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Sport

Volleyball: Osbek Cowgirls schlagen Tabellendritten

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Symbolfoto:  Justaman/shutterstockAm letzten Sonntag morgen um kurz vor neun starteten noch leicht verfrorene und viel zu müde Spielerinnen der Ostbek Cowgirls ihre nächste Fahrt zum Auswärtsspiel in der Regionalliga Nord. Warnemünde hieß das Ziel, der Gegner steht auf Platz 3 der Tabelle.

Was war dort zu erwarten? Warnemünde ist Favorit, die Cowgirls der Underdog. Aber als frisch gekürte Mannschaft des Jahres im Kreis Stormarn fühlen sich die Oststeinbekerinnen eigentlich unbesiegbar.
Aber im Ernst: Gut und engagiert spielen, dann ist vielleicht was zählbares drin. Ein Punkt wäre klasse, zwei ein Traum und drei…?

Trainer Uli Böttcher und sage und schreibe elf (!!!) Damen treffen gegen 11:00 Uhr in der OSPA- Arena in Rostock ein. So groß war der Kader schon seit gefühlt ewigen Zeiten nicht mehr.
Mit dabei auch vier treue Fans, die auf der Tribüne gespannt den Spielbeginn erwarteten. Genauso wie die weiterhin verletzte Mia Jeschke, die als Co-Trainer unterstützen konnte.

13:00 Uhr, Anpfiff:

Warnemünde startet nach einem imposanten Aufwärmen gut ins Spiel und hält die Cowgirls auf Trab. Anfangs ist der Punktestand noch ausgeglichen, jedoch zieht Warnemünde mit guten und risikoreichen Angaben schnell nach vorne. Aufgrund einer noch nicht perfekten Annahme kommen Lisa Nadolny und Janin Mencke, die Liberos, beide zum Einsatz, um Sicherheit und Stabilität ins Spiel zu bringen.

Die Cowgirls haben jedoch ihr Feuer und den Rhythmus noch nicht gefunden, noch stimmt auch die Stimmung auf dem Feld nicht. Verschlagene Angaben, eine löchrige Feldverteidigung und keine durchschlagenden Erfolge im Abschluss verhelfen Warnemünde zu einem 25:19-Sieg im ersten Satz.

Der Trainer plädierte auf Eigenfehlerminimierung. Die Mädels selbst wissen auch, woran es liegt: „wir sind zu leise“ ist die einhellige Meinung. Und das lässt sich im nächsten Satz als erstes ändern.

Mutiger geht es im zweiten Satz weiter. Blockpunkte, durchschlagende Angriffe und eine Aufschlagserie von Anne Adolphsen schaffen den Cowgirls einen Punktevorsprung. Jeder Punkt wird wieder gefeiert und das Selbstbewusstsein und die Ausstrahlung der Spielerinnen wächst. Uli Böttcher führt im Spielgeschehen einige taktische Spielerwechsel durch, welche zum Satzgewinn beitragen. Eine starke Sarah Deppe kann ebenfalls mit ihren langen Aufschlägen punkten.

Das dadurch deutliche Endergebnis des zweiten Satzes lautet 25:16 für die Cowgirls. Jubel im Lager.
Das spornt an, der OSV glaubt an sich. Selbst die vier mitgereisten Fans sind auf der Tribüne hörbar.

Der dritte Satz beginnt:

Die Blockarbeit wird besser, lange Ballwechsel werden konzentriert mit sicheren Aktionen gewonnen und Warnemünde beginnt mehr Eigenfehler zu produzieren. Der OSV hat deutlich die Nase vorn und schafft es mit Stimmung und Teamgeist so manchen Fehler zu kompensieren und trotzdem nie ins Hintertreffen zu geraten. Nicht nur harte Angriffe, sondern auch gelegte und gelobbte Bälle führen zum Punkterfolg. Mittelblockerin Maren Fehrs kann direkte Blockpunkte verzeichnen, alle Spielerinnen schaffen es, die Warnemünder Annahme durch mutige Angaben zu zersprengen. Anne Domroese gelingen durch eine gute Annahme und nach schönem Zuspiel mehrere sehenswerte Angriffe. Dadurch holen sich die Oststeinbekerinnen auch den dritten Satz mit 25:20. Der erste Punkte war im Sack!

Und- nur noch ein Satz muss noch gewonnen werden, um ganze drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Davon hatte zu Beginn kaum einer zu Träumen gewagt.

Wiebke Böttcher verteilt aufgrund einer immer besseren Annahme die Bälle geschickt an die Angreiferinnen. Michelle Alex, Joy Page und Anne Adolphsen können auf den Außen- und Diagonalpositionen ihr Potential zeigen. Steffi Winkler verzeichnet nach ihrer Einwechslung eine traumhafte Block- und Angriffsquote.
Zum Ende des Satzes wird es nochmal eng. Obwohl die Cowgirls schon Matchball haben, holen die Warnemünder Damen noch mal auf.

Doch Zuspielerin Wiebke Böttcher beweist Nervenstärke und legt gekonnt den letzten Ball mit einer „Finte“ auf den gegnerischen Marktplatz.

25:22 heißt das Endergebnis des vierten Satzes. 3:1-Sätze der Endstand. 3 Punkte!!! Der Wahnsinn!

Was das für die Tabelle bedeutet? Die Cowgirls haben sich mit diesem Sieg von Platz 7 auf Platz 5 vorgeschoben und sind weiterhin punktgleich mit den ebenfalls siegreichen Team aus Eidertal-Molfsee
und Grimmen, die ihrerseits auf Platz 4 bzw. 6 liegen.

So kann es weitergehen – und das soll es auch: Das nächste Heimspiel der Cowgirls findet am 07.03. um 16:30 Uhr gegen den Schweriner SC statt. Am gleichen Abend folgen um 19:30 Uhr die Ostbek Pirates gegen den VCO Berlin.

Auf dem Feld waren:
Steffi Winkler, Maren Fehrs, Svenya Banse (Mitte), Joy Page, Michelle Alex, Anne Domroese (Außen), Wiebke Böttcher (Zuspiel), Lisa Nadolny, Janin Mencke (Libero), Anne Adolphsen, Sarah Deppe (Diagonal)

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Renommierte Fußball-Clubs starten beim VfL-Jugendturnier

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Bad Oldesloe Manchester United, Rapid Wien und RB Leipzig starten beim Jugend-Fußballturnier des VfL Oldesloe. Die Engländer schickten vorab einen Offiziellen ins Travestadion.

Borussia Dortmund, Sieger des letzten Internationalen Sparkassen-Holstein-Cups 2019.

Es sind klanghafte Namen, die die Herzen aller Fußballfans höher schlagen lassen: Manchester United, Rapid Wien, Banik Ostrau , HSV, St. Pauli, VfL Wolfsburg, RB Leipzig, Union Berlin – um nur einige zu nennen. Sie alle – und viele weitere renommierte Clubs – sind dabei, wenn der VfL Oldesloe am 28. und 29 Mai den Internationalen Sparkassen-Holstein-Cup 2022 austrägt.

Manchester United schickte vorab sogar einen Offiziellen, der sich vor Ort von den Gegebenheiten einen Eindruck verschaffte.

Erik Balschun (Hauptorganisator VfL Oldesloe), Neil Gittins (Manchester United), Stefan Möding (Orgateam VfL Oldesloe). Fotos: VfL Oldesloe

Aus der Region mit dabei sind unter anderem der VfB Lübeck, der Bargfelder SV, die SG Stormarn Süd und die Gastgeber mit zwei Teams. „Wir freuen uns riesig das große Turnier nach zwei Jahren Corona-Pause wieder ausrichten zu können und fiebern dem Wochenende entgegen“, betont VfL-Pressewart Nico v. Hausen.

Schirmherr des in Norddeutschland am hochkarätigsten besetzten E-Jugendturniers ist Rouwen Hennings, Fußballer aus Bad Oldesloe, der seit 2016 bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag steht und seine ersten Schritte mit dem runden Leder beim VfL Oldesloe machte.

Einer der Höhepunkte steht am Sonnabend gegen 9.30 Uhr mit dem feierlichen Einlauf der 28 Mannschaften ins Travestadion auf dem Programm. Zwischen 12 und 14 Uhr – während der Mittagspause – steht der beliebte HSV-Dino für ein gemeinsames Gruppenfoto oder Selfie zur Verfügung. Der AMC Stormarn wird neben dem Exer einen Infostand haben und Interessierte über sein Vereinsleben informieren.

Gespielt wird mit sechs Feldspielern und einem Torwart auf dem Kleinfeld sowohl im Travestadion als auch auf dem Kunstrasenplatz Exer in vier 7er-Gruppen.

Die Spielzeit beträgt 16 Minuten. Es gibt neben der Vorrunde eine Zwischen-, Haupt-, und eine Finalrunde. Die Platzierung wird erstens durch Punktzahl und danach durch Torverhältnis, die mehr erzielten Tore, der direkte Vergleich oder abschließend durch ein 9-Meter-Schießen ermittelt.

Am Sonnabend wird der erste Anpfiff um 10 Uhr von den Schiedsrichtern ertönen. Das letzte Gruppenspiel ist für 17.12 Uhr terminiert. Am Sonntag wird bereits um 9 Uhr mit der Zwischenrunde begonnen. Das große Finale ist am 29. Mai gegen 14.45 Uhr angesetzt.

Auch der Fair-Play-Gedanke kommt an beiden Turniertagen nicht zu kurz, denn die Firma Ferrotec, die das Turnier seit vielen Jahren begleitet, hat auch 2022 wieder einen Fair-Play-Award ins Leben gerufen.

Nico von Hausen: „Hinter diesem Preis steht die Idee, respektvollen, freundlichen Umgang mit anderen zu honorieren. Sportliches Verhalten zählt nicht nur beim Wettkampf, sondern ist die Voraussetzung für einen kooperativen, erfolgreichen Umgang mit anderen. Wir freuen uns sehr das Guido Jasmund und sein Team diesen Award auch in diesem Jahr ausspielen.“

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Fußball

SV Preußen Reinfeld verabschiedet “Krisso”: Kristof Rönnau beendet Karriere

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Reinfeld 127 Pflichtspiele – 130 Tore für den SV Preußen 09 Reinfeld. Mehr Worte braucht es nicht, um festzustellen, dass hier am Ende der Saison 2021/2022 ein ganz großer von der Bühne geht.

Foto: @appix_HL/SVP

Es war das Jahr 2016 als Kristof „Krisso“ Rönnau zum ersten Mal die Fußballschuhe für den SV Preußen schnürte, damals noch in der Verbandsliga Süd/Ost. Und schon hier beginnt die beeindruckende Bilanz unserer Nr. 11. In 31 Verbandsliga-Spielen knipste „Krisso“ gleich satte 43-mal und trug so mit seinen Toren entscheidend zum Aufstieg in die Landesliga bei.

In der Landesliga erstmal Akklimatisieren? Fehlanzeige! In seinen beiden Landesliga-Spielzeiten ging es direkt mit Toren satt weiter. Hier baute „Krisso“ seine überragende Bilanz direkt aus und konnte in 52 Landesliga-Spielen 63-mal einnetzen.

In der 2. Landesliga-Spielzeit bedeutete dies den Aufstieg mit dem SVP in das Oberhaus Schleswig-Holsteins.

In bislang 35 Einsätzen im Oberhaus traf „Krisso“ 18-mal für den SVP.

Jan-Henrik Schmidt, Sportlicher Leiter beim SV Preußen-Reinfeld: “Und wir hoffen, dass hier bis zum Saisonende noch ein paar Tore hinzukommen. Abseits von allen Statistiken verlieren wir mit Kristof leider auch einen richtig guten Typen. An eine Kabine ohne „Krisso“ wird man sich erst gewöhnen müssen.”

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Politik und Gesellschaft

Reinfelder Sportverein: Kostenlose Mitgliedschaft für Ukraine-Flüchtlinge

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Reinfeld Der Vorstand des SV Preußen Reinfeld hat aus humanitären Gründen beschlossen, den Flüchtlingen aus der Ukraine die Möglichkeit anzubieten, die Sportangebote des Vereins für einen befristeten Zeitraum beitragsfrei nutzen zu können.

Volleyball Symbolfoto: Justaman/shutterstock

Für den Versicherungsschutz kommt in diesem Zeitraum der Landessportverband Schleswig-Holstein auf, der seinerseits ein Maßnahmenpaket beschlossen hat.

„Ich hoffe, dass wir mit diesem Angebot unseren Beitrag leisten können, um das Leid der Flüchtlinge aus der Ukraine etwas lindern zu können“, äußerte der Vorsitzende des SV Preußen Reinfeld, Adelbert Fritz.

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