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Ahrensburg

Marode und gefährlich: Ahrensburger bewerten Radwege »katastrophal schlecht«

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Eiskalt durchgerasselt: Beim in Berlin vorgestellten Fahrradklima-Test des ADFC landete Ahrensburg erneut am Ende der Städterangliste. Es reichte gerade einmal für den 17. Platz – von 21! An der Befragung hatten sich 110 Ahrensburger beteiligt.

Die Schlossstadt ist alles andere als fahrradfreundlich. Katastrophal schlecht beurteilen die Ahrensburger vor allem alles, was mit den Radwegen in der Stadt zu tun hat.

Es wird nicht geräumt, Hindernisse auf den Radwegen nicht beseitigt, an Baustellen fehlt oft eine angemessene Radverkehrsführung. Diese Punkte erhalten alle ein mangelhaft bis ungenügend in der Beurteilung.

Das ist besonders schade, denn wie der ADFC auch immer wieder betont, ist Ahrensburg eigentlich eine zum Radfahren perfekte Stadt. So erhielt die Schlossstadt Bestnoten für die Erreichbarkeit des Zentrums – und die Tatsache, dass in Ahrensburg ein jeder Rad fährt und auch zügiges Radfahren möglich ist!

ADFC-Sprecher Dr. Detlef Steuer: „Fahrradfreundlichkeit ist ein guter Gradmesser für die Lebensqualität in einer Stadt – deshalb macht es uns Sorgen, dass die Infrastruktur für das Rad in Ahrensburg so vernachlässigt wird!“

Seit Jahren kämpft der ADFC für die Aufhebung der Benutzungspflicht auf den maroden Radwegen. „Bisher leider ohne Rückhalt in der Verwaltung oder der Politk. Selbst relativ kleine Dinge, wie die Verbesserung der Radverkehrsführung am Platz an der Post dauern deshalb in Ahrensburg schon mal fünf oder mehr Jahre“

Als Gesamtnote erhielt Ahrensburg eine 4,2 – ein schwaches ausreichend. Dies ist nochmals eine Verschlechterung gegenüber 2012, als es immerhin noch eine glatte 4 war.

Allein durch eine Umsetzung der letzten Reform der StVo und die Aufhebung der Benutzungspflicht auf den meisten sehr schlecht gepflegten Radwegen wäre ein Sprung nach vorn in den Ranglisten leicht möglich“, sagt Dr. Detlef Steuer.

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.

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Ahrensburg

Für 1200 Euro Parfüm gestohlen: Gericht verurteilt Ahrensburger Ladendieb

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Ahrensburg – Am Montagnachmittag (18. Januar) gegen 17:10 Uhr fiel einem aufmerksamen Ladendetektiv ein 29-jähriger Mann auf, der gerade einen Drogeriemarkt in der Klaus-Groth-Straße in Ahrensburg verlassen wollte.

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Dieser führte Parfüm aus selbigem Drogeriemarkt im Gesamtwert von über 1.200 Euro bei sich, ohne den Kassenbereich passiert zu haben. Der aufmerksame Ladendetektiv informierte sofort die Polizei.

Der Mann hatte einen Trolley bei sich, welcher so präpariert war, dass Diebstahlssicherungen umgangen werden konnten.

Darin befanden sich eine Vielzahl von Parfümverpackungen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nahmen Beamte des Polizeireviers Ahrensburg den 29-jährigen vorläufig fest und stellten das Stehlgut sicher.

Er blieb über Nacht in Polizeigewahrsam und schon am nächsten Tag wurde gegen ihn sodann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck vor dem Amtsgericht Ahrensburg eine Hauptverhandlung im beschleunigten Verfahren durchgeführt.

Der Richter verhängte wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Diebstahls eine Geldstrafe gegen den geständigen Angeklagten, der mit einer solch umgehenden Reaktion der Strafverfolgungsbehörden nicht gerechnet hatte und sich deutlich beeindruckt zeigte.

Hinweis: Das beschleunigte Verfahren gem. §§ 417 Strafprozessordnung (StPO) ist eine besondere Verfahrensart vor dem Strafrichter und dem Schöffengericht zur effektiven Abarbeitung einfacher Sachverhalte mit klarer Beweislage, die zur sofortigen Verhandlung geeignet sind.

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Ahrensburg

Holz sammeln im Forst Hagen: So lässt sich eine Erlaubnis beantragen

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Ahrensburg – Ab dem 1. Februar ist das Holzsammeln im Forst Hagen und im Waldstück Am Neuen Teich wieder möglich.

Wanderweg in der Natur Symbolfoto: SL

Ab sofort können somit Holzsammelscheine bei Jane Jobst im Ahrensburger Rathaus „Nord“, An der Strusbek 23, Zimmer E.02 im Erdgeschoss, beantragt werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Antragstellung nur per Telefon (04102/77 169) oder per E-Mail (Sondernutzung@ahrensburg.de) möglich.

Der Forst Hagen wird durch die Forstbetriebsgemeinschaft Stormarn bewirtschaftet. Dort werden Bäume ausgelichtet oder gefällt. Es darf nur sogenanntes „Raff- und Leseholz“ (Abfallholz) gesammelt werden, sofern ein Holzsammelschein beantragt wurde. Das Holzsammeln ist zeitlich auf vier Wochen begrenzt und kostet 20 Euro.

Ein Holzsammelschein für das Waldstück Am Neuen Teich ist auch zeitlich begrenzt auf vier Wochen und kostet auch 20 Euro. Auch hier darf nur sogenanntes „Raff- und Leseholz“ (Abfallholz) gesammelt werden.

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Ahrensburg

Zahlreiche Zeugenhinweise nach Überfall auf Kiosk in Großhansdorf

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Großhansdorf – Gestern, gegen 11:10, kam es zu einem Überfall auf einen Kiosk in Großhansdorf, in dessen Folge der Kioskbesitzer leicht verletzt wurde.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Aufgrund der anschließenden medialen Berichterstattung gingen diverse konkrete Zeugenhinweise auf die unbekannte Täterin ein.

Noch im Laufe des Abends erschien eine 18-jährige Frau bei der Polizei in Ahrensburg, bei der eine Tatbeteiligung im Raume steht.

Aufgrund der Schwere des Tatvorwurfs ist der Beschuldigten zunächst ein Pflichtverteidiger beizuordnen, bevor sie zu dem Tatvorwurf vernommen werden kann. Über das Ergebnis der weiteren Ermittlungen wird nachberichtet, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

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