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Norddeutschland

Großenaspe: Feuer in der Sauna wird zum Hotel-Großbrand

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KFV Segeberg/hfr

Die Gaststätte

Rund 130 Einsatzkräfte kämpften am Mittwoch stundenlang gegen einen Großbrand in dem Hotel und Gaststättenbetrieb “Zur Mühle” in Großenaspe (Kreis Segeberg). Auch die angrenzende Bahnstrecke musste wegen des Rauches zeitweise gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Ein Feuer im Saunabereuch hat den Brand vermutlich ausgelöst.

KFV SegebergEin Großfeuer hat am am Mittwochen ein in der Brokenlander Straße in Großenaspe fast vollständig zerstört. Gegen kurz nach Neun Uhr am Morgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Großenaspe zu einer brennenden Sauna in die Brokenlander Straße gerufen. Man war zunächst von einem kleinen Brand ausgegangen, der relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden könnte. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer allerdings enorm ausgebreitet. Brandnester befanden sich hinter Holzvertäfelungen und an schwer zugänglichen Stellen.

“Beim Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle drang Rauch aus einem Fenster sowie aus Teilen der Dachkonstruktion. Die Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes musste nach kurzer Zeit aufgrund einer massiven Brandausbreitung sowie Hitzeentwicklung abgebrochen werden”, berichtet Daniel Fentroß vom Kreisfeuerwehrverband Segeberg.

KFV Segeberg/hfr Einsatzleiter Willi Wojak (FF Großenaspe) löste Großalarm aus und ließ die Feuerwehren aus Bad Bramstedt, Boostedt, Hasenmoor, Bimöhlen, Wiemersdorf, Hasenkrug und Hardebek nachalamieren. Mit Hilfe der Bad Bramstedter Drehleiter wurden Teile des Daches entfernt, um das Feuer im Bereich der Zwischendecken effektiv bekämpfen zu können.

“Da aufgrund der starken Rauchentwicklung nur unter Atemschutz gelöscht werden konnte, gestalteten sich die Arbeiten jedoch schwierig. Im weiteren Verlauf des Einsatzes musste die Gärtnerstraße in Großenaspe sowie Teile des hiesigen Gewerbegebietes vorsorglich evakuiert werden”, so Fentroß.

Auch die Bahn war betrofen: “Die AKN musste Ihren Eisenbahnbetrieb im betreffenden Bereich bis 14 Uhr einstellen.”

KFV Segeberg/hfr Besonders tragisch war das Ergebnis der Löschbemühungen: “Trotz des massiven Kräfteaufgebotes konnte das Gebäude nicht mehr gerettet werden und musste mit Baggern teilweise eingerissen werden”, so Fentroß. Die Pächterin und eine Mutter mit drei Kindern zwischen vier und 18 Jahren verloren ihr komplettes Eigentum. Das einzige Glück im Unglück: “Alle Personen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, so dass keine Verletzten zu beklagen sind.

Insgesamt waren 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Zur Brandursache und Schadenshöhe können gegenwärtig Seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

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Kreis Segeberg

Polizei und Feuerwehr retten erschöpften Waschbär aus Hafenbecken

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Wedel – Bereits am Donnerstagnachmittag ist es zu einem ungewöhnlichen Wildtiereinsatz in der Wedeler Elbhafenanlage gekommen.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Um 13:08 Uhr alarmierten Passanten die Polizei, da sie einen pelzigen Vierbeiner an einem Brett in hilfloser Lage der Hafenanlage bemerkten. Das Tier kam aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Becken.

Bei dem zotteligen Tier handelte es sich um einen Marderhund, der durch sein ähnliches Aussehen mit einem Waschbären verwechselt werden kann. Er wurde durch die Kameraden der Feuerwehr mit Unterstützung eines Schlauchboots gerettet.

Das völlig entkräftete Tier wurde im Anschluss in einer Transportbox zur Wildtierauffangstation nach Steilshoop gebracht.

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Herzogtum-Lauenburg

“SOS”: Mann liest Hilferuf auf Lieferkarton und ruft die Polizei

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Büchen – Eine unleserliche Handschrift hat am Wochenende im Kreis Herzogtum-Lauenburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Kunde eines Lieferdienst entzifferte auf einem der Kartons einen Hilferuf.

Foto: pixabay.de

Ein 20-jähriger Mann ließ sich am Sonntagabend über einen Büchener Lieferdienst sein Abendessen nach Hause bringen.

Beim Öffnen seiner Lieferung, staunte der Mann nicht schlecht, auf der Verpackung stand handschriftlich ein “SOS”!

Der Bröthener informierte umgehend die Beamten des Polizeirevieres Schwarzenbek.

Umgehende Ermittlungen lösten wenig später das Geschehen auf. Tatsächlich handelte es sich hier um die Bestellnummer 505 seines Gerichtes.

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Bad Oldesloe

THW-Ortsverbände im Norden bekommen acht neue Einsatzfahrzeuge

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Bad Oldesloe – Durch das Fahrzeugbeschaffungsprogramm des Deutschen Bundestages, das die SPD-Fraktion auf den Weg gebracht hat, erhalten nun auch die THW-Ortsverbände in Wahlstedt, Kaltenkirchen, Bad Segeberg, Norderstedt und Bad Oldesloe neue Einsatzfahrzeuge, meldet der SPD-Bundestagsabgeordnete Bengt Bergt.

Einsatzfahrzeuge des Technischen Hilfswerks (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

„Ich freue mich sehr, dass die Helferinnen und Helfer des THW in unserer Region jetzt moderne technische Verstärkung erhalten. Insgesamt bekommen die Ortvereine drei Mehrzweckgerätewagen und fünf Mannschaftstransportwagen. Damit kann das THW seine umfangreichen und wichtigen Aufgaben künftig noch besser wahrnehmen“, so Bengt Bergt.

Besonders in Erinnerung ist der Einsatz des THW bei der Hochwasserkatastrophe im Sommer: Über 14.000 THW-Einsatzkräfte aus allen Ortsverbänden Deutschlands haben mit angepackt, um in den betroffenen Gebieten bundesweit, besonders aber im Süden und Westen zu helfen. „Die Helferinnern und Helfer des THW haben Flutopfer gerettet, Trümmer und Schäden beseitigt, zerstörte Infrastruktur wie Straßen, Strom und Wasser wiederhergestellt und insgesamt über zwei Millionen Einsatzstunden geleistet. Diese Flutkatastrophe ist der größte Einsatz in der THW-Geschichte“, so Bergt weiter, der schon selbst 2002 und 2013 in Sachsen-Anhalt von den großen Elbfluten betroffen war und unmittelbar miterlebte, wie wichtig die Hilfe der Einsatzkräfte vor Ort ist.

„In diesem Jahr werden insgesamt rund 1000 neue Fahrzeuge an die THW-Ortsverbände ausgeliefert – so viele wie nie zuvor!“, freut sich Bengt Bergt.

„Bis Mitte Dezember 2021 wurden deutschlandweit 918 Fahrzeuge im Wert von insgesamt etwa 84 Millionen Euro an die Ortsverbände übergeben, darunter auch die acht Fahrzeuge in unserem Wahlkreis. Eine wichtige Unterstützung, dass das THW in Ausnahmesituationen handlungsfähig ist.“

„Den Einsatz und das Engagement des THW können wir gar nicht genug würdigen. Deshalb haben wir uns in der SPD vehement dafür eingesetzt, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möglichst gute Rahmenbedingungen und die dafür notwendige finanzielle Ausstattung zur Verfügung gestellt bekommen. Wir haben in diesem Jahr ganz besonders gesehen, wie wichtig das ist“, so Bergt.

Mit seinen über 80.000 ehrenamtlich Engagierten leistet das THW einen entscheidenden Beitrag zum Zivil- und Katastrophenschutz in unserem Land. Sei es bei der Bewältigung von Überschwemmungen und Hochwasserereignissen, von Waldbränden oder bei Bergungs- oder Rettungseinsätzen. Auch in der Corona-Pandemie wurde der schnelle Aufbau von Impfzentren vielerorts durch das THW organisiert.

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