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Ahrensburg

Ahrensburger Kulturausschuss: Kein Oktoberfest mehr in der Stadt

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Stormarnlive Archiv

Oktoberfest 2014

Viele Geschäftsleute in Ahrensburg sind schockiert. Der Ahrensburger Kulturausschuss möchte dem Oktoberfest die erneute Genehmigung verweigern. Dabei hat es durchaus in den beiden letzten Jahren zahlreiche Besucher angelockt. Entschieden wird das nun auf der Stadtverordnetenversammlung. 

OktoberfestJa, man kann darüber streiten. Braucht Ahrensburg wirklich ein Oktoberfest? Passt es zur Stadt? Muss jede zweite Stadt oder Gemeinde auch im Norden mittlerweile ein Oktoberfest haben? Geht es dabei echt um mehr, als um nur ein wenig Kommerz und Bierkrüge in die Luft stemmen? Hat es einen kulturellen Wert? Fragen über Fragen, die momentan diskutiert werden. 

Fakt ist: Die ersten Auflagen des Ahrensburger Ablegers aus Bayern – organisiert von der Oldesloer Eventfirma EPM Concept und dem Ahrensburger Stadtforum – waren Erfolge, die viele Menschen auch aus dem Umland in die Schlossstadt lockten. Es wurde kräftig gefeiert bis in die Morgenstunden und die Mehrheit der Gäste war zufrieden mit dem Event. 

Die Feste waren professionell organisiert. Hier und da gab es kleine Schubsereien, einige dann doch zu Betrunkene oder Beschwerden über die Preisstruktur – aber auf welchem größeren Fest gibt es das nicht?! Natürlich : Das ist alles nicht Hochkultur. Aber hat denn nur Hochkultur ihren Platz in Ahrensburg? Ein wenig entsteht der Eindruck, als wären sich manche Ahrensburger in Entscheidungspositionen ein wenig zu fein für ein Fest mit Bierbänken und Haxen. Ein Image das der Stadt schon länger anheftet. 

Ob die Kombi aus Blas- und Partymusik plus Bierkonsum und kleiner Festmeile nach Stormarn passt, wird wohl nur nach dem eigenen Geschmack zu klären sein. Kaufleute und ein lokales Ahrensburger Werbeportal machen bereits mobil, um den Kampf für das Oktoberfest anzuheizen. Doch werden sie die Lokalpoliiker überzeugen können? 

Nach dem “Nein” aus dem Kulturausschuss muss jetzt am 23. März die Stadtverordnetenversammlung entscheiden, ob die noch junge Oktoberfesttradition in der Schlossstadt beendet wird. 

 

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Ahrensburg

Ahrensburger (74) angegriffen und schwer verletzt: Sohn (34) festgenommen

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Ahrensburg – Nach einer schweren Körperverletzung ist in Ahrensburg am Donnerstag der Sohn (35) des Geschädigten (74) festgenommen worden.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Die Polizei hatte nach der Tat groß angelegte Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, nachdem der 74-Jährige mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

„Tatverdächtig ist zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen sein 35-jähriger Sohn“, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen. Lebensgefahr bestehe bei dem Opfer nach jetzigem Kenntnisstand nicht.

Noch am Donnerstagabend sicherte die Polizei Spuren am Tatort. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen und den Hintergründen laufen.

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Ahrensburg

Ladendieb (44) in Ahrensburg erwischt und zwei Tage später verurteilt

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Ahrensburg – Am 27. Oktober wurde ein 44-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz von der Ahrensburger Polizei vorläufig festgenommen, nachdem er an dem Tag gleich zweimal beim Ladendiebstahl ertappt worden war.

Symbolbild: Shutterstock.com

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde bereits am 28. Oktober im beschleunigten Verfahren gegen ihn verhandelt und er durch das Amtsgericht Lübeck zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Der Mann hatte am Montag (27.10.) gegen 9 Uhr in der Klaus-Groth-Straße in Ahrenburg einen Ladendiebstahl begangen und war nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung bei der Kriminalpolizei zunächst wieder entlassen worden.

Davon offenbar unbeeindruckt, führte sein Weg ihn anschließend direkt in einen weiteren Supermarkt in der Großen Straße in Ahrensburg, wo er gegen 12 Uhr einen erneuten Diebstahl beging.

Daraufhin wurde der Mann vorläufig festgenommen und verblieb im Polizeigewahrsam, weil die Staatsanwaltschaft entschied, Hauptverhandlungshaft und die Verhandlung im beschleunigten Verfahren zu beantragen.

Die Hauptverhandlungshaft in der Justizvollzugsanstalt Lübeck blieb dem Mann erspart, da das Amtsgericht Lübeck bereits am gestrigen Tage (28.10.) die Hauptverhandlung im beschleunigten Verfahren gegen ihn durchführte. Dort wurde er wegen gewerbsmäßigen Diebstahls in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt. Die Vollstreckung der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, weil es sich um die erstmalige Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe gehandelt hat.

Der 44-jährige zeigte sich von der umgehenden Reaktion der Strafverfolgungsbehörden deutlich beeindruckt. Der Richter verabschiedete ihn mit den Worten, er hoffe, den Angeklagten nicht wiederzusehen. Dies versprach der Mann kleinlaut.

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Ahrensburg

Gleichgewicht verloren: Fahrgast in Ahrensburger Linienbus schwer verletzt

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Ahrensburg – Ein Fahrgast ist in einem Linienbus gestürzt und verletzte sich dabei schwer. Der 79-Jähriger verlor offenbar das Gleichgewicht, als der Bus an einer Ampel stark abbremsen musste.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Unfall ereignete sich am 27. Oktober gegen 14 Uhr in der Manhagener Allee

Nach bisherigem Ermittlungsstand stieg ein 79-jähriger Großhansdorfer in den Bus in der Hamburger Straße ein und blieb während der Fahrt stehen.

Auf Höhe der Einmündung Am Aalfang bremste der Bus auf Grund einer umspringenden Ampel stärker ab. Der Großhansdorfer konnte sich nicht mehr festhalten, stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Er wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen werden von der Polizei Ahrensburg geführt.

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