Lauenburg

“SOS”: Mann liest Hilferuf auf Lieferkarton und ruft die Polizei

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Büchen – Eine unleserliche Handschrift hat am Wochenende im Kreis Herzogtum-Lauenburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Kunde eines Lieferdienst entzifferte auf einem der Kartons einen Hilferuf.

Foto: pixabay.de

Ein 20-jähriger Mann ließ sich am Sonntagabend über einen Büchener Lieferdienst sein Abendessen nach Hause bringen.

Beim Öffnen seiner Lieferung, staunte der Mann nicht schlecht, auf der Verpackung stand handschriftlich ein “SOS”!

Der Bröthener informierte umgehend die Beamten des Polizeirevieres Schwarzenbek.

Umgehende Ermittlungen lösten wenig später das Geschehen auf. Tatsächlich handelte es sich hier um die Bestellnummer 505 seines Gerichtes.

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