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Bad Oldesloe

Der "Weihnachtsmarkt am Mühlrad" kehrt zurück

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Finn Fischer

Laden ein zum Weihnachtsmarkt am Mühlenrad: Susanne Relling-Peters (v.) und Marco Schmidt (beide GOK) mit Marion Evers (l.) und Angela Dittmar (beide Wir für Oldesloe).

Es gehört zu den häufig um die Weihnachtszeit in Bad Oldesloe geäußerten Kritikpunkten, dass Bad Oldesloe keinen „richtigen“ Weihnachtsmarkt hat, auf dem man in der Zeit vor Heiligabend gemütlich mit Freunden noch einen Glühwein trinken kann. Dabei stimmt dieser Vorwurf gar nicht.

Zum einen gibt es seit 10 Jahren den Adventsmarkt in der Stormarnhalle, der am vergangenen Wochenende stattfand, und außerdem existiert ja auch noch der seit 2013 stattfindende kleine Weihnachtsmarkt am Mühlrad.

Die Gemeinschaft Oldesloer Kaufleute – und dort vor allem die Vorsitzende und Wollywoodinhaberhin Susanne Relling-Peters – hatte das Projekt im vergangenen Jahr erstmalig angestoßen. Man startete mit sechs Buden und einem kleinen Rahmenprogramm.

Das Ganze wurde ein Erfolg, so dass man die Wiederholung in diesem Jahr ab August plante. Los geht es am Platz neben dem Mühlrad vom 18. bis 21. Dezember.  Die Budenanzahl ist dabei auf nun neun Stände gewachsen. Auch wenn noch nicht alle für alle vier Tage fest vergeben sind, ist Relling-Peters mit der gewachsenen Auswahl zufrieden.

Mit dabei sind unter anderem ein Punschstand von LED-Events, leckeres sowie saisonal passendes Essen von „Cook & Catering“ (Bowlerei). Waffeln, Bratwurst und Schokofrüchten runden das kulinarische Angebot ab.

An einigen weiteren Ständen soll es kleine, kreative Geschenkideen geben. „Nach der guten Resonanz im Vorjahr sind wir ein Stück gewachsen. Nun schauen wir, wie das Angebot angenommen wird und dann sehen wir weiter“, erklärt Relling-Peters das Konzept. Ihr und ihren Mitstreitern sei es wichtig, dass in der Vorweihnachtszeit in der Innenstadt ein solcher Markt existiere. Daher habe man sich erneut dafür eingesetzt und das neben der ja in der für Kaufleute wichtigen, aber auch stressigen Zeit des Geschenkeverkaufs.

Ganz barrierefrei konnte der Platz leider auch in diesem Jahr nicht gestaltet werden. „Das ist eine Herausforderung, weil es die kleinen Treppen gibt. Aber wir haben ja einen neuen Bereich in dem Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen sich problemlos bewegen können“, so Relling-Peters.

Für eine Neuheit sorgte auch der Marketing-Verein „Wir für Oldesloe“. Die selbsternannten „Stadtgestalter“ haben die Idee eines kostenlosen Kinderkarussels in die Runde geworfen und dank des Hauptsponsors Minimax, konnte diese Idee umgesetzt werden.

„Wir freuen uns, dass wir uns hier einbringen können. Es ist uns wichtig solche Veranstaltungen zu unterstützen und Präsenz zu zeigen“, so Marion Evers von dem noch jungen Marketingverein. Natürlich sei das Karussell nur ein kleiner Beitrag. „Aber wir werden ja sehen, wie das ankommt und dann kann man das vielleicht nächstes Jahr erweitern.“

Ob man auch wieder mit der „Wunschzettel-Aktion“, die auf dem Adventsmarkt in der Stormarnhalle erfolgreich ausprobiert wurde, teilnehmen werde, sei bei Wir für Oldesloe noch nicht entschieden. Auf den Wunschzetteln konnten Oldesloer ihre Wünsche für ihre Stadt notieren.

Die GOK – Veranstaltung wird von der Stadtverwaltung unterstützt, die aber – anders als beim Adventsmarkt – nicht mit dem Veranstaltungsmanagement in die Planung involviert ist. „Ich wünsche der GOK sehr viel Glück und dass der Markt gut ankommt. Solche Initiativen sind lobenswert“, so Agnes Heesch vom Veranstaltungsmanagement der Stadt.  

Neben den Ständen gibt es auch ein Rahmenprogramm, das von unterschiedlichen Organisationen und Vereinen von der Musikschule bis zu Klangstadt unterstützt wird:

Exper AvisAm Donnerstag eröffnet der Bürgermeister um 15 Uhr den Markt. Anschließend sollen zwei Geigenschülerinnen der Musikschule Bad Oldesloe auftreten.

Am Freitagabend gegen 17 Uhr tritt die Sängerin Annika Wiebers auf.

Am Sonnabend gibt es einen Gig ab 15 Uhr mit der Oldesloer Schülerband„Small Steps and Friends“ die Coversongs und auch Weihnachtslieder präsentieren.

Um 17 Uhr sind die Feuershow-Künstler von „Exper Avis“ erneut zu sehen, die bereits beim Advenstmarkt in der Stormarnhalle begeisterten.

Am Sonntag kommt um 14 Uhr der Weihnachtsmann und Manni Schwartz erzählt Kindern Geschichten. Den Abschluss wird das Posaunenquartett „Tromboncini“ um 17 Uhr mit einem Auftritt bilden.  

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Bad Oldesloe

Gemeinschaftsaktion: Bad Oldesloe wird zur Sternenstadt

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Bad Oldesloe – Um den Menschen in der Kreisstadt trotz Corona eine weihnachtliche Stimmung in der Innenstadt zu präsentieren, haben sich in gemeinsamer Kooperation die Stadt, die Wirtschaftsvereinigung, der Wir-Verein sowie der Wirtschaftsbeirat mit der Oldesloer Bühne verschiedene Highlights für die Adventszeit einfallen lassen und wollen unter dem Motto “Sternenstadt Bad Oldesloe” weihnachtliches Flair in die Innenstadt bringen.

Gemeinsam für die Sternenstadt (von links): Agnes Heesch (Stadtverwaltung), Phillip Marz (Wirtschaftsbeirat), Astrid Hintze und Günter Knubbe (Wir-Verein), Angela Dittmar und Nicole Brandstetter (Wirtschaftsvereinigung). Foto: Luna Brandstetter

“Gerade vor dem Hintergrund, dass wir die Weihnachtsmärkte absagen mussten, freue ich mich, dass die Organisatoren eingesprungen sind und Alternativen initiiert haben”, zeigt sich Bürgermeister Jörg Lembke begeistert. Die Stadtverwaltung hat die Koordination übernommen und hat alle Ideen der Akteure zusammengetragen und freut sich, dass bereits Erfolge zu sehen sind: Die Weihnachtsbeleuchtung ist durch den Bauhof aufgehängt und eingeschaltet, die großen Tannen stehen beleuchtet auf dem Marktplatz, der Hude und dem Bahnhofsvorplatz.

Neu ist eine Holzhütte auf dem Marktplatz, die der Wirtschaftsbeirat gemeinsam mit dem Hagebaumarkt aufgestellt und mit der Oldesloer Bühne geschmückt hat. “Wenn die Kinder aufs Weihnachtsmannwecken dieses Jahr verzichten müssen, wollen wir ihnen wenigstens das Wohnzimmer vom Weihnachtsmann zeigen”, sagt Thomas Benthien, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats, mit einem Augenzwinkern. Das Jugendaufbauwerk der Kreishandwerkerschaft Stormarn hat einen großen, mit einem Weihnachtsmann bemalten Briefkasten neben die Hütte gestellt. Dort können Kinder bis zum 15. Dezember ihre Post an den Weihnachtsmann einstecken, dann bekommen sie noch rechtzeitig Antwort. Um Post geht es auch bei der Aktion des Wir-Vereins. Der Bürgerverein hat die Schüler der Stadtschule dazu aufgerufen, Adventsbriefe an die Bewohner der Altenheime zu schreiben. “In den Einrichtungen gibt es viele Leute ohne Verwandte. Gerade in der Corona-Zeit können viele Besuche nicht stattfinden. Deshalb wollen wir den alten Menschen eine Freude bereiten”, erklärt Wir-Vereins-Vorsitzender Günter Knubbe gemeinsam mit Astrid Hintze.

Die Wirtschaftsvereinigung setzt auf Sterne als zentrales Thema. Über 1.500 rote Dekorationssterne hat der Unternehmerverein an rund 80 Geschäfte verteilt und stellt zusätzlich große Holzsterne in der Innenstadt auf. “Wir freuen uns, dass unsere Idee der Sternenstadt aufgenommen wurde und nach und nach mit Leben gefüllt wird. Es ist wichtig, dass wir für Bad Oldesloe ein Alleinstellungsmerkmal kreieren. Mit der gemeinsamen Dekoration tragen die Händler zum Wir-Gefühl in der Innenstadt bei”, ist Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldelsoe, überzeugt. Gemeinsam mit der Stadt hat sich der Unternehmerverein auch eine stimmungsvolle Dekoration für die Laternen in der Fußgängerzone einfallen lassen.

Beleuchtet wird dieses Jahr auch die Brücke von Exer zum KuB. Die Firma Bork Stahl und Metallbau hat eine Konstruktion geschaffen, die es ermöglicht, zwei leuchtende Tannen über der Trave schweben zu lassen.

Eine kleine Alternative zum ausgefallenen Adventsmarkt bietet der Verein Kaktus, zusätzlich am Nachmittag werden Accessoires aus Wolle, Patchwork und Taschen angeboten.

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Bad Oldesloe

Kreis richtet Impfzentrum in Oldesloer Jugendherberge ein

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Bad Oldesloe – In Stormarn werden zeitnah drei Impfzentren eingerichtet, eines davon in der Jugendherberge in Bad Oldesloe.

Mittlerweile haben mehrere Pharmaunternehmen mitgeteilt, einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt zu haben. Die Impfstoffe befinden sich noch in der Zulassung. Doch sobald die Mittel Marktreife erreicht haben, soll die Infrastruktur stehen, um in kurzer Zeit möglichst viele Impfdosen verabreichen zu können.

Die bestehende Infrastruktur wie Krankenhäuser oder Arztpraxen reicht dafür nicht aus. Deswegen hat das Land Schleswig-Holstein die Landkreise angewiesen, Impfzentren einzurichten.

Neben Bad Oldesloe sind auch in Reinbek und Großhansdorf solche Zentren vorgesehen, die in den nächsten Wochen mit medizinischem Equipment ausgestattet werden. Die Raumkonzepte stehen bereits.

In Bad Oldesloe laufen schon jetzt die Vorbereitungen – in der zentral gelegenen Jugendherberge am Exer.

“Dass der Kreis sich für die Jugendherberge entschieden hat, ist für uns eine Win-Win-Situation”, sagt Herbergsvater René Petzold. Die Jugendherberge lebt im Grunde von Jugendgruppen. Das Coronavirus macht solche Reisen jedoch derzeit unmöglich.

“Je schneller das alles vorbei ist, desto besser für uns. Daher unterstützen wir gern dabei und stellen unsere Jugendherberge für die Einrichtung eines Impfzentrums zur Verfügung”, sagt er. Zusätzlich werde dadurch der Verlust durch das Fernbleiben der Kundschaft etwas aufgefangen.

Weil ein Impfzentrum für die knapp 250.000 StormarnerInnen nicht reichen würde, werden weitere in Reinbek (Jürgen-Rickertsen-Haus) und Großhansdorf (ehemalige Gymnastikhalle, LungenClinic) eingerichtet.

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Bad Oldesloe

Corona in Stormarn: Vier Tote seit Anfang der Woche

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Bad Oldesloe – Die Todeszahlen in Zusammenhang mit Covid-19 steigen. Seit Anfang der Woche sind in Stormarn vier Menschen gestorben, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Am Mittwoch teilte das Gesundheitsamt den Tod eines Mannes aus der Altersgruppe über 80 mit. Am Dienstag starb ein über 50-Jähriger und ein weiterer Mann über 70. Am Montag ein Mann der Altersgruppe über 70 Jahre.

Damit liegt die Anzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 bei 52.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 151 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 61,7 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 1.671 (Stand: 25.11., 13:00 Uhr). Davon sind 1.332 Personen wieder genesen, 252 aktuell in Quarantäne, 35 in stationärer Behandlung.

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