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Bad Oldesloe

Geo-Cacher spenden 2550 Euro für das Kinder-Spielmobil

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Stora/Kinderschutzbund/hfr

Renate Günther, (DKSB), Alexander Monsky, Mario Kahn

Alexander Monsky aus Bad Oldesloe und Mario Kahn aus Geesthacht sind begeisterte Geocacher und damit Teil einer Gemeinschaft, die sich über das Internet findet, um sich mit Hilfe moderner Medien auf „GPS-Schnitzeljagd“ zu begeben.

Mit einer Spendenaktion hatte die Gemeinschaft bundesweit 15.300,- € eingenommen. 2.550,- € davon übergaben die beiden Schatzsucher jetzt an den Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) in Stormarn. Die Summe soll komplett in die Ausstattung des Spielmobils fließen, das ab den Osterferien bis in den Herbst hinein wieder auf den Spielplätzen in Stormarn unterwegs sein wird. Renate Günther vom Kinderhaus Blauer Elefant in Bad Oldesloe nahm den Scheck gemeinsam mit einigen Kindern entgegen.

Um die Summe zusammen zu bekommen, hatten die Geocacher von Sponsoren 300 Wunder-Pakete mit Coins, Taschenlampen, Aufklebern, Logbüchern und anderem Zubehör fürs Geocaching füllen lassen und online verkauft. Insgesamt wurden so 15.300,- € gespendet. Auf die Idee, einen Teil der Spenden an den Kinderschutzbund weiterzugeben, kam Alexander Monsky.

Er ist Botschafter für den Nord-Anteil der Spendenaktion. „Ich habe auch schon mit dem Kinderhaus vereinbart, dass wir in diesem Jahr gemeinsam auf Cache-Suche gehen, zum Beispiel im Kurpark“, berichtet er. “Es ist eine Art elektronische Schnitzeljagd, sie macht sehr viel Spaß und verleitet Kinder und Erwachsene dazu, sich viel in der Natur aufzuhalten und zu orientieren.“

Das Spielmobil startet mit den Osterferien wieder durch. Bis in den Herbst hinein hat es im ganzen Kreis vor allem auf Spielplätzen und auf Spielfesten seine Einsätze. „Wir wollen allen Kindern die Möglichkeit geben abwechslungsreich spielen zu können, ohne dass sie und ihre Familien dafür bezahlen müssen“, sagt Renate Günther, „deshalb sind wir auch auf Spenden angewiesen, um das Angebot aufrecht erhalten zu können.“

Mit dabei sind dann z.B. Bobbycars, große Gesellschaftsspiele, Fühlkästen, Material zum Balancieren und Jonglieren, Malutensilien, Rasenski, Schwungtücher und Stelzen. Erfahrene Mitarbeiter des DKSB begleiten die Einsätze.      

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Bad Oldesloe

Oldesloer Industriegleis: Sanierung könnte Stadt eine Million Euro kosten

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Bad Oldesloe – Eine Sanierung des alten Oldesloer Industriegleises im Gewerbegebiet bei Blumendorf ohne finanzielle Beteiligung der Stadt ist so gut wie vom Tisch: Die Stadtverwaltung wird im nächsten Wirtschafts- und Planungsausschuss eine Kostenschätzung vorstellen.

Ein Teil des Industriegleis am Sandkamp. Foto: Fischer

Demnach soll sich der Eigenanteil für die Stadt – sollte das Gleis tatsächlich reaktiviert werden – auf eine Million Euro belaufen.

Das liegt weit über dem bewilligten Budget von 50.000 Euro.

Die Stadt ist derzeit in Verhandlung mit der Eisenbahngesellschaft AKN, die das Gleis unter gewissen Voraussetzungen übernehmen würde. Nicht aber zu den Konditionen, die die Lokalpolitik ursprünglich beschlossen hat. Die aktuelle Kostenschätzung basiert auf einem Kontrollgang durch ein Ingenieurbüro und Vertreter der AKN. Dabei wurde festgestellt, dass 1200 Schwellen ausgetauscht werden müssten, damit wieder Züge auf der stillgelegten Strecke zwischen Gewerbegebiet und Oldesloer Bahnhof fahren können. Die Kosten dafür belaufen sich auf 950.000 Euro. Doch das ist noch nicht alles. In den nächsten Jahren müssen die restlichen 5000 Schwellen ausgetauscht werden. Bei einem Stückpreis von 300 Euro ergibt das zusätzliche 1,5 Millionen Euro.

In der Novembersitzung des Wirtschafts- und Planungsausschusses hatten politische Vertreter angeregt, die komplette Strecke zu sanieren. Das, so die Überlegung, könnte die Chance auf eine Erhöhung der Förderung aus Kiel und Berlin verbessern. Die Stadtverwaltung spekuliert jetzt auf eine Förderung auf Basis des Schienengüterfernverkehrsförderungsgesetzes (SGFFG) in Höhe von 1,2 Millionen Euro und eine weitere 150.000 Euro durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG-SH). Mit weiteren Zuschüssen von Kreis und Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft (WAS) kommt Bauamtsleiter Kurt Soeffing damit auf 1,45 Millionen Euro Fördermittel:

„Schriftliche Förderzusagen für die oben genannten Beträge liegen der Stadt jedoch nicht vor und müssten erst mit dem Fördergeber abgestimmt werden.“

Bei einer Antragstellung über eine Komplettsanierung könnten die Zuschüsse und Förderungen also höher sein, als im ursprünglichen Antragsverfahren. Soeffing: „Es verbleibt jedoch ein Restbetrag in Höhe von einer Million Euro.“ Der Wirdschafts- und Planungsausschuss wird am Montag, 2. Dezember, 19 Uhr, Stadthaus, Saal 2.09 über die mögliche Komplettsanierung beraten.

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Bad Oldesloe

Engagement für Mitschüler: Kreisschülervertretung stellt sich neu auf

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Foto: Häusgen/KJR/hfr

Bad Oldesloe – Am 25. November traf sich die Kreisschülervertretung zusammen mit zwei Mitarbeitern des Kreisjugendring Stormarn im Kreistagssitzungssaal, um wieder aktiv die Interessen der Schüle im Kreis Stormarn gegenüber der Politik zu vertreten uns, sich schulübergreifend auszutauschen und gemeinsame Aktionen zu organisieren.

Gemeinsam wurde ein neuer Kreisschülervertretungsvorstand inklusive neuem Kreisschülerprecher gewählt.

„Ich freue mich, dass es einen neugewählten Vorstand gibt, welcher die rechtliche Legitimierung der Kreisschülervertretung anstrebt“ so der bis dahin kommissarisch tätige Kreisschülersprecher und wiedergewähltes Vorstandsmitglied, Leon Graack (Anne Frank Schule Bargteheide).

Neuer Kreisschülersprecher ist Lucas-Constantin Mathies (Ida-Ehre-Schule, Bad Oldesloe)

Zur Erarbeitung der rechtlichen Legitimierung wurde ein erster Arbeitskreis innerhalb des Kreisschülerparlaments gegründet.

Ebenfalls erhielt die Satzung der Kreisschülervertretung eine überarbeitung und auch die nächsten Termine für das Kreisschülerparlament sind nun im Kalender des Jahres 2020 vorgemerkt. 

Die reaktivierte und neu aufgestellte Kreisschülervetretung freut sich nach eigener Aussage darauf, aktiv die Themen und Anliegen der Schüler/innen im Kreis Stormarn zu behandeln und zu vertreten. 

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Bad Oldesloe

In Reinfeld und Bad Oldesloe wird der Weihnachtsmann geweckt

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Reinfeld/Bad Oldesloe – In Reinfeld musste sich der Weihnachtsmann zehn Jahre lang selbst den Wecker stellen, bis der Handelsverein Reinfeld (HVR) die Tradition im verhangenen Jahr wieder aufleben ließ. Auch in diesem Jahr wird er wieder geweckt.

Veranstalten Weihnachtsmannwecken und Weihnachtsmarkt in Reinfeld Britta Lammert, Bürgermeister Heiko Gerstmann, Armin Adib-Moghaddam, Antje Fuhr und Martin Huss.

„Vor allem bei den Kindern ist das Weihnachtsmannwecken immer sehr beliebt gewesen“, sagt Martin Huss, der sowohl den außergewöhnlichen Weckdienst als auch den Reinfelder Weihnachtsmarkt in diesem Jahr geplant hat. „Letztes Mal lief das alles noch etwas chaotisch ab, aber aus den ‘Kinderkrankheiten’ haben wir gelernt“, sagt der Veranstalter. Unter anderem war der zeitliche Ablauf etwas durcheinander geraten. Diesmal soll alles nach einem festen Zeitplan ablaufen.

Am Freitag (29. November) können sich die Eltern mit ihren Kindern ab 18.30 Uhr am Rathausvorplatz einfinden. Nach einer Begrüßung soll der Weihnachtsmann dann pünktlich um 19 Uhr geweckt werden.

Der Reinfelder Weihnachtsmarkt vor dem alten Rathaus wird bereits drei Stunden vorher eröffnet. Ab 16 Uhr beginnen Gastronomen und Aussteller mit dem Verkauf. Laut Martin Huss soll es 25 Buden und Pagodenzelte geben. Unterstützt wird der Markt vom Handelsverein Reinfeld. HVR-Mitglied Armin Adib-Moghaddam hofft auf viele Besucher: „Es wäre schön, wenn ganz viele Reinfelder kommen und unser Engagement nicht als selbstverständlich ansehen.“ Denn der Weihnachtsmarkt lebe vor allem von den Menschen, die mitmachen.

Geöffnet hat der Reinfelder Weihnachtsmarkt (29.11. bis 1.12.) am Freitag und Sonnabend jeweils von 16 bis 21 Uhr, am Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

Auch in Bad Oldesloe wird es in diesem Jahr wieder das traditionalle Weihnachtsmannwecken auf dem Marktplatz geben.

Weihnachtsmannwecken in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Wie in Reinfeld am 29. November, allerdings schon von 16.30 bis 18 Uhr. Wie es die Tradition will, wird sich auch die Freiwillige Feuerwehr daran beteiligen und Santa Claus nach dem Aufstehen mit der Drehleiter von einem der Balkone „retten“. Anschließend verteilt der dickbäuchige Wohltäter Süßigkeiten.

Für viele Familien gehört das Weihnachtsmannwecken bereits fest zur vorweihnachtlichen Planung. Die Stadtverwaltung rechnet in diesem Jahr mit 1000 Kindern.

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