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Norddeutschland

Polizei kämpft mit Kontrollen gegen massiven Anstieg der Wohnungseinbrüche!

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Symbolfoto: Stormarnlive

Der Winter ist Saison für Einbrecher. Das bestätigt sich auch in diesem Jahr wieder. Im Bereich der Polizeidirektion Ratzeburg, zu dem Auch der Kreis Stormarn gehört, kommt es wöchentlich im Durchschnitt zu 50 Wohnungseinbrüchen. Bei einer Großkontrolle nahmen Beamte jetzt Kriminelle ins Visier.

In den vergangenen Jahren hatte die Polizeidirektion Ratzeburg in der “dunklen Jahreszeit” einen deutlichen Anstieg der Wohnungseinbruchskriminalität (“Dämmerungseinbrüche”) zu verzeichnen.

Eine besondere Häufung ergibt sich im Nahbereich Hamburgs und in den Bereichen entlang der Bundesautobahn 1 bis Lübeck.

“Diese Auffälligkeiten erklären sich aufgrund bisher polizeilich bekannter Täterstrukturen und der dortigen Infrastruktur”, erklärt Polizeisprecherin Sonja Kurz. Gute Fluchtmöglichkeiten durch die ausgebaute Infrastruktur und ÖPNV- Anbindung locken Einbrecher an.

Zur Umsetzung des „Landeskonzeptes zur Intensivierung der Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls“ hat die Polizeidirektion Ratzeburg ein Konzept mit mehreren Bausteinen entwickelt, da sie durch die besondere geografische Lage besonders betroffen ist und die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls als Schwerpunkt ansieht.

Im Oktober vergangenen Jahres gründete die Polizeidirektion – befristet bis März 2015 – dazu die Präsenz- und Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchdiebstahl (PEG- WED) mit dem Dienstort in Reinbek.

Am Dienstag, in der Zeit von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr fanden an insgesamt sechs Orten so genannte Anhalte- und Sichtkontrollen statt, um dem Phänomen der Dämmerungskriminalität entgegenzuwirken. Die Beamten richteten dazu sechs feste Kontrollstellen ein und führten zusätzlich mobile Kontrollen durch.

Hier wurde kontrolliert: BAB 1- Parkplatz Ellerbrook, BAB 24- Parkplatz Hahnenkoppel, B 75- Stadtgebiet Ahrensburg, Barsbüttel- Hauptstraße, Oststeinbek- Möllner Landstraße.

Knapp 100 Beamte aus Ratzeburg und der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung aus Eutin kontrollierten in der Zeit 450 Fahrzeuge. Zusätzlich wurden sie unterstützt durch acht Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks aus Ahrensburg.

Die Beamten fertigten drei Strafanzeigen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, wegen des Verdachts der Trunkenheit (50-jähriger Hamburger mit 1,2 Promille) und des Verdachts der Urkundenfälschung (35-jähriger Seevetaler klebte TÜV- Plakette von anderem Wagen auf sein Kennzeichen).

Zwei Männer wurden festgenommen, weil für sie ein Haftbefehl (keine Eigentumsdelikte) bestand. Insgesamt elf Personen waren zu der Zeit unterwegs, die polizeiliche Erkenntnisse im Bereich der Eigentumskriminalität haben.

Überwiegend wurden sie an der BAB 24 und an der BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg kontrolliert. In dem Kontrollzeitraum fanden in den genannten Bereichen keine Wohnungseinbrüche statt.

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Wirtschaft

Kein Verdienst während Quarantäne: SH streicht Entschädigung für Ungeimpfte ab Oktober

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Ungeimpfte bekommen während einer Quarantäne keine Entschädigung für Verdienstausfall. Diese Regelung soll in Schleswig-Holstein bereits ab dem 1. Oktober gelten – einen Monat früher als in anderen Bundesländern.

Foto: Tumisu/Pixabay

Bisher werden Arbeitnehmer im Falle einer Quarantäne entschädigt. Wer wegen einer Coronaerkrankung zu Hause bleiben muss, bekommt trotzdem eine Lohnfortzahlung.

Das wird sich jetzt ändern, zumindest für Ungeimpfte.

Die Landesregierung hat am Mittwoch beschlossen, bereits ab dem 1. Oktober keine Entschädigungen mehr an ungeimpfte Arbeitnehmer zu zahlen.

Ausgenommen sind nur Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Ungeimpfte, die krank sind, sollen weiter Geld erhalten. Alle anderen müssen das finanzielle Risiko dann selbst tragen.

Das Land setzt damit einen Bundesbeschluss um, einen Ermessensspielraum gibt es nicht.

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP): “Der Bundesgesundheitsminister hat unmissverständlich klargemacht, dass die Länder keinen Ermessensspielraum haben, dass es geltendes Recht ist, das umzusetzen.” 

Hintergrund der Entscheidung ist, dass am 26. September alle Impfzentren schließen. Jeder, der sich impfen lassen möchte, hat bis dahin die Möglichkeit gehabt und somit ein Impfangebot bekommen.

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Kreis Ostholstein

Wohnwagen gestohlen: Betrunkener Dieb dachte es wäre ein Geschenk

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Lensahn – Einem Urlauber ist am Montagnachmittag ein Wohnwagen gestohlen worden. Der Dieb konnte schnell ermittelt werden – und hatte eine Erklärung für seine Tat.

Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 14:55 Uhr wurde der Polizei über Notruf durch einen Urlauber aus Sachsen-Anhalt mitgeteilt, dass er gerade mit seinem PKW zum Strand fuhr, als ihm plötzlich sein Wohnwagen entgegen kam.

Da sein Tablet noch im Wohnwagen lag, konnte er der Polizei den aktuellen Standort mitteilen.

Die bereits verständigten Streifenwagen aus Oldenburg in Holstein und Lensahn fanden kurz darauf den Anhänger sowie den Fahrer vor seiner Wohnanschrift.

Der 52-jährige Mann erklärte, dass ihm der Wohnwagen von einem Freund geschenkt worden sei. Dies stellte sich nun aber, aufgrund eines Missverständnisses, als unwahr heraus.

Im Gespräch mit dem Ostholsteiner, der den Wohnwagen mit seinem eigenen Transporter gezogen hatte, bemerkten die Polizisten, dass er zudem betrunken war.

Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,12 Promille.

Dem Mann wurde daher eine Blutprobe auf der Wache in Oldenburg/Holstein entnommen sowie sein Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt.

Er muss sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls sowie der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Den Wohnwagen konnte der Besitzer wieder mitnehmen und seinen Urlaub fortsetzen.

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Kreis Segeberg

Vermisste Hundewelpen im Tierheim abgegeben

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Elmshorn – Die am Sonntagvormittag in Elmshorn als vermisst gemeldeten Hundewelpen sind wieder da.

Foto: Privat/Facebook.com

Das hat die Polizei jetzt mitgeteilt. Die beiden Tiere wurden demnach bereits am Montag bei einem Tierheim abgegeben.

Zunächst ging die Polizei nach ersten Ermittlungen davon aus, dass die beiden Labradorwelpen von dem Grundstück der Halter entwendet wurden.

“Ob tatsächlich ein Diebstahl vorgelegen hat oder die beiden Labradorweibchen ausgerissen sind, lässt sich noch nicht sagen”, teilt ein Polizeisprecher jetzt mit.

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