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Norddeutschland

Silvester in Lübeck: Schwerverletzte Jugendliche und viele Polizeieinsätze

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Symbolfoto: Polizei/hfr

Anhand der Einsatzzahlen zu Silvester 2014/15 in Lübeck kann man herauslesen, dass die Silvesternacht für die Beamtinnen und Beamten in Ostholstein und Lübeck nicht besonders ruhig verlief.

HL: 29.12., 18.00 Uhr bis 30.12.,06.00 Uhr 71 Einsätze

31.12., 18.00 Uhr bis 01.01., 06.00 Uhr 151 Einsätze

01.01., 18.00 Uhr bis 02.01., 06.00 Uhr 51 Einsätze

OH: 29.12., 18.00 Uhr bis 30.12.,06.00 Uhr 39 Einsätze

31.12., 18.00 Uhr bis 01.01., 06.00 Uhr 100 Einsätze

01.01., 18.00 Uhr bis 02.01., 06.00 Uhr 30 Einsätze

Lübeck, Kücknitz Am 01.01.2015, gegen 13.20 Uhr, verletzten sich zwei Jungen (13,14 Jahre) beim unsachgemäßen hantieren und zünden von Knallkörpern. Der Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 12 eingeflogen. Der 14-jährige hatte den Böller offenbar gezündet und hielt noch weitere Knallkörper in seiner Hand. Er erlitt schwere Verletzungen im Gesicht und Augenbereich. Der 13-jährige hatte keine sichtbaren Verletzungen, konnte allerdings nicht mehr hören. Beide wurden in die Kinderklinik nach Lübeck gebracht.

Lübeck, St. Jürgen Einer Streifenwagenbesatzung fiel am 01.01.15, gegen 03.00 Uhr, ein 31-jähriger Lübecker in der Ratzeburger Allee auf, als dieser mit einer Waffe in die Richtung eines Wohnhauses einen Schuss abgab. Bei der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass der Mann keinen Waffenschein für die Schreckschusspistole besitzt. Zudem war er mittelgradig alkoholisiert. Eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz wurde geschrieben.

Eutin, Suhmkrog Am 01.01.15, abends kurz vor 20.00 Uhr, wurde durch Unbekannte ein Müllcontainer in Brand gesetzt. Anwohner konnten das Feuer zunächst löschen; da es aber immer wieder aufflammte, löschte die angeforderte Feuerwehr den Brand endgültig. Im Verdacht stehen möglichweise drei Jugendliche/Heranwachsende. Sie hielten sich in dem Bereich auf, fuhren mit einem Longboard und trugen sog. Guy Fawkes-Masken. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 04521-8010 an.

Lübeck, Innenstadt-Parkplatz Musik- u. Kongresshalle Am 01. Januar 2015, morgens gegen 01.00 Uhr, kontrollierten Beamte des 1. Polizeireviers eine achtköpfige Personengruppe auf dem Busparkplatz. Diese standen neben einem Lkw.

Dort fanden die Beamten zwei Taschen mit über 400 sogenannten Polenböllern. Diese Taschen waren auf Nachfrage plötzlich “herrenlos”. Bei anwesenden Jugendlichen (14, 15, 16 Jahre) fanden die Beamten in den Bekleidungsgegenständen und Rucksäcken weitere illegale Knallkörper. Im Verdacht, die Ware veräußert zu haben, steht ein 46-jähriger Mann aus der Ukraine mit Lübecker Wohnsitz. Alle Knallkörper wurden sichergestellt.

Oldenburg in Holstein Am 01.01.15 bespuckte offenbar ein 19-jähriger Oldenburger beim “Kehraus” der Silvesterveranstaltung beim Schützenhof in Oldenburg gegen 07.00 Uhr eine 20-jährige Angestellte eines Sicherheitsunternehmens. Der junge Mann gab gegenüber der Polizei an, dass er ebenfalls angespuckt wurde. Die Polizei ermittelt hinsichtlich einer Körperverletzung.

Lübeck, Schlutup Nach Zeugenaussagen wurde kurz nach Mitternacht am 01.01.15 mehrfach in der Fabrikstraße mit einem Fiat Punto auf- und abgefahren. Die Räder der Vorderachse waren unbereift, d.h. es wurde nur auf den Felgen gefahren. Dann stellten offenbar zwei Männer den Wagen auf einem Grundstück ab und entfernten sich selbst mit zwei Fahrzeugen. Offenbar setzten diese zuvor den Fiat in Brand. Das Feuer musste die Feuerwehr ablöschen. Es wird hinsichtlich einer Brandstiftung ermittelt.

Großenbrode, Bahnhofsstraße Zwei Jugendliche im Alter von 16 Jahren stehen im Verdacht in der Silvesternacht am 01.01.15, gegen 01.00 Uhr, einen Müllcontainer mit Knallkörpern in Brand gesetzt zu haben. Die Polizei ermittelt.

Lübeck, Eichholz Offensichtlich wurden am 01.01.15, kurz nach Mitternacht, durch eine Silvesterrakete auf einem Balkon zwei abgestellte Fahrräder und eine Außenjalousie aus Holz in Brand gesetzt. Die Anwohner waren nicht zu Hause, so dass über den Vermieter mit einem Zweitschlüssel die Wohnungstür geöffnet werden musste. Das Feuer wurde gelöscht.

Scharbeutz, Strandallee Streitigkeiten führten am 01.01.15, gegen 02.00 Uhr, zu einem Polizeieinsatz in einem Hotel. Zunächst hatte man sich beleidigt. Dann wollte sich eine 40-jährige zwischen die Streithähne stellen. Diese wurde fehlgedeutet; eine 57-jährige Timmendorferin sah darin einem Angriff gegen ihren Freund. Sie “verteidigte” ihren Freund, indem sie mit den Fäusten auf die 40-jährige Hamburgerin einschlug und sie über einen Barhocker schubste. Die Polizei trennte die Parteien.

Lübeck,St. Lorenz Nord In der Silvesternacht am 01.01.15, gegen 01.00 Uhr, bedrohte ein 29-jähriger Sohn seine 56-jährige Mutter mit einem Küchenmesser. Der Tatverdächtige hatte 2,13 Promille. Er verbrachte die weitere Zeit im Polizeigewahrsam. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

Lübeck, St. Lorenz Nord Schönböckener Straße Das Kommissariat 11 ermittelt hinsichtlich einer schweren Brandstiftung. Im Keller eines Mehrfamilienwohnhauses brannten am 01.01.15, gegen 05.45 Uhr, zwei abstellte Kinderwagen sowie eine Mülltonne im Außenbereich. Im Verdacht stehen möglicherweise drei Männer und eine Frau. Diese hielten sich zuvor an der später brennenden Mülltonne auf. Zwei Männer sollen helle bzw. weiße Oberbekleidung getragen haben, die anderen trugen dunkle Kleidung. Hinweise werden unter der Rufnummer 0451-1310 erbeten.

Lübeck, Innenstadt und St. Jürgen, vorl. Festnahmen. Ein 35-jähriger Lübecker steht im Verdacht zwei Einbrüche begangen zu haben. Am 31.12.14 hatte der Mann offenbar mit einem Schraubendreher gegen 02.10 Uhr das Rolltor eines Kiosks in der Wahmstraße aufgebrochen und hochgeschoben. Er wurde von Beamten des 3. Polizeireviers noch bei der Tatausübung vorläufig festgenommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Gegen 03.30 Uhr brach dieser dann einen Pkw in Bereich der Falkenstraße auf. Hier entwendete er diverse alkoholische Getränke. Beamte des 4. Polizeireviers nahmen ihn erneut vorläufig fest.

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Kreis Segeberg

Streit um Fernseher eskaliert: Camper (44) niedergestochen

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 3. August, ist es im Seeweg in Bornhöved zu einer Auseinandersetzung auf einem Campingplatz gekommen, bei der ein 44-Jähriger lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hat. Drei jungen Männer flohen vom Tatort, konnten aber zwischenzeitlich ermittelt werden.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach den bisherigen Erkenntnissen erschienen die drei jungen Männer im Alter von 23 Jahren um 0:15 Uhr bei dem 44-jährigen Campingplatzgast.

Nach einem zunächst verbalen Streit soll einer der 23-Jährigen den 44-Jährigen unvermittelt angegriffen und ihm mehrere Stichverletzungen zugefügt haben. Im Anschluss floh das Trio vom Campingplatz.

Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus nach Neumünster. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Die Fahndung nach den Flüchtigen während der Nacht verlief zunächst erfolglos.

Im Laufe des Tages stellten sich zwei der Beteiligten bei der Kriminalpolizei in Bad Segeberg, woraufhin es am Abend zur Festnahme des mutmaßlichen Haupttäters kam, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel am Donnerstagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt wurde.

Das Amtsgericht Neumünster erließ Haftbefehl, so dass sich der Festgenommene aktuell in einer Justizvollzugsanstalt befindet.

Der Tatverdacht gegen die beiden weiteren jungen Männer erhärtete sich nicht. Sie wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die drei Männer kommen aus Bornhöved und dem Umland.

Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die Männer den 44-Jährigen aufgrund eines vorangegangener Streits über den Kauf eines Fernsehers aufsuchten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Bad Segeberg unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Totschlags dauern an.

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Polizei und Feuerwehr

Hohenfelde: Diebe schleichen sich ins Schlafzimmer und klauen Schmuck

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Während die Bewohner Fernsehen schauten, schlichen sich Diebe in das Haus in Hohenfelde und klauten Schmuck aus dem Schlafzimmer.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am 23. Juni 2022 kam es gegen 15 Uhr in Hohenfelde zu einem sogenannten Einschleichdiebstahl.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befand sich die Hausbewohnerin in ihrem Wohnzimmer und schaute Fernsehen. Sie entdeckte gegen 15 Uhr zwei männliche Personen im Vorgarten. Als einer der beiden die Dame bemerkte flüchteten die beiden Männer.

Im Anschluss stellten die Bewohner fest, dass Goldschmuck aus dem Schlafzimmer entwendet wurde.

Wahrscheinlich gelangten die Täter unbemerkt durch eine unverschlossene Nebeneingangstür in das Haus.

Die Männer wurden als ca. 40 Jahre alt, ungefähr 1,80m groß, kräftig und mit Glatze beschrieben. Zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat zum Tatzeitpunkt verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

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Lübeck

21:13: Cougars gewinnen Spitzenspiel gegen die Dolphins

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Lübeck In einem engen und sehr umkämpften Spitzenspiel gegen die Paderborn Dolphins haben die Lübeck Cougars mit 21:13 deutlich gewonnen.

Timo Oppermann (Nr. 93, Luebeck Cougars) beim Spiel Lübeck Cougars gegen Paderborn Dolphins. Foto: John Garve

Die Cougars sind dabei deutlich besser in das Spiel gekommen. Eine gute Leistung der Defense konnte den ersten Drive der Dolphins direkt nach vier Versuchen beenden.

Im darauffolgenden ersten Drive der Cougars sorgte ein 40 Yards Pass von Quarterback Jadrian Clark auf Receiver Michael Kresowaty für die ersten Punkte. Nur 5 Minuten später konnten die Paderborn Dolphins nach einem 1 Yard Run von Running Back Chris Elliot ausgleichen.

Im zweiten Quarter waren es dann wieder die Lübeck Cougars, die nach einem tollen Pass von Clark auf Receiver Karl-Bruno Schröder erneut in Führung gehen konnten.

Nur 10 Sekunden vor der Halbzeit waren es dann wieder die Dolphins in Person von Quarterback Carlos Martin Nieto, der nach einem Lauf für den Anschluss sorgen konnte. Dank eines geblockten Fieldgoals ginge die Cougars aber mit einer 14:13 Führung in die Halbzeit.

Späte Punkte in der zweiten Hälfte

In der zweiten Halbzeit dauerte es lange, bis die Cougars erneut Punkten konnten. 5 Minuten vor Ende des Spiels war es dann Runningback Ashton Hear, der auf 21:13 erhöhen konnte.

Die Dolphins versuchten daraufhin noch einmal alles, doch unserer Defense gelang es, die Führung zu sichern. Ausschlaggebend hier vor allem die Interception von Suero Monterro, zwei Minuten vor Ende des Spiels.

Die Cougars gehen damit mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen in das nächste Auswärtsspiel gegen die Hildesheim Invaders am kommenden Samstag.

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