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30 000 Euro für 30 Projekte – Die Sieger stehen fest

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Sparkasse Holstein hfr

Mit 1.934 Votes belegt die Schwartauer Schützengilde von 1923 e.V. den ersten Platz.

Zehn Tage lang haben die Teilnehmer der Aktion „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ alles gegeben, um ihre Projekte im großen Online-Voting nach vorne zu bringen.

Seit gestern ist die Aktion beendet und die Gewinner stehen fest. 66.178 Stimmen – und damit etwa 30.000 Stimmen mehr als in der vergangenen Auflage – wurden insgesamt abgegeben. Mit 1.934 Votes belegt die Schwartauer Schützengilde von 1923 e.V. den ersten Platz.

Unter dem Motto „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ hatte die Sparkasse Holstein am 5. Dezember 2014 zum zweiten Mal alle als gemeinnützig oder mildtätig anerkannten Vereine, Verbände und Einrichtungen in ihrem Geschäftsgebiet aufgerufen, sich mit einem Projekt um eine Förderung aus dem Aktionsfonds in Höhe von 30.000 Euro zu bewerben. Erneut sind mehr als 120 Vereine, Verbände und Einrichtungen dem Aufruf gefolgt und haben ein Projekt eingereicht.

Wer von ihnen zu den 30 Gewinnern gehören soll, durfte die Bevölkerung vom 16. bis 26. Januar per Online-Voting entscheiden. „Die erste Auflage der Aktion war bereits ein voller Erfolg und hat uns bewiesen, dass wir mit der Möglichkeit der interaktiven Mitbestimmung den Nerv der Bevölkerung getroffen haben“, begründet Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, die Wiederholung von „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“. „Dass nun noch einmal rund 30.000 Stimmen mehr abgegeben wurden, ist wirklich bahnbrechend und bestätigt uns in dieser Entscheidung.

Wir danken allen für ihre aktive Teilnahme, ohne die unsere Aktion nicht so erfolgreich geworden wäre.“ Besonders aufgefallen sei die Nutzung mobiler Endgeräte während des Votings. „Rund 60 Prozent der Stimmen wurden über Smartphones und Tablets abgegeben. Das zeigt uns, wohin der Trend der Internetnutzung geht“, so Dr. Lüdiger.

Viele der teilnehmenden Vereine, Verbände und Einrichtungen sind während des Aktionszeitraums wieder aktiv auf Stimmenfang gegangen. Unter anderem über Rundmails, Verlinkungen auf ihren eigenen Internetseiten und Elternbriefe haben sie auf die Aktion aufmerksam gemacht und für ihr Projekt geworben. „Besonders beeindruckt hat uns die Vielfalt der 30 Gewinner“, so Dr. Lüdiger.

„Vom Schützenverein über Kindergärten, Schul- und Sportvereine bis hin zur Tierschutzorganisation ist alles vertreten.“ Auch die Herkunft der Gewinner ist vielfältig; sie kommen aus dem gesamten Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein. „Das Ranking beweist: Die Region ist nicht entscheidend für den Sieg. Es kommt darauf an, wie aktiv die Mitglieder sind. Dann kann man es auch als Organisation aus einer ländlichen Region unter die Top 30 schaffen.“

Die im beigefügten Dokument aufgelisteten Projekte zählen zu den 30 Gewinnern und erhalten damit je 1.000 Euro aus dem Aktionsfonds für ihr Projekt.

Diese Projekte werden gefördert: 

Schwartauer Schützengilde von 1923 e.V.

AWO SH-Kinderhaus

Spielgruppe Kirchenmaeuse

SV Hamberge

Spielmannszug TSV Malente

DLRG Stormarn e.V.

Schulverein Friedrich Junge-Schule

Schulverein der Grundschule Am Hagen

DLRG Eutin e.V.

DRK Ortsverein Norderstedt e. V.

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Öjendorf e.V.

Jugend ohne Grenzen e.V.

OSV Oststeinbek – Tausendfüßler

TSV Glinde von 1930 e.V. – Tennisabt.

SchanZe – wohnen und leben in guter Nachbarschaft

Ev.Luth.Kindertagesstätte “Arche Noah”

Strassentiger Nord e.V.

Förderkreis Handball der SG Glinde/Reinbek e.V.

Verein der Freunde und Förderer der Erich Kästner-Grundschule Stockelsdorf e.V.

Kita Sterntaler

Schulförderverein der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule

DLRG Haffkrug-Scharbeutz

Kindertagesstätte Luftballon e.V.

Spielmannszug VfL Bad Schwartau

SV Preußen 09 Reinfeld e.V.

Erleben leben e.V.

Förderverein Kleine Kaiser der städtischen Kindertagesstätte e.V.

Junge Hanseaten e.V.

Verein zur Förderung des Jugendhandballs im VfL Bad Schwartau von 1995 e.V.

THW-Jugend Bad Oldesloe e.V.

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Glinder Tafel braucht Hilfe: Stadtverwaltung unterstützt bei Spendersuche

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Glinde Die Zahl der Menschen, die bei der Glinder Tafel als Kunden registriert sind, hat sich in den vergangenen Wochen um rund 50 Prozent erhöht.

Alfons Stanetzek, Vorsitzender der Glinder Tafel, und seine Stellvertreterin Sylvia Stühmer haben sich Hilfe suchend an Bürgermeister Rainhard Zug und Bürgervorsteher Martin Radtke gewandt. Foto: Stadt Glinde

Dies lässt die ehrenamtlichen Helfer, die donnerstags von 14 bis 16 Uhr im Glinder Gutshaus die Lebensmittelspenden verteilen an ihre Grenzen bringen.

Aus diesem Grund haben sich nun Tafel-Vorsitzender Alfons Stanetzek und seine Stellvertreterin Sylvia Stühmer Hilfe suchend an die Glinder Stadtverwaltung gewandt.

„Das Team der Glinder Tafel ist an der Belastungsgrenze und so geht es nicht mehr weiter. Leider bekommen wir derzeit weniger Warenspenden vom Handel und nicht nur die hohe Anzahl von ukrainischen Flüchtlingen hat zu einem der Anstieg der Kundenzahlen geführt“, erklärt Alfons Stanetzek.

Bürgermeister Rainhard Zug und Bürgervorsteher Martin Radtke wollen helfen.

„Die Tafel ist eine wichtige soziale Einrichtung für unsere Stadt. Aus diesem Grund bitten wir um mehr Unterstützung auch von Seiten der Glinderinnen und Glinder“, meint Rainhard Zug. Er ruft auch zu finanziellen Spenden auf. „Es hilft der Glinder Tafel auch schon, wenn die Tafel neue Mitglieder bekommt. Diese müssen nicht aktiv dabei sein, können aber durchaus finanziell mit einem Jahresbeitrag von 24 Euro unterstützen.“

Bürgervorsteher Martin Radtke konnte derweil die Geschäftsführungen der beiden Glinder Edeka-Geschäfte von einer Spendenaktion überzeugen.

Dabei können Kunden selbst Artikel für die Glinder Tafel einkaufen und dann in den beiden Geschäften sammeln lassen.

Die Ehrenamtler der Tafel werden sie dann dort regelmäßig abholen. Benötigt werden vor allem haltbare Lebensmittel wie zum Beispiel Reis- und Nudel-Fertiggerichte, Kaffee, Marmelade, Gewürze und Gemüse in Dosen, aber auch Shampoo, Seife und Zahnpasta.

Vor dem Krieg in der Ukraine waren es regelmäßig 70 bis 80 Kunden, die regelmäßig Lebensmittelspenden für einen geringen Eurobetrag im Gutshaus abholen. Derzeit sind es 120, Tendenz steigend. Darunter sind auch Bedürftige aus Oststeinbek, da es dort keine Tafel gibt.

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Glinder Feuerwehr sagt diesjähriges Osterfeuer ab

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Glinde Wie bereits in den beiden vorangegangenen Jahren hat die Glinder Feuerwehr aufgrund der unklaren Pandemielage und der damit verbundenen Planungsunsicherheit auch das Osterfeuer 2022 abgesagt – wenngleich schweren Herzens.

Foto: SL

Der gerade erst in seinem Amt bestätigte Glinder Gemeindewehrführer Michael Weidemann und seine Mannschaft sind sich bewusst, dass damit ein weiteres Mal ein Stück Kulturleben in der Stadt und Bürgernähe der Feuerwehr verloren geht. Zuletzt 2019 hatte die Wehr – immerhin schon zum 32. Mal – das traditionelle Volksfestfest unter eigener Regie veranstaltet.

Dennoch: „Wir nehmen natürlich auch unsere Verantwortung unseren eigenen Kameraden gegenüber, aber vor allem auch für die Glinder Mitbürger unter Sicherheitsaspekten sehr ernst“, sagt der Feuerwehrchef mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „So oder so wünschen wir den Glindern ein fröhliches Osterfest und hoffen, dass alle gesund bleiben.“

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Er schreibt Geschichte auf: Glinde hat einen neuen Stadtchronisten

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Glinde Für die Forschung ist eine Stadtchronik von großer Bedeutung. Deswegen wird Glindes Geschichte jetzt vom Stadtchronisten Christoph Treskow aufgeschrieben.

Foto: Stadt Glinde

Die Stadt Glinde sieht auf eine reiche und wechselvolle Geschichte zurück. Diese ist unter anderem in schriftlichen Quellen, wie Urkunden, Büchern, Denkmälern und Bauwerken, überliefert. Das alles dient Heimatforschenden, Historiker*innen sowie anderen Interessierten als zuverlässige Informationsquelle.

Seit wenigen Wochen ist nun mit Christoph Treskow ein neuer ehrenamtlicher Stadtchronist für die Stadt Glinde aktiv.

Die Aufgabe des Stadtchronisten ist es, das Geschehen in der Stadt Glinde unter anderem anhand von Presseberichten und Internetseiten zu recherchieren und die wichtigsten Ereignisse sachlich in einem jährlichen Bericht zusammenzufassen.

„Darüber hinaus möchte ich aber auch zu verschiedenen Veranstaltungen in der Stadt gegen und diese dann für die Nachwelt zum Beispiel mit Fotos festhalten. Ich möchte die Glinder Stadtchronik moderner gestalten und werde deshalb auch mehr mit Bildern arbeiten“, erklärt Christoph Treskow.

Um den Posten des ehrenamtlichen Stadtchronisten hatten sich zahleiche Personen beworben.

Am Ende setzte ich dann der 34-jährige Christoph Treskow durch. Der gebürtige Dessauer hatte in Rostock Germanistik studiert und nach dem Uniabschluss in einer Hamburger Agentur unter anderem als Lektor gearbeitet.

Vor zwei Jahren wagte er dann den Sprung in die Selbständigkeit als Lektor und Textberater. „Ich lebe jetzt seit sechs Jahren zusammen mit meiner Frau hier in Glinde und finde es besonders wichtig, sich auch mit der eigenen Stadt zu beschäftigen. Dabei gehe ich immer mit offenen Augen durch die Welt und interessiere mich für die lokale Geschichte. Aus diesem Grund habe ich mich als Stadtchronist beworben, denn so kann ich immer noch wieder etwas Neues über meine Heimatstadt kennenlernen“, meint Christoph Treskow.

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