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Norddeutschland

Teenagerin vermisst: »Seit Freitag ist der Kontakt abgerissen«

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Polizei

Seit Freitagabend wird Nina Aloian (13) aus Neugraben-Fischbek vermisst. Seitdem besteht kein Kontakt mehr zu der Teenagerin.

Nina hatte am Freitagnachmittag die Wohnung ihrer Pflegeeltern verlassen, um zum Hauptbahnhof zu fahren. Sie sollte um 19:30 Uhr zurück sein, erschien jedoch nicht. Ein letztes Telefongespräch führten die Beteiligten am Sonntag, die Vermisste war jedoch nicht bereit, nach Hause zu kommen. Seitdem ist der Kontakt zu der 13-Jährigen abgerissen.

Suchmaßnahmen führten bislang nicht zur Feststellung ihres Aufenthaltsortes.

Die Vermisste sieht älter als 13 aus, ihr scheinbares Alter dürfte bei 16 Jahren liegen; sie ist 162 cm groß und kräftig. Sie nennt sich selbst “Dino” und zählt sich zur EMO-Szene. Entsprechend ist sie u.a. bekleidet mit langer schwarzer Jacke, schwarzer Hose, breitem Nietengürtel und schwarzen Springerstiefeln. Außerdem trägt sie einen schwarzen Rucksack mit Stickern bei sich.

Wer Nina gesehen hat oder Hinweise auf ihren derzeitigen Aufenthaltsort geben kann, wende sich bitte unter der Rufnummer 4286-54710 an das Polizeikommissariat 47 oder jede andere Polizeidienststelle.

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Schleswig-Holstein

Video: Ministerpräsident lobt Mitbürger – erste Erkenntnisse in der nächsten Woche

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Kiel – Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bedankt sich bei allen Mitbürgern und erklärt, dass man nächste Woche erste Bilanzen ziehen kann, ob die Maßnahmen die erhofften Effekte haben.

Der Ministerpräsident stellte an anderer Stelle bereits klar, dass Lockerungen der aktuellen Regelungen vor dem 19. April nicht zur Debatte stehen.

Am Wochenende trotz Frühlingssonne an die Regeln halten, in der kommenden Woche dann die aktuellen Zahlen auswerten und…

Gepostet von Schleswig-Holstein.de am Freitag, 27. März 2020
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Schleswig-Holstein

Stormarn: 18 weitere bestätigte Coronainfektionen in Stormarn an einem Tag – ingesamt jetzt 113

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Coronavirus Symbolfoto: Mintart/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn ist stärker als in den Vortagen angestiegen. Während die Zahl gestern,27. März, noch bei 95 lag, beträgt sie jetzt 113 (Stand: 28.03., 15:00 Uhr)

Zwölf in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, die Anderen in häuslicher Quarantäne.

Zwei Personen konnten bislang als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

Insgesamt sind in Schleswig-Holstein mittlerweile über 900 Personen klinisch nachgewiesen mit dem Virus infiziert worden.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Aus dem Tauschhaus wird in Coronazeiten ein “Gabenhaus”

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Das Tauschhaus in Bad Oldesloe wird übergangsweise zum “Gabenhaus”. Foto: SL

Bad Oldesloe Obdachlose und besonders finanziell Bedürftige haben es in Coronazeiten auch noch schwerer als sonst. In den leeren Städten werden die Spenden knapper. Begegnungen fallen durch die Kontaktbeschränkungen spärlicher aus.

In der Facebookgruppe “Oldesloe hilft sich” kam daher die Idee auf eine Art Gabenzaun einzurichten, wie es ihn bereits in anderen Städten gibt. Dort können Menschen abgepackte Pakete für Obdachlos oder besonders finanziell Bedürftige anhängen, die sich diese “Gaben” dann abholen.

In der Diskussion kam dann die Idee auf, dass man doch dafür das kleine “Tauschhaus” in der Mühlenstraße nutzen könnte, das die Oldesloerin Karin Hoffmann einst initiiert und aktuell auch betreut hatte.

Das Haus selbst schenkte sie der Stadt, die Pflege übernahm sie immer noch. Hoffmann erklärte sich bereit, das Haus für Gaben zur Verfügung zu stellen, wenn sich ein Team fände, dass es pflegt.

Dieses besteht nun aktuell aus Sophie Sommerfeld und Florian Kautter, die sich bereiterklärt haben, ein Auge darauf zu haben, dass das alles funktioniert. In der Gruppe haben sich bereits weitere Helfende gemeldet.

Ab heute Abend, 28. März, soll das “Gabenhaus” geöffnet sein. Foto: SL

Die Aktion ist mit dem Ordnungsamt abgestimmt worden. Abgelegt werden dürfen abgepackt Lebensmittel die nicht in der Küche zubereitet werden müssen, Kleidung, Schlafsäcke, Hygieneartikel und andere Dinge, die Obdachlosen und Menschen in Not helfen können.

Die Gegenstände sollen in Tüten verpackt werden, an diesen soll ein Zettel befestigt sein, der den Inhalt beschreibt. Das Haus dient explizit nicht, um dort jetzt Dinge abzulegen, die man nicht mehr braucht. Es fungiert aktuell auch nicht als Tauschhaus.

“Es geht darum Notstände zu lindern, nicht seinen Müll aus dem Haushalt loszuwerden”, betont Sommerfeld.

Das “Gabenhaus” wird am Sonnabendabend, 28. März, soweit hergestellt sein, dass das Einstellen von “Gaben” möglich ist. Es soll dann täglich kontrolliert werden.

Die Organisatoren hoffen auf die Mitbürger und haben Vertrauen, dass nur wirklich Bedürftige sich dann auch Gaben entnehmen werden. Dieses Vertrauen sei natürlich wichtig, damit das Projekt funktioniere.

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